DE2931167C2 - Vorrichtung zum kompressiven Schrumpfen einer textilen Warenbahn - Google Patents

Vorrichtung zum kompressiven Schrumpfen einer textilen Warenbahn

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Description

wand ausgebaut und ausgetauscht werden. Daher ist es nicht erforderlich, den gesamten Begrenzungsschuh auszutauschen, wenn seine Oberfläche durch die behandelnde Warenbahn oder Fremdkörper beschädigt wurde, beispielsweise Kratzer aufweist, die sich auf der behandelten Warenbahn abzeichnen. Auch sind die Herstellungskosten des Begrenzungsschuhs wegen des dünnen und leicht zu formenden Verkleidungselementes geringer als bei bekannten Vorrichtungen dieser Art, ohne daß die Präzision beeinträchtigt würde. Auch ist die Wartung einfacher und schneller durchzuführen, so daß Stillstandszeiten der Vorrichtung wegen Wartung und/ oder Reparatur nur kurz zu sein brauchen und die Vorrichtung dementsprechend einen höheren Produktionsausstoß bei verbesserter Qualität ermöglicht
Die Präzision und Wartung des erfindungsgemäßen Begrenzungsschuhs wird zusätzlich verbessert, wenn der Schuh selber nicht aus einem Stück, sondern aus einer Mehrzahl von Segmenten besteht, die einzeln einstellbar und nachstellbar sind und auch einzeln ausgetauscht werden können. Die einzelnen relativ kurzen Segmente lassen sich einfacher mit hoher Präzision herstellen, da die hierzu erforderlichen Bearbeitungsmaschinen keine Übergröße aufweisen müssen und eine Bearbeitung auf einzelnen kurzen Abschnitten mit höherer Präzision als auf einer langen durchgehenden Fläche möglich ist. Sollte sich an einer Stelle des Begrenzungsschuhs ein Fehler, beispielsweise ein Materialfehler oder ein sonstiger Schaden einstellen, braucht nur das davon unmittelbar betroffene Segment ausgetauscht zu werden. Verzieht sich der Begrenzungsschuh durch Wärmeeinfluß, genügt vielfach ein Nachstellen der einzelnen Segmente, um den Verzug auszugleichen. Bei größeren Verformungen durch Verzug genügt es wiederum, nur das unmittelbar betroffene Segment auszutauschen, so daß auch insofern geringstmögliche Kosten bei nur kurzen Stillstandszeiten der Vorrichtung anfallen.
Der erfindung5gemäß ausgestaltete Begrenzungsschuh läßt sich sowohl bei neu hergestellten Vorrichtungen zum kompressiven Schrumpfen textiler Warenbahnen vorsehen als auch in bereits vorhandene Vorrichtungen dieser Gattung einbauen, da seine äußere Kontur der bekannter Begrenzungsschuhe entspricht.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch die Zuführwalze, die Verzögerungswalze und den Begrenzungsschuh dieser Vorrichtung,
F i g. 2 eine Explosionsdarstellung der einzelnen Teile des Begrenzungsschuhs aus F i g. 1,
F i g. 3 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf die Walzen, woraus die Lage des Auslaufendes des Verkleidungselementes zum Walzenspalt zu erkennen ist, und
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Oberseite eines Segmentes des Begrenzungsschuhs aus Fig. 1.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung hat eine Zuführwalze !0, eine Verzögerungswalze 11 und einen oberhalb der Zuführwalze 10 angeordneten Begrenzungsschuh 12.
Zwischen den sich über die volle Breite der Vorrichtung erstreckenden Walzen 10 und 11 befindet sich ein Walzenspalt 13, durch den eine textile Warenbahn F hindurchläuft. Diese Warenbahn F läuft über die Zuführwalze 10 zum Walzenspalt 13 und wird dabei vom Begrenzungsschuh 12 leicht auf die geriffelte oder in anderer Weise aufgerauhte Oberfläche der Zuführwalze 10 gedrückt, damit sie von der Zuführwalze mitgenommen wird. Hinter dem Walzenspalt 13 wird die Warenbahn F von der geriffelten oder ir anderer Weise aufgerauhten Oberfläche der Verzögerungswalze 11 mitgenommen.
Der Begrenzungsschuh 12 erstreckt sich bis dicht an die engste Stelle des Walzenspaltes und endet beispielsweise etwa 6 mm über dieser engsten Stelle.
Hinter dem Begrenzungsschuh 12 und noch vor der engsten Stelle des Walzenspaltes 13 wird die Warenbahn Fauch von der Verzögerungswalze erfaßt, die mit etwas geringerer Umfangsgeschwindigkeit wie die Zuführwalze angetrieben ist, so daß die Vorlaufgeschwindigkeit der Warenbahn Fbeim Annähern an die engste Stelle des Walzenspaltes 13 auf die Umfangsgeschwindigkeit der Verzögerungswalze 11 abgebremst wird. Das Verzögern der Vorlaufgeschwindigkeit der Warenbahn F ist im wesentlichen auf die kurze Druckschrumpfzone zwischen dem Ende des Begrenzungsschuhs 12 und der engsten Stelle des Walzenspaltes 13 begrenzt In dieser Zone wird die Warenbahn Fin Vorlaufrichtung zusammengedrückt Vor der Druckschrumpfzone ist die Warenbahn F gedämpft worden. Im Walzenspalt 13 wird sie Wärme und Druck unterworfen, so daß die vor dem Walzenspalt 13 hervorgerufene Schrumpfung weitgehend in der fertig behandelten Warenbahn Fbeibehalten wird. Dementsprechend kann die Warenbahn Föhne die Gefahr übermäßiger Änderungen der Abmessungen geschnitten, zu Bekleidungsstücken vernäht und schließlich gewaschen und getrocknet werden.
Die Umfangsgeschwindigkeit, mit der die Verzögerungswalze angetrieben wird, ist einstellbar.
Der Begrenzungsschuh 12 ist an einem festen Träger 14 befestigt, der eine Platte 15 und einen darauf angeordneten Steg 16 aufweist und somit im Querschnitt umgekehrt T-förmig ausgebildet ist. Der Träger 14 erstreckt sich über die volle Breite der Vorrichtung. Er ist gegenüber den Walzen 10 und 11 einstellbar gelagert, was in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
An der Unterseite des Trägers 14 ist eine Mehrzahl konturierter Segmente 17 befestigt, die stirnseitig gegeneinander ausgerichtet sind und sich zusammen über die volle Länge des Trägers 14 oder wenigstens die volle Arbeitsbreite der Vorrichtung erstrecken. Die einzelnen Segmente 17 haben vorzugsweise eine Länge von jeweils etwa 25 cm quer zur Vorrichtung gemessen. Wenn die Vorrichtung eine Breite von 1,25 bis 1,5 m hat, würden somit fünf bis sechs stirnseitig aneinander angrenzende derartige Segmente 17 die Vorrichtung bzw. deren Arbeitsbreite überspannen.
Alle Segmente 17 haben gleiche Form und Größe, so daß sie mit derselben Bearbeitungseinrichtung hergestellt werden können und leicht austauschbar sind. Jedes Segment 17 hat eine ebene Oberseite 18, die an der ebenen Unterseite 19 der Platte 15 des Trägers 14 anliegt In der Oberseite jedes Segmentes 17 sind vier Gewindebohrungen 20 vorgesehen, in welche Schraubenbolzen 21 eingeschraubt werden können, die mit ihren Köpfen in Senklöchern 22 der Platte 15 liegen, wenn sie festgezogen sind. Der Durchmesser der Senklöcher 22 und der sich an diese anschließenden Durchgangsbohrungen ist etwas größer als der Durchmesser der betreffenden Teile der Schraubenbolzen 21, so daß eine gewisse Relativbewegung zwischen den Segmenten 17 und der Platte 15 möglich ist. um die Seemente 17 ee-
genüber der Platte 15 einstellen zu können.
Wie Fig. 1 zeigt, stehen die Segmente 17 mit ihrem vorderen Ende 24 über die Vorderkante 23 der Platte 15 vor. Auf dem vorderen Ende 24 der einzelnen Segmente 17 ist an deren Stirnenden jeweils ein Gabelblock 25 befestigt, wobei die Gabelblöcke in Vertiefungen 26 (Fig.4) der Oberseite 18 der Schuhsegmente 17 stekken. Jeder Gabelblock 25 ist auf dem betreffenden Segment 17 mit zwei Schraubenbolzen 27 befestigt, die in Gewindelöcher 28a am Boden der betreffenden Ausnehmung 26 eingeschraubt sind. Die Gabelblöcke 25 enthalten in der Mitte eine sich nach außen öffnende U-förmige Ausnehmung 28, welche den in der Mitte befindliche Schaft 29 einer Stellschraube 30 verschiebbar aufnehmen. Die Stellschrauben 30 haben ein Gewindestück 31, das ir. ein Gcwindcloch 32 an der Vorderkante 23 der Platte 15 eingeschraubt ist. Jede Steilschraube 30 weist am in der Mitte befindlichen Schaft 29 zwei im Abstand voneinander befindliche vorstehende Bunde 33 und 34 auf, die vor und unter dem betreffenden Gabelblock 25 liegen.
Bei der Montage der Segmente 17 werden diese zunächst mittels der Schraubenbolzen 21 so an der Platte 15 angebracht, daß sie an der Unterseite de;· Platte 15 zwar anliegen, gegenüber derselben aber noch verschiebbar sind. Dabei werden die einzelnen Segmente 17 so montiert, daß benachbarte Segmente mit ihren Stirnenden fest aneinanderliegen. Durch sorgfältiges Betätigen der Stellschrauben 30 kann die Lage der einzelnen Segmente 17 in Richtung der Ebene ihrer Oberfläche 18 präzise eingestellt werden. An jedem Stirnende jedes Segmentes 17 ist jeweils eine Stellschraube 30 vorgesehen. Die Segmente 17 werden mittels der Stellschrauben 30 so eingestellt, daß sie über die volle Breite der Vorrichtung präzise ausgerichtet sind. Dann werden die Schraubenbolzen 21 weiter angezogen, um die Segmente 17 in der umgestellten Position zu arretieren.
Aus F i g. 1 und 2 ist zu erkennen, daß jedes Segment 17 am hinteren oder Auslaufende einen Randblock 35 aufweist, der sich über die gesamte Länge des betreffenden Segmentes erstreckt und an diesem lösbar mitteis Schraubenbolzen 36 befestigt ist. Das hintere Ende 37 jedes Segmentes 17 verjüngt sich bis zu einer verhältnismäßig feinen, scharfen Spitze 38. In ähnlicher Weise ist das untere Ende 39 jedes Randblockes 35 mit entgegengesetzter Krümmung bis zu einer verhältnismäßig scharfen Spitze 40 verjüngt. Die Spitze 40 des Randblockes 35 kann etwas stumpfer als die Spitze 38 des Schuhsegments 17 sein. Der Randblock 35 dient als austauschbares Schutzelement für die scharfe Spitze 38 des Schuhsegments J7. Der Randbiock 35 ist in einer recht winkliger, Aussparung 41 des Schuhsegments 17 angeordnet, damit seine richtige Lage zum Segment 17 leicht eingestellt werden kann. Im Falle von Beschädigungen am Randblock 35 kann dieser ohne weiteres ausgetauscht werden, ohne daß Beschädigungen an der Spitze 38 des Segments 17 auftreten können.
Die Randblöcke 35 lassen sich ebenso wie die Segmente 17 durch Präzisionsfertigung herstellen, so daß alle Randblöcke und auch alle Segmente hochgradig gleichförmig sind. Durch die Montage und das genaue Ausrichten einer Reihe solcher Segmente 17 erhält man einen Begrenzungsschuh 12 mit gleichförmiger Oberflächenkontur und überall völlig gleichen Eigenschaften, wenn von kleinen Unebenheiten an den stirnseitigen Stoßstellen aneinander angrenzender Segmente 17 abgesehen wird.
An der gewölbten Oberfläche des aus einzelnen Segmenten 17 bestehenden Begrenzungsschuhs 12 ist ein durchgehendes, sich über die gesamte Breite bzw. Länge des Begrenzungsschuhs erstreckendes Verkleidungselement 42 vorgesehen, das einen gewölbten Abschnitt 43 aufweist, der der gewölbten Unterseite der Segmente 17 genau angepaßt ist. Das Verkleidungselement 42 besteht vorzugsweise aus einem Material wie Berylliumkupfer mit einer Dicke von etwa 0,51 mm.
Am Einlaufende des Begrenzungsschuhs 12 bzw. an seinem vorderen Ende hat das Verkleidungselement 42 einen mit kleinem Radius 44 hochgebogenen Flansch 45, der über seine Länge mehrere in seitlicher Richtung sich erstreckende Langlöcher 46 enthält, die zur Aufnahme von Bolzen 47 dienen. An jedem Segment 17 sind jeweils zwei derartige Bolzen 47 vorgesehen, die in entsprechenden Löchern 48 (F i g. 2) stecken. Das durchgehende Verkleidungselement 42 ist an den zusammengebauten Segmenten 17 mittels einer durchgehenden Klemmleiste 49 gehalten, die sich über die vorderen Enden 24 der nebeneinander befindlichen Segmente 17 erstreckt. Die Klemmleiste 49 ist an den Segmenten 17 mittels Schraubenbolzen 50 befestigt, die in Gewindelöcher 51 der Segmente 17 eingeschraubt sind. Der untere Rand 52 der Klemmleiste 49 ist so angeordnet, daß er auf dem Flansch 45 des durchgehenden Verkleidungselementes 42 liegt, wodurch dieses fest gegen die Segmente 17 geklemmt wird, wenn die Schraubenbolzen 50 gegen die Klemmleiste 49 festgezogen sind.
Wegen des verhältnismäßig großen Wärmedehnungskoeffizienten von Berylliumkupfer ist es wünschenswert, die Vorrichtung vor dem endgültigen Befestigen der Klemmleiste 49 auf Betriebstemperatur zu bringen. Die Langlöcher 46 gestatten die sich während der Aufwärmphase ergebende Ausdehnung des Verkleidungselementes 42. Die Schraubenbolzen 50 sind durch senkrecht verlaufende Langlöcher 53 der Klemmleiste 49 gesteckt, so daß letztere nicht abgenommen zu werden braucht, um das Verkleidungselement 42 austauschen zu können. Durch Lösen der Schraubenbolzen 50 und durch Hochschieben der Klemmleiste 49 bis zur Begrenzung durch die Langiöcher 53 und durch dann erneutes Festziehen von einzelnen Schraubenbolzen 50 kann die Klemmleiste 49 vorübergehend in eine angehobene Position gebracht und in dieser gehalten werden, wie in Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist. Diese Verschiebung reicht aus, um das Verkleidungselement 42 ausbauen und austauschen zu können. Wenn sich die Klemmleiste 49 in der hochgeschobenen Position befindet, hängt das Verkleidungselement 42 nur an den Bolzen 47. Diese ragen in Aussparungen 54 der Klemmleiste 49, wenn sich diese in ihrer unteren Klemmnosition befindet, die in F i g. 1 in vollen Linien dargestellt ist.
Die Länge des gewölbten Abschnittes 43 des Verkleidungselementes ist derart gewählt, daß das hintere Ende bzw. Auslaufende des Verkleidungselementes etwas über die Spitzen 38 der Segmente 17 und die Spitzen 40 der Randblöcke 35 übersteht, beispielsweise um etwa 6 mm. Die hintere Kante 55 des Verkleidungselementes bo 42 bestimmt damit das Einlaufende der vor dem Walzenspalt 13 gebildeten Druckschrumpfzone. Die hintere Kante 55 des Verkieidungselementes 42 kann etwa 5 mm vor der engsten Stelle des Walzenspaltes 13 liegen, wobei die Länge der Druckschrumpfzone jedoch von der Art der jeweils zu behandelnden Warenbahnen Fabhängt.
Die hintere Kante 55 des durchgehenden Verkleidungselementes 42 kann sich gegen die Mantelfläche
der Verzögerungswalze 11 legen, und zwar entweder aufgrund der Einstellung der Vorrichtung oder auch teilweise durch Einwirkung der den schmalen Spalt zwischen dem Verkleidungselement 42 und der Mantelfläche der Zuführwalze 10 hindurchlaufenden Warenbahn F Dadurch erfolgt ein Verschleiß an der hinteren Kante des Verkleidungselementes 42, das beispielsweise nach sieben Produktionstagen ausgetauscht werden muß. Das Austauschen ist schnell und preiswert durchzuführen.
Das Verkleidungselement 42 ist zwar möglichst genau der Kontur der der Zuführwalze 10 gegenüberliegenden gekrümmten Oberfläche der Segmente 17 angepaßt, jedoch ist eine präzise Form des gekrümmten Abschnittes 43 nicht erforderlich. Das Verkleidungselement ist dünn und flexibel bzw. biegsam und kann sich daher unter dem von der durchlaufenden Warenbahn F auf es ausgeübten massigen Druck leicht verformen, so daß es sich der gekrümmten Oberfläche der zusammengebauten Segmente 17 über seine gesamte Breite anpaßt und von dieser Oberfläche abgestützt wird.
Gemäß F i g. 3 ist nahe jedem Ende der Zuführwalze 10 ein Schutzring 56 vorgesehen, der einen etwas größeren Durchmesser als die Zuführwalze 10 hat. Diese Schutzringe 56 dienen als Anlage für die Verzögerungswalze 11, um einen direkten Kontakt zwischen den beiden Walzen 10 und 11 zu verhindern, was wegen der unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten der beiden Walzen zu Beschädigungen an den Walzen führen könnte. Beispielsweise gewährleisten die Schutzringe 56 einen Mindestabstand von etwa 0,3 mm zwischen den beiden Walzen 10 und 11. Das Verkleidungselement 42 kann sich bis zwischen die Schutzringe 56 erstrecken. Zu diesem Zweck ist es an seinem hinteren Ende mit seitlichen Aussparungen 57 versehen, die in F i g. 2 zu erkennen sind.
Im Betrieb wird der Begrenzungsschuh 12 auf einer erhöhten Temperatur gehalten. Zu diesem Zweck sind auf dem Steg 16 des Trägers 14 elektrische Heizbänder 58 angebracht. Diese sorgen dafür, daß der Begrenzungsschuh 12 aufgrund von Wärmeleitung in der gewünschten Weise erwärmt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
45
55
60

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum kompressiven Schrumpfen einer textlien Warenbahn, mit einer Zuführwalze, einer ihr gegenüberliegenden Verzögerungswalze, einem Walzenspalt zwischen den beiden Walzen, und mit einem Begrenzungsschuh, der eine der Zuführwalze im geringen Abstand gegenüberliegende, entsprechend gekrümmte Oberfläche und eine vor dem Walzenspalt endende Spitze aufweist und der an einem festen Träger angebracht ist, welcher sich über die volle Arbeitsbreite der Zufuhr- und dnr Verzögerungswalze erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der Begrenzungsschuh (12) aus einer Mehrzahl von Segmenten (17), die in stirnseitiger Ausrichtung einzeln und unabhängig voneinander einstellbar am Träger (14) befestigt sind, und einem durchgehenden Verkleidungselement (42) besteht, das sich über die volle Breite aller Segmente (17) erstreckt, der Zuführwalze (10) gegenüberliegt, aus einem dünnen, verformbaren Metallstreifen besteht, der Kontur der gekrümmten Oberfläche der Segmente (17) angepaßt vorgeformt ist, sich über die volle gekrümmte Länge der Segmente (17) erstreckt und über die Spitze (40) des Begrenzungsschuhs (12) vorsteht, so daß es dicht vor der engsten Stelle des Walzenspaltes (13) endet und eine sich über die volle Arbeitsbreite erstreckende Druckschrumpfzone für die durchlaufende Warenbahn (F) bildet, wobei das Verkleidungselement (42) mit seinem vorderen Ende an den Segmenten (17) befestigt ist und sich lose über deren gekrümmte Oberfläche erstreckt.
2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekenn-2.eichnet, daß das Verkleidungselement (42) an seinem vorderen Ende einen hochgebogenen Flansch (45) hat, der am vorderen Seitenrand der Segmente (17) anliegend an diesen befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (45) des Verkleidungselementes (42) mittels Steckbolzen (47) an den Segmenten (17) ausgerichtet und mittels einer an den Segmenten (17) befestigten Klemmleiste (49) an diesen angeklemmt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Verkleidungselement (42) über einen Bogenbereich von mehr als 60 Grad der Zuführwalze (10) erstreckt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführwalze (10) an ihren Enden mit über ihre Mantelfläche überstehenden Schutzringen (56) versehen ist und das Verkleidungselement (42) an seinem hinteren Ende (55) mit seitlichen Aussparungen (57) versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Segmente (17) wenigstens mit je einer einzeln verstellbaren Stellschraube (30) und einer von den Stellschrauben (30) unabhängigen Befestigungsschraube (21) mit dem Träger (14) verbunden sind. wi
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite der sich relativ scharf verjüngenden Spitze jedes Segmentes (17) ein sich wenigstens teilweise verjüngender Randbloek (35) lösbar befestigt ist. (,5
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kompressiven Schrumpfen einer textlien Warenbahn mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Eine Vorrichtung dieser Gattung ist aus der US-PS 30 15 146 bekannt, mit der textile Warenbahnen aus Gewebe oder Gewirke und insbesondere Rundstuhlware im Rahmen der Fertigbearbeitung künstlich geschrumpft wird, einem Schrumpfen der fertigen Ware beim Waschen und Trocknen entgegenzuwirken. Bei derartigen Vorrichtungen wird die Verzögerungswalze mit gegenüber der Zuführwalze etwas geringerer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, so daß die zwischen der Zuführwalze und dem Begrenzungsschuh zwangsweise zugeführte und erwärmte textile Warenbahn zwischen der Spitze des Begrenzungsschuhs und dem Walzenspalt gestaucht wird, bevor sie unter Wärme und Druck durch den Walzenspalt hindurchläuft.
Bei dieser bekannten Vorrichtung ist für eine gleichförmige und fehlerfi eie Bearbeitung der Warenbahn die Ausbildung und Anordnung des Begrenzungsschuhs wesentlich. Der ßegrenzungsschuh muß aber nicht nur in vorgegebenem Abstand von der Zuführwalze liegen, sondern auch eine glatte Oberfläche präziser und komplizierter Formgebung ohne Fehler und Unterbrechungen auf einer verhältnismäßig großen Länge aufweisen. Daher ist der Begrenzungsschuh bei den bekannten Vorrichtungen zum kompressiven Schrumpfen textiler Warenbahnen kostspielig. Entstehen Beschädigungen duch Oberflächenfehler oder verzieht sich der Begrenzungsschuh infolge ungleichförmiger Erwärmung oder aufgrund anderer Betriebseinflüsse, muß er ausgewechselt werden, was nicht nur zeitaufwendig, sondern auch kostspielig ist.
Es ist auch bekannt, am Auslaufende des Begrenzungsschuhs ein dünnes Blech anzuordnen, das sich von der Spitze des Begrenzungsschuhs bis nahe an die engste Stelle des Walzenspaltes zwischen Zuführwalze und Verzögerungswalze erstreckt (US-PS 39 73 303). Dieses einem hohen Verschleiß ausgesetzte Blech ist zwischen zwei voneinander lösbaren Teilen des Begrenzungsschuhs eingeklemmt, so daß sich an der Spitze des Begrenzungsschuhs ein Absatz zwischen der gekrümmten Oberfläche des Begrenzungsschuhs und dem Blech ergibt, der mit fortschreitendem Verschleiß des Bleches immer größer wird und zu Fehlern an der behandelten Warenbahn führen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung den Begrenzungsschuh derart zu verbessern, daß er preiswerter herzustellen ist und im Falle von Schäden und/oder Verschleiß mit geringerem Zeitaufwand und Kosten repariert werden kann.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe zeichnet sich die Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Gattung erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen dieses Anspruches aufgeführten Merkmale aus. Vorteilhafte Ausgestaltungen dieser Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Da bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die mit der zu behandelnden textlien Warenbahn in Kontakt kommende gekrümmte Oberfläche von einem aus einem dünnen, verformbaren Metallstreifen bzw. aus Blech bestehenden Verkleidungselement gebildet ist, das mit seinem Auslaufende über die Spitze des Begrenzungsschuhs hinausragt, hat der Begrenzungsschuh eine ununterbrochene glatte Oberfläche bis dicht an die engste Stelle des Walzenspaltes. Dieses Verkleidungselement kann relativ einfach und mit geringerem Ze'tauf-
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