DE292378C - - Google Patents

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DE292378C
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lever
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press
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/24Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by rack-and-pinion means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Erfindungsgegenstand ist eine Presse, die
dazu dient, aus Papier oder anderem Material herzustellende Bündel zum Versand oder zur Aufbewahrung festzupressen, und zwar derart, daß es nachher sauber gebunden werden kann.
Die beiliegenden Zeichnungen für die neue
Bündelpresse stellen dar:
Fig. I Schnitt nach A-B eier Fig. 3,
Fig. 2 Ansicht von oben, woraus die Stellung der Druckstangen bzw. Drucklappen ersichtlich ist, die so angeordnet ist, daß ein zwischen die Stangen geschobenes Bündel rückwärts und seitwärts einen Anschlag hat und kreuzweise gebunden werden kann,
Fig. 3 Ansicht von oben ohne Deckplatte, Fig. 4 Schnitt nach C-D der Fig. 1, worauf die Verbindungsplatte mit der Kupplungseinrichtung ersichtlich ist,
Fig. 5 Schnitt nach E-F der Fig. 1 mit den ao \^ersteifungen 29 für die Führung 20 des Fußhebels und eines Führungsstückes 30 für die Zahnstangen 7,
Fig. 6 Auslösung an der Deckplatte für den Umschaltehebel 17, und
Fig. 7 Auslösevorrichtung am Fußhebel.
Auf der Deckplatte 1 erheben sich vier Rohre 2, welche an ihrem oberen Ende Lappen 3 tragen, die als Auflage des zu pressenden Bündels dienen, während die Rohre selbst Führungen für die Druckstangen 4 bilden, die in vertikaler Richtung verschiebbar sind. Die Druckstangen tragen oben ebenfalls Lappen 5 — Drucklappen —, die in der Richtung mit den Auflagelappen 3 übereinstimmen (Fig. 2).
An ihrem unteren Ende sind die Druckstangen durch die Verbindungsplatte 6 miteinander verbunden. Durch diese Verbindungsplatte ■ führt eine einfache oder doppelte Zahnstange 7, welche sich in vertikaler Richtung bewegen kann und die an ihrem unteren Ende gelenkig mit dem Fußhebel 8 verbunden ist, dessen Auf- und Abwärtsbewegung sie also mitmacht, während sie an ihrem oberen Ende durch die beiden Stifte 9 und ψ geführt wird.
Beim Pressen eines Bündels wird durch den Fußhebel die Zahnstange nach abwärts gezogen und mit ihr die Druckstangen. Zu diesem Zwecke wird die Zahnstange mit der Verbindungsplatte gekuppelt, was durch die beiden Schieber 10 geschieht (Fig. 4), welche in der Richtung auf die Zahnstange geschlitzt sind, so daß sie mit dieser in und außer Eingriff gebracht bzw. sich verschieben können. In diesem Falle bewegen sich die Schieber durch die beiden Federn 11 selbsttätig gegeneinander und fallen in die Zahnlücken ein.
Das Entkuppeln aber besorgen die beiden zwischen den Schiebern 10 auf der Verbindungsplatte 6 angebrachten, gleichschenkeligen Hebel 12 und vza, die um ihre Mitte drehbar sind. Zwecks gleichmäßiger Drehung sind sie durch die Verbindungsstücke 13 verbunden. Die nötige Drehung der Hebel 12 und X2a, um die Schieber außer Eingriff zu bringen, wird bewerkstelligt durch die Vierkantstange 14 (Fig. 1), welche durch den Hebel 12 und durch die Verbindungsplatte 6 hindurchgeht. Diese Vierkantstange hängt unter der Deckplatte im Lager 15 und ist dort durch die Gelenkstange 16 mit dem eigentlichen Umschaltehebel 17 verbunden. Wird der Umschaltehebel 17 angezogen, d. h. in den Sperrhaken 18 eingehängt (Fig. 3 und 6), so macht die Vierkantstange eine Drehung, welche die Hebel 12 und X2a in eine annähernd parallele Lage zu den beiden Schiebern 10 bringt, so daß diese also mit den Zahnstangen in Eingriff gehen können. Im entgegengesetzten Falle aber, also wenn der Umschaltehebel aus
dem Sperrliaken gelöst und von der Feder 28 angezogen wird, bewegen sich die Hebel 12 und I2a so, daß die Schieber auseinandergedrückt und damit außer Eingriff mit der Zahnstange gebracht werden.
Um ein Bündel zu pressen, tritt man auf den Fußhebel 8, wodurch die Zahnstange 7 sowie die mit ihr gekuppelte Verbindungsplatte 6 mit den Druckstangen nach abwärts gezogen wird. Hierbei wird der Fußhebel durch die Klinke 19 gesperrt, welche in die gezahnte Führung 20 des Fußhebels einschnappt (Fig. 1 und 7). Soll die Pressung zum Zwecke der Herausnahme des verschnürten Bündels aufgehoben werden, so bringt die Stange 21, welche gleichzeitig eine der Führungsstangen für das Gewicht 23 ist, durch ihren winkeligen Fortsatz 22 die Sperrklinke 19 außer Eingriff.
Die Stange 21 ist drehbar zwischen den beiden Eisenwinkeln 24 und 25 gelagert und ist an ihrem oberen wie an ihrem unteren Ende mit einem rechtwinkelig gebogenen Stabe verbunden (22 und 22a). Das Endstück 22Λ wird durch die Feder 26, stets anliegend, gegen den Umschaltehebel 17 gezogen (Fig. 1 und 3), dessen Vor- und Rückwärtsbewegungen es demnach mitmacht. Die gleiche Bewegung macht alsdann auch das festverbundene untere Endstück 22, wobei es entweder die Sperrklinke 19 am Stift 27 (Fig. 7) zurückdrückt und außer Eingriff bringt oder umgekehrt.
Das Zusammenarbeiten der einzelnen Teile zum Zwecke des Pressens geschieht folgendermaßen :
Die Presse befindet sich in normaler Stellung. Sie ist entkuppelt und das Gewicht 23, welches über Rolle 31 und 32 (Fig. 1 und 3) läuft und im Mittel der Verbindungsplatte 6 angehängt ist, hat die letztere, sowie die Druckstange hochgezogen, da es eine Kleinigkeit schwerer ist als diese Teile.
Nachdem ein Bündel zwischen die Druck- und Auflagelappen eingeführt wurde, drückt man die Druckstangen durch Auflegen der Hand leicht bis auf das Bündel herunter und zieht dann den Umschaltehebel 17 gegen den Sperrhaken 18, ihn in denselben einhängend.
Durch das Anziehen des Umschaltehebels wurde die Verbindungsplatte 6 mit der Zahnstange 7 gekuppelt, so daß durch einen Tritt auf den Fußhebel die Zahnstange und mit ihr die Verbindungsplatte samt den Druckstangen heruntergezogen wird.
Durch das Anziehen des Umschaltehebels 17 wurde aber auch das Endstück 22Λ der Stange 21 zurückgedrückt und damit auch das untere Endstück dieser Stange, so daß die Klinke 19 in die Zahnung einfallen und die Pressung sperren kann.
Zum Herausnehmen des verschnürten, Bündels löst man zunächst den Umschaltehebel 17 aus dem Sperrhaken 18. Der Umschaltehebel legt dann ungefähr die Hälfte seines gesamten Weges zurück, bis eben die Stücke 12 und X2a, welche zwischen den Schiebern 10 etwas Spielraum haben, an den letzteren anliegen. Mit dem Umschaltehebel veränderte auch der Stift 22a seine Lage, so daß der untere Stift 22 nunmehr an dem Stift 27 der Sperrklinke 19 anliegt. Durch das vorzeitige Anliegen des Stiftes 22 an der Sperrklinke ist zwischen dem Umschaltehebel und dem. Stift 22^ ein gewisser Abstand entstanden. Sobald nun durch einen Tritt auf den Fußhebel die Sperrklinke 19 gelöst wird, legt der Stift 22a den Rest des Weges bis zum Umschaltehebel zurück und drückt dabei durch den unteren Stift 22 die Sperrklinke I9 aus der Zahnung.
Dadurch kann der Fußhebel von den Federn 33 wieder hochgezogen werden, was zur Folge hat, daß der Druck der Zahnstange 7 auf die Schieber 10 aufgehoben wird, wodurch es der Feder 28 möglich ist, den Umschaltehebel 17 für die zweite Hälfte seines Weges anzuziehen, woraus wieder folgt, daß durch Übermittlung der verschiedenen Umschalteteile die Schieber 10 vollständig außer Eingriff mit der Zahnstange gebracht werden. In diesem Augenblick werden die Druckstangen durch das Gewicht wieder hochgezogen.
Die Handgriffe zur Bedienung der Presse sind nach dem Einsetzen des Bündels also kurz folgende:
Ztim Pressen: Leichtes Niederdrücken der Druckstangen in an sich bekannter Weise bis auf das Bündel. Anziehen-bzw. Einhängen des Umschaltehebels in den Sperrhaken. Tritt auf den Fußhebel.
Nach dem Binden zum Entpressen: Lösen des Umschaltehebels durch einen Druck auf den Sperrhaken. Tritt auf den Fußhebel.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bündelpresse mit Zahnstangenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Fußhebels (8), welcher gelenkig mit der Zahnstange verbunden ist, die ihrerseits durch eine Schaltvorrichtung (10 bis 13) mit einer Platte (6) ge- oder entkuppelt wird, vier mit dieser Platte fest verbundene Stangen (4) abwärts bewegt und an diesen Stangen zwei parallel und zwei entgegengesetzt angeordnete Lappen gegen mittels Rohre an der Deckplatte der Presse befestigte, gleichgerichtete Lappen (5) geführt werden, um zwischen diese Lappen gelegte Gegenstände so zu pressen, daß sie nachher bequem kreuzweise gebunden werden können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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