DE2915873C2 - Schaltungsanordnung zum Positionieren eines Gleitelements eines Linearmotors - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Positionieren eines Gleitelements eines LinearmotorsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Positionieren eines Gleitelcments eines Linearmotors
gemäß dem Oberbegriff des Patentspruchs 1.
Die DE-OS 23 65 671 beschreibt eine Schaltungsanordnung
für den Antrieb eines Druckerwagens in Datenschreibern, bei der das Glcitclcmcrit des Linearmotors
aus dem Druckerwagen und die Einrichtung zum Ermitteln der Stellung des Druckerwagens aus einer
Positionierleistc besteht, auf der nebeneinander mehrere dreieckförmigc Marken angebracht sind, sowie zwei
optischen Sensoren, die einen Abstand voneinander haben, der etwa dem Abstand der Mittelpunkte der beiden
Schenkel jeder drcieckförmigcn Marku· entspricht. Das
Ist-Stellungssignal besieht aus einem Differcn/signal,
welches durch Vorgleichen der beiden Ausgangssignalc
der optoelektrischen Sensoren crhalieri wird, wobei das
Dirfcrcnzsignal Null ist, wenn auf beide Sensoren an
einer drcieckförmigcn Markierung vorbei die gleiche Lichtmenge fällt, was einer Ausrichtung der Sensoren
mil der Mittellinie der dreieckförmigen Markierung entspricht. Diese bekannte Antriebssteuervorrichtung
hat gewisse Nachteile. Zunächst ist die Konstruktion aufwendig, da zunächst einmal die mit vielen dreieckförmigen
Marken versehene Positionierungsleisie vorgesehen werden muß. des weiteren müssen die beiden op-
tischen Sensoren mit äußerster Präzision angeordnet werden, damit sie einen an die Form der Marken genau
angepaßten Abstand haben. Des weiteren ist es erforderlich, daß die beiden Sensoren exakt die gleichen
Kennlinien aufweisen, da eine mittige Ausrichtung be-
züjlich der Marken sonst nicht gewährleistet ist Zwar
mag diese Vorrichtung bei Datenschreibern, bei denen die Marken der Positionierleistc einen relativ geringen
Abstand haben, noch einigermaßen zufriedenstellend funktionieren, in solchen Anwcndungsfällcn jedoch, in
denen die einzelnen gewünschten Positionen relativ wei>
auscinanderliegen. müßten die drcieckförmigcn
Marken einen extrem stumpfen Winkel aufweisen, und entsprechend weil müßten die optischen Sensoren voneinander
beabstandet werden. Hierdurch könnte bei vernünftigem Aufwand keine exakte Positionierung des
Glcitelcmentes mehr erfolgen; denn bcrcins eine geringe
Verschiebung oder Örchung der Sensoren quer zur Bewegungsrichtung des Gleitelcments würde einen
großen Fehler zur Folge haben.
«ι Die DE-AS 10 61 !77 befaßt sich mit einem Röntgenuntersuchungsgerät
mit selbsttätig verstellbarer Primärstrahlcnblende. Die Aufgabe besteht darin, die Lamellen
der Blende abhängig von dem Format einer eingesetzten Filmkassette zu verstellen. Eine Steuerwcndel
wird je nach Kassettenformal verdreht und stellt dabei ein aus mehreren Widerständen bestehendes Potentiometer
ein. Dieses bildet mit einem weiteren auf o'er Welle eines Motors zum Verstellen der Lamellen sitzenden
Potentiometer eine Brück?.nanoi Jnung. in deren
Nullzweig die Wicklung eines polarisierten Relais liegt. Solange eine Differenz, zwischen den Spannungen an
den beiden Potentiometern besteht, ist deren Richtung abhängig von dem Vorzeichen der Differenz so lange
gedreht, bis die Brückenunordnung abgeglichen ist. Die
bckannlc F.inrichlung verwendet keinen Linearmotor. Es ist ferner keine exakte Positionierung möglich, da die
Erregung des Motors abhängig ist von dem Abfallen des in dem Nullzwcig der Brückenanordnung liegenden Relais.
Der Motor wird somit solange mit der gleichen
Spannung erregt, bis das Relais abfällt. Eine Regelung
der Motorspannung findet nicht statt. Es fehlt ferner die clek'.rooptische Abtasteinrichtung, die bei der Bewegung
des Gleitelementes die Bezugsmarkicrung feststellt. Vielmehr handelt es sich bei der bekannten An-Ordnung
um eine reine Nachlaufsteuerung, abhängig von einer jeweils unterschiedlich gewählten, eine bestimmte
Stellung angebenden Einstellspannung durch das Potentiometer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Schaltungsanordnung zum exakten Positionieren eines Gleitelementcs eines Linearmotors, insbesondere in Anwendung
auf die Positionierung eines Tonarms eines Plattenspielers anzugeben, bei dem das Glcitelemeni
möglichst rasch zu der Positionsmarkierung hin bewegt.
μ dori aber möglichst genau positioniert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Schaltungsanordnung mit den Merkmalen des
Kennzeichens des Patentanspruchs I.
Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung wird nur ein einziges sich änderndes Feststellsignal erzeugt,
das mit dem Bezugssignal verglichen wird. Die Stärke des fließenden Fotostroms ist kennzeichnend für
die Entfernung des Gleitelements von der Bezugsstellung. Diese veränderliche Größe kann mit einem konstanten
Bczugssignal auf einfache Weise verglichen werden. Bei der erfindungsge:näßen Schaltungsanordnung
ist das Einhalten bestimmter Toleranzen bei dem konstruktiven Aufbau der Vorrichtung nicht kritisch.
Der Motor kann während des Suchlaufs mit gleichförmiger maximaler Geschwindigkeit bewegt werden und
wird erst beim Auffinden der Positionsmarkierung zurückgeregelt, wobei aufgrund der Bemessung des Bezugssignals
auch ein Überschwingen ausgeglichen werden kann.
Bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Schallungsap.ordr.ung
werden nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Anordnung zum Positionieren eines Tonarms eines Plattenspielers, bei der
die Schaltungsanordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel Verwendung findet,
F i g. 2 einen Schnitt durch die Anordnung der F i g. 1,
F i g. 3 ein Schaltbild eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
für einen Linearmotor einer linear laufenden Tonarmeinrichtung,
F i g. 4 eine grafische Darstellung der Beziehung zwischen einer Bezugsspannung und der Ausgangsspannung
eines Lichtempfangselemenics in der in Fig.3
dargestellten Schaltungsanordnung,
F i g. 5 ein Blockschaltbild zur Erläuterung der Funktion der Schaltungsanordnung.
In Fig. 1 ist in einer Seitenansicht ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen linear laufenden Tonanneinrichtung für einen Plattenspieler dargestellt,
während Fig.2 eine Querschnittsansicht längs
der Linie H-Il in Fig. 1 zeigt. Ein Haltegeste1! 1 weist
eine Grundplatte 2 und Seitenwände 20 auf. Zwei Elektromagnete,
von denen jeder einen Magnetkern 3 und eine Wicklung 4 aufweist, die schraubenförmig darum
gewickelt ist, werden horizontal durch die Seilenwände 20 gehalten, während zwei Führungsschienen 5 gleichfalls
horizontal durch die Seitenwände 20 gehalten werden. Eine genaue Ausrichtung der Elektromagnete und
der Führungsschienen 5 wii-d dadurch erreicht, daß die
beiden Enden an den Seitenwänden 20 angebracht sind und in einer parallelen Anordnung zueinander gehalten
werden. Ein Gleitelement 6 ist mit einer Führungsachse 10 und zwei Führungsrollen 12 versehen, wie es in
F i g. 2 dargestellt ist, die mit den Führungsschienen 5 in Kontakt stehen, um das Gleitelement 6 horizontal zu
halten.
Das Gleitelement 6 weist am oberen Teil einen daran angebrachten Permanentmagneten 11 auf, der so ausgebildet
und angeordnet ist, daß er durch den von den Μ beiden Elektromagneten begrenzten Zwischenraum in
einem vorbestimmten Abstand von dem Elektromagneten hindurchgehen kann. Wenn der Elektromagnet erregt
wird, indem die Wicklung 4 mit einim elektrischen Strom versorgt wird, bewegt sich somit das Gleitele- t>';
ment gleitend an den Führungsschienen 5 in stabiler Weise entlang. Die Bewegungsrichtung ist durch die
.Stromrichtung des elektrischen Stromes in der Wicklung
4 bestimmt, während die Bewegungsgeschwindigkeit entsprechend der Stärke des elektrischen Stromes
verändert wird. In diesem Fall dienen die Magnetkerne 3 und die Wicklungen 4 als Stator, während das Gleitelement
6 und der Permanentmagnet 11 als bewegliches Element dienen.
Ein Tonarm 15, der durch eine Armhalterung 7 so gehallen ist, daß er sich hauptsächlich in vertikaler Richtung
bewegt, bildet zusammen mit dem oben beschriebenen Linearmotorteil die linear laufende Tonarmeinrichtung.
Der Tonarm 15 ist mit einem Tonabnehmer 16 an einem Ende versehen und weist am anderen Ende ein
Ausgleichsgegengewicht 17 auf.
Die Stellungsdetektoreinrichtung zum Ermitteln der Stellung des Gleitelementes 6 oder des Tonarmes 15
wird nun beschrieben. Ein L-förmiger Haltearm 6a (Fig. I) ist in einem Stück mit dem Gleitelement 6 ausgebildet.
Als fotoelektrische Abtasteinrichtung bzw. Lichtempfangselement ist eine CtfS-Fotozelle 8 am Endabschnitt
des L-förmigen Armes 6a df.'-r>rt vorgesehen,
daß sie das von einer als Leuchtdiode ausgebildeten Positionsmarkierung 9 ausgesandte Licht empfangen
kann. Eine Anzahl von Leuchtdioden 9a bis 9e ist in die Grundplatte 2 des Haltegestells 1 als lichtaussendendes
Element eingebettet. Wie es am besten in F i g. 1 dargestellt ist, sind die Leuchtdioden 9a bis 9e unterhalb der
Führungsschienen 5 ab einer Stelle, die einer Armruhestellung entspricht, bis zu der Stelle angeordnet, die der
Mitte einer Schallplatte entspricht. Die Leuchtdiode 9a ist insbesondere so angeordnet, daß sie direkt der CdS-Fotozelle
8 gegenüberliegt, wenn sich der Tonarm in seiner Ruhestellung auf einer nicht dargestellten Armauflage
befindet.
In ähnlicher Weise ist die Leuchtdiode 9b an einer
Stelle angeordnet, die der Anfangsaufzeichnungsrille der Schallplatte (annähernd 30 cm) entspricht, während
die Leuchtdioden 9c und 9d an den Stellen angeordnet sind, die den Anfangsaufzeichnungsrillen für Schallplatten
mit 25 und 17 cm Durchmesser jeweils entsprechen. Die Leuchtdiode 9e ist an einer Stelle angeordnet, die
dem ^ndabschnitt der Schallplatte ohne Aufzeichnung entspricht.
Bei einer derartigen linear laufenden Tonaimeinrichtung
kann beispielsweise dann, wenn die Leuchtdiode 9b angeschaltet ist, zu Beginn der Gleitbewegung des
Tonarms 15 zur Anfangsaufzeichnungsrille einer 30 cm Schallplatte von der Armauflage kein Licht von der
Leuchtdiode 9b die CdS-Fotozelle 8 erreichen. Wenn
sich das Gleitelement 6 der Leuchtdiode 9b nähert, nimmt die von der CdS-Fotozelle 8 empfangene Lichtmenge
allmählich zu. Wenn die CdS-Fotozelle 8 direkt der Leuchtdiode 9b gegenüberliegt, erreicht die von der
GK·Fotozelle 8 empfangene Lichtmenge einen Maximalwert.
Wenn sich das Gleitclement 6 danach weiter gleitend zur Mitte der Schallplatte bewegt, nimmt die
von der CdS-Fotozelle 8 empfangene Lichtmenge allmählich ab, bis sie schließlich gleich Null wird. Wenn die
anderen Leuchtdioden 9cbis 9e angeschaltet sind, ergibt
sich dieselbe Abfolge der Änderung der empfangenen Lichtmenge,
F i g. 3 zeigt das Schaltbild eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Antriebssteuervorrichtung für einen Linearmotor. Ein Ende der CdS-Fotozelle
8 ist über eircn Widerstand /?, mit einer Konstantspannungsquelle
£ verbunden, während das andere Ende an Masse liegt. Eine Reihenschaltung aus Widerständen
R2 und R\ liegt zwischen der Konstantspannungsqucllc
£ und Masse. Die Widerstände Ä, bis /?t
und die CdS-Fotozelle 8 bilden somit eine Urückcnschaltung.
Ein Komparator 18 vergleicht eine am Verbindungspunkt
A zwischen dem Widerstand R\ und der Cc/S-Fotozelle 8 auftretende Spannung mit einer Spannung,
die an einem Verbindungspunkt B zwischen den Widerständen R2 und R1 auftritt. Diese Spannung am
Verbindungspunkt B ist konstant, da die Widerstände R2
und Rt feste Widerstände sind. Die Spannung am Verbindungspunkt
B dient daher als Bezugsspannung. Die Aijsgangsspannungen liegen über gekoppelte Schalter
Si und Sj am Komparator 18. Die Reihenschaltung aus
der Leuchtdiode 9 und einem Vorspannwiderstand Rt
liegt zwischen der Konstantspannungsqucllc E und Masse.
Der Komparator 18 erzeugt eine Ausgangsspannung, die proportional zum Unterschied zwischen den beiden
Eingangsspannungen ist und die eine bestimmte Polarität hat, um dadurch die Stärke und die Richtung des
elektrischen Stromes in der Wicklung 4 über die Treiberschaltung 19 zu steuern.
F i g. 4 zeigt in einer grafischen Darstellung die Beziehung zwischen den Spannungen an den Verbindungspunkten A und δ der in Fig. 3 dargestellten Brückcnschaltung
und der Stellung des Glcitelcmcntcs 6. Im folgenden wird anhand der F i g. 3 und 4 die Arbeitsweise
der in Fi g. 3 dargestellten Schaltung zum Wiedergeben eines auf eine Schallplatte mit einem Durchmesser
von 30 cm aufgezeichneten Musikstückes beschrieben.
Der Tonarm 15 befindet sich am Anfang in seiner Ruhestellung auf der Armauflage. Beim Start der Wiedergabe
des aufgezeichneten Musikstückes wird nur die Leuchtdiode 96 erregt, um die Größe der nun abzuspielenden
Schallplatte anzugeben und werden die gekoppelten Schalter Si und S.<
von den neutralen Klemmen b auf die ortsfesten Klemmen a jeweils verschoben. Das
hat zur Folge, daß die Bezugsspannung V,. die durch die
Widerstände R2 und "ι bestimmt ist, über den Schalter
Si an der nicht invertierenden Klemme des Komparators
18 liegt.
Da, wie es oben beschrieben wurde, kein Licht von der Leuchtdiode 96 am Anfang die Cc/S-Fotozelle 8 erreichen
kann, hat der Widerstandswert der Cc/S-Fotozelie 8 seinen Maximalwert und hat daher auch die
Spannung, die am Verbindungspunkt A auftritt, ihren Maximalwert. Der Widerstandswert der Cc/S-Fotozelle
8 ist so bestimmt, daß der maximale Wert der Spannung V2 größer als die Bezugsspannung V, ist. und die Bezugsspannung
Vi ist so bestimmt und festgelegt, daß sie gleich dem Mittelwert zwischen der Maximalspannung
und der Minimalspannung am Verbindungspunkt A ist.
Der kleinste Spannungspegel wird dann erhalten, wenn die Cc/S-Fotozelle 8 direkt der Leuchtdiode 9b
gegenüberliegt. Die Spannung V2 liegt über den Schalter
S2 an der invertierenden Klemme des Komparators
18. Dementsprechend liefert der Komparator 18 ein Ausgangssignal mit positivem Pegel, der proportional
dem Absolutwert von V2- V1 ist, der Treiberschaltung
19. Die Treiberschaltung 19 steuert über das Signal mit positivem Pegel den Antriebsstrom, der der Spule 4
geliefert wird, um das Gleitelement 6 gleitend auf die Mitte der Schallplatte, d. h. in Vorwärtsrichtung zu bewegen.
Der Tonarm 15 bewegt sich somit zu der Anfangsaufzeichnungsrille.
Wenn das Gleitelement 6 die Stellung fm Fig.4 erreicht,
wird das von der Leuchtdiode 96 ausgesandie
auftreffende Licht von der CdS- Fotozelle 8 aufgenommen. Während sich die Bewegung des Gleitelementes 6
in die Vorwärtsrichtung fortsetzt, nimmt danach der Widcr.standswcrt
der CdS'-Fotozelle 8 allmählich ab. Die Spannung am Verbindungspunkt A nimmt daher gleichfalls
vom Maximalwert Vi allmählich ab. wie es in F i g. 4
dargestellt ist. Dementsprechend nimmt auch die- Starke
des Antriebsstromes ab. Wenn anschließend das Gleiiclcment
6 die Stellung g erreicht, wird die Spannung V2
am Verbindungspunkt A gleich der Bezugsspannung V1,
wodurch der Linearmotor angehalten wird. Die Stellung g ist so bestimmt, daß dann, wenn das Glcitclcmcnt 6
to diese Stellung g erreicht, sich eine Abtastnadel am Tonabnehmer
16 über der Anfangsaufzcichnungsrille der Schallplatte mit 30 cm befindet. Der Absolutwert
Ki- Vi gibt somit die Versetzung des Gleitclementcs
von der obigen Stellung g wieder.
Wenn der Linearmotor zu weit läuft und dasGlcitelcment
6 die Stellung g in Vorwärtsrichtung passiert, ohne die Stellung / in Vorwärtsrichtung zu passieren, liefert
der Komparator I8 ein Ausgangssignal mit negativem i'cgcl, der proportional dein Absolutwert von V,— V,
ist. da die Spannung am Vcrbindungspunkt B größer als die am Vcrbindungspunkt A ist. Die Richtung des in der
Wicklung 4 fließenden elektrischen Stromes wird daher umgekehrt, um das Gleitclcment 6 in die Stellung g, d. h.
in die umgekehrte Richtung gleitend zu bewegen.
Schließlich kommt der Tonarm 15 in eine Stellung oberhalb der Anfangsaufzeichnungsrillc einer Schallplatte
mit 30 cm, um mit dem Abspielen der Schallplatte zu beginnen.
Diese Arbcitsabfolge ist in Fig. 5 dargestellt. Durch
jo einen Vergleich der Ausgangsspannung V2 der Cc/S-Fotozelle
8 in einem Steiiungsdctcktortcil mit der Bczugsspannung
Vi am Punkt B wird ein Antriebsstrom den
Spulen 4 des Elektromagneten geliefert, der dem Unterschied zwischen den Spannungen Vi und V2 entspricht,
ji wodurch die Bewegung des Glcitelcmcntcs 6 gesteuert
wird. Anschließend erfolgt die Ermittlung der Stellung durch den Stciiungsdetekiuricii und wird dann die Ausgangsspannung
V2 der CdS-Fotozelle 8 wiederum mit
der ßc/ugsspannung Vi verglichen. Das hat zur Folge,
daß diese Arbcitsabfolgc eine Selbstregelung mit geschlossenem
Regelkreis bildet. Eine genaue Ermittlung der Stellung und eine genaue Tonarmantriebssteucrung
sind somit möglich.
Wie es in Fig.4 dargestellt ist. ist die Bczugsspannung
V1 so festgelegt, daß sie gleich dem Mittelwert zwischen dem Maximalwert V2 und dem Minimalwert
V) der Ausgangsspannung der Cc/S-Fotozelle 8 ist. Eine
Kennkurve der Ausgangsspannung, die die Änderung der Ausgangsspannung V2 der Cc/S-Fotozelle 8 wiedergibt,
zeigt eine hohe Linearität in der Nähe der Bezivsspannung
V1. Daher kann die Antriebssteuerung des Linearmotor genau und schnell erfolgen.
Erfindungsgemäß ist es auch möglich, eine automatische
Rückführung des Tonarmes und eine automatische Wiederholung durchzuführen. Am Ende der Wiedergabe
des aufgezeichneten Musikstückes wird der Tonarm zunächst angehoben und werden gleichzeitig die gekoppelten
Schalter Si und S2 auf die ortsfesten Kontakte c
mittels einer bekannten mechanischen Einrichtung vcr-
W) schoben. Das hat zur Folge, daß der Elektromagnet
über einen elektrischen Strom, der in die umgekehrte Richtung fließt, erregt wird, und daß das Gleitelement 6
sich gleitend zur Armauflagc zu bewegen beginnt. In diesem Fall wird die Leuchtdiode 9 angeschaltet, die
t>i einer gewünschten Stellung entspricht, an der der Tonarm
angehalten werden soll, um nochmals mit der Wiedergabe des aufgezeichneten Musikstückes zu beginnen
oder den Tonarm auf die Armauflage abzusenken.
Was die optischen Elemente anbeirifft, so müssen bei
der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht ausschließlich eine C'dS-Fotozelle und Lcuchtdiudcn verwandt
werden. Es kann anch eine Vielzahl von Lichtcmpfangseleinenien
in die Grundplatte des Haltegestell eingebellet sein, während ein lichtaussendendes Element am
Cileiielement vorgesehen sein kann. In Abhängigkeit
von der Auslegung kann die Anordnung dieser Elemente sonnt umgekehrt werden.
Weiterhin können Paare oder Gruppen von l.ichtsendeelementcn
und Lichtcmpfangsclemcnter, die einander direkt zugewandt sind, an Stellen angeordnet sein,
die den Stellen der Leuchtdioden 9;/ bis 9c in 1- i g. 1 jeweils entsprechen. Ein Abschirmelemcnt kann derart
am Gleitelement 6 vorgesehen sein, daß es durch den ι·>
Zwischenraum /wischen den jeweiligen l.iehtsendcelementen
und den Lichtempfangsclemcnten hindurchgeht. Das von dem Lichtsendcclemcnt ausgesandte
Licht wird durch das Abschirmelement ahjjpxrhirmi, nm
eine Änderung der Ausgangsspannung zu erhalten, wie sie in F i g. 4 dargestellt ist.
Obwohl der bei der oben beschriebenen Tonarmeinrichtung verwandte Linearmotor ein Motor mit beweglichem
Magneten ist, kann dieser Motor auch von einem Typ mit sich bewegender Spule sein. ji
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
W)
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung zum exakten Positionieren eines entlang eines Stators eines Linearmotors
bewegbaren Gleitelcments. insbesondere für die Positionierung
eines Tonarms eines Plattenspielers, mit einem Komparator, dem ein von einer am Gleitelement
angebrachten fotoelektrischen Abtasteinrichtung erzeugtes Feststellsignal zugeführt wird, dessen
Wert von der Versetzung des Gleitelementcs gegenüber einer Positionsmarkierung abhängt, wobei das
Ausgangssignal des Komparator die Richtung und Stärke des Stroms in der Wicklung des Linearmotors
bestimmt, dadurch gekennzeichnet,
da3 dem Komparator (18) als zweites Signal ein konstantes Bezugssignal zugeführt wiird, daß das Ausgangssignal
des Komparator (18) einen maximalen Strom in der Wicklung (4) bewirkt, bis die fotoelektrische
Abtasteinrichtung (8) eine Annäherung an die örtlich begrenzte Positionsmaikieriing Iß) feststellt,
und daß erst dann aufgrund des sich ändernden Feststellsignals die axakte Position eingeregelt wird,
wobei das Bezugssignal derart gewählt ist. daß es im wesentlichen in der Mitte zwischen dem maximalen
und minimalen Wen des Feststellsitjnals liegt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine Schalteinrichtung (Schalter S 1. S2). über die die Eingänge des Komparator
(18) für eine Richtungsumkehr der Verstellung des Gleiteiements vcriauschbar sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ! oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß c-.e Positionsmarkierung (9) und die fotoclekirische Abtasteinrichtung
(8) aus einem Lichtsende- bzw. Ljchtempfangsclement
bestehen.
4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere selektiv erregbare Positionsmarkicrungcn
(9) vorgesehen sind.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bezugssignal von einem über einer Spannungsquelle (E) hegenden Spannungsteiler (R 2. Λ 3) und
das Feststellsignal von einem über der gleichen Spannungsquelle (E) liegenden Spannungsteiler aus
einem Widerstand (R 1) und der fotoclcktrischcn Abtasteinrichtung(8) abgenommen werden.
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