DE2932383C2 - Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit koordinatenförmiger Steuermatrix - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit koordinatenförmiger SteuermatrixInfo
- Publication number
- DE2932383C2 DE2932383C2 DE19792932383 DE2932383A DE2932383C2 DE 2932383 C2 DE2932383 C2 DE 2932383C2 DE 19792932383 DE19792932383 DE 19792932383 DE 2932383 A DE2932383 A DE 2932383A DE 2932383 C2 DE2932383 C2 DE 2932383C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rectifier
- column
- decoupling
- circuit arrangement
- resistor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 title description 4
- 239000003550 marker Substances 0.000 claims description 20
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 10
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 6
- 230000004044 response Effects 0.000 description 5
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H63/00—Details of electrically-operated selector switches
- H01H63/36—Circuit arrangements for ensuring correct or desired operation and not adapted to a particular application of the selector switch
- H01H63/40—Circuit arrangements for ensuring correct or desired operation and not adapted to a particular application of the selector switch for multi-position switches without wipers
Landscapes
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen,
mit Steuermatrizen, in denen an Kreuzungspunkten von pro Zeile bzw. pro Spalte vorgesehenen
und über zeilenindividuelle Zeilenmarkierschalter an eine erste Klemme bzw. spaltenindividuelle Spaltenmarkiersrhalter
an eine zweite Klemme einer Betriebsspannungsquelle anschaltbaren Steuerleitungen polarisierte
Schaltelemente, ζ. B. Koppelrelais oder Speicherrelais, einzeln und entkoppelt voneinander zwischen
diese Steucrleitungen beiderlei Art geschaltet sind, und in denen an jedem Kreuzungspunkt zwei mit der betreffenden
Spaltensteuerleitung verbundene Widerstände einzeln mit zwei in gleicher Durchlaßrichtung geschal-
J5 teten Entkopplungsgleichrichtern in Reihe geschaltet
sind, und in denen das polarisierte Schaltelement (ζ. Β. Haftrelais) als Brücke zwischen die beiden je zwischen
Widerstand und Gleichrichter liegenden Verbindungspunkte geschaltet ist, und in denen wenigstens einer der
beiden Gleichrichter mit seinem weiteren Anschluß jeweils mit einer Zeilensteuerleitung verbunden ist, und in
denen bei Markierung einer Spalte einerseits an dem Kreuzungspunkt mit der markierten Zeile ein Potentialgefälle
zwischen den betreffenden beiden Verbindungspunkten in einer ersten Richtung und andererseits an
den Kreuzungspunkten mit den nicht markierten Zeilen ein Potentialgefälle jeweils zwischen den beiden Verbindungspunkten
in einer der ersten Richtung entgegengesetzten zweiten Richtung erzeugt wird.
5» Eine Schaltungsanordnung dieser Art ist bereits
durch die DE-PS 17 62 925 bekannt. Wie hierin im einzelnen dargelegt ist, kommt eine Schaltungsanordnung
dieser Art mit nur einer einzigen Wicklung pro Relais aus, wenn die eingangs genannten polarisierten Schaltelemente
als polarisierte Relais ausgebildet sind. Ferner bietet eine Schaltungsanordnung der genannten bekannten
Art die Möglichkeit, die Markierspannung an die Zeilensteuerleitungen und Spaltensteuerleilungen
immer mit ein und derselben Polarität anzuschalten. Das
bo ist besonders vorteilhaft, wenn die Markierschalter als elektronische Schaltmittel ausgebildet sein sollen, oder
wenn aus anderen Gründen die Markierungen für die polarisierten Schaltelemente nicht mit zweierlei Polarität
an die Zeilensteuerleitungen und Spaltensteuerlei-
bi Hingen angeschaltet werden können.
Wie die Schaltungsanordnung gemäß der vorgenannlen
Patentschrift zeigt, sind im bekannten Falle immer zwei Zeilensteuerleitungen pro Zeile und dcmentsprc-
chentl auch zwei Markierschalter pro Zeile erforderlich.
Oiese Forderung wird im bekannten Falle durch Verwendung
einer bistabilen Kippstufe pro Zeile crfüllL
Für die Erfindung besteht die Aufgabe, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art gegenüber
der durch die genannte Patentschrift bekannten Schaltungsanordnung
zu vereinfachen und den schaltungstechnischen Aufwand herabzusetzen; dies betrifft insbesondere
den Aufwand für die benötigten Markierschaiter, weicher nif-ht nur unter dem Gesichtspunkt der Herstellung
sondern auch unter dem Gesichtspunkt der Wartung zu betrachten ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Zeilenmarkierschalter ebenso wie die Spaltenmarkierschalter
als einzeln pro Steuerleitung vorgesehene Arbeitskontakte wirksam sind, daß von den kreuzungspunktindividuellen
Entkopplungsgleichrichtcrn nur uer eine mit seinem weiteren Anschluß über den
Zeilenmarkierschalter mit der ersten Klemm-· verbindbar ist, während der andere kreuzungspunktindividuelle
Entkopplungsgleichrichter mit seinem weiteren Anschluß über einen HilfsWiderstand mit derselben Klemme
verbunden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
nur in wesentlich zu ihrem Verständnis beitragenden Bestandteilen dargestellt, auf welches dieselbe
jedoch keineswegs beschränkt ist.
Die in der Zeichnung dargestellte Schaltungsanordnung zeigt eine Steuermatrix für eine Anzahl von bistabilen
polarisierten Relais, von denen die Wicklungen der Relais R, R 1, Rx und /ty dargestellt sind. Die Steuermatrix
umfaßt eine beliebige Anzahl von Zeilen und eine beliebige Anzahl von Spalten. Jeder Spalte ist eine Spaltensteuerleitung
(b\ ... b4) und jeder Zeile eine Zeilensteuerleitung (a\ ... a 7) zugeordnet. Die Zeilensteuerleitungen,
z. B. a 1, sind mit Hilfe von ihnen individuell zugeordneten Zeilenmarkierkontakten, z. B. A 1,
an Erdpotential (Fluspotential führende Klemme einer Bctriebsspannungsquelle) anschaltbar. Ebenso sind die
Spaltensteuerleitungen, z. B. b 1, über ihnen individuell zugeordnete Spaltenmarkierkontakte, z. B. B 1, an Minuspotential
anschaltbar (Minuspotential führende Klemme der Betriebsspannungsquelle). Die Zeilenmarkierkontakte
und die Spaltenmarkierkontakte können als mechanisch wirkende Arbeitskontakte, z. B. Relaiskontakte,
ausgebildet sein. Ebensogut ist es jedoch auch möglich, hierfür elektronische Schalter zu verwenden.
Ein Kreuzpunkt der Matrix und somit das betreffende kreuzpunktindividuelle bistabile polarisierte Relais, z. B.
R, wird markiert, indem sowohl der betreffende Zeilenmarkierkontakt,
z. B. A 1, und der betreffende Spallcnmarkierkontakt, z. B. B 1, geschlossen werden. Dadurch
erhall das Relais R Ansprecherregung. Es koit>ml folgender
Stromkreis zustande:
1. Erde,
Al, al, Gl, G3, W4, R
WS, Gl
, Wl, bl, Bl, minus.
In diesem Stromkreis sind also die Gleichrichter G 1,
G 2 und (7 3 stromdurchlässig. Dagegen ist der Gleichrichter GA stromundurchlässig. Infolge des relativ geringen
Spannungsabfalles am Gleichrichter G 3 (Durchlaßrichtg.) erhält der Transistor T Sperrspannung an
seiner Emitter-Basis-Strecke. Seine Emitter-Kollektor-Strecke
ist deshalb stromundurchlässig. Über den Widerstand W 2 kann in diesem Schahzustand kein Strom
fließen. Dagegen bildet in diesem Schaltzustand der WidiMMaiid
IV3 einen Nebenschluß zum Relais R. Der
Widerstand W3 ist jedoch so hochohmig, daß dieser Nebenschluß in diesem Zusammenhang Bedeutungslos
ist.
Das Relais R wird über den Stromkreis 1 erregt. Es
betätigt seine Kontakte (hier nicht dargestellt); die Relaiskontakte verharren in ihrer Arbeitslage auch nach
Ausschaltung des Stromkreises 1 (Auftrennung der Markierkontakte A 1 und B1). weil die Relais R bis Ry
— wie angegeben — bistabil sind.
ίο Bei Einschaltung des Stromkreises 1 bleiben die Relais
an den anderen Spalten unerregt. In an sich bekannter
Weise wird dies durch die sperrende Wirkung der Entkopplungsgleichrichter, z. B. GyI und Gy 2 an den
Kreuzungspunkten aller nicht markierten Zeilen und aller nicht markierten Spalten bewerkstelligt.
Während das Relais R am markierten Kreuzpunkt Einstcllcrregung erhält (Stromrichtung 1/2 hinsichtlich
seiner Wicklungsanschlüsse), erhalten alle Relais an den Kreuzungspunkten zwischen der markierten Spalte und
den nicht markierten Zeilen Rückstellerregung (Stromrichtung 2/1 hinsichtlich der Wicklungsanschlüsse). Im
Stromkreis
2. Erde, WxS, GxS,
WxI
,öl, Bl
ist der Transistor Tx 4 infolge des über seinen Basiswiderstand
Wx 3 anliegenden Minuspotentials stromdurchlässig. Dieses Minuspotential wird nicht (wie beim
jo zuvor beschriebenen Transistor Γ am markierten
Kreuzpunkt) durch Zeilenmarkierpotential (Erde) absorbiert.
Die in der Zeichnung dargestellte Schaltungsanordnung eignet sich also zum spaltenweise überschreiben-
J5 den Speichern. Bei Ansteuerung einer Zeile und einer
Spalte erhält das an dem betreffenden Kreuzungspunkt liegende Relais Einstellcrregung. Es betätigt seine Kontakte,
die auch nach Ausschaltung der Markierung in ihrer Arbcitslagc verharren. Sämtliche Relais an den
4u Kreuzungspunkten der markierten Spalte und der nicht
markierten Zeilen erhalten in der zuvor dargestellten Weise Rückstellerregung. Dadurch werden bekanntlich
ihre Kontakte in die Ruhelage zurückgeführt, wo sie auch nach Ausschaltung der Markierung verharren.
Es ist auch möglich, bei entsprechend gewählter Dimensionierung
der Widerstandswerte der dargestellten Widerstände und der Relaiswicklungen auf die kreuzungspunktindividuellen
Transistoren T, Tx 4 (und die übrigen nicht bezeichneten) zu verzichten. Dann entfallen
auch die Basiswiderstände W 3, IVx 3 usw. In diesem
Fall sind die Widerstände W2 und Wx 2 usw. direkt mit dem Gleichrichter G 4 und dem Widerstand W4 —
bzw. Gx 4 und W* 4 — verbunden. Auch kann in diesem
Fall der Gleichrichter G 3, Gx 3 usw. entfallen. Dann sind also der Widerstand W2 und der Gleichrichter G 2
direkt mit dem Widerstand W4 und dem Gleichrichter G4 verbunden. Bei Wegfall desTransistors T, des Gleichrichters
G 3 und des Widerstandes IV 3 entsteht über einen markierten Kreu/.punkt folgenderSl romkreis:
3. Erde,
WS, Gl
Al, al, Gl,
W4, R, Wl
Wl
, bl, Bl, minus.
b5 Auch in diesem Falle erhält das Relais R also Ansprecherregung
(Stromrichiung 1/2). In diesem nachstehend im einzelnen betrachteten Falle entstehen an den
Kreuzpunkten an einer markierten Spalte und allen
nicht markierten Zeilen weitere Stromkreise, die dem Stromkreis 2 ähnlich sind:
4. Erde, WxS, GxS,
, Al, minus.
Die Relais an den Kreuzungspunkten aller nicht markicrten
Zeilen und der markierten Spalte erhalten also Rückstcllcrregung (Siromrichlung 2/1). — Ks liegen also
auch in diesem Falle (Wegfall der Transistoren) an jedem Kreuzungspunkt zwei mit der betreffenden Spaltensteuerleitung,
/.. B. b 1. verbundene Widerstände, z. B. Wl und W2, einzeln mit zwei in gleicher Durchlaßrichtung
geschalteten Entkopplungsglcichrichlern, z.B. Gl und G2, in Reihe. Das bistabile polarisierte
Relais, z. B. R, liegt als Brücke zwischen den beiden Verbindungspunkten jeweils zwischen Widerstand, z. B.
W1 bzw. W 2, und Gleichrichter, z. B. C 1 bzw. G 2. Die
Widerstände IV5, Wx 5 usw. sind zeilenindividuelle
Hilfswiderstände. An den Kreuzungspunkten einer markierten Spalte und der nicht markierten Zeilen dienen
diese Hilfswiderstände zum Zuführen des Erdpotentials. Am Kreuzungspunkt einer markierten Zeile und einer
markierten Spalte dient der Hilfswiderstand, z. B. W5,
zur Schaffung eines Spannungsabfalles. Dieser Spannungsabfall muß groß genug sein, daß das parallel zum
Hiifswiderstand liegende Relais, /.. B. R, einen ausreichend
großen Ansprechstrom im Stromkreis 3 erhält.
Sowohl die in der Zeichnung dargestellte Version der erläuterten Schaltungsanordnung als auch die durch den
Wegfall der Transistoren nebst Widerstand (Wi) und Gleichrichter (C 3) gegebene Version erfüllt die erfindungsgemäßen
Bedingungen. In beiden Fällen bilden also die Widerstände Wl, W2und W5 und die Gleichrichter
C 1 und G 2 mit dem Relais R am Kreuzungspunkt zwischen der ersten Spalte und der ersten Zeile
eine Brückenschaltung. Entsprechendes gilt für die anueren Kreuzungspunkte. In einer markierten Spalte sind
an sämtlichen Kreuzungspunkten die betreffenden Brückenschaltungen eingeschaltet und im Ungleichgewicht.
Geht man davon aus, daß die erwähnten Transistoren, z. B. Γ und Tx 4, vorhanden sind, so ist am markierten
Kreuzungspunkt bei dem Relais R der über den Transistor Tverlaufende Brückenzweig extrem hochohmig
und der über den Gleichrichter G 2 verlaufende Brückenzweig extrem niederohmig. Das Ungleichgewicht
der Brückenschaltung hat zur Folge, daß das Relais R Ansprecherregung erhält; im gleichen Betriebsfall
ist am nicht markierten Kreuzungspunkt bei Rx der über den Gleichrichter Cx 2 verlaufende Brückenzweig
extrem hochohmig (Kontakt A 7 geöffnet), dagegen ist der über den Transistor Tx 4 und den Widerstand Wx 2
verlaufende Brückenzweig niederohmig, wodurch das Relais Rx Abwerferregung erhält. — Geht man jedoch
davon aus, daß die Transistoren T, Tx 4 und die übrigen, nicht bezeichneten, entfallen, so ist am markierten
Kreuzungspunkt beim Relais Adas Brückenungleichgewicht dadurch gegeben, daß der über den Gleichrichter
G 2 verlaufende Brückenzweig sehr viel niederohmiger
ist als der über den Widerstand W5 und den Gleichrichter G 1 verlaufende Brückenzweig. Dadurch erhält das
Relais R Ansprecherregung. Dagegen ist am nicht markierten Kreuzungspunkt Rx das Brückenungleichgewicht
in umgekehrter Weise dadurch gegeben, daß der über den Gleichrichter Gx 2 verlaufende Brückenzweig
extrem hochohmig (Kontakt A 7 geöffnet) ist gegenüber dem über den Widerstand Wx 5 und den Gleichrichter
Gx 5 verlaufenden Brückenzweig.
Es kann pro Zeile ein gemeinsamer Hilfswiderstand. z. B. W5, in der dargestellten Weise vorgesehen weiden. Ebenso gut ist es auch möglich, je einen Hilfswiderstand
pro Kreuzungspunkt vorzusehen. — Wie bereits
ι erwähnt wurde, ist in Reihe mit jedem kreuzungspunktindividuellen
Relais, z. B. /?, ein Gleichrichter, z. B. G 4, bzw. ein Widerstand, /.. B. W4, angeordnet. Der Gleichrichter
G 4 bildet mit dem Widerstand IV4 einen stromrichtungsabhängigcn
Widerstand. Dieser dient als Vorwiderstand für das betreffende Relais für den !-'all, daß
es Ansprecherregung erhält. Dieser Vorwiderstand dient zur Entlastung der Relaiswicklung hinsichtlich der
abzuführenden elektrischen Leistung. Wenn das betreffende Relais Abwerferregung erhält (am Kreu/.ungs-
r> punkt einer markierten Spalte und einer nicht markierten
Zeile), ist der Widersland W4 durch den Gleichrichter
C 4 praktisch kurzgeschlossen.
Bei der Betätigung der Zeilenmarkierkonlakte und der Spaltenmarkierkontakte (Zeilenmarkierschaltcr A 1
bis A 7 und Spaltenmarkierschalter B1 bis B 4) ist dafür
gesorgt, daß die Spaltenmarkierkontakte nicht vor den Zeilenmarkierkontakten geöffnet werden, damit Kreuzpunktrelais,
die bei einem Einstellvorgang zum Ansprechen gekommen sind, nicht sogleich wieder abgeworfen
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermiltlungsanlagen, mit
Stcucrmatrizen, in denen an Krcu/ungspunktcn von
pro Zeile b/w. pro Spalte vorgesehenen und über zeilenindividucllc Zcilenmarkierschaller (/. B. Λ 1)
an eine erste Klemme (Erde) b/w. spailcnindividucl-Ie Spaltenmarkierschalter (z. B. B1) an eine zweite
Klemme (Minuspotential) einer Betriebsspannungsquelle anschaltbaren Steuerleitungen polarisierte
Schaltelemente, z. B. Koppelrelais (z. B. R) oder
Speicherrelais (z. B. R), einzeln und entkoppelt voneinander
zwischen diese Steuerleitungen beiderlei Art geschaltet sind, und in denen an jedem Krcuzungspupkt
zwei mit der betieffenden Spaitensteuerleitung
(z. B. b 1) verbundene Widerstände (z. B. Wl, W2) einzeln mit zwei in gleicher Durchlaßrichtung
geschalteten Entkopplungsgleichrichtern (z. B. Gi, G 2) in Reihe geschaltet sind, und in denen das
polarisierte Schaltelement (z. B. Haftrelais R) als Brücke zwischen die beiden je zwischen Widerstand
und Gleichrichter liegenden Verbindungspunkte (z. B. C 1, W1; G 2, W 2) geschaltet ist, und in denen
wenigstens einer der beiden Gleichrichter (z. B. G 2) mit seinem weiteren Anschluß jeweils mit einer Zeilensteuerleitung
(z. B. η 1) verbunden ist, und in denen bei Markierung einer Spalte einerseits an dem
Kreuzungspunkt mit der markierten Zeile ein Potcntialgefälle
zwischen den betreffenden beiden Verbindungspunkten (z. B. G 1, Wl; G2, W2) in einer
ersten Richtung (z. B. von 1 nach 2 am Relais R) und andererseits an den Kreuzungspunkten mit den
nicht markierten Zeilen ein Potentialgefälle jeweils zwischen den beiden Verbindungspunkten (z. B. G 1,
Wl; G2, W2) in einer der ersten Richtung entgegengesetzten
zweiten Richtung (z. B. von 2 nach 1 am Relais Rx) erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeilenmarkierschalter (A 1 bis A 7) ebenso wie die Spaltenmarkierschalter (B 1 bis
Bl) als einzeln pro Steuerleitung vorgesehene Arbeitskontakte
wirksam sind, daß von den krcuzungspunktindividuellen Entkopplungsgleichrichtern
(z. B. Gl, G 2) nur der eine (z. B. G 2) mit seinem
weiteren Anschluß über den Zeilenmarkierschalter (z. B. A 1) mit der ersten Klemme (Erde) verbindbar
ist, während der andere kreuzungspunktindividuelle Entkopplungsgleichrichter (z. B. G 1) mit seinem
weiteren Anschluß über einen Hilfswidersland (z. B. WS) mit derselben Klemme verbunden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der HilfsWiderstand (z. B.
WS) für die betreffenden Entkopplungsgleichrichter
einer Zeile gemeinsam vorgesehen ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit jedem kreuzungspunkiindividuellen
polarisierten Schaltelement (z. B. R) ein vorzugsweise als Parallelschaltung
eines Widerstandes (z. B. W4) mit einem Gleichrichter (z. B. G 4) ausgebildeter stromrichtungsabhängiger
Widerstand in Reihe geschaltet ist.
4. Schaltungsanordnung noch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem über den einen
Entkopplungsgleichrichter (z. B. G 2) mit der betrcffendon
Zcilensicucrlcilung (/.. B. ,-) 1) verbundenen
Widerstand {/.. B. W2) ein krcuziingspunktincJividueller
Hilfsschaltcr(z. B. 7} in Reihe geschaltet ist. der
stromundurchlässig geschaltet ist. wenn über den zuvor
genannten Entkopplungsgleichrichter (z. B. G 2) ein Strom in Durchlaßrichtung fließt, und der stromdurchlässig
geschaltet ist, wenn der Entkopplungsgleichrichter (z. B. G 2) stromlos (Sperrzustand) ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruchs dadurch gekennzeichnet, daß mit dem einen Entkopplungsglcichrichler(/_
B. G 2) ein weiterer Gleichrichter (/_ B. G 3) gleichsinnig in Reihe geschaltet ist, und
daß die Emitter-Basis-Strecke eines kreuzungspunktindividuellcn, den Schalter realisierenden
Transistors (z. B. T) parallel zu diesem weiteren Gleichrichter (z. B. G 3) geschaltet ist und daß die
Basis des Transistors (z. B. T) über einen Basiswiderstand
(z. B. IV3) mit der betreffenden Spaltensteuerleitung(z.
B. b 1) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792932383 DE2932383C2 (de) | 1979-08-09 | 1979-08-09 | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit koordinatenförmiger Steuermatrix |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792932383 DE2932383C2 (de) | 1979-08-09 | 1979-08-09 | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit koordinatenförmiger Steuermatrix |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2932383A1 DE2932383A1 (de) | 1981-02-26 |
| DE2932383C2 true DE2932383C2 (de) | 1984-09-06 |
Family
ID=6078082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792932383 Expired DE2932383C2 (de) | 1979-08-09 | 1979-08-09 | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit koordinatenförmiger Steuermatrix |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2932383C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1762925C3 (de) * | 1968-09-24 | 1973-10-25 | Siemens Ag, 1000 Berlin U. 8000 Muenchen | Schaltungsanordnung fur Fernmelde anlagen, insbesondere Fernsprechvermitt lungsanlagen, mit Steuermatrizen |
-
1979
- 1979-08-09 DE DE19792932383 patent/DE2932383C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2932383A1 (de) | 1981-02-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1171087B (de) | Elektromagnetisch steuerbare Schaltanordnung und ihre Anwendung in Schaltnetzwerken | |
| DE2932383C2 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit koordinatenförmiger Steuermatrix | |
| DE1162883B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit kreuzfeldartig aufgebauten Steuereinrichtungen | |
| DE1186509B (de) | Magnetspeicher mit einem mit zueinander senkrechten Bohrungen versehenen Magnetkern | |
| DE2932358C2 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit koordinatenförmiger Steuermatrix | |
| DE2429831B2 (de) | Steuer- und Halteschaltung für Relaismatrizen | |
| DE1512890C3 (de) | ||
| DE1068487B (de) | Schieberegister auls bistabilen Magnetkernen | |
| DE1762925C3 (de) | Schaltungsanordnung fur Fernmelde anlagen, insbesondere Fernsprechvermitt lungsanlagen, mit Steuermatrizen | |
| DE1282707B (de) | Magnetkernspeicher | |
| AT246464B (de) | Schaltkreissystem für taktgesteuerte elektronische Anlagen mit magnetischen Logikelementen | |
| DE2916413C2 (de) | ||
| DE1762055C (de) | Schaltungsanordnung fur Fernmelde Vermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprech Vermittlungsanlagen, mit Haftkopplern | |
| DE1277926B (de) | Informationsspeichermatrix mit Relais-Speicherelementen | |
| DE1963802C (de) | Schaltungsanordnung für matrizenförmig aufgebaute Schalteinrichtungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit kreuzfeldartigen Steuereinrichtungen | |
| AT234161B (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere kreuzfeldartig aufgebaute Steuereinrichtungen | |
| DE1512890B2 (de) | Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit einer Anzahl von Relaisvorrichtungen | |
| DE3801875C2 (de) | ||
| DE1574759C (de) | Magnetkernspeicher mit gemeinsamer Schreib und Leseleitung | |
| DE2348453C3 (de) | Koppelmatrix mit für sich bistabilen Koppelpunkten | |
| DE1462263C3 (de) | Teilnehmerschaltung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Wählbetrieb | |
| AT254282B (de) | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit in Zeilen und Spalten aufgebauten Schaltfeldern | |
| AT203059B (de) | Elektronischer Umschalter | |
| DE2215469A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer steuereinrichtungen, insbesondere in fernsprechvermittlungsanlagen, mit in gruppen zusammengefassten befehlsleitungen | |
| DE1060445B (de) | Koordinatenwaehler |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |