DE29262C - Universal-Turngeräch - Google Patents

Universal-Turngeräch

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Publication number
DE29262C
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DE
Germany
Prior art keywords
bar
universal
caps
gymnastics
noise
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Active
Application number
DENDAT29262D
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English (en)
Original Assignee
E. TRACHS-LER in Hallau, Schweiz
Publication of DE29262C publication Critical patent/DE29262C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B17/00Exercising apparatus combining several parts such as ladders, rods, beams, slides

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wie aus Fig. 1 und 2 zu sehen ist, sind an den senkrechten Barrenpfosten und an den Mittelstützen g unten starke Scharniere angebracht, welche an der Längsschwelle festgemacht sind.
Am oberen Ende der Barrenpfosten sind ebenfalls Scharniere angebracht, welche an den Holmen festgemacht sind und somit dieselben mit den Pfosten verbinden.
Die Barrenholme sind in der Mitte gebrochen und durch ein an der unteren Seite derselben angebrachtes Scharnier zusammengehalten.
An der Mittelstütze g befindet sich am oberen Ende ein Scharnierband, welches quer in das Holmenscharnier, in welchem zwei Ringschrauben angebracht sind, eingepafst ist und durch den Stecknagel c die Holme mit der Mittelstütze verbindet. Um den Barrenpfosten die nöthige Festigkeit zu geben, sind unten an den Querschwellen grofse gufseiserne Winkel angebracht; an diesen Winkeln befinden sich oben starke Bänder, welche die Barrenpfosten auf allen Seiten umschliefsen. Um jedoch den Barrenpfosten auch eine andere. Stellung geben zu können, können die Bänder auf einer Seite durch die Stecknägel b geöffnet werden. Die Eisenstützen d dienen dazu, den Pfosten in jeder Stellung Halt zu geben.
Die Scharniere an den Barrenpfosten, Mittelstützen und Holmenmitten ermöglichen es, die Barrenhälften in der Mitte aufzukippen, Fig. 4. Um dieser Stellung Festigkeit zu geben, sind die Kappen c, welche aus einem Stück gegossen sind, so construirt, dafs sie ganz genau auf die in der Mitte gebrochenen Barrenholmentheile passen. In diesen Kappen befinden sich die Löcher für die Reckstange. Eine Stellschraube an den Kappen dient dazu, dieselben festzuhalten. Um die nöthige Steifigkeit herzustellen, sind an der Äufsenseite der Kappen Scharniertheile angebracht, in welche die Stütze/" eingesteckt wird. Diese Stütze wird unten an der nach aufsen umgelegten Barrenmittelstütze g (Fig. s) mittelst Stecknagels festgemacht. Die Reckstange besteht aus Stahl und ist mit Stiften in den Kappen befestigt.
Die Sprunglatten / (Fig. 5) sind unten mit Ringschrauben und oben mit Lederriemen versehen. Der ganzen Länge nach sind von 10 zu 10 cm Knöpfe angebracht, über welche die Springschnur gehängt wird. Beim verstellbaren Geräth sind alle Bestandteile dieselben, mit Ausnahme der Pfosten und Kappen. Die Barrenpfosten sind aus Röhren gemacht, die genau in einander passen und durch Stellschrauben in der Höhe fixirt werden. Die Kappen bestehen jede aus zwei Theilen, welche mittelst Scharniers mit einander verbunden sind und durch Zirkelbänder und Stellschrauben die nöthige Festigkeit erhalten.
Die Grundstellung des Universal-Turngeräthes ist der Barren, Fig. 1, 2 und 3.
Um nun das Reck herzustellen, wird der Verschlufskeil a, Fig. 3, welcher die beiden Barrenhälften mit einander verbindet, herausgezogen, worauf die Barrenhälften auf Reckweite aus einander gestellt werden. Hierauf werden die Stecknägel b herausgezogen und die Bänder geöffnet, darauf der Stecknagel c an der Mittelstütze entfernt und die Stütze g nach aufsen umgelegt. Die Eisenstützen d werden
nun ausgehängt und die Barrenholme in der Mitte gehoben , wodurch - ein gleichschenkliges Dreieck entsteht, Fig. 4. Die Eisenstützen d werden in die Längsschwellen eingehakt, die Kappen e auf die Spitzen der Dreiecke aufgesetzt, die Stellschrauben h angezogen, die Seitenstiitze f in die Kappe eingehängt und unten an der nach aufsen umgelegten Barrenmittelstütze mittelst Stecknagels befestigt. Schliefslich wird die Reckstange in die Löcher der Kappen eingesteckt und durch Stecknägel befestigt. Somit ist das Reck hergestellt. Um nun daraus das Sprunggestell zu machen, wird die Reckstange ausgezogen, die Sprunglatten / werden unten in die an den Längsschwellen befindlichen Häkchen eingehängt und oben etwas unterhalb der Kappen mittelst Riemen festgeschnallt. Das Verwandeln des Sprunggestelles oder des Recks in den Barren geschieht in umgekehrter Reihenfolge.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch Beschreibung und Zeichnung erläuterte Gesammtconstruction des Universal-Turngeräthes, welches als Barren, Reck und Sprunggestell verwendet werden kann.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT29262D Universal-Turngeräch Active DE29262C (de)

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