DE293194C - - Google Patents

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DE293194C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/12Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using enclosed chambers, e.g. gas-filled

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVi 293194-KLASSE 63 e. GRUPPE
FRANZ KÜHNE in DRESDEN. Aus Gunimihohlkörpern bestehender Zellenreifen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3.November 1915 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen aus Gummihohlkörpern (Segmenten) bestehenden Zellenreifen, dessen Zellen durch je einen nach außen führenden Kanal mit der Außenluft verbunden sind. Das Neue besteht darin, daß in dem, den Luftraum des einzelnen Hohlkörpers (Segmentes) mit der Außenluft verbindenden Kanal ein derart selbsttätig wirkendes Ventil eingeschaltet ist, daß durch das-; selbe bei den mit ihrer Lauffläche nach unten gekehrten Segmenten die Verbindung mit der Außenluft abgeschlossen; bei den mit ihrer Lauffläche nach oben gekehrten Segmenten dagegen freigegeben wird.
Das Ventil kann aus einem in dem Segment befestigten Gehäuse mit einem in den Luftraum des Segmentes und einem in die Außenluft mündenden Kanal sowie einem zwischen den beiden Kanälen liegenden Kugel- oder Gleitventil bestehen.
Es kann aber auch in dem, den Luftraum des Segmentes mit der Außenluft verbindenden Kanal ein derart einstellbares Ventil eingeschaltet sein, daß jedes Segment unter einem bestimmten Luftdruck gehalten werden kann. Durch die Anordnung des selbsttätigen Ventils ist ein Flachdrücken der jeweils belasteten Segmente verhindert, während durch die Anordnung des einstellbaren Ventils der Luftdruck in dem Luftraum der einzelnen Segmente und damit die Elastizität des gesamten Gummiradreifens geregelt werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Stück eines Gummiradreifens aus aneinandergereihten . Gummisegmenten gemäß der Erfindung. Fig. 2 zeigt in größerem Maßstabe ein einzelnes Segment im Querschnitt, und Fig. 3 im Längsschnitt, wobei die Ausrüstung des Segmentes in voneinander verschiedener Ausführung dargestellt ist;
Die aus Gummi gestalteten Segmente α sind, wie Fig. ι zeigt, mit ihren radial verlaufenden Begrenzungsflächen aneinandergereiht und werden von dem ihre an der Grundfläche. vorstehenden seitlichen Wulste b umfassenden, geteilten Felgenkranz c festgehalten. Die aneinanderstoßenden Flächen der Segmente a sind nach außen hin etwas abgeschrägt, so daß in der Lauffläche des Rades keilförmige Lücken ä entstehen, welche einerseits ein Rutschen der Stoßflächen bei Belastung der Segmente verhindern und andererseits einen gut wirksamen Gleitschutz abgeben. Jedes Segment α ist mit einem Hohlraum f versehen, der, wie Fig. 1 und 2 zeigen, mittels eines Kanales g mit der Außenluft in stets offener Verbindung gehalten werden kann, so daß sich in dem Hohlraum f stets Luft mit einem dem Drucke der Außenluft entsprechenden Drucke frei bewegen und somit weder ein übermäßiges Erhitzen noch ein Zusammendrücken des Radreifens eintreten kann. In Fig. ι und 3 ist zur zeitweisen Verbindung des Hohl- oder Luftraumes f mit der Außenluft ein selbsttätiges Ventil angeordnet, welches eine, eine Kugel h aufnehmende Kammer i besitzt, in die die beiden Kanäle k, I einmünden. Der Kanal k führt in die Außenluft, während der Kanal I in den Luftraum f führt. Befindet sich das Segment a, wie in der Zeichnung dargestellt, mit seiner Lauf-
fläche unten, so schließt die Kugel h den Kanal k und somit den Luftraum f von der Außenluft ab und die in dem Raum f eingeschlossene Luft verhindert ein Zusammen-5 oder. Flachdrücken der Segmentlauffläche. Kommt das Segment nach oben zu stehen, so gibt die Kugel h den Kanal k frei und es wird nun der Luftraum f durch die Kanäle / und k hindurch mit der Außenluft in Verbindung gebracht, so daß das Segment drucklos wird und die Luft sich abkühlen kann, also ein Warmlaufen verhindert wird.
An Stelle des Kugelventils h kann aber auch ein Gleitventil m gemäß Fig. 4 treten.
Dasselbe schließt 'in seiner bei der Tiefstellung der Segmentlauffläche eintretenden gesenkten Lage den in den Luftraum f führenden Kanal η unmittelbar ab und ermöglicht in seiner bei der Hochstellung der Segmentlauffläche eintretenden, von dem Kanal η abgefallenen Lage durch die im Ventil m vorgesehenen Kanäle 0 hindurch die Verbindung des Luftraumes f mit der Außenluft. Sollen die Segmente unter einem bestimmten Luftdruck gehalten werden, so wird an den Luftraum f das in Fig. 5 dargestellte Ventil angeschlossen. Das Ventil besteht aus einer an der Außenfläche mit Rillen versehenen und durch Einvulkanisieren in dem Segment befestigten Hülse p, in der ein Röhrchen q gelagert ist. Das Röhrchen q ist mittels in Schlitze der Hülse p fassender Ansätze r gegen Drehen gesichert und wird mittels einer Ringmutter s gegen einen Dichtungsring t festgehalten. Das obere, von einer zugleich die Befestigung des Segmentes am Felgenkranz unterstützenden Hülsenschraube u verdeckte Ende des Röhrchens q ist mit Gewinde versehen, um eine Luftpumpe anschließen zu können. Das untere Ende des Röhrchens q ist mittels eines Ventils ν abschließbar, das sich beim Eindrücken von Luft nach dem Luftraum f öffnet und letzteren nach gewünschter Druckgebung durch den Innendruck abschließt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Aus Gummihohlkörpern (Segmenten) bestehender Zellenreifen, dessen Zellen durch je einen nach außen führenden Kanal mit der Außenluft in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß in letzteren ein derart selbsttätig wirkendes Ventil eingeschaltet ist, daß durch dasselbe bei den mit ihrer Lauffläche nach unten gekehrten Segmenten die Verbindung mit der Außenluft abgeschlossen, bei den mit ihrer Lauffläche nach oben gekehrten Segmenten dagegen freigegeben wird.
2. Zellenreifen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil aus einem in dem Hohlkörper (Segment) befestigten Gehäuse mit einem in den Lufträum des ■ Segmentes und einem in die Außenluft mündenden Kanal sowie einem zwischen den beiden Kanälen liegenden Kugel- oder Gleitventil besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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