DE2928065C2 - Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Übertragung binär codierter Nachrichten in Form pseudoternärer Signale - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Übertragung binär codierter Nachrichten in Form pseudoternärer SignaleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage,
in denen aufeinanderfolgende Binärzeichen in Form pseudoternärer Signale im HDBn-Code
übertragen werden, und in denen die Binärzeichen zwecks Zwischenspeicherung einem Schieberegister
zugeführt werden, dasselbe taktgesteuert durchlaufen und von ihm einem Umschalter zugeführt werden, der
die Binärzeichen in die pseudoternären Signale umwandelt, indem er die Binärzeichen der einen Art (logisehe
Eins) mit einer von einem Binärzeichen der einen Art zum nächsten Binärzeichen derselbe"· Art stets wechselnden
Polarität und die Binärzeichen der anderen Art (logisehe Null) unverändert weitergibt, und in denen mit
Ausgängen der Schieberegisterglieder einzeln die Eingänge eines Koinzidenzgatter verbunden sind, welches
einer Überwachung der im Schieberegister zur Weitergabe zwischengespeicherten eingetroffenen Binärzeichen
auf eine lückenlose Folge von π + 1 Binärzeichen der anderen Art dient und bei Feststellung einer solchen
Folge einerseits bewirkt, daß anstelle des letzten dieser Folge von η + 1 Binärzeichen der anderen Art ein Binärzeichen
der einen Art gebildet und an entsprechender Stelle im Schieberegister zwischengespeichert wird
und andererseits den Umschalter betätigt und ihn dadurch
veranlaßt, dieses Binärzeichen der einen Art als pseudoternäres Signal mit einer den steten Polaritätswcchsel
singular unterbre?henden Polarität weiterzugeben (Verletzungsbit), und in denen eine bistabile Kippstufe
bei jedem in dieser Weise mit Unterbrechung des steten Polaritätswechsels weitergegebenen pseudoternären
Signal in eine bestimmte Ausgangsstellung geschadet und bei jedem Binärzeiehen der einen Art umgeschaltet
wird, und in denen die Kippstufe unter der von ihr festgestellten Voraussetzung einer auf ein mit
Unterbrechung iles steten l'olariiütsweehsels weitergegebenes
pseudolernüres Signal folgenden ungeraden Anzahl von eingetroffenen Binärzeiehen der einen Art
in Zusammenwirken mit dem Koinzidenzgatter unter der von diesem festgestellten weiteren Voraussetzung
eines anschlicUcnclen Eintreffens einer lückenlosen FoI-
ge von η + 1 Binärzeichen der anderen Art bewirkt,
daß das erste dieser Binärzeichen durch ein Binärzeichen der einen Art ersetzt und als pscudolernärcs Signal
ausgesendet wird, welches nach der Regel des steten Polaritätswechsels gebildet und weitergegeben
wird.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist durch die DE-OS 27 48 151 bereits bekannt. In allgemeiner Weise
beschreibt ein »Thermischer Bericht des Forschungsinstituts
des FTZ« mit dem Titel »Eigenschaften von Codes für codetransparente digitale Übertragungsstrekken«
(herausgegeben von der Forschungsgruppe D22 des Fernmeldetechnischen Zentralamtes der Deutschen
Bundespost; FTZ 44TBr 35, Oktober 1972) die Technik der HDBn-Codierung. — In dem in der genannten Offenlegungsschrift
beschriebenen Codierer liefert die erwähnte Koinzidenzschaltung (18) das sogenannte Verletzungsbit
an das Schieberegister (1 bis 7) und ersetzt eine logische Null durch eine logische Eins. Die erwähnte
Kippstufe wird über einen Ausgang eines der Schieberegistergiieder
(3) gesteuert. Sie zähli die vorn Schieberegister aufgenommenen und in einem Tct" seiner
Glieder zwischengespeicherten logischen Einsen einschließlich des Verletzungsbits. Zu dessen Einfügung in
die Bitfolge sieht die bekannte Schaltungsanordnung außer der Koinzidenzschaltung (18) eine zusätzliche
Kippstufe (8) vor. Eine weitere zusätzliche Kippstufe (9) ist im bekannten Falle dafür erforderlich, die erste von
einer Folge von η + 1 Nullen durch ein pseudotcrnäres Signal zu ersetzen, wenn nach dem letzten Verletzungsbit eine ungerade Anzahl von Einsen übertragen worden
ist. Dieses letztgenannte pseudoternäre Signal — eine logische Eins mit positivem oder negativem Vorzeichen
— wird mit Hilfe dieser weiteren zusätzlichen Kippstufe (9) dem letzten Schieberegistcrgüed (7) zugeführt.
Die bekannte Schaltungsanordnung ersetzt also nach den Regeln der HDBn-Codierung bei einer Folge
von η + 1 ankommenden und zu übertragenden Nullen die letzte Null durch das Verletzungsbit und die erste
Null gegebenenfalls durch ein »Füll-Bit« (vgl. die genannte
DE-OS 27 48 151. Seite 9, Zeile 5). Hierzu führt
die bekannte Schaltungsanordnung das Verleizungsbit einem bestimmten Schieberegisterglied (3) und das gegebenenfalls
eingefügte »Füll-Bit« dem letzten Schieberegisterglied (7) zu. Im Zusammenhang mit der Verwendung
der zusätzlichen weiteren Kippstufe (9) liegen zwischen den genannten beiden Schieberegistergliedern
beim HDB3-Code drei weitere Schieberegisterglieder (4,5 und 6), obwohl die Anzahl der zwischen dem Verletzungsbit
und dem gegebenenfalls vorhandenen Füll-Bit zu übertragenden Nullen nur zwei beträgt. Beim
HDB3-Code enthält im bekannten Falle das Schieberegister?
Schieberegisterglieder.
Für die Erfindung besteht die Aufgabe, eine Schaltungsanordnung
der eingangs genannten Art zu vereinfachen, um dadurch sowohl den erforderlichen Aufwand
herabzusetzen als auch die Betriebssicherheit zu erhöhen. Die Erfindung soll außerdem die Voraussetzung
dafür schaffen, daß als Schieberegister ein Schaltungsbaustein in integrierter Technik verwendet werden
kann, um eine Verdrahtung zwischen den Schiebcregi stergliedern und die damit verbundene Störanfälligkeit
zu vermeiden.
Erfindungsgemäß wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß die dem Schieberegister zugeführten Binärzeichen
zugleich der bistabilen Kippstufe zugeführt werden, und daß hierzu die bistabile Kippstufe eingangsseitig
parallel zum Schieberegistereingang geschaltet ist. und daß das Schieberegister außer dem einer
sukzessiven Aufnahme der eintreffenden Binärzeichen dienenden Eingang den Schieberegistergliedern
einzeln zugeordnete Eingänge zum überschreibenden Einspeichern einer gemäß HDBn-Code eine lückenlose
Folge von η + 1 Binärzeichen der anderen Art ersetzenden
Folge von Binärsignalen aufweist, daß von diesen Eingängen derjenige eines dem ersten dieser Folge
von Binärsignalen entsprechenden Schieberegistergliedes mit einem Ausgang der bistabilen Kippstufe verbunden
ist, daß an den übrigen dieser Eingänge die aus diesen Binärsignalen bestehende Information beständig
anliegt, und daß ein zur Aktivierung des ersten bis letzten dieser Eingänge vorgesehener weiterer Eingang des
Schieberegisters mit dem Ausgang des Koinzidenzgatters verbunden ist, der außerdem über ein Verzögerungsglied
mit dem Umschalter verbunden ist.
In den Zeichnungen F i g. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nur in wesentlich zu ihrem Verständnis
beitragenden Bestandteilen dargestellt. Hierbei zeigt Fig. ! eine vereinfachte Darstellung der Schaltungsanordnung
gemäß F i g. 2.
Zur Technik der HDBn-Codierung sei zunächst noch einmal auf die bereits erwähnte Literatur hingewiesen.
In diesem Zusammenhang ist außerdem noch auf die deutschen Patentschriften 24 30 760 und 26 24 101 sowie
auf das Fachbuch »Pulstechnik Band II« von Hölzler/Holzwarth
(Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg/ New York, 1976), Seiten 324—326 hinzuweisen.
Zunächst wird das erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel anhand der in F i g. 1 dargestellten Schaltungsanordnung
erläutert. Die verwendeten Symbole entsprechen den neuen Normen für Schaltzeichen »Digitale
Informationsverarbeitung« gemäß Normblatt DIN 40 700, Teil 14.
Im HDB3-Code zu übertragende Nachrichten treffen
über den Eingang H in Form von Binärzeichen ein, die den Wert Eins oder Null haben können. Übe- den Eingang
Ttreffen Taktimpulse eines steuernden, gemeinsamen Amtstaktes ein. Mit Hilfe dieser Taktimpulse werden
ein Schieberegister R, eine Kippstufe L, eine weitere
Kippstufe K (weiter oben ebenso als »Kippstufe« bezeichnet) und ein Verzögerungsglied y gesteuert. Die
Taktimpulsc geben an, zu welchem Zeitpunkt jeweils ein Binärzeichen von den in F i g. 1 dargestellten Schaltelementen
zu werten ist.
Die über den Eingang H eintreffenden Binärzeichen werden von dem Schieberegister R aufgenommen. Dieses
Schieberegister hat 4 Glieder rl bis r4. Ein Binärzeichen,
das am Eingang des Schieberegistergliedes r 1 anliegt (die Eingänge der Schieberegisterglieder sind
auf der Oberseite des Schieberegisters R dargestellt; die Ausgäbe der Schieberegisterglieder sind auf der Unterseite
des Schieberegisters dargestellt), wird beim nächsten Taktimpuls vom Schieberegisterglied rl über
seinen Eingang RI in an sich bekannter Weise aufgenommen. Dieses Binärzeichen kann den Wert Eins oder
Null haben. Die vom Schieberegisterglied r\ über seinen Eingang Rl aufgenommenen Binärzeichen werden:
bo beim jeweils nächstfolgenden Taktimpuls vom Schieberegisterglied r 2 übernommen. Das Schieberegisterglied
r 1 nimmt über seinen Eingang Rl dann das nächste Binärzeichen auf. Beim nächstfolgenden Taktimpuls
werden die bis dahin in den Schieberegistergliedern r'A to und r 1 gespeicherten Binär/eichen in bekannter Weise
jeweils wieder um ein Schieberegisterglied weiter nach rechts geschoben. — Das Schieberegisterglied r I
nimmt also bei jedem Taktimpuls das an seinem Ein-
gang RI über den Eingang H der Schaltungsanordnung
nach F i g. 1 anliegende Binärzeichen auf. Die Schieberegisterglieder rl bis r4, die Parallel-Eingänge A bis D
aufweisen, geben ihre Information jeweils bei einem Taktimpuls von Schieberegisterglied zu Schieberegisterglied weiter. Die über den Eingang H aufeinanderfolgend eintreffenden Binärzeichen werden also zwecks
Zwischenspeicherung dem Schieberegister R zugeführt und durchlaufen dasselbe taktgesteuert. Die Eingänge A
bis D der Schieberegisterglieder rl bis r4 sind dabei
merit aktiviert. Sie werden aktiviert, wenn an den Eingang 5anstelle des Signals Null das Signal Eins angelegt
wird. Vom ODER-Gatter U her liegt aber solange das Signal Null u.a. am Eingang 5des Schieberegisters R,
wie an wenigstens einem seiner Eingänge das Signal Eins liegt.
Die das Schieberegister R durchlaufenden Binärzeichen werden einem aus der Kippstufe L und den beiden
Lrlil/'SJaUktll S\ UIIU I l/««.9tt.ltl.ll\Jt.ll VIIIJt.llUltt.1 £.Ugl.- führt. Diese Binärzeichen werden der Kippstufe L über
das ODER-Gatter C und dem UND-Gattern X und Y
zugeleitet Der aus der Kippstufe L und den UND-Gattern X und Y bestehende Umschalter wandelt die Binärzeichen in pseudoternäre Signale um, indem er die
Einsen mit einer von einer Eins zur nächsten Eins stets wechselnden Polarität und die Nullen unverändert weitergibt Die logischen Einsen werden vom ODER-Gatter G unverändert an die beiden Eingänge der Kippstufe L weitergegeben. Da diese Kippstufe bistabil ist, wird
sie bei Anliegen de Binärzeichens Eins im Zeitpunkt des Eintreffens des nächsten Taktimpulses jeweils umgeschaltet, d. h. von der jeweils eingenommenen Lage in
die entgegengesetzte Lage gekippt.
Wie bereits erwähnt wurde, gibt das ODER-Gatter U
das Binärsignal Null ab, solange an wenigstens einem seiner Eingänge das Signal Eins anliegt. Wenn an allen
seinen Eingängen das Signa! Nu!! anüeg!. erscheint an
seinem Ausgang, der — wie dargestellt — negierende Wirkung hat, das Signal Eins. Wie allgemein bekannt ist,
kann ein ODER-Gatter als Koinzidenzgatter verwendet werden, sofern die Koinzidenzbildung das Signal Null
an allen seinen Eingängen betrifft Im vorliegenden Falle dient also das ODER-Gatter U zur Koinzidcnzbildung, und zwar um bei Anliegen des Signals Null an
allen seinen Eingängen das Signal Eins über seinen negierenden Ausgang abzugeben.
Wie bereits erwähnt dient die Schaltungsanordnung gemäß F i g. 1 zur Umwandlung einer Folge von Binärzeichen in pseudoternäre Signale nach dem H DBS-Code. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, daß nur e'.n HDBn-Code mit dem Wert η = 3
verwendet werden kann. Der Wert η kann auch alle
anderen praktikablen Werte haben. Die Schaltungsanordnung gemäß F i g. 1 ist demgemäß in an sich bekannter Weise abzuwandeln. Das vorliegende Ausführungsbeispiel geht jedoch davon aus, daß der verwendete
HDBn-Code ein HDB.l-Code ist
Unter der für das Ausführungsbeispiel zuvor angegebenen Voraussetzung (n = 3) wird durch eine Folge von
η + ! Nullen am Eingang H bewirkt, daß anstelle der
letzten dieser Nullen eine Eins gebildet wird. Diese Eins kommt als Verletzungsbit zur Aussendung. Die Bezeichnung »Verletzungsbit« besagt bekanntlich, daß
dieses Binärzeichen Eins als pseudoternäres Signal mit einer den steten Polaritätswechse! singular unterbrechenden Polarität zur Aussendung kommt Das Verletzungsbit weist also in Abweichung vom Gesetz der
pseudoternären Codierung die gleiche Polarität auf, wie
die letzte ausgesiindte Eins.
Trifft über den Eingang Heine Folge von vier Nullen
ein, so gelangen die ersten drei Nullen in der beschriebenen Weise über das Schieberegisterglied rl in die
Schicberegisterglieder rl bis r4. Folglich liegen an den
oberen drei Eingängen des ODER-Gatters U Nullen. Die vierte Null dieser Folge liegt vom Eingang //direkt
am unteren Eingang des ODER-Gatters U an. Folglich gibt das ODER-Gatter U über seinen Ausgang bei Ein-
ίο treffen der vierten Null eine Eins über seinen Ausgang
ab. Diese Eins gelangt u. a. zum Eingang S des Schieberegisters R. Dieser Eingang wird auch als »load-Eingang« bezeichnet. Wie bereits ausgeführt wurde, weist
das Schieberegister R außer einem Eingang Rl für die
sukzessive Aufnahme der eintreffenden Binärzeichen
weitere Eingänge A bis D auf, die den Schieberegisterglicdern r\ bis r4 einzeln zugeordnet sind, und die zum
überschreibenden Einspeichern einer gemäß dem HDB3-Codc eine lückenlose Felge von (r. - 3)
3 + 1 » 4 Nullen ersetzenden Folge von Binärsignalen
dient Diese Eingänge A bis D werden aktiviert, d. h.
geöffnet, wenn am Eingang S des Schieberegisters R
eine logische Eins anliegt.
Schieberegistergliedes r 2 beständig das Signal 1 an. Mit
Hilfe dieser 1 wird das Verletzungsbit gebildet, das die vierte Null der eingetroffenen Folge von vier Nullen
ersetzt. Di: zweite und die dritte Null dieser Folge von
vier eingetroffenen Nullen kommen gemäß HDB3-Co
de jeweils als Null zur Aussendung. Demgemäß liegt an
den Eingängen b und c jedes der beiden Schieberegisterglicderr2undr3die Information Null an.
Am Eingang D des Schieberegistergliedes r4 liegt
der Ausgang der bistabilen Kippstufe K an. Diese bista
bile Kippstufe dient dazu, die seit der Aussendung des
letzten Verletzungsbits eingetroffenen Einsen abzuzählen und festzustellen, ob diese Anzahl gerade oder ungerade ist. Hat das ODER-Gatter U festgestellt, daß eine
lückenlose Folge von vier Nullen über den Eingang H
eingetroffen ist, so gibt es — wie bereits erläutert —
eine Eins über seinen negierenden Eingang ab. Diese Eins gelangt u. a. auch zu dem ODER-Gatter P und zu
dem negierenden Eingang des UND-Gatters £ Dieses UND-Gatter gibt aufgrund der empfangenen Eins über
seinen negierenden Eingang eine Null ab. Die Eins vom ODER-Gatter U gelangt außerdem zum ODER-Gatter
P und über dieses zum oberen Eingang der Kippstufe K. Dadurch wird die Kippstufe K in ihre Stellung 1 gekippt
in der ihr Ausgang das Signal 1 abgibt Dadurch ist die
so Kippstufe in Abhängigkeit von der Bildung des Verletzungsbits in eine bestimmte Ausgangsstellung geschaltet Da nach Bildung des Verletzungsbits, welches im
Schieberegisterglied r 2 gespeichert ist das ODER-Gatter i/über seinen dritten Eingang eine Eins erhält, wird
die Eins an seinem Ausgang nach Bildung des Verletzungsbits sofort wieder von einer Null abgelöst. Diese
Null gelangt außer zum Eingang S des Schieberegisters R auch zu den Gattern P und E Über den Eingang H
eintreffende Einsen gelangen über diese Gatter zur
Kippstufe K, die bei jedem folgenden Taktimpuls umgeschaltet wird. Da die bistabile Kippstufe K bei Bildung
des Verletzungsbits in ihre Stellung 1 umschaltet bzw. darin festgehalten wird, und da sie nach Bildung eines
Verletzungsbils jede weitere Eins über den Eingang H
fe5 erhält befindet sie sich nach jeder geraden Anzahl von
eingetroffenen Einsen in ihrer Stellung 1. Folglich gibt sie nach jeder geraden Anzahl von eingetroffenen Einsen das Signal 1 ab. Dadurch wird folgendes erreicht:
Wenn auf ein Verletzungsbit eine gerade Anzahl von
Einsen gefolgt ist und danach eine Folge von vier Nullen, so tritt an die Stelle der ersten dieser vier Nullen
eine Eins. 1st die Anzahl der eingetroffenen Einsen dagegen gerade, so tritt an die Stelle der eisten Null der r>
genannten Folge von Nullen keine Eins, sondern es bleibt die Null stehen. Dies entspicht dem HDB3-Codierung!y
:setz.
Wie bereits ausgeführt wurde, weist das Verletzungsbit entgegen der Regel der HDBn-Codicrung die glei- in
ehe Polarität auf, wie die vorhergehende lusgesandte
Eins. Hierzu ist das Verzögerungsglied V vorgesehen, das die vom ODER-Gatter U abgegebenen Signale um
zwei Takteinheiten verzögert an das ODER-Gatter G weitergibt. Dadurch wird erreicht, daß während der
dem Verletzungsbit vorausgehenden Null eine Eins über das Gatter C zur bistabilen Kippstufe L gelangt.
Diese Eins bewirkt, daß die bistabile Kippstufe L einmal zusätzlich "fiki^^t wird. Dadurch wird erreich*. Hyf\ da*;
Verletzungsbit mit der gleichen Polarität zur Aussendung kommt, wie die vorher ausgesendete Eins.
Wie bereits erwähnt, zeigt Fig. 1 eine vereinfachte
Darstellung der Schaltungsanordnung gemäß F i g. 2. Die Arbeitsweise der in F i g. 2 gezeigten Schaltelemente
entspricht völlig der Arbeitsweise der Anordnung gemäß F i g. 1. Das in F i g. 1 gezeigte Schieberegister R
ist in F i g. 2 mit / 304 bezeichnet. Die Kippstufen K und L von Fig. 1 sind in Fig.2 mit /303-1 und /303-2 bezeichnet.
Die Gatterschaltung U von Fig. 1 besteht gemäß Fig.2 aus den Gatterschaltungen /305-1, /305-2 jo
und .'308-1. Dem Verzögerungsglied V in Fig. 1 entsprechen die beiden Kippschaltungen /306-1 und
/306-2 in Fig.2. Der Gatterschaltung Pin Fig. 1 entsprechen
die Gatterschaltungen /302-1 und /302-2 von F i g. 2. Der Gatterschaltung fin F i g. 1 entspricht die
Gatterschaltung /302-3 in Fig.2. Den beiden Gatterschaltungen λ" und Y von F i g. 1 entsprechen die beiden
Gatterschaltungen /308-2 und /308-3 in Fig.2. Dem Eingang H von F i g. 1 entspricht der Eingang InS in
Fig.2. Dem Eingang Tin Fig. 1 entspricht der untere Eingang der Gatterschaltung /301 in Fig.2. Die in
F i g. 1 gezeigten Gatterschaltungen weichen teilweise von den in F i g. 2 gezeigten Gatterschaltungen ab. Jedoch
entsprechen einander die logischen Funktionen.
45
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
50
b5
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen
aufeinanderfolgende Binärzeichen in Form pseudoternärer Signale im HDBn-Code übertragen
werden, und in denen die Binärzeichen zwecks Zwischenspeicherung einem Schieberegister zugeführt
werden, dasselbe taktgesteuert durchlaufen und von ihm einem Umschalter zugeführt werden, der die
Binärzeichen in die pseudoternären Signale umwandelt, indem er die Binärzeichen der einen Art (logisehe
Eins) mit einer von einem Binärzeichen der einen Art zum nächsten Binärzeichen derselben Art
stets wechselnden Polarität und die Binärzeichen der anderen Art (logisehe Null) unverändert weitergibt,
und in denen mit Ausgängen der Schieberegisterglieder einzeln die Eingänge eines Koinzidenzgatters
verbunden sind, welches einer Überwachung der im Schieberegister zur Weitergabe zwischengespeicherten
eingetroffenen Binärzeichen auf eine lückenlose Folge von η + 1 Binärzeichen der anderen
Art dient und bei Feststellung einer solchen Folge einerseits bewirkt, daß anstelle des letzten dieser
Folge von η + 1 Binärzeichen der anderen Art ein Binärzeichen der einen Art gebildet und an entsprechender
Stelle im Schieberegister zwischengespeichert wird und andererseits den Umschalter betätigt
und ihn dadurch veranlaßt, dieses Binärzeichen der einen Art als fseudoternäres Signal mit einer den
steten Polaritätswechsel singular unterbrechenden Polarität weherzugeben (Verletzungsbit), und in denen
eine bistabile Kippstute bei jedem in dieser Weise mit Unterbrechung des steten i'olaritätswechsels
weitergegebenen pseudoternären Signal in eine bestimmte Ausgangsstellung geschaltet und bei jedem
Binärzeichen der einen Art umgeschaltet wird, und in denen die Kippstufe unter der von ihr festgestellten
Voraussetzung einer auf ein mit Unterbrechung des steten Polaritätswechsels weitergegebenes
pseudoternäres Signal folgenden ungeraden Anzahl von eingetroffenen Binärzeichen der einen Art in
Zusammenwirken mit dem Koinzidenzgatter unter der von diesem festgestellten weiteren Voraussetzung
eines anschließenden Eintreffens einer lückenlosen Folge von η + 1 Binärzeichen der anderen Art
bewirkt, daß das erste dieser Binärzeichen durch ein Binärzeichen der einen Art ersetzt und als pseudoternäres
Signal ausgesendet wird, welches nach der Regel des steten Polaritätswechsels gebildet und
weitergegeben wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Schieberegister (R) zugeführten Binärzeichen zugleich der bistabilen Kippstufe (K)
zugeführt werden, und daß hierzu die bistabile Kippstufe (K) eingangsseitig parallel zum Schieberegistereingang
(RI) geschaltet ist, und daß das Schieberegister (R) außer dem einer sukzessiven Aufnahme
der eintreffenden Binärzeichen dienenden Eingang (Rl)den Schieberegistergliedem (r 1, r 2, r3, r4) ein- 6»
/ein zugeordnete Eingänge (A. B. C. D) zum überschreibenden
Einspeichern einer geniill} IlDBn-Code
eine lückenlose Folge von /1 t- I Hiniir/eichen
der anderen Art ersetzenden Folge von llinnrsignalcn
aufweist, dall von diesen Eingiingcn (A. B. C. D) t,r>
derjenige (D) eines dem ersten dieser Folge von Binärsignalen
entsprechenden Schicbercgistcrglicdcs (7·4) mit einem Ausgang der bistabilen Kippstufe (K)
verbunden ist, daß an den übrigen dieser Eingänge (A, B, C) die aus diesen Binärsignalen bestehende
Information beständig anliegt, und daß ein zur Aktivierung des ersten bis letzten dieser Eingänge (A, B,
C. D) vorgesehener weiterer Eingang (S) des Schieberegisters
(R) mit dem Ausgang des Koinzidenzgattars (U) verbunden ist, der außerdem über ein
Verzögerungsglied (V) mit dem Umschalter (L X, Y) verbunden isL
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Binärzeichen über eine
zweite Gatterschaltung der Kippstufe zugeführt werden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Koinzidenzgatters
mit der Kippstufe über eine dritte Gatterschaltung verbunden ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch!, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausgang des Koinzidenzgatters mit dem der Aktivierung der individuellen
Eingänge der Schiebercgistergüeder vorgesehenen
weiteren Eingang über eine vierte Gatterschaltung verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792928065 DE2928065C2 (de) | 1979-07-11 | 1979-07-11 | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Übertragung binär codierter Nachrichten in Form pseudoternärer Signale |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792928065 DE2928065C2 (de) | 1979-07-11 | 1979-07-11 | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Übertragung binär codierter Nachrichten in Form pseudoternärer Signale |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2928065A1 DE2928065A1 (de) | 1981-01-29 |
| DE2928065C2 true DE2928065C2 (de) | 1984-10-31 |
Family
ID=6075463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792928065 Expired DE2928065C2 (de) | 1979-07-11 | 1979-07-11 | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Übertragung binär codierter Nachrichten in Form pseudoternärer Signale |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2928065C2 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2430760B2 (de) * | 1974-06-26 | 1976-11-11 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Hdb3-codec |
| DE2748151C2 (de) * | 1977-10-27 | 1982-11-25 | Aeg-Telefunken Ag, 1000 Berlin Und 6000 Frankfurt | Schneller, schaltbarer HDBn-Codec |
-
1979
- 1979-07-11 DE DE19792928065 patent/DE2928065C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2928065A1 (de) | 1981-01-29 |
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