DE291986C - - Google Patents

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DE291986C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F21/00Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials
    • F28F21/04Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials of ceramic; of concrete; of natural stone
    • F28F21/045Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials of ceramic; of concrete; of natural stone for domestic or space-heating systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Instantaneous Water Boilers, Portable Hot-Water Supply Apparatuses, And Control Of Portable Hot-Water Supply Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 291986 KLASSE 36 c. GRUPPE
VILLEROY & BOCH in DRESDEN.
Verbindung von keramischen Heizkörpergliedern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindung von keramischen Heizkörpergliedern mittels mit Gewinde- versehener und durch Gewindemuffen zu verbindender Rohre und besteht im wesentlichen darin, daß die zur Verbindung der Heizkörperglieder dienenden Rohre ebenso wie die den Zusammenhalt der aneinandergereihten Heizkörperglieder bewirkenden Gewindemuffen in den Heizkörpergliedem vollkommen frei liegen, und darin, daß die zwischen zwei Heizkörpergliedern liegende, an der Gewindemuffe sitzende dünne Dichtungsscheibe zwischen die Stirnflächen zweier benachbarter Heizglieder abdichtend greift.
Die keramischen Heizkörperglieder und die Metallteile können sich infolgedessen voneinander unabhängig ausdehnen und der Abdichtungsdruck wird auf jedes Heizkörperglied übertragen.
Durch das jede starre Verbindung zwischen Metall und keramischem Material vermeidende, völlige Freiliegen der metallenen Verbindung im Heizkörperraum ist erreicht, daß sich sowohl die Metallteile als auch die keramischen Heizkörperglieder beim Heizen voneinander unabhängig ausdehnen können und trotzdem eine sichere Abdichtung erhalten bleibt. Durch die nur in geringer Stärke ausgeführten Dichtungsscheiben der Gewindemuffen wird die nach außen freiliegende Metallfläche des gesamten Heizkörpers auf ein derart geringes Maß beschränkt, daß der hygienische Wert des Heizkörpers, unter möglichster Vermeidung von Metallflächen die Wärmeübertragung durch keramische Flächen zu vermitteln, gesichert ist.
Auf der Zeichnung sind zwei Heizkörperglieder α gemäß der Erfindung aneinandergeschlossen dargestellt. In den Durchzugskanal eines jeden Heizkörpergliedes α ist, wie an sich bekannt, ein an seinen beiden Enden mit, ■ Gewinde versehenes Rohrstück 5 eingeführt, und auf die Gewindeenden ist eine an sich ebenfalls bekannte Gewindemuffe c, an welcher erfindungsgemäß eine Dichtungsscheibe d von geringer Dicke sitzt, derart aufgeschraubt, daß sich ihre Scheibe d, unter Zwischenlegen einer Dichtungsscheibe h, mit der einen Seite gegen die eine Stirnfläche des einen Heizkörpergliedes Λ und mit der anderen Seite gegen die ihr zugekehrte Stirnfläche des nächsten Heizkörpergliedes α anlegt, durch das ebenfalls ein Rohrstück b hindurchgeführt und mit seinem einen Gewindeende in die Gewindemuffe c so eingeschraubt ist, daß durch Aufschrauben der nächsten Gewindemuffe die beiden Heizkörperglieder unter völliger Abdichtung an den Scheiben d fest aneinandergeschlossen sind. Es liegen also sowohl die Rohre b als auch die Gewindemuffen c in den Heizkörpergliedern vollkommen frei und die Muffen c mit ihrer gegen die Stirnfläche zweier benachbarter Heizglieder sich anlegenden federnden Dichtungsscheibe d sichern einen dichten Zusammenhalt der aneinandergereihten Heizkörperglieder, so daß sich die verschiedene Ausdehnung der keramischen und der metallischen Teile unter Aufrechterhaltung des dichten Zusammenhaltes und ohne Störung für den Heizbetrieb ungehindert vollziehen kann. Die Rohrstücke b sind für den Durchgang des Heizmittels mit mehreren Durch-
brechungen e versehen. An dem einen Ende besitzen sie Schlitze f zum Gegenhalten und Richtigeinstellen beim Anziehen der Muffen c, d. Die Muffen c sind mit abgesetzten Flächen g zum Anziehen mittels Schlüssels versehen. Die eine Gewindemuffe könnte auch mit dem Rohrstück zu einem Ganzen vereinigt sein. An Stelle der einzelnen durch die Heizkörperglieder hindurchgeführten Verbindungsrohrstücke oder Stangen könnte auch ein durchgehendes Rohr oder eine durchgehende Stange durch die Heizkörperglieder freiliegend hindurchgeführt werden, auf welche die mit Dichtungsscheibe versehenen Gewindemuffen im Heizkörper freiliegend aufgeschraubt werden. Bei Verwendung von Stangen müssen natürlich in dem im Heizkörper liegenden Teil der Dichtungsscheiben Durchbrechungen für den Hindurchgang des Heizmittels vorgesehen sein.

Claims (2)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Verbindung von keramischen Heizkörpergliedern, dadurch gekennzeichnet, daß das den Heizkörper in bekannter Weise durchsetzende Dampfzuführungsrohr oder die durch die Heizkörperglieder hindurchgeführte Stange frei liegt und aus einzelnen, der Breite des Heizgliedes entsprechenden Rohrstücken (δ) oder Stangenstücken zusammengesetzt ist, die durch gleichfalls allseitig freiliegende Gewindemuffen (c) miteinander verbunden sind, während die dünne, an der Gewindemuffe (c) sitzende Dichtungsscheibe (d) zwischen die Stirnflächen zweier benachbarter Heizglieder abdichtend greift.
  2. 2. Verbindung von keramischen Heizkörpergliedern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der einzelnen, durch die Heizkörperglieder hindurchgeführten Verbindungsrohrstücke oder Stangen ein durchgehendes Rohr oder eine durchgehende Stange durch die Heizkörperglieder freiliegend hindurchgeführt ist, und auf das Rohr oder die Stange die mit Dichtungsscheibe versehenen Gewindemuffen im Heizkörper freiliegend aufgeschraubt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3220945A1 (de) * 1982-06-03 1983-12-08 Josef Gartner & Co, 8883 Gundelfingen Schweissstellenfreie verbindung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3220945A1 (de) * 1982-06-03 1983-12-08 Josef Gartner & Co, 8883 Gundelfingen Schweissstellenfreie verbindung

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