DE2932383C2 - Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit koordinatenförmiger Steuermatrix - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit koordinatenförmiger Steuermatrix

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DE2932383C2
DE2932383C2 DE19792932383 DE2932383A DE2932383C2 DE 2932383 C2 DE2932383 C2 DE 2932383C2 DE 19792932383 DE19792932383 DE 19792932383 DE 2932383 A DE2932383 A DE 2932383A DE 2932383 C2 DE2932383 C2 DE 2932383C2
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rectifier
column
decoupling
circuit arrangement
resistor
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DE19792932383
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Klaus 8904 Friedberg Bernard
Helmut 8061 Oberbuchern Palsa
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Siemens AG
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Siemens AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H63/00Details of electrically-operated selector switches
    • H01H63/36Circuit arrangements for ensuring correct or desired operation and not adapted to a particular application of the selector switch
    • H01H63/40Circuit arrangements for ensuring correct or desired operation and not adapted to a particular application of the selector switch for multi-position switches without wipers

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  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit Steuermatrizen, in denen an Kreuzungspunkten von pro Zeile bzw. pro Spalte vorgesehenen und über zeilenindividuelle Zeilenmarkierschalter an eine erste Klemme bzw. spaltenindividuelle Spaltenmarkiersrhalter an eine zweite Klemme einer Betriebsspannungsquelle anschaltbaren Steuerleitungen polarisierte Schaltelemente, ζ. B. Koppelrelais oder Speicherrelais, einzeln und entkoppelt voneinander zwischen diese Steucrleitungen beiderlei Art geschaltet sind, und in denen an jedem Kreuzungspunkt zwei mit der betreffenden Spaltensteuerleitung verbundene Widerstände einzeln mit zwei in gleicher Durchlaßrichtung geschal-
J5 teten Entkopplungsgleichrichtern in Reihe geschaltet sind, und in denen das polarisierte Schaltelement (ζ. Β. Haftrelais) als Brücke zwischen die beiden je zwischen Widerstand und Gleichrichter liegenden Verbindungspunkte geschaltet ist, und in denen wenigstens einer der beiden Gleichrichter mit seinem weiteren Anschluß jeweils mit einer Zeilensteuerleitung verbunden ist, und in denen bei Markierung einer Spalte einerseits an dem Kreuzungspunkt mit der markierten Zeile ein Potentialgefälle zwischen den betreffenden beiden Verbindungspunkten in einer ersten Richtung und andererseits an den Kreuzungspunkten mit den nicht markierten Zeilen ein Potentialgefälle jeweils zwischen den beiden Verbindungspunkten in einer der ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung erzeugt wird.
5» Eine Schaltungsanordnung dieser Art ist bereits durch die DE-PS 17 62 925 bekannt. Wie hierin im einzelnen dargelegt ist, kommt eine Schaltungsanordnung dieser Art mit nur einer einzigen Wicklung pro Relais aus, wenn die eingangs genannten polarisierten Schaltelemente als polarisierte Relais ausgebildet sind. Ferner bietet eine Schaltungsanordnung der genannten bekannten Art die Möglichkeit, die Markierspannung an die Zeilensteuerleitungen und Spaltensteuerleilungen immer mit ein und derselben Polarität anzuschalten. Das
bo ist besonders vorteilhaft, wenn die Markierschalter als elektronische Schaltmittel ausgebildet sein sollen, oder wenn aus anderen Gründen die Markierungen für die polarisierten Schaltelemente nicht mit zweierlei Polarität an die Zeilensteuerleitungen und Spaltensteuerlei-
bi Hingen angeschaltet werden können.
Wie die Schaltungsanordnung gemäß der vorgenannlen Patentschrift zeigt, sind im bekannten Falle immer zwei Zeilensteuerleitungen pro Zeile und dcmentsprc-
chentl auch zwei Markierschalter pro Zeile erforderlich. Oiese Forderung wird im bekannten Falle durch Verwendung einer bistabilen Kippstufe pro Zeile crfüllL
Für die Erfindung besteht die Aufgabe, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art gegenüber der durch die genannte Patentschrift bekannten Schaltungsanordnung zu vereinfachen und den schaltungstechnischen Aufwand herabzusetzen; dies betrifft insbesondere den Aufwand für die benötigten Markierschaiter, weicher nif-ht nur unter dem Gesichtspunkt der Herstellung sondern auch unter dem Gesichtspunkt der Wartung zu betrachten ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zeilenmarkierschalter ebenso wie die Spaltenmarkierschalter als einzeln pro Steuerleitung vorgesehene Arbeitskontakte wirksam sind, daß von den kreuzungspunktindividuellen Entkopplungsgleichrichtcrn nur uer eine mit seinem weiteren Anschluß über den Zeilenmarkierschalter mit der ersten Klemm-· verbindbar ist, während der andere kreuzungspunktindividuelle Entkopplungsgleichrichter mit seinem weiteren Anschluß über einen HilfsWiderstand mit derselben Klemme verbunden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nur in wesentlich zu ihrem Verständnis beitragenden Bestandteilen dargestellt, auf welches dieselbe jedoch keineswegs beschränkt ist.
Die in der Zeichnung dargestellte Schaltungsanordnung zeigt eine Steuermatrix für eine Anzahl von bistabilen polarisierten Relais, von denen die Wicklungen der Relais R, R 1, Rx und /ty dargestellt sind. Die Steuermatrix umfaßt eine beliebige Anzahl von Zeilen und eine beliebige Anzahl von Spalten. Jeder Spalte ist eine Spaltensteuerleitung (b\ ... b4) und jeder Zeile eine Zeilensteuerleitung (a\ ... a 7) zugeordnet. Die Zeilensteuerleitungen, z. B. a 1, sind mit Hilfe von ihnen individuell zugeordneten Zeilenmarkierkontakten, z. B. A 1, an Erdpotential (Fluspotential führende Klemme einer Bctriebsspannungsquelle) anschaltbar. Ebenso sind die Spaltensteuerleitungen, z. B. b 1, über ihnen individuell zugeordnete Spaltenmarkierkontakte, z. B. B 1, an Minuspotential anschaltbar (Minuspotential führende Klemme der Betriebsspannungsquelle). Die Zeilenmarkierkontakte und die Spaltenmarkierkontakte können als mechanisch wirkende Arbeitskontakte, z. B. Relaiskontakte, ausgebildet sein. Ebensogut ist es jedoch auch möglich, hierfür elektronische Schalter zu verwenden.
Ein Kreuzpunkt der Matrix und somit das betreffende kreuzpunktindividuelle bistabile polarisierte Relais, z. B. R, wird markiert, indem sowohl der betreffende Zeilenmarkierkontakt, z. B. A 1, und der betreffende Spallcnmarkierkontakt, z. B. B 1, geschlossen werden. Dadurch erhall das Relais R Ansprecherregung. Es koit>ml folgender Stromkreis zustande:
1. Erde,
Al, al, Gl, G3, W4, R WS, Gl
, Wl, bl, Bl, minus.
In diesem Stromkreis sind also die Gleichrichter G 1, G 2 und (7 3 stromdurchlässig. Dagegen ist der Gleichrichter GA stromundurchlässig. Infolge des relativ geringen Spannungsabfalles am Gleichrichter G 3 (Durchlaßrichtg.) erhält der Transistor T Sperrspannung an seiner Emitter-Basis-Strecke. Seine Emitter-Kollektor-Strecke ist deshalb stromundurchlässig. Über den Widerstand W 2 kann in diesem Schahzustand kein Strom fließen. Dagegen bildet in diesem Schaltzustand der WidiMMaiid IV3 einen Nebenschluß zum Relais R. Der Widerstand W3 ist jedoch so hochohmig, daß dieser Nebenschluß in diesem Zusammenhang Bedeutungslos ist.
Das Relais R wird über den Stromkreis 1 erregt. Es betätigt seine Kontakte (hier nicht dargestellt); die Relaiskontakte verharren in ihrer Arbeitslage auch nach Ausschaltung des Stromkreises 1 (Auftrennung der Markierkontakte A 1 und B1). weil die Relais R bis Ry — wie angegeben — bistabil sind.
ίο Bei Einschaltung des Stromkreises 1 bleiben die Relais an den anderen Spalten unerregt. In an sich bekannter Weise wird dies durch die sperrende Wirkung der Entkopplungsgleichrichter, z. B. GyI und Gy 2 an den Kreuzungspunkten aller nicht markierten Zeilen und aller nicht markierten Spalten bewerkstelligt.
Während das Relais R am markierten Kreuzpunkt Einstcllcrregung erhält (Stromrichtung 1/2 hinsichtlich seiner Wicklungsanschlüsse), erhalten alle Relais an den Kreuzungspunkten zwischen der markierten Spalte und den nicht markierten Zeilen Rückstellerregung (Stromrichtung 2/1 hinsichtlich der Wicklungsanschlüsse). Im Stromkreis
2. Erde, WxS, GxS,
WxI
,öl, Bl
ist der Transistor Tx 4 infolge des über seinen Basiswiderstand Wx 3 anliegenden Minuspotentials stromdurchlässig. Dieses Minuspotential wird nicht (wie beim
jo zuvor beschriebenen Transistor Γ am markierten Kreuzpunkt) durch Zeilenmarkierpotential (Erde) absorbiert.
Die in der Zeichnung dargestellte Schaltungsanordnung eignet sich also zum spaltenweise überschreiben-
J5 den Speichern. Bei Ansteuerung einer Zeile und einer Spalte erhält das an dem betreffenden Kreuzungspunkt liegende Relais Einstellcrregung. Es betätigt seine Kontakte, die auch nach Ausschaltung der Markierung in ihrer Arbcitslagc verharren. Sämtliche Relais an den
4u Kreuzungspunkten der markierten Spalte und der nicht markierten Zeilen erhalten in der zuvor dargestellten Weise Rückstellerregung. Dadurch werden bekanntlich ihre Kontakte in die Ruhelage zurückgeführt, wo sie auch nach Ausschaltung der Markierung verharren.
Es ist auch möglich, bei entsprechend gewählter Dimensionierung der Widerstandswerte der dargestellten Widerstände und der Relaiswicklungen auf die kreuzungspunktindividuellen Transistoren T, Tx 4 (und die übrigen nicht bezeichneten) zu verzichten. Dann entfallen auch die Basiswiderstände W 3, IVx 3 usw. In diesem Fall sind die Widerstände W2 und Wx 2 usw. direkt mit dem Gleichrichter G 4 und dem Widerstand W4 — bzw. Gx 4 und W* 4 — verbunden. Auch kann in diesem Fall der Gleichrichter G 3, Gx 3 usw. entfallen. Dann sind also der Widerstand W2 und der Gleichrichter G 2 direkt mit dem Widerstand W4 und dem Gleichrichter G4 verbunden. Bei Wegfall desTransistors T, des Gleichrichters G 3 und des Widerstandes IV 3 entsteht über einen markierten Kreu/.punkt folgenderSl romkreis:
3. Erde,
WS, Gl
Al, al, Gl,
W4, R, Wl Wl
, bl, Bl, minus.
b5 Auch in diesem Falle erhält das Relais R also Ansprecherregung (Stromrichiung 1/2). In diesem nachstehend im einzelnen betrachteten Falle entstehen an den Kreuzpunkten an einer markierten Spalte und allen
nicht markierten Zeilen weitere Stromkreise, die dem Stromkreis 2 ähnlich sind:
4. Erde, WxS, GxS,
, Al, minus.
Die Relais an den Kreuzungspunkten aller nicht markicrten Zeilen und der markierten Spalte erhalten also Rückstcllcrregung (Siromrichlung 2/1). — Ks liegen also auch in diesem Falle (Wegfall der Transistoren) an jedem Kreuzungspunkt zwei mit der betreffenden Spaltensteuerleitung, /.. B. b 1. verbundene Widerstände, z. B. Wl und W2, einzeln mit zwei in gleicher Durchlaßrichtung geschalteten Entkopplungsglcichrichlern, z.B. Gl und G2, in Reihe. Das bistabile polarisierte Relais, z. B. R, liegt als Brücke zwischen den beiden Verbindungspunkten jeweils zwischen Widerstand, z. B. W1 bzw. W 2, und Gleichrichter, z. B. C 1 bzw. G 2. Die Widerstände IV5, Wx 5 usw. sind zeilenindividuelle Hilfswiderstände. An den Kreuzungspunkten einer markierten Spalte und der nicht markierten Zeilen dienen diese Hilfswiderstände zum Zuführen des Erdpotentials. Am Kreuzungspunkt einer markierten Zeile und einer markierten Spalte dient der Hilfswiderstand, z. B. W5, zur Schaffung eines Spannungsabfalles. Dieser Spannungsabfall muß groß genug sein, daß das parallel zum Hiifswiderstand liegende Relais, /.. B. R, einen ausreichend großen Ansprechstrom im Stromkreis 3 erhält.
Sowohl die in der Zeichnung dargestellte Version der erläuterten Schaltungsanordnung als auch die durch den Wegfall der Transistoren nebst Widerstand (Wi) und Gleichrichter (C 3) gegebene Version erfüllt die erfindungsgemäßen Bedingungen. In beiden Fällen bilden also die Widerstände Wl, W2und W5 und die Gleichrichter C 1 und G 2 mit dem Relais R am Kreuzungspunkt zwischen der ersten Spalte und der ersten Zeile eine Brückenschaltung. Entsprechendes gilt für die anueren Kreuzungspunkte. In einer markierten Spalte sind an sämtlichen Kreuzungspunkten die betreffenden Brückenschaltungen eingeschaltet und im Ungleichgewicht. Geht man davon aus, daß die erwähnten Transistoren, z. B. Γ und Tx 4, vorhanden sind, so ist am markierten Kreuzungspunkt bei dem Relais R der über den Transistor Tverlaufende Brückenzweig extrem hochohmig und der über den Gleichrichter G 2 verlaufende Brückenzweig extrem niederohmig. Das Ungleichgewicht der Brückenschaltung hat zur Folge, daß das Relais R Ansprecherregung erhält; im gleichen Betriebsfall ist am nicht markierten Kreuzungspunkt bei Rx der über den Gleichrichter Cx 2 verlaufende Brückenzweig extrem hochohmig (Kontakt A 7 geöffnet), dagegen ist der über den Transistor Tx 4 und den Widerstand Wx 2 verlaufende Brückenzweig niederohmig, wodurch das Relais Rx Abwerferregung erhält. — Geht man jedoch davon aus, daß die Transistoren T, Tx 4 und die übrigen, nicht bezeichneten, entfallen, so ist am markierten Kreuzungspunkt beim Relais Adas Brückenungleichgewicht dadurch gegeben, daß der über den Gleichrichter G 2 verlaufende Brückenzweig sehr viel niederohmiger ist als der über den Widerstand W5 und den Gleichrichter G 1 verlaufende Brückenzweig. Dadurch erhält das Relais R Ansprecherregung. Dagegen ist am nicht markierten Kreuzungspunkt Rx das Brückenungleichgewicht in umgekehrter Weise dadurch gegeben, daß der über den Gleichrichter Gx 2 verlaufende Brückenzweig extrem hochohmig (Kontakt A 7 geöffnet) ist gegenüber dem über den Widerstand Wx 5 und den Gleichrichter Gx 5 verlaufenden Brückenzweig.
Es kann pro Zeile ein gemeinsamer Hilfswiderstand. z. B. W5, in der dargestellten Weise vorgesehen weiden. Ebenso gut ist es auch möglich, je einen Hilfswiderstand pro Kreuzungspunkt vorzusehen. — Wie bereits
ι erwähnt wurde, ist in Reihe mit jedem kreuzungspunktindividuellen Relais, z. B. /?, ein Gleichrichter, z. B. G 4, bzw. ein Widerstand, /.. B. W4, angeordnet. Der Gleichrichter G 4 bildet mit dem Widerstand IV4 einen stromrichtungsabhängigcn Widerstand. Dieser dient als Vorwiderstand für das betreffende Relais für den !-'all, daß es Ansprecherregung erhält. Dieser Vorwiderstand dient zur Entlastung der Relaiswicklung hinsichtlich der abzuführenden elektrischen Leistung. Wenn das betreffende Relais Abwerferregung erhält (am Kreu/.ungs-
r> punkt einer markierten Spalte und einer nicht markierten Zeile), ist der Widersland W4 durch den Gleichrichter C 4 praktisch kurzgeschlossen.
Bei der Betätigung der Zeilenmarkierkonlakte und der Spaltenmarkierkontakte (Zeilenmarkierschaltcr A 1
bis A 7 und Spaltenmarkierschalter B1 bis B 4) ist dafür gesorgt, daß die Spaltenmarkierkontakte nicht vor den Zeilenmarkierkontakten geöffnet werden, damit Kreuzpunktrelais, die bei einem Einstellvorgang zum Ansprechen gekommen sind, nicht sogleich wieder abgeworfen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermiltlungsanlagen, mit Stcucrmatrizen, in denen an Krcu/ungspunktcn von pro Zeile b/w. pro Spalte vorgesehenen und über zeilenindividucllc Zcilenmarkierschaller (/. B. Λ 1) an eine erste Klemme (Erde) b/w. spailcnindividucl-Ie Spaltenmarkierschalter (z. B. B1) an eine zweite Klemme (Minuspotential) einer Betriebsspannungsquelle anschaltbaren Steuerleitungen polarisierte Schaltelemente, z. B. Koppelrelais (z. B. R) oder Speicherrelais (z. B. R), einzeln und entkoppelt voneinander zwischen diese Steuerleitungen beiderlei Art geschaltet sind, und in denen an jedem Krcuzungspupkt zwei mit der betieffenden Spaitensteuerleitung (z. B. b 1) verbundene Widerstände (z. B. Wl, W2) einzeln mit zwei in gleicher Durchlaßrichtung geschalteten Entkopplungsgleichrichtern (z. B. Gi, G 2) in Reihe geschaltet sind, und in denen das polarisierte Schaltelement (z. B. Haftrelais R) als Brücke zwischen die beiden je zwischen Widerstand und Gleichrichter liegenden Verbindungspunkte (z. B. C 1, W1; G 2, W 2) geschaltet ist, und in denen wenigstens einer der beiden Gleichrichter (z. B. G 2) mit seinem weiteren Anschluß jeweils mit einer Zeilensteuerleitung (z. B. η 1) verbunden ist, und in denen bei Markierung einer Spalte einerseits an dem Kreuzungspunkt mit der markierten Zeile ein Potcntialgefälle zwischen den betreffenden beiden Verbindungspunkten (z. B. G 1, Wl; G2, W2) in einer ersten Richtung (z. B. von 1 nach 2 am Relais R) und andererseits an den Kreuzungspunkten mit den nicht markierten Zeilen ein Potentialgefälle jeweils zwischen den beiden Verbindungspunkten (z. B. G 1, Wl; G2, W2) in einer der ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung (z. B. von 2 nach 1 am Relais Rx) erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenmarkierschalter (A 1 bis A 7) ebenso wie die Spaltenmarkierschalter (B 1 bis Bl) als einzeln pro Steuerleitung vorgesehene Arbeitskontakte wirksam sind, daß von den krcuzungspunktindividuellen Entkopplungsgleichrichtern (z. B. Gl, G 2) nur der eine (z. B. G 2) mit seinem weiteren Anschluß über den Zeilenmarkierschalter (z. B. A 1) mit der ersten Klemme (Erde) verbindbar ist, während der andere kreuzungspunktindividuelle Entkopplungsgleichrichter (z. B. G 1) mit seinem weiteren Anschluß über einen Hilfswidersland (z. B. WS) mit derselben Klemme verbunden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der HilfsWiderstand (z. B. WS) für die betreffenden Entkopplungsgleichrichter einer Zeile gemeinsam vorgesehen ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit jedem kreuzungspunkiindividuellen polarisierten Schaltelement (z. B. R) ein vorzugsweise als Parallelschaltung eines Widerstandes (z. B. W4) mit einem Gleichrichter (z. B. G 4) ausgebildeter stromrichtungsabhängiger Widerstand in Reihe geschaltet ist.
4. Schaltungsanordnung noch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem über den einen Entkopplungsgleichrichter (z. B. G 2) mit der betrcffendon Zcilensicucrlcilung (/.. B. ,-) 1) verbundenen Widerstand {/.. B. W2) ein krcuziingspunktincJividueller Hilfsschaltcr(z. B. 7} in Reihe geschaltet ist. der
stromundurchlässig geschaltet ist. wenn über den zuvor genannten Entkopplungsgleichrichter (z. B. G 2) ein Strom in Durchlaßrichtung fließt, und der stromdurchlässig geschaltet ist, wenn der Entkopplungsgleichrichter (z. B. G 2) stromlos (Sperrzustand) ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruchs dadurch gekennzeichnet, daß mit dem einen Entkopplungsglcichrichler(/_ B. G 2) ein weiterer Gleichrichter (/_ B. G 3) gleichsinnig in Reihe geschaltet ist, und daß die Emitter-Basis-Strecke eines kreuzungspunktindividuellcn, den Schalter realisierenden Transistors (z. B. T) parallel zu diesem weiteren Gleichrichter (z. B. G 3) geschaltet ist und daß die Basis des Transistors (z. B. T) über einen Basiswiderstand (z. B. IV3) mit der betreffenden Spaltensteuerleitung(z. B. b 1) verbunden ist.
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DE1762925C3 (de) * 1968-09-24 1973-10-25 Siemens Ag, 1000 Berlin U. 8000 Muenchen Schaltungsanordnung fur Fernmelde anlagen, insbesondere Fernsprechvermitt lungsanlagen, mit Steuermatrizen

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