DE2927142C2 - Mehrkopfstickmaschine - Google Patents
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C11/00—Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
- D05C11/16—Arrangements for repeating thread patterns or for changing threads
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Mehrkopfstickmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Zur Durchführung von Stickarbeiten mit unterschiedlichen Fäden sind bekannte Mehrkopfstickmaschinen
mit einer Fadenwechseleinrichtung ausgestattet, bei denen eine bestimmte Anzahl von mit verschiedenartigen
Fäden bestückten Nadeln zusammen mit den diesen zugehörigen Nadelstangen in einem Magazin aufgenommen
sind, das quer zur Arbeitsrichtung der Nadelstangen verschiebbar angeordnet ist (DE-OS 27 49 700). Dabei
ist zwischen dem Antriebsmittel der Stickmaschine, nämlich der Armwellenkurbel, und den Nadelstangen
eine foimschlüssige Kupplung vorgesehen, so daß die ίο Stickmaschine zum Fadenwechsel in bestimmter Stellung
der Armwellenkurbel stillgesetzt, die Antriebsverbindung zwischen Armwellenkurbel und Nadelstange
gelöst und sodann das Magazin so lange verschoben wird, bis sich diejenige Nadelstange, deren Nadel den
ausgewählten Faden trägt, in Arbeitsstellung befindet Da während des Verschiebens des Magazins sämtliche
Nadelstangen von ihrem Antrieb entkuppelt sind, muß einerseits die Ruhestellung der übrigen Nadelstangen
fixiert werden und andererseits ist darauf zu achten, daß sich weder die in Ruhestellung befindlichen Nadelstangen
noch die gerade arbeitende Nadelstange verdreht Dies bedeutet, daß jeder Nadelstange neben ihrer eigentlichen
Führung zusätzlich eine eigene Verdrehsicherung zugeordnet werden muß. Da zudem beim Verschieben
des Magazins die Arbeitslage der Nadelstangen verlorengeht, muß die Positionierung dss Magazins
sehr genau vorgenommen werden, da die Arbeitsposition einer jeden Nadelstange, insbesondere wegen des
Zusammenwirkens der von ihr aufgenommenen Nadel mit dem Greifer sehr genau eingehalten werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde an einer Mehrkopfstickmaschine die Einrichtung zur Durchführung
des Fadenwechsels in ihrem konstruktiven Aufbau einfach und insbesondere raumsparend auszubilden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Mit dieser Anordnung wird es möglich, eine zu einer Nadelgruppe gehörende Nadel bzw. deren Nadelhalter
mit der Nadelstange zu kuppeln, um deren Auf- und Abbewegungen auszuführen, während alle anderen Nadeln
bzw. Nadelhalter dieser Gruppe im Magazin verriegelt sitid und in Ruhe verbleiben. Die Nadelstange
greift also aus dem Magazin den in ihre Bewegungsbahn gebrachten Nadelhalter und führt mit ihm nach seiner
Verkupplung die Stickbewegungen aus, während alle anderen Nadelhalter im Magazin verriegelt bleiben. Die
gewünschte Relativlage des ausgewählten Nadelhalters zur Nadelstange wird dabei durch die einstellbare Relativlage
des Magazins gegenüber der Nadelstange ermöglicht.
Eine besonders einfache Betätigung für die Kupplung , und die Halteeinrichtung ergibt sich durch die im Pa-
:, tentanspruch 2 angegebenen Merkmale.
\ Wegen weiteren für die Lösung der gestellten Aufgabe wesentlichen Einzelheiten der Erfindung wird auf die Unteransprüche sowie auf die Beschreibung eines Ausführungsbeispieles verwiesen.
\ Wegen weiteren für die Lösung der gestellten Aufgabe wesentlichen Einzelheiten der Erfindung wird auf die Unteransprüche sowie auf die Beschreibung eines Ausführungsbeispieles verwiesen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Kopf einer Stickmaschine mit einer Fadenwechseleinrichtung;
Fig. 2 die Fadenwechseleinrichtung im Querschnitt
(im vergrößerten Maßstab) mit »Nadelstange in Arbeitsstellung«;
es Fig. 3 Fadenwechseleinrichtung gemäß F i g. 2, jedoch
mit »Nadelstange während des Entkupplungsvorganges«;
F i g. 4 die Fadenwechseleinrichtung gemäß F i g. 2,
edoch mit »Nadelstange in entkuppelter Stellung«;
F i g. 5 eine schaubildüche Darstellung des Nadelhalters
mit dem Haltebügel;
F i g. 6 einen Schnitt nach Linie VI-Vl der F i g. 2;
F i g. 7 einen Schnitt nach Linie VU-VIl der F i g. 4.
In Fig. 1 ist der Kopf 1 einer Stickmaschine gezeigt,
die mit einer Mehrzahl von mit unterschiedlichen Fäden zu bestückenden Nadeln 2 ausgestattet ist. Hierbei sind
mehrere Nadeln 2 zu jeweils einer sogenannten Ntdelgruppe
3 zusammengefaßt und einer bestimmten Stichbildestelle der Stickmaschine zugeordnet.
Für jede Nadelgruppe 3 ist eine einzige Nadelstange 4 vorgesehen, die im Kopf 1 der Maschine geführt ist.
Der Antrieb der Nadelstange 4 erfolgt von einer
10
13, so daß die dem Durchmesser der Nadelstange 4 angepaßte Begrenzungsfläche 36 der Aussparung 34 in
Eingriff mit der in dje Öffnung 26 zu führenden Nadelstange 4 zu kommerv. vermag. Das freie Ende 37 des
Armes 32 steht gegenüber dem Schneidlagerring 29 vor und wirkt zum Entkuppeln von Nadelstange 4 und Nadelhalter
13 mit einer am Magazin 10 ausgebildeten Anschlagfläche 38 zusammen. In Bohrungen 39 des Nadelhalters
13 sind Druckfedern 40 eingelegt, die an der Unterseite des Armes 32 des Haltebüge's 31 angreifen
und diesem eine entgegen dem Uhrzeigersinn gerichtete Schwenkbewegung um die Lagerschneide 30 zu erteilen
versuchen.
Der vertikal gerichtete Arm 33 des Haltebügels 31
Schwingwelle 5, die über eine Schwinge 6 und einervi^ weist eine Hallenase 41 auf, an der sowohl eine obere als
Lenker 7 mit der Nadelstange 4 verbunden ist Am un-\ :* aucii eine untere Auflaufschräge 42, 43 ausgebildet ist.
teren Ende der Nadelstange ist eine Aussparung 8 \ Jeder Haltenase 41 des Haltebügels 31 und somit jedem
(Fig.6) vorgesehen, die quer zur Längsachse der Na- Nadelhalter 13 ist eine Halteklinke 44 zugeordnet, die
delstange 4 gerichtet und im wesentlichen U-förmig ge- ebenfalls mit einer oberen und einer unteren Auflaufstaltet
ist Am Kopf 1 der Maschine ist eine zur Nadel- 20 schräge 45,46 versehen ist. Die Halteklinken 44 sind auf
einer im Magazin 10 befestigten gemeinsamen Achse 47 schwenkbar gelagert und sind innerhalb von entsprechenden
Ausnehmungen 48 des Magazins 10 angeordnet. Sie sind unabhängig voneinander schwenkbar und
Stangenlängsachse quer gerichtete Führung 9 für ein
Magazin 10 ausgebildet, das innerhalb der Führung 9
quer zur Bewegungsrichtung der Nadelstange 4 bewegbar und durch zwei gleichzeitig der Bildung der Führung 9 dienende Leisten 11,12 in der Führung 9 gehai- 25 werden durch je eine Druckfeder 49 zu einem für alle ten ist In dem Magazin 10 sind eine Mehrzahl von Na- Halteklinken 44 gemeinsamen Anschlag 50 hin beeindelhaltern 13 nebeneinander angeordnet die die mit un- flußt der ebenfalls vom Magazin 10 getragen ist.
terschiedlichen Fäden bestückten Nadeln 2 tragen. Zur Vom Stickkopf ist ein doppelseitig wirkender Druck-
Magazin 10 ausgebildet, das innerhalb der Führung 9
quer zur Bewegungsrichtung der Nadelstange 4 bewegbar und durch zwei gleichzeitig der Bildung der Führung 9 dienende Leisten 11,12 in der Führung 9 gehai- 25 werden durch je eine Druckfeder 49 zu einem für alle ten ist In dem Magazin 10 sind eine Mehrzahl von Na- Halteklinken 44 gemeinsamen Anschlag 50 hin beeindelhaltern 13 nebeneinander angeordnet die die mit un- flußt der ebenfalls vom Magazin 10 getragen ist.
terschiedlichen Fäden bestückten Nadeln 2 tragen. Zur Vom Stickkopf ist ein doppelseitig wirkender Druck-
Verschiebung des Magazins 10 und zur Sicherung seiner luftzylinder 51 getragen, in dessen Gabelkopf 52 ein
Relativlage gegenüber dem Kopf 1 ist am Magazin 10 30 bogenförmig gestaltetes Langloch 53 eingearbeitet ist.
ein Hebel 14 schwenkbar gelagert, der eine der Anzahl In das Langloch 53 ragt ein von der Schwinge 6 getragener
Stift 54. Die Größe des Langloches 53 entspricht dabei der Größe des Arbeitshubes der Nadelstange 2, so
daß sich der von der Schwinge 6 getragene Stift 54 während der zwischen den Punkten UT und OT erfolgenden
Arbeitsbewegung der Nadelstange 4 innerhalb des Langioches 54 frei zu bewegen vermag.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist wie folgt:
Es sei davon ausgegangen, daß das Magazin 10 eine durch den Hebel 14 gesicherte, dem gewünschten Faden entsprechende Lage einnimmt. Die Nadelstange 4 ragt durch eine der Bohrungen 18 des Magazins 10 und ist an ihrem unteren Ende mit einem der Nadelhalter 13 gekuppelt (F i g. 2). Dabei befindet sich der im Nadelhalter 13 vorgesehene Anschlag 27 innerhalb der Aussparung 8 der Nadelstange 4, so daß die Relativlage zwischen Nadelstange und Nadelhalter festgelegt ist. Der von den Druckfedern 40 belastete Arm 32 des Haltebügels 31 liegt mit der Begrenzungsfläche 36 der Aussparung 34 an der Nadelstange 4 an und hält diese somit in kraftschlüssiger Verbindung mit dem Nadelhalter 13. Der so mit der Nadelstange 4 verbundene Nadelhalter 13 nimmt an den Bewegungen der Nadelstange 4 teil; die übrigen Nadelhalter 13 sind im Magazin 10 gehalten. 55 Zum Wechseln des Fadens wird die Nadelstange 4 in ihrer oberen Totpunktlage OT stillgesetzt. Der Druckluftzylinder 51 wird beaufschlagt, so daß sein Gabelkopf 52 eine nach aufwärts gerichtete Bewegung ausführt. Die Bewegung des Gabelkcpfes 52 bleibt auf die Schneidlagerring 29 befestigt, an dem eine Lagerschnei- t>o Schwinge 6 so lange unwirksam bis der von ihr getragede 30 ausgebildet ist. Unterhalb des Schneidlagerringes ne Stift 54 an der unteren Begrenzung des im Gabelkopf
Es sei davon ausgegangen, daß das Magazin 10 eine durch den Hebel 14 gesicherte, dem gewünschten Faden entsprechende Lage einnimmt. Die Nadelstange 4 ragt durch eine der Bohrungen 18 des Magazins 10 und ist an ihrem unteren Ende mit einem der Nadelhalter 13 gekuppelt (F i g. 2). Dabei befindet sich der im Nadelhalter 13 vorgesehene Anschlag 27 innerhalb der Aussparung 8 der Nadelstange 4, so daß die Relativlage zwischen Nadelstange und Nadelhalter festgelegt ist. Der von den Druckfedern 40 belastete Arm 32 des Haltebügels 31 liegt mit der Begrenzungsfläche 36 der Aussparung 34 an der Nadelstange 4 an und hält diese somit in kraftschlüssiger Verbindung mit dem Nadelhalter 13. Der so mit der Nadelstange 4 verbundene Nadelhalter 13 nimmt an den Bewegungen der Nadelstange 4 teil; die übrigen Nadelhalter 13 sind im Magazin 10 gehalten. 55 Zum Wechseln des Fadens wird die Nadelstange 4 in ihrer oberen Totpunktlage OT stillgesetzt. Der Druckluftzylinder 51 wird beaufschlagt, so daß sein Gabelkopf 52 eine nach aufwärts gerichtete Bewegung ausführt. Die Bewegung des Gabelkcpfes 52 bleibt auf die Schneidlagerring 29 befestigt, an dem eine Lagerschnei- t>o Schwinge 6 so lange unwirksam bis der von ihr getragede 30 ausgebildet ist. Unterhalb des Schneidlagerringes ne Stift 54 an der unteren Begrenzung des im Gabelkopf
der Nadelhalter 13 entsprechende Anzahl von Ausneh mungen 15 aufweist, in die ein vom Kopf 1 getragener
Stift 16 einzurasten vermag. Das Magazin 10 ist als Profilstück mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt
ausgebildet, dessen offene Seite den Nadeln 2 zugekehrt ist. In seinem Quersteg 17 sind den Durchtritt der Nadelstange
4 ermöglichende Bohrungen 18 eingearbeitet, deren Anzahl und Abstand der Anzahl bzw. dem Abstand
der Nadelhalter 13 im Magazin 10 entspricht.
Die Nadelhalter 13 weisen einen rechteckförmigen Querschnitt auf, dessen Seitenflächen 19, 20 an den Innenwandungen
21,22 des Magazins 10 geführt sind. Zur Sicherung des seitlichen Abstandes der Nadelhalter 13
sind an der Innenwandung 21 als Führung 23 dienende Vorsprünge vorgesehen, die beim Ausführungsbeispiel
von Stiften gebildet sind und mit nutenartigen Ausnehmungen 24 in den Nadelhaltern 13 zusammenwirken.
An jedem Nadelhalter 13 ist ein Ansatz 25 ausgebildet, der zur Aufnahme der Nadelstange 4 eine an deren
Querschnitt angepaßte Öffnung 26 aufweist. Innerhalb der öffnung 26 ist ein quer zur Längsrichtung der Nadelstange
4 verlaufender Anschlag 27 angeordnet, der im Zusammenwirken mit der in der Nadelstange 4 vorgesehenen
Aussparung 8 die Relativlage zwischen Nadelstange 4 und Nadelhalter 13 sichert. Damit ist sowohl
die höhenmäßige als auch die winkelmäßige Zuordnung von Nadelstange 4 und Nadelhalter 13 festgelegt.
An dem Ansatz 25 ist mittels eines Stiftes 28 ein
29 ist ein doppelarmiger Haltebügel 31 angeordnet, der
einen sich im wesentlichen horizontal erstreckenden ersten Arm 32 und einen im wesentlichen vertikal gerichteten
zweiten Arm 33 aufweist. Der horizontale Arm 32 des Haltebügels 31 ist mit einer Aussparung 34 versehen
und umgreift den in diesem Bereich ebenfalls mit einer Aussparung 35 versehenen Ansatz 25 des Nadelhalters
52 vorgesehenen Langloches 53 anliegt. Im weiteren Verlauf der Aufwärtsbewegung des Gabelkopfes 52
wird der Nadelstange 4 der sich an ihre obere Totpunktlage anschließende und von OTbis OS reichende Schalthub
erteilt. Der Nadelhalter 13 wird dadurch in das Magazin 10 zurückgezogen, wobei seine Seitenflächen
19, 20 an den Innenwandungen 21, 22 des Magazins 10
geführt werden. Gleichzeitig gelangt die Ausnehmung 24 in den Bereich der Führung 23, so daß die Relativlage
des zu entkuppelnden Nadelhalters 13 innerhalb des Magazins 10 gesichert ist.
Während dieser Aufwärtsbewegung der Nadelstange kommt zunächst die obere Auflaufschräge 42 der Haltenase
41 des Haltebügels 31 an der unteren Auflauf schräge 46 der dem zu entkuppelnden Nadelhalter 13 zugeordneten
Halteklinke 44 zur Anlage und erteilt dieser eine entgegen der Kraft der Feder 49 gerichtete
Schwenkbewegung um ihre Achse 47. Sobald sich die Haltenase 41 oberhalb der Halteklinke 44 befindet (Fig.
3), kommt das freie Ende 37 des horizontal gerichteten Armes 32 an der Anschlagfläche 38 des Magazins 10 zur
Anlage. Bei sich weiter nach oben bewegender Nadelstange 4 erfährt der Haitebügel 3i eine im Uhrzeigersinn
gerichtete Schwenkbewegung, so daß sich die Begrenzungskante 36 der Aussparung 34 von der Nadelstange
4 entfernt und diese dadurch freigegeben wird.
Sobald der Kraftschluß zwischen dem Arm 32 des Haltebügels 31 und der Nadelstange 4 gelöst ist, ist der
zu entkuppelnde Nadelhalter 13 vollkommen frei. Die durch die Wirkung der Feder 49 an den Anschlag 50
zurückgeführte Halteklinke befindet sich unterhalb der Haltenase 41 des Haltebügels 31, so daß der Nadelhalter
13 unter Schwerkraftwirkung so weit nach abwärts fällt, bis die Auflaufschräge 43 der Haltenase 41 auf der Auflaufschräge
45 der Halteklinke 44 aufliegt (F i g. 4). Der entkuppelte Nadelhalter 13 ist jetzt in der gleichen Weise
wie die übrigen Nadelhalter im Magazin 10 gehalten.
NacfeEntriegeln des Hebels 14 wird das Magazin 10
innerhalb der Führung 9 so weit verschoben, bis die Aufnahmeöffnung 26 des den gewünschten Faden tragenden
Nadelhalters 13 mit der Nadelstange 4 fluchtet. Nach Verriegeln des Magazins 10 in seiner neuen Lage
wird der Druckluftzylinder 51 in entgegengesetzter Richtung beaufschlagt. Die Nadelstange 4 führt ihren
jetzt von OSnach OFführenden Schalthub aus und wird
mit ihrem unteren Ende in die Aufnahmeöffnung 26 des ausgewählten Nadelhalters 13 geführt. Dabei wird dem
Haltebüge! 31, da sich die Begrenzungsfläche 36 der Aussparung 34 innerhalb der Bewegungsbahn der Nadelstange
befindet, eine Schwenkbewegung erteilt. Da diese Schwenkbewegung entgegen der Kraft der Federn
40 erfolgt, herrscht schon jetzt wieder ein Kraftschluß zwischen Nadelstange 4 und Hallebügel 31. Unter
Überwindung dieses Kraftschlusses wird die Nadelstange 4 so weit in den Nadelhalter 13 eingeführt, bis
sich der Anschlag 27 innerhalb der Ausnehmung 8 der Nadelstange befindet. Die Nadelstange 4 ist jetzt mit
dem neu ausgewählten Nadelhalter 13 gekuppelt.
Bei sich weiter nach abwärts bewegender Nadelstange drückt die auf der Auflaufschräge 45 der dem ausgewählten
Nadelhalter 13 zugeordneten Halteklinke aufliegende untere Auflaufschräge 43 der Haltenase 41
die Halteklinke 44 zurück, so daß die Nadelstange 4 mit gekuppeltem Nadelhalter 13 bis zu dem oberen Totpunkt
OT ihres Arbeitshubes geführt werden kann (Fig.2). In dieser Stellung der Nadelstange wird der
Druckluftzylir.der 51 entlüftet und der Antrieb der Schwingwelle 5 eingeschaltet. Die Nadelstange 4 führt
jetzt mit dem neu ahs;gewählten Nadelhalter ihren Arbeitshub
zwischen deii Punkten OTund L/Taus.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die der Auswahl des Fadens- bzw. tyadelhalters dienende
Bewegung des Magazins 10 von Hiind. Diese Handbetätigung
kann selbstverständlich durdj eine mechanische
Steuereinrichtung, beispielsweise einen mit einer ZahnStange zusammenwirkenden Getriebemotor, dessen
Ansteuerung in die Steuerung der Stickmaschine integriert ist. ersetzt werden. Auch ist es nicht unbedingt
erforderlich, dem Magazin 10 eine geradlinig verlaufende Bewegung zu erteilen. Die Führung 9 kann selbstverständlich
bogenförmig gestaltet sein, so daß das Magazin 10 eine kreisbogenförmige Bewegung um die Nadelstange
ausführt.
ι ο
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Mehrkopfstickmaschine, bei welcher zur Durchführung
eines Fadienwechsels mehrere mit unterschiedlichen Fäden bestückte Nadeln zu in jeweils
einem Magazin aufgenommenen Nadelgruppen zusammengefaßt sind!, wobei jede Nadel durch eine zu
ihrer Arbeitsrichtumg im wesentlichen quer gerichtete
Bewegung des Magazins in Arbeitsstellung bringbar und in dieser mit dem Antriebsmittel der zugehörigen
Nadelgruppe kuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Nadelgruppe (3)
eine einzige Nadelstange (4) zugeordnet und in dem Magazin (10) für jede Nadel (2) ein Nadelhalter (13)
angeordnet ist, wobei jeder Nadelhalter (13) mittels einer lösbaren Kupplung (29,31,40) mit der Nadelstange
(4) verbindbar und mittels einer in Abhängigkeit von der Betätigung der Kupplung (29, 31, 40)
iös- bzw. verriegelbaren Halteeinrichtung(31,44)im Magazin (10) aufgenommen ist.
2. Mehrkopfstickmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kupplung (29,31,40)
und die Halteeinrichtung (31, 44) einander derart zugeordnet sind, daß beide durch einen einzigen
Schalthub der Nadelstange (4) aufeinanderfolgend betätigbar sind und der Schalthub der Nadelstange
(4) oberhalb ihres Arbeitshubes liegt.
3. Mehrkopfstickmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Nadelhalter
(13) im Magazin (110) eine mit einer Haltenase (41) zusammenwirkende federbelastete Halteklinke (44)
zugeordnet ist.
4. Mehrkopfstickmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltenase (41) und
die Halteklinke (44) je eine obere und je eine untere Auflaufschräge (42,43 bzw. 45,46) aufweisen.
5. Mehrkopfstickmaschine nhch Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelhalter (13) einen zur Längsrichtung der Nadelstange (4) quer
gerichteten Anschlag (27) aufweist, der in eine am unteren Ende der Nadelstange (4) vorgesehene Ausnehmung
(8) ragt.
6. Mehrkopfstickmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (10) als
Profilstück U-fÖrrnigen Querschnittes ausgebildet ist, dessen offene Seite den Nadeln (2) zugekehrt ist.
7. Mehrkopfstickmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einer Innenwandung
(21) des Magazins (10) von Vorsprüngen gebildete Führungen (23) für die Nadelhalter
(13) vorgesehen sind und die Führungen (23) mit entsprechenden nutenartigen Ausnehmungen (29)
im Nadelhalter (13) zusammenwirken.
8. Mehrkopfstickmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelstangenantrieb
(5, 6, 7) über eine mit dem Arbeitshub der Nadelstange (4) entsprechendem Leerhub arbeitende
Kupplung (53,54) mit einem zusätzlichen Antrieb (51) verbunden ist.
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Family Applications (1)
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