DE291665C - - Google Patents
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- DE291665C DE291665C DENDAT291665D DE291665DA DE291665C DE 291665 C DE291665 C DE 291665C DE NDAT291665 D DENDAT291665 D DE NDAT291665D DE 291665D A DE291665D A DE 291665DA DE 291665 C DE291665 C DE 291665C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M1/00—Rider propulsion of wheeled vehicles
- B62M1/24—Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers
- B62M1/32—Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers characterised by directly driving the wheel axle, e.g. by using a ratchet wheel
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl: 291665 -KLASSE
63 #. GRUPPE
RICHARD KOSELLECK in HILDESHEIM.
Trethebelantrieb für Fahrräder u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. April 1914 ab.
Der Trethebelantrieb für Fahrräder u. dgl., der den Gegenstand der Erfindung bildet, kennzeichnet
sich dadurch, daß zur Umsetzung der hin "und her gehenden Tretbewegung in eine
fortgesetzte Drehbewegung ein doppeltes Schraubengetriebe von folgender Einrichtung verwendet wird, von der die Zeichnung . ein Ausführungsbeispiel
darstellt.
In eine Hülse η (Fig. i) ist eine Walze δ eingeschoben.
Diese ist an ihrer Unifläche, jene an ihrer Innenfläche mit Schraubengängen versehen,
und zwar sind die Gänge der Walze b erheblich steiler als die Gänge der Hülse n.
Zwischen der Hülse η und der Walze b ist eine verschiebbare, aber nicht drehbare Muffe c angeordnet,
die mit Führungsansätzen a (Fig. 2), die auf ihrer Innenseite hervortreten, in die
Gewindegänge der Walze δ, und mit ähnlichen Führungsansätzen d (Fig. 1), die auf der Außenseite
hervortreten, in die Gewindegänge der Hülse η eingreifen. Diese Anordnung ist in
gleicher geometrischer Achse zweimal, einmal für den rechten Trethebel f und einmal für
den linken Trethebel f, vorhanden. Die entsprechenden Teile sind mit V, n', c' und df
bezeichnet. Die Beschreibung soll nur für die eine Seite durchgeführt werden, da die Anordnung
auf der anderen Seite achsengleich ist.
Der Trethebel f ist mit der Walze δ fest verbunden. Die hierdurch hervorgerufene hin und her gehende Drehbewegung der Walze δ, die nur um einen geringen Winkel erfolgt, ruft eine hin und her gehende Verschiebbewegung der Muffe c hervor, und diese wiederum erzeugt eine abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung, aber jedesmal um mehrere Umläufe erfolgende Drehbewegung der Hülse n. Es ist also eine Übersetzung der hin und her gehenden Drehbewegung ins Schnelle erfolgt.
Der Trethebel f ist mit der Walze δ fest verbunden. Die hierdurch hervorgerufene hin und her gehende Drehbewegung der Walze δ, die nur um einen geringen Winkel erfolgt, ruft eine hin und her gehende Verschiebbewegung der Muffe c hervor, und diese wiederum erzeugt eine abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung, aber jedesmal um mehrere Umläufe erfolgende Drehbewegung der Hülse n. Es ist also eine Übersetzung der hin und her gehenden Drehbewegung ins Schnelle erfolgt.
Diese Bewegung wird durch ein bekanntes Sperrgetriebe, z. B. durch die Walzensperrgetriebe
0, 0' (Fig. ι und 2), die die Übertragung
nur in einer Drehrichtung gestatten, in eine stets in einer Richtung erfolgende Drehbewegung
der Rad- oder Antriebscheibennabe h um- 4^
gewandelt. Da die Bewegungen des linken Hebels in gleicher Weise, aber im Wechsel mit
denen der rechten Seite erfolgen, so ergänzen sich die Antriebbewegungen zu einer fortgesetzt
wirkenden Treibkraft.
Um ein Drehen der Muffen c zu verhüten, ziehen sich durch den Zwischenraum zwischen
der Walze δ und der Hülse η Führungsschienen m, die mit festen Teilen des Gestelles m'
verbunden sind, und an denen sich die Muffen c führen. Es empfiehlt sich, auch zwischen diesen
Führungsschienen m und den Führungsnuten ζ zur Verringerung der Reibung Kugeln anzuordnen
(Fig. 2).
Um während des Niedertretens des einen ■ Hebels ein Anheben des zweiten herbeizuführen,
sind die beiden Muffen c, c' so miteinander verbunden, daß die sich nach außen bewegende,
durch den niedergetretenen Hebel verschobene die andere mitnimmt und dadurch die Walze δ
nebst dem damit fest verbundenen Hebel dreht. Aus einem aus dem Nachstehenden noch zu
ersehenden Grunde ist die Verbindung der beiden Muffen aber so hergestellt, daß sie sich bei
gleichzeitiger Drehung beider Walzen δ, b' in
einer Richtung ungehindert' einander nähern können. Fig. 4 läßt eine solche Verbindungsart
erkennen, und zwar greifen die Muffen c, c mittels der Zapfen f>
und Langlöcher in eine geschlitzte Verbindungshülse g ein.
Eigenartig ist noch die Einrichtung, durch die die Reibung in den Schraubengängen b und η
verringert wird. Die Ansätze α und d der
Muffe c sind mit Kugeln umgeben, die durch eine Kappe I zusammengehalten werden, wie
es Fig. 5 zeigt.
Mit der beschriebenen Anordnung ist noch eine Vorrichtung zum Bremsen verbunden
(Fig. 3), die dadurch in Tätigkeit gesetzt wird, daß man beide Hebel f und f gleichzeitig niedertritt.
Dadurch suchen die beiden Muffen c und c' wegen der entgegengesetzten Richtungen
der Gewindegänge auf den Walzen b und V und wegen der Gleichheit der Drehrichtungen
sich zu nähern und treffen dabei mit zwei an ihnen angebrachten Kegelflächen i, ϊ gegen die
gleichfalls kegelförmigen Ränder der Hülse g, die in ihrer Längsrichtung geschlitzt ist und
die sonst mit den beiden Muffen c, c' unbeeinflußt hin und her wandert, und treibt dadurch
die Hülse g auseinander, ihren Durchmesser derart vergrößernd, daß sie gegen eine
mit der Nabe h verbundene hohlzylindrische Reibfläche ν gedrückt wird und so die gewünschte
Bremswirkung herbeiführt.
Verzichtet man auf die Bremswirkung, so können die Muffen c und c' fest miteinander
verbunden sein.
Claims (3)
1. Trethebelantrieb für Fahrräder u. dgl,
gekennzeichnet durch ein doppeltes Schraubengetriebe, durch das die Trethebelbewegung
erst in eine hin und her gehende Ver-Schiebbewegung und dann in eine hin und her gehende Drehbewegung von größerer
Geschwindigkeit umgesetzt wird, die nun ihrerseits durch ein Sperrgetriebe in eine
einseitige Drehbewegung umgewandelt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderwirkenden
Schraubenelemente durch Rollkugeln gegeneinander abgestützt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine hin und her gehende
Bewegung ausführenden Übertragungskörper (Muffen c, c') gegeneinander beweglich
sind und durch ihre Annäherung gegeneinander eine Bremswirkung herbeiführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE291665C true DE291665C (de) |
Family
ID=546527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT291665D Active DE291665C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE291665C (de) |
-
0
- DE DENDAT291665D patent/DE291665C/de active Active
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