DE2930840C2 - Endabdichtung eines ein Kabel aufnehmenden Ringraumes - Google Patents

Endabdichtung eines ein Kabel aufnehmenden Ringraumes

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abdich ten eines Endes eines von einem Gehäuse umgebenen Ringraumes nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Durch die Verwendung zweier hintereinander geschalteter Dichtungen ist eine Abdichtung des Ringraumes während eines Auswechselns einer abgenutzten Dichtung gewährleistet. Die zweite Dichtung kann entweder so betätigt werden, daß sie die Abdichtung nur während des Auswechselns der ersten Dichtung übernimmt, oder sie kann zur Erzielung einer Labyrinthwirkung zur gleichen Zeit wie die erste Dichtung wirksam sein. Zum Betätigen der beiden Dichtungen der Vorrichtung nach dem Patent 28 38 524 ist eine gemeinsame Stellzyiindereinheit vorgesehen, die über lösbare Anschlagverbindungen wahlweise mit der ersten und/oder /weilen Dichtung gekoppelt wird. Dabei ist zum Abkoppeln der Slellzylindercinheit von der ersten Dichtung und zum Ankoppeln derselben an die zweite Dichtung und umgekehrt ein gewisser manueller Aufwand
erforderlich.
Die Erfindung stellt eine Weiterentwicklung der Vorrichtung nach dem Patent 28 38 524 dar. Insbesondere soll die Vorrichtung nach dem Hauplpateiu so weitergebildet werden, daß der zum Betätigen der beiden Dichtungen erforderliche manuelle Aufwand verringert wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung mit den eingangs angegebenen Merkmalen erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die zweite Dichtung durch eine eigene Stellzylindereinheit belätigbar ist.
Hierdurch lassen sich in einfacher Weise die beiden Dichtungen unabhängig voneinander betätigen, ohne daß es eines erheblichen manuellen Aufwandes, insbesondere des Lösens von Verriegelungen etc, bedarf.
Grundsätzlich ist es möglich, beide Stellzylindereinheiten, die jeweils mindestens einen Stellzylinder mit Zylinder, Kolben und Kolbenstange aufweisen, völlig unabhängig voneinander auszubilden. Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, daß die Kolbenstangen der beiden entgegengesetzt gerichteten Stellzylindereinheiten miteinander verbunden sind und daß die zweite Dichtung durch den bezüglich des Gehäuses axial verschiebbaren Zylinder der zweiten Stellzylindereinheit betätigbar ist. Dies ergibt eine konstruktiv besonders einfache und raumsparende Anordnung.
Wie bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent weist vorzugsweise jede der beiden Dichtungen einen aus elastischem, insbesondere elastomerem. Material bestehenden Dichtring mit einem konisch verlaufenden Dichtflansch auf, dessen Durchmesser jeweils durch einen axial verschiebbaren Druckring zur Anlage am Kabel veränderbar ist. Bei einer derartigen Ausgestaltung der Dichtung ist weiter vorgesehen, daß der Druckring der zweiten Dichtung mit dem Zylinder der zweiten Stellzylindereinheit fest verbunden ist. Bei Einfahren der zweiten Stellzylindereinheit bewegt somit deren Zylinder den DrucKring der zweiten Dichtung in seine Betätigungsstellung, während bei Einfahren der ersten Stellzylindereinheit der Druckring der ersten Dichtung von den Kolbenstangen in die Betätigungsstellung bewegt wird.
Zweckmäßigerweise ist der Dichtring der zweiten Dichtung in der einen axialen Richtung durch eine feste Anschlagverbindung und in der anderen axialen Richtung durch eine lösbare Anschlagverbindung an den Kolbenstangen festgelegt, während der Dichtring der ersten Dichtung in der einen axialen Richtung durch eine feste Anschlagverbindung und in der anderen axialen Richtung durch eine lösbare Anschlagverbindung am Gehäuse festgelegt ist.
Gemäß einer konstruktiv besonders zweckmäßigen Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Druckring und der Dichtring jeder der beiden Dichtungen in je einem Hülsenteil angeordnet sind und daß die beiden Hülsenteile auf der Umfangsfläche eines dazwischen liegenden mittleren Hülsenteiles axial verscr-ieblich angeordnet sind. Hierbei ist der mittlere Hülsenteil mit den Kolbenstangen und mit dem Druckring der zweiten Dichtung fest verbunden.
Bei dieser konstruktiven Ausführungsforni ist ferner vorgesehen, daß der Dichtring der zweiten Dichtung zwischen einer Stirnfläche des mittleren Hülsentcils und einer Schulter des ersten Hülsenteils sowie der Dichtring der ersten Dichtung zwischen einer Snirnflächc des Gehäuses und einer Schulter des zweiten Hülsenteiles axial festgelegt ist. wobei der Hülsenteil der /weiten Dichtung durch die zugehörige lösbare Anschlagverbindung mit den Kolbenstangen und das Hülsenteil der ersten Dichtung durch die zugehörige lösbare Anschlagverbindung mit dem Gehäuse verbunden ist.
Zweckmäßigerweise sind die lösbaren Anschlagverbindungen an je einem mit den Kolbenstangen bzw. dem Gehäuse verbundenen rauk/cn Flansch gebildet, die von mil dem mittleren Hülsenteil bzw. zweiten Hülsenteil verbundenen Bolzen durchgriffen werden, die jeweils durch Muliern am zugehörigen Flansch in einer
ίο Richtung axial festgelegt sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Druckring der zweiten Dichtung an einem das Kabel aufnehmenden, axial verschiebbaren Mantelrohr befestigt ist, das über einen radialen Flansch mit
is dem Zylinder der zweiten Stellzylindereinheit verbunden ist. Der Druckring der ersten Dichtung ist dagegen an dem mittleren Hülsenteil befestigt. Auf diese Weise werden die beiden Druckringe mit den verschiebbaren Teilen der jeweiligen Stellzylindereinheiten verbunden.
in weilerer Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß jeder der Druckringe nach Lösen der zugehörigen lösbaren Anschlagverbindung durch die betreffende Stellzylindereinheit in einer Freigaberichtung verschiebbar ist. in der er das zugehörige Hülsenteil zum Freisetzen des Dichtringes mitnimmt. Die Druckringe dienen somit nicht nur zum Andrücken der Dichtringe, sondern auch beim Auseinanderfahren der jeweiligen Stellzylindereinheit zum »öffnen« der Dichtungen; d. h„ daß das die Dichtung aufnehmende Hül-
jo senteil von einer zugehörigen Anlagefläche wegbewegt wird, so daß die betreffende Dichtung von außen frei zugänglich ist und ausgewechselt werden kann.
Wie bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent ist ferner vorgesehen, daß die Stellzylindereinheiten jeweils aus zwei diametral gegenüberliegenden Stellzylindern bestehen.
Anhand der Zeichnung wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Längsschnitt, einer Vorrichtung zum Abdichten;
F i g. 2 die Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig.l:
Fig. 3 die Endansicht, gesehen von links in Fig. 1. Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung ist am linksseitigen Ende einer Vulkanisiereinrichtung (nicht gezeigt) angeordnet, die eine z. B. 150 m lange Rohrleitung aufweist, durch das das zu vulkanisierende Kabel 4 — von links nach rechts in den Fig. 1,2 — hindurchbewegt wird. Am linksseitigen Ende der Vulkanisiereinrichtung ist ein mantelförmiges Gehäuse 6 angeflanscht, durch das das Kabel 4 in axialer Richtung hindurchbewegt wird. Der zwischen dem Kabel 4 und dem Gehäuse 6 gebildete Ringraum und somit die Vulkanisiereinrichtung werden durch die dargestellte Vorrichtung gegen den Durchtritt von flüssigen und/oder gasförmigen Medien (z. B. Wasser und inertes Gas) abgedichtet.
Zu diesem Zweck sind zwei Dichtungen B, 10 vorgesehen, die einerseits mit dem Gehäuse 6 strömungsmitteldicht verbunden und andererseits mit dem Außenum-
bo fang des Kabels 4 in Dichtanlage bewegbar sind. Die beiden Dichtungen 8 und 10 sind in Reihe geschaltet angeordnet, so daß sie eine Labyrinthwirkung ausüben, wenn sie beide in Dichtanlage eingerückt sind.
|ede der beiden Dichtungen 8,10 besitzt einen Dicht-
b5 ring 12 bzw. 14, der aus einem elastischen, vorzugsweise elastomcren, Dichtungsmaterial besteht. Der Dichtring 12 bzw. 14 besteht aus einem in einen Haltering eingesetzten scheibenförmigen Abschnitt und einem sich ra-
dial innen daran anschließenden konischen Dichtungsabschnitt, der so verformbar ist, daß er in Dichtanlage mit dem Außenumfang des Kabels 4 gebracht werden kann.
Zu diesem Zweck ist jedem der Dichtringe 12,14 ein Druckring 16 bzw. 18 zugeordnet, der zum Einrücken des Dichtringes 12 bzw. 14 axial verschiebbar ist. Der Dichtring 12 und der Druckring 16 sind in einem ersten Hülsenteil 20 und der Dichtring 14 sowie der Druckring 18 in einem zweiten Hülsenteil 22 relativ zueinander axial verschieblich angeordnet. Zwischen den beiden Hülsenteilen 20, 22 ist ein mittlerer Hülsenteil 24 angeordnet, auf dessen Außenfläche die Hülsenteile 20, 22 strömungsmitteldicht und axial verschieblich geführt sind.
Zum Betätigen der Dichtung 8 ist eine zweite Stellzylindereinheit 26 und zum Betätigen der Dichtung 10 eine erste Stellzylindereinheit 28 vorgesehen. |ede der beiden Stellzylindereinheiten 26, 28 weist zwei diametral gegenüberliegende Stellzylinder mit je einem Zylinder 30a. 30b bzw. 36a, 366, einem Kolben 32a, 32b bzw. 38a. 38Zj und einer Kolbenstange 34a, 34b bzw. 40a, 40b auf. Die Stellzylinder der Stellzylindereinheit 26 sind fluchtend und entgegengesetzt gerichtet zu den Stellzylindern der Stellzylindereinheit 28 angeordnet. Die einander zugewandten Enden der Kolbenstangen 34a. 34b und der Kolbenstangen 40a, 40b sind fest miteinander verbunden, und zwar jeweils durch eine Hülse 42a bzw. 42b, in die die Enden der Kolbenstangen eingeschraubt sind.
Die Zylinder 36a, 36b sind mit einem radialen Flansch 44 verbunden, der an dem Gehäuse 6 — z. B. durch Schweißen — befestigt ist. Die Hülsen 42a, 42b und somit die Kolbenstangen sind mit einem radialen Flansch 46 verbunden, der — z. B. durch Schweißen — an dem mittleren Hülsenteil 24 befestigt ist (vgl. F i g. 1). Der Hülsenteil 24 wiederum ist mit dem Druckring 18 fest verbunden, so daß der Druckring 18 bei einer Verschiebung der Kolbenstangen axial verstellt wird.
Die Zylinder 30a. 30bder zweiten Stellzylindercinheit 26 sind mit einem radialen Flansch 48 verbunden, der — z. B. durch Schweißen — an einem Rohrmantel 50 befestigt ist. Der Rohrmantel 50. durch den das Kabel 6 am linksseitigen Ende der Vorrichtung austritt, ist axial verschiebbar und mit dem Druckring 16 (vgl. Fig. 1) fest verbunden. Der Druckring 16 der zweiten Dichtung 8 kann somit durch eine Verschiebebewegung der Zylinder 30a, 30b der Stellzylindereinheit 26 verschoben werden.
Der Dichtring 14 der ersten Dichtung 10 liegt einerseits an einer Stirnfläche 52 des Gehäuses 6 und andererseits an einer Schulter 54 des Hülsenteils 22 an. Der Hülsenteil 22 ist mit zwei axial verlaufenden Bolzen 56 verbunden, die sich durch den radialen Flansch 44 hindurcherstrecken und jeweils durch eine Mutter 58 am Flansch 44 festgelegt sind. Die Muttern 58 und der Flansch 44 bilden eine lösbare Anschlagverbindung 60. durch die der Dichtring 14 zusammen mit der Stirnfläche 52 am Gehäuse 6 axial festgelegt wird.
Der Dichtring 12 liegt einerseits an einer Stirnfläche 64 des mittleren Hülsenteils 24 und andererseits an einer Schulter 66 des Hülsenteils 20 an. Der Hülsenteil 20 ist mit zwei axial verlaufenden Bolzen 68 verbunden, die sich durch den Flansch 46 hindurcherstrecken und an ihm durch jeweils eine Mutter 70 festgelegt sind. Die Muttern 70 und der Flansch 46 bilden eine lösbare Anschlagverbindung 72, die gemeinsam mit der Stirnfläche 64 den Dichtring 12 bezüglich der Kolbenstangen axial festlegt.
Der Druckring 16 liegt an einer Schulter 74 des Hülsenteils 20 so an, daß er bei einer Verschiebung nach links den Hülsenteil 20 mitnimmt, wenn zuvor die An-Schlagverbindung 72 gelöst worden ist. In der gleichen Weise liegt der Druckring 18 an einer Schulter 76 des Hülsenteils 22 an, so daß er den Hülsenteil 22 bei einer Verschiebung nach links mitnimmt, wenn zuvor die Anschlagverbindung 60 gelöst worden ist.
ίο Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt. Um die zweite Dichtung 8 einzurücken, werden die Slellzylinder der zweiten Stellzylindereinheit 26 eingefahren. Da die Kolbenstangen 34a, 34b über die Kolbenstangen 40a, 40b der ersten Stellzylindereinheit
!5 28 am Gehäuse 6 festgelegt sind, verschieben sich die Zylinder 30a, 30b nach rechts (in Fig. 1,2). Hierbei nehmen sie über den radialen Flansch 48 und das Mantelrohr 50 den Druckring 16 mit, der den Dichtring 12 gegen das Kabel drückt. Gleichzeitig bleiben der Druckring 18 und der Dichtring 14 der ersten Dichtung 10 in der dargestellten Lage, so daß die zweite Dichtung 8 allein die Abdichtung übernimmt.
Bei zunehmender Abnutzung des Dichtrings 12 wird der Druckring 16 über die Stellzylindereinheit 26 nachgestellt. Ist der Dichtring 12 der zweiten Dichtung 8 vollständig abgenutzt, so wird die erste Dichtung 10 eingerückt, damit die zweite Dichtung 8 ausgewechselt werden kann.
Zu diesem Zweck werden die Stellzylinder der Stell-Zylindereinheit 28 eingefahren. Hierbei bewegen sich die Kolbenstangen 40a, 40b nach rechts (in den Fig. 1, 2), wobei sie über den radialen Flansch 46 und den mittleren Hülsenteil 24 den Druckring 18 mitnehmen. Der Druckring 18 drückt somit den Dichtring 14 gegen das Kabel 4. Wegen der starren Verbindung der Kolbenstangen wandern die Stellzylindereinheit 26, die Dichtung 8, der Hülsenteil 20 und das Mantelrohr 50 mit; die Lage dieser Teile relativ zueinander bleibt jedoch erhalten.
Um nun die zweite Dichtung 8 bei laufendem Betrieb auszuwechseln, wird zunächst die Anschlagverbindung 72 gelöst, indem die Muttern 70 von den Bolzen 68 entfernt werden. Hierauf werden die Stellzylinder der ersten Stellzylindereinheit 26 ausgefahren, so daß sich die Zylinder 30a, 30b nach links verschieben. Sie nehmen hierbei über den Flansch 48 und das Mantelrohr 50 den Druckring 16 mit, der seinerseits den Hülsenteil 20 nach links verschiebt und von dem mittleren Hülsenteil 24 trennt. Der Dichtring 12 ist dann von außen frei zugänglieh und kann, da er in einer Axialebene geteilt ist, bei laufendem Betrieb ausgewechselt werden.
Das erneute lneingriffrücken der zweiten Dichtung 8 erfolgt selbstverständlich in der umgekehrten Reihenfolge. Während des Auswechselvorganges kann die erste Dichtung 10 mit Hilfe der Stellzylindereinheit 28 nachgestellt werden, sollte dies erforderlich sein. Nach dem Auswechselvorgang wird die erste Dichtung 10 mit Hilfe der Stellzylindereinheit 28 wieder entlastet Selbstverständlich kann die Vorrichtung auch so betrieben
bo werden, daß beide Dichtungen 8,10 gleichzeitig dichten. Zum Auswechseln der ersten Dichtung geht man wie folgt vor: Zunächst wird die Anschlagverbindung 60 gelöst Durch Ausfahren der Stellzylinder der ersten Stellzylindereinheit 28 verschieben sich die Kolbenstangen
b5 40a, 40b nach links, wobei sie die Hülsen 42a, 42b, den Flansch 46, den mittleren Hülsenteil 24, den Druckring 18 und somit den Hülsenleil 22 nach links mitnehmen. Hierbei werden wiederum die gesamte Stellzylinderein-
heit 26, das Mantelrohr 50, der Hülsenteil 20 und die zweite Dichtung 8 mitgenommen, wobei jedoch die Dichtungsanlage des Dichtringes \2 aufrechterhalten bleibt. Bei dieser Verschiebebewegung löst sich der Hülsenteil 22 vom Gehäuse 6, so daß die Dichtung 10 frei zugänglich wird und ausgewechselt werden kann. Das Wiedereinriieken der Dichtung 10 erfolgt natürlich ebenfalls in der umgekehrten Reihenfolge.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen H)
15
20
25
J5
40
45
50
55
60
65

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Abdichten eines Endes eines von einem Gehäuse umgebenen Ringraumes, insbesondere einer Vulkanisiereinrichtung, durch den ein Kabel oder ähnlicher strangförmiger Gegenstand axial hindurchbewegbar ist, mit einer ersten ringförmigen Dichtung, die mit dem Gehäuse strömungsmitteldicht verbunden ist und durch wahl weise Beta- ι ο tigung in dichtende Anlage mit dem Außenumfang des Kabels einrückbar ist, um den Ringraum gegen den Duichtritt von flüssigen und/oder gasförmigen Strömungsmitteln abzudichten, und die einen aus elastischem Material bestehenden Dichtring mit ei- is nem konisch verlaufenden Dichtflansch aufweist, dessen Durchmesser durch einen axial verschiebbare» Druckring zur Anlage am Kabel veränderbar ist, mindestens einer zu der ersten Dichtung in Reihe geschalteten und entsprechend ausgebildeten zweiten Dichtung und einer am Gehäuse festgelegten Stelleinrichtung zur Betätigung der ersten Dichtung, die als hydraulische Stellzylindereinheit ausgebildet ist und mit deren Kolbenstange der Druckring der ersten Dichtung fest verbunden ist, nach Patent 28 38 524, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Dichtung (8) durch eine eigene Stellzylindereinheit (26) betätigbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß die Kolbenstangen (34a, b, 40a, b) der jo beiden entgegengesetzt gerichteten Stellzylinder einheiten (26, 2S) miteinander verbunden sind und daß die zweite Dichtung (8) durch den bezüglich des Gehäuses (6) axial verschiebbaren Zylinder (30a, b) der zweiten Stellzylindereinheit (26) betätigbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (16) der zweiten Dichtung (8) mit dem Zylinder (3Oj, bjder zweiten Stellzylindereinheit (26) fest verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (12) der zweiten Dichtung (8) in der einen axialen Richtung durch eine feste Anschlagverbindung (Stirnfläche 64) und in der anderen axialen Richtung durch eine lösbare Anschlagverbindung (72) am Mittelflansch (46), an dem auch die Kolbenstangen (34a, 6,40a, ^befestigt sind, festgelegt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (14) der ersten Dichtung (10) in der einen axialen Richtung durch eine feste Anschlagverbindung (Stirnfläche 52) und in der anderen axialen Richtung durch eine lösbare Anschlagverbindung (60) am Gehäuse (6) festgelegt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (16,18) und der Dichtring (12,14) jeder der beiden Dichtungen (8,10) in je einem Hülsenteil (20,22) angeordnet sind und daß die beiden Hülsenteile (20, 22) auf der Umfangsfläche eines dazwischen liegenden mittleren Hülsenteils (24) axial verschieblich angeordnet e>o sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch b, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Hülsenteil (24) mit den Kolbenstangen (34a, b, 40a. b) und mit dem Druckring (18) der ersten Dichtung (10) fest verbunden ist. hr>
8. Vorrichtung nach Anspruch b oder 7 in Verbindung mit Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (12) der zweiten Dichtung (8) zwischen einer Stirnfläche (64) des mittleren Hülsenteils (24) und einer Schulter (66) des ersten Hülsenteils (20) und der Dichtring (14) der ersten Dichtung (10) zwischen einer Stirnfläche (52) des Gehäuses (6) und einer Schulter (54) des zweiten Hülsenteils (22) axial festgelegt ist, wobei der Hülsenteil (20) der zweiten Dichtung (8) durch die zugehörige lösbare Anschlag verbindung (72) mit den Kolbenstangen (34a, b, 40a, b) und der Hülsenteil (22) der ersten Dichtung (10) durch die zugehörige lösbare Anschlagverbindung (60) mit dem Gehäuse (6) verbunden ist
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbaren Anschlagverbindungen (72,60) an je einem mit den Kolbenstangen (34a, b, 40a, b) bzw. dem Gehäuse (6) verbundenen radialen Flansch (46 bzw. 44) gebildet sind, die von mit dem mittleren Hülsentei! (24) bzw. zweiten Hülsenteil (22) verbundenen Bolzen (68, 58) durchgriffen werden, die jeweils durch Muttern (70,58) am zugehörigen Flansch (46, 44) in einer Richtung axial festgelegt sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (16) der zweiten Dichtung (8) an einem das Kabel (4) aufnehmenden, axial verschiebbaren Mantelrohr (50) befestigt ist, das über einen radialen Flansch (48) mit dem Zylinder (30a, b) der zweiten Stellzyiindereinheit (26) verbunden ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
10 in Verbindung mit Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (18) der ersten Dichtung (10) an dem mittleren Hülscntci! (24) befestigt ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
11 in Verbindung mit Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Druckringe (16,18) nach Lösen der zugehörigen lösbaren Anschlagverbindung (72, 60) durch die betreffende Stellzylindereinheit (26,28) in einer Freigaberichtung verschiebbar ist, in der tr den zugehörigen Hülsenteil (20,22) zum Freisetzen der Dichtringe (12,14) mitnimmt.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Stellzylindereinheiten (26,28) aus zwei diametral gegenüberliegenden Stellzylindern bestehen.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4217562C1 (de) * 1992-05-27 1994-02-10 Asm Automation Sensorik Messte Dichtende Wanddurchführung für längsbewegliche Seile, Litzen oder Bänder
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