DE2915280C2 - Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil - Google Patents

Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil

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DE2915280C2 DE19792915280 DE2915280A DE2915280C2 DE 2915280 C2 DE2915280 C2 DE 2915280C2 DE 19792915280 DE19792915280 DE 19792915280 DE 2915280 A DE2915280 A DE 2915280A DE 2915280 C2 DE2915280 C2 DE 2915280C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil, wobei das Steuerventil ein eine Druckmittelzuleitung und eine Arbeitsleitung aufweisendes Ventilgehäuse und einen in dem Ventilgehäuse vorgesehenen, zwischen der Druckmittelzuleitung und der Aroeitsleitung wirksamen Ventilsitz und Ventflkörper aufweist, mit einem auf den Ventilkörper wirkenden Betätigungsstößel und einer Arretiervorrichtung für den Betätigungsstößel, wobei die Arretiervorrichtung einen um einen Anlenkpunkt schwenkbaren Betätigungshebel aufweist und der Betäügungsstößel durch eine Schwenkung des Betätigungshebels betätigbar ist, wobei in einer ersten Schaltstellung des BfiläligungssiößeSs die Drückmitteizuleitung geschlossen und in einer zweiten Schaltstellung geöffnet ist und wobei der Betätigungsstößel in einer der Schallstellungen über die Arretiervorrichtung arretierbar ist
Selbsthaltende Steuerventile werden beispielsweise im untertägigen Bergbau an Fördermitteln verwendet, und zwar u. a. irir Zusammenhang mit druckmittelbetätigten Klappen, Schleusen, Toren od. dgl. Bei der bekannten Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil, von der die Erfindung ausgeht (vgl. die DE-AS 23 26 085), ist eine Betätigungswippe vorgesehen, an deren einem Ende ein magnetischer Nordpol und an deren anderem Ende ein magnetischer Südpol angeordnet sind. Einem Ende der Betätigungswippe ist ein ferromagnetische!· Körper zugeordnet, der die Betätigungswippe in einer Betätigungsstellung festhält Die Betätigungswippe ist dabei durch das Magnetfeld eines äußeren Schaltmagneten betätigbar. Über die Betätigungswippe ist der Betätigungshebel schwenkbar, wodurch dann der Betätigungsstößel aus einer ersten Schaltstellung, in der die Drückmitteizuleitung geschlossen ist, in eine zweite Schaltstellung, in der die Druckmittelzuleitung mit der Arbeitsleitung verbunden ist, bringbar und in dieser zweiten Schaltstellung arretierbar ist. Als äußerer Schaltmagnet kommt entweder ein Permanentmagnet in Frage, der sich an dem Steuerventil vorbeibewegt oder an dem sich das Steuerventil vorbeibewegt, oder ein Elektromagnet, der nach Bedarf ein- oder ausgeschaltet wird. Nur die letztgenannte Ausführung der bekannten Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil mit einem Elektromagneten als Schaltmagnet eignet sich für eine Fernsteuerung.
Die bekannte, zuvor erläuterte Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil hat sich im Prinzip gut bewährt. Allerdings ist sie vergleichsweise aufwendig, da eine Magnetkonstruktion erforderlich ist, die an sich schon relativ aufwendig ist und im übrigen eine spezielle Materialauswahl notwendig macht. Insbesondere eine Fernsteuerung der bekannten Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil ist mit erheblichem Aufwand verbunden, da sie nur mit Hilfe eines Elektromagneten erfolgen kann. Elektromagneten müssen aber unter Berücksichtigung der Sicherheitsanforderungen im untertägigen Bergbau schlagwettergeschützt sein, was konstruktiv und wirtschaftlich aufwendig ist.
Im übrigen stehen an fast allen Einsatzorten im untertägigen Bergbau hydraulische und/oder pneumatische Druckmittel zur Verfugung, die auch für Steuerungszwecke eingesetzt werden können. Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil anzugeben, die auf einfache Weise hydraulisch oder pneumatisch betätigbar ist und bei der nach einer Betätigung eine sichere Selbsthaltung des Steuerventils gewährleistet istT
Die erfindungsgemäße Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil, bei der die zuvor aufgezeigte Aufgabe gelöst ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung eine durch ein Federelement belastete, mit einens Ende am Betätigungshebel zur Anlage kommende Schubstange aufweist, daß die Schubstange in einer ersten Position entgegen der Kraft des Federelementes lösbar gehalten und bei Auslösung vermittels der Kraft des Federelementes aus der ersten Position in eine zweite Position verschiebbar ist, daß das Verschwenken des Betätigungshebels durch die Verschiebung der Schubstange erfolgt, daß ferner ein mit einer Steuerdruckleitung verbundener Zylinder und ein in dem Zylinder laufender Steuerkolben vorgesehen ist, daß der Steuerkolben einseitig mit dem Drucfc in der Steuerdrackleitung beaufschlagbar und so aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung verschiebbar ist und daß durch die Verschiebung des Steuerkolbens die Schubstange auslösbar ist
In der erläuterten Konstruktion arbeitet die erfindungsgemäße Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil nach dem Arbeitsstromprinzip, d. h. bei Druck in der Steuerdrackleitung wird die Verbindung zwischen der Druckmittelzuleitung und der Arbeitsleitung geöffnet und der Öffnungszustand auch bei anschließendem Druckabfall in der Steuerdruckleitung aufrechterhalten. Selbstverständlich läßt sich die erfindungsgemäße Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil auch nach dem Ruhestromprinzip betreiben, d. h. so, daß bei einem Druckabfall in der Steuerdruckleitung die Verbindung zwischen der Druckmittelzuleitung und der Arbeitsleitung geöffnet wird und der Öffnungszustand auch bei einem anschließenden Druckanstieg in der Steuerdruckleitung beibehalten wird. In diesem Fall ist der Betätigungsstößel dann aus seiner ersten Schaltstellung in seine zweite Schaltstellung bringbar, wenn der Steuerkolben aus seiner Arbeitsstellung in seine Ruhestellung verschoben wird. Da die Verschiebung des Steuerkolbens aus der Arbeitsstellung in die Ruhestellung bei einer nach dem Ruhestromprinzip arbeitenden Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil natürlich nicht durch den Druck in der Steuerdriickleitung bewirkt werden kann, muß zumindest für diesen Fall ein zusätzliches Federelement vorgesehen sein. Zweckmäßigerweise wird aber in jedem Fall ein solches den Steuerkolben entgegen dem Druck in der Steuerdruckleitung belastendes Federelement vorgesehen sein, das bei Druckabfall in der Steuerdruckleitung den Steuerkolben automatisch in seine Ruhestellung zurückführt
Die auch bei der erfindungsgemäBen Betätigungseinrichtung verwirklichte indirekte Betätigung des Betätigungsstößels über einen schwenkbaren Betätigungshebel hat den Vorteil, daß die auf den Betätigungshebel aufzubringende Krztft je nach der Länge des Kraftarmes des Betätigungshebels in weiten Grenzen variiert werden kann. Üblicherweise befindet sich der Anlenkpunkt an einem Ende des Betätigungshebels; dann kommt der Betätigungsstftßel fin einem Punkt nahe dem Anlenkpunkt am Betätigungshebel, zur Anlage purzer Lastarm) und kommt die Schubstange aft einem vom Anienkpunkt weit entfernten Punkt am Betätigungshebel (fanger Kraftann) znr Anlage. Die Arretierung des Betätigungshebels bt seiner zweiten SchaltstelTuiig ist bei der eriindungsgeniäßeii Betätignng<«»üriT7tpTitnng durch die Federbefasteng der Schubstange und damit auch des Betätigungshebels in der zweiten Position: gewährfetstet-
Für das lösbare Halten der Scbu&stange in der erstes Position gibt es verschiedene MögEchlieitera. Besonders vorteilhaft ist es, wenn zum Haftes der Sefanfjsfange in der ersten Position ein Hahe&ebel vorgesehen ist, dfe Schubstange endseMg einen Hafteflansch aufweist und der Haltehebel in seiner Haltestellnng über eine Haltenase den Halteflansch der Schubstange hinterfaßt Bei einer Verschiebung des Steuerfcofljens wird die Haltenase vom Halteflansch der Schubstange gelöst, beispielsweise seitlich von dem Halteflanscfa weggedrückt, und somit die Schubstange freigegeben. Je nachdem, von welcher Seite her ώζ Haltenase den Halteflansch hinterfaßt, ist bei der so ausgebildeten erfindungsgemäßen Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil das Arbeitsstromprinzip
bzw. das Ruhestromprinzip verwirklichlbar.
Zweckmäßigerweise ist bei der letztgenannten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil der Haltehebel um einen Anlenkpunkt schwenkbar gelagert
und durch eine Verschiebung des Steuerkolbens schwenkbar. Zur Belastung des Haltehebels in seiner Haltestellung ist im übrigen vorteilhafterweise ein Federelement vorgesehen.
Die Übertragung der Verschiebung des Steuerkol-
bens auf den Haltehebel und damit auf die Schubstange läßt sich dadurch verwirkfichen, daß der Steuerkolben mit einer Kolbenstange verbunden ist, die Kolbenstange eine ringförmige Aufweitung aufweist und die Aufweitung bei einer Verschiebung des Steuerkolbens den Haltehebel mitnimmt Der Haltehebel wird dabei, je nach seiner Konstruktion, entweder von der Aufweitung an der Kolbenstange linear mitgenommen oder um einen Anlenkpunkt geschwenkt.
Unter Umständen ist es notwendig, eine einmal ausgelöste Selbsthaltung wieder rückgängig zu machen. Dies ist ohne weiteres von Hand, nämlich durch Rückführung des Betätigungsstößels in seine erste Schaltstellung bzw. des Betätigungshebels in seine der ersten Schaltstellung des Betätigungsstößels entsprechende Position möglich. Um eine Betätigung des Betätigungshebels wn Hand zu erleichtern, weist der Betätigungshebel zweckmäßigerweise an seinem freier Ende eine Betätigungsteile od. dgl. auf. Weist die Be'äti^Uiigseinrichtung kein den Steuerkolben entgegen der Wirkung des Druckes in der Steuerdruckleitung belastendes Federelcment auf, beispielsweise bei einer nach dem Arbeitsstromprinzip arbeitenden Betätigungseinrichtung für ein selbsthaltendes Steuerventil, so muß auch der Steuerkolben von Hand in seine Ruhestellung rückführbar sein. Im übrigen kann es, um unbefugte Betätigungen des Betätigungshebels zu verhindern, zweckmäßig sein, den Betätigungshebel verschließbar anzuordnen und/oder auszubilden.
Man kann natürlich auch zusätzlich zu der hydraulisehen oder pneumatischen Steuerung noch eine Handsteuerung verwirklichen, z. B. durch einen auf den Haltehebel wirkenden Handhebel.
Die mit der erfindungsgemäßen Betätigungseinrich-
tung für ein selbsthaltendes Steuerventil erreichten Vorteile sind zusammengefaßt darin zu sehen, daß auf vergleichsweise einfache Art eine hydraulische oder pneumatische Betätigung möglich ist, daß darüber hinaus nach einer Betätigung eine vollkommen sichere Selbsthaltung gewährleistet ist, daß ferner außerordentlich einfach eine Umstellung vom Arbeitsstromprinzip auf das Ruhestromprinzip möglich ist und daß schließlich hinsichtlich der Materialauswahl Beschränkungen nicht existieren.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 im Schnitt ein Ausführungsbeispiel einer Betätigungseinrichtung zusammen mit einem selbsthaltenden Steuerventil, nach dem Arbeitsstromprinzip als »Schließer« arbeitend, mit einem in Ruhestellung befindlichen Steuerkolben,
F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 mit einem in
ArbciiSäieüüiig befindlichen SicüerkoibCü üüd
Fig.3 im Schnitt ein Ausführungsbeispiel einer Betätigungseinrichtung zusammen mit einem selbsthallenden Steuerventil, nach dem Ruhestromprinzip als »öffner« arbeitend, mit einem in Ruhestellung befindlichen Steuerkolben.
Das in den Figuren dargestellte selbsthaltende Steuerventil 1 weist zunächst ein eine Druckmiitelzuleitung 2, eine Arbeitsleitung 3 und eine Druckmittelableitung 4 aufweisendes Ventilgehäuse 5 auf. In dem Ventilgehäuse 5 ist ein Ventil 6 vorgesehen, das zwischen der Druckmittelzuleitung 2 und der Arbeitsleitung 3 wirksam ist und einen Ventilsitz 7 sowie einen Ventilkörper 8 aufweist. Die Druckmittelzuleitung 2 ist mit einer Ventilkammer 9 verbunden, in der der Ventilkörper8angeordnet ist. Vermittels eines Federelementes 10 wird der Ventilkörper 8 in Schließrichtung gegen den Ventilsitz 7 gedrückt.
Im übrigen ist in dem Ventilgehäuse 5 ein Hilfsventil 11 vorgesehen, das zwischen der Arbeitsleitung 3 und der Druckmittelableitung 4 wirksam ist und einen Hilfsventilsitz 12 sowie einen Hilfsventilkörper 13 aufweist. Die Druckmittelableitung 4 ist mit einer Hilfsventilkammer 14 verbunden, in der der Hilfsventilkörper 13 angeordnet ist. Zwischen der Ventilkammer 9 und der Hilfsventilkammer 14 ist eine Arbeitskammer 15 vorgesehen, in der ein Übertragungsstößel 16 angeordnet ist. Der Übertragungsstößel 16 liegt einerseits an dem Ventilkörper 8, andererseits an dem Hilfsventilkörper 13 an.
Zur Betätigung des Steuerventils 1, d.h. des Ventilkörpers 8 und des Hilfsventilkörpers 13, ist eine Betätigungseinrichtung 17 vorgesehen, die einen auf den Ventilkörper 8 und auf den Hilfsventilkörper 13 wirkenden Betätigungsstößel 18 aufweist Der Betätigungsstößel 18 wirkt entgegen der über den Übertragungsstößel 16 auf den Hilfsventilkörper 13 übertragenen Kraft des Federelementes 10 auf den Hilfsventilkörper 13 und somit auch, nämlich wiederum über den ÜbertragungsstöBel 16, auf den Ventilkörper 8. Die Betätigungseinrichtung 17 weist im übrigen eine Arretiervorrichtung 19 auf.
Der Betätigungsstößel 18 ist aus einer ersten Schaltstellung, in der der Hilfsventilkörper 13 vom Hilfsventilsitz 12 abgehoben hat und der Ventilkörper 8 durch die Wirkung des Federelementes 10 gegen den Ventilsitz 7 gedruckt wird, in der also die Arbeitsleitung 3 mit der Druckmittelableitung 4 verbunden ist, in eine zweite Schaltstellung bringbar, in der der Ventilkörper 8 vom Ventilsitz 7 abgehoben hat und der Hilfsventilkörper 13 gegen den Hilfsventilsitz 12 gedruckt wird, in der also die Druckmittelzuleitung 2 mit der Arbeitsleitung 3 verbunden ist. Der Ventilkörper 8 und der Hilfsventilkörper 13 sind, wie sich aus den Figuren ohne weiteres ergibt als Ventilkugeln ausgeführt.
Die Betätigungseinrichtung 17 weist einen mit einer Steuerdruckleitung 20 verbundenen Zylinder 21 und einen in dem Zylinder 21 laufenden Steuerkolben 22 auf.
ίο Der Steuerkolben 22 ist einseitig mit dem Druck in der Steuerdruckleitung 20 beaufschlagbar und so aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung verschiebbar. Die F i g. 1 und 2 zeigen einmal die Ruhestellung und einmal die Arbeitsstellung des Steuerkolbens 22. Entgegen dem Druck in der Steuerdruckleitung 20 ist der Steuerkolben 22 von einem Federelement 23 belastet und so bei Druckabfall in der Steuerdruckleitung 20 automatisch in seine Ruhestellung zurückführbar.
Die Arretiervorrichtung 19 weist einen um einen Anlcnkpunkt 24 schwenkbaren Betätigungshebe! 25 auf. Der Betätigungsstößel 18 kommt an einem Punkt nahe dem Anlenkpunkt 24 des Betätigungshebels 25 an dem Betätigungshebel 25 zur Anlage und ist durch eine Schwenkung des Betätigungshebels 25 betätigbar.
Weiter weist die Arretiervorrichtung 19 eine durch ein Federelement 26 belastete Schubstange 27 auf. Die Schubstange 27 ist in einer ersten Position entgegen der Kraft des Federelementes 26 lösbar gehalten und bei Ausleiung vermittels der Kraft des Federelementes 26 aus der ersten Position in eine zweite Position verschiebbar. Dadurch ist der Betätigungshebel 25 schwenkbar. Die Schubstange ?7 kommt an einem weit vom Anlenkpunkt 24 des Betätigungshebels 25 entfernten Punkt am Betätigungshebel 25 zur Anlage, wirkt also über einen gegenüber dem Lastarm des Betätigungshebels 25 langen Kraftarm. Die Schubstange 27 ist im übrigen in einer Schubstangenführung 28 verschiebbar gelagert. Zum Halten der Schubstange 27 in der ersten Position ist ein Haltehebel 29 vorgesehen. Die Schubstange 27 weist endseitig einen Halteflansch 30 auf, den der Haltehebel 29 in seiner Haltestellung über eine Haltenase 31 hinterfaßt. Der Haltehebel 29 ist um einen Anlenkpunkt 32 schwenkbar gelagert und durch eine Verschiebung des Steuerkolbens 22 schwenkbar.
Zur Belastung des Haltehebels 29 in seiner Haltestellung ist ein Federelement 33, hier als Blattfeder ausgeführt vorgesehen.
Der Steuerkolben 22 ist mit einer Kolbenstange 34 verbunden, die eine ringförmige Aufweitung 35
so aufweist Bei einer Verschiebung des Steuerkolbens 22 nimmt die Aufweitung 35 der Kolbenstange 34 den Haltehebel 29 mit so daß dieser aus seiner Halte-.teilung heraus geschwenkt wird.
Die Kolbenstange 34 ist einerseits durch den Steuerkolben 22, andererseits in einer Führung 36 längsverschiebbar gelagert Die Führung 36 ist Teil eines Federtopfes 37, in dem das Federelement 23 angeordnet ist Die Kolbenstange 34 ist an ihrem vom Steuerkolben 22 wegweisenden und in den Federtopf 37
ω hineinragenden Ende mit einer Endplatte 38 versehen, an der das Federelement 23 zur Anlage kommt Das Gegenlager für das Federelement 23 wird von einer weiteren Endplatte 39 am anderen Ende des Federtopfes 37 gebildet die über ein Einsteflelement 40 in
in Längsrichtung des Federelementes 23 einstellbar ist
In den Figuren ist nur angedeutet daß der Betätigungshebel 25 an seinem freien Ende eine Betätigungsfläche 41 aufweist und verschließbar, näm-
lieh unter einem mit einem Schloß 42 gesicherten Ventilgehäusedeckel 43 angeordnet ist.
Die Funktionsweise der Betätigungseinrichtung 17 in Verbindung mit dem selbsthaltenden Steuerventil 1 soll anhand der F i g. Ϊ und 2 noch kurz erläutert werden:
In der in F i g. 1 gezeigten Ausgangsposition steht in der Steuerdruckleitung 20 ein nur geringer Druck an, der nicht ausreicht, den Steuerkolben 22 entgegen der Kraff des Federelementes 23 zu verschieben. Der Betätigungsstößel 18 befindet sich also in seiner ersten Schaltstellung, in der die Druckmittelzuleitung 2 geschlossen und die Arbeitsleitung 3 mit der Druckmittelableitung 4 verbunden ist. Steigt der Druck in der Steuerdruckleitung 20 an, so wird der Steuerkolben 22 entgegen der Kraft des Federelementes 23 aus seiner Ruhestellung in seine Arbeitsstellung verschoben. Dabei kommt die Aufweitung 35 an der Kolbenstange 34 an dem Haltehebel 29 zur Anlage und schwenkt diesen um den Anlenkpunkt 32 entgegen der Kraft des Federelemenics 33. Die Kaitcnase 35 wird nach unicii vom Halteflansch 30 weggeschwenkt, so daß die Schubstange 27 freigegeben wird. Unter der Kraft des Federelementes 26 wird die Schubstange 27 in ihre zweite Position, nämlich bis zur Anlage des Halteflansches 30 an der Schubstangenführung 28 verschoben. Gleichzeitig wird der Betätigungshebel 25 um seinen Anlenkpunkt 24 geschwenkt und so der Betätigungsstößel 18 in seine zweite Schaltstellung gebracht. In der zweiten Schaltstellung ist nun die Druckmittelzuleitung 2 mit der Arbeitsleitung 3 verbunden und die Druckmittelableitung 4 ist geschlossen.
Bei einem Druckabfall in der Steuerdruckleitung 20 wird der Steuerkolben 22 vermittels der Kraft des Federelementes 23 in seine Ruhestellung zurückgeführt. Da die Haltenase 31 des Haltehebels 29 nun aber den Halteflansch 30 der Schubstange 27 nicht mehr zu hinterfassen vermag, ändert sich nichts an der Schaltstellung des Belätigungsstößels 18. Erst wenn der ίο Ventilgehäusedeckel 43 geöffnet und der Betätigungshebel 25 entgegen der Kraft des Federelementes 26 zurückgeschwenkt wird, bis die Haltenase 31 des Haltehebels 29 den Halteflansch 30 der Schubstange 27 wieder hintergreifen kann, vermag der Betätigungsstö-Bei 18 unter der Kraft des Federelementes 10 wieder in seine erste Schaltstellung zurückzukehren.
Das Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 unterscheidet sich von dem in den Fig. I und 2 dargestellten und vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel nur dazu durch, daß der !!aliehebei 29 umgekehrt eingesetzt ist, so daß die Haltenase 31 des Haltehebels 29 den Halteflansch 30 der Schubstange 27 von oben her hinterfaßt. Dadurch wird der Haltehebel 29 bei einer Rückkehr des Steuerkolbens 22 in seine Ruhestellung 2; um den Anlenkpunkt 32 geschwenkt und so die zuvor erläuterte Funktionsfolgc ausgelöst. Dies hat zur Folge, daß das Steuerventil 1 hier nach dem Ruhestromprinzip arbeitet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    für ein selbstnaltendes
    gg Steuerventil, wobei das Steuerventil em one IDrnctanittelznlehiing und eine Arbeitsteilung anf-'weisenäes^entßgeihänse nmd einen in dem Venü^e-'bäusevDr^esehenen, zwischen der Dracknüttelzuleiitrmg rand der ArbeitsleitrEng wirksamen Ventilsitz -und Ventflköiiper aufweist, mit einem auf den Ventflkörper TwMeeHden Betätigungsstößel und einer Αΐτεαω νυιι jchtnng für den Betäügungsstößel, wobei die iiiming einen um einen Äatenkpnrikt schwenkbaren Betätigungshebei aufweist md der Betätgnngsstößel durch eine Schwenkung des Befi^m^sbebeb betätigbar ist, wobei in ts einer ersten Schahsteönng des BetätigungsstöBels «Se DrucJaiHttelzukJtnng geschlossen und in einer zweiten SchaltsteBnng geöffnet ist and wobei der BeJäügungsstöBel in einer der Schaltsteuungen Ober die Arretiervorrichtung arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung (19) eme durch ein Federeiement (26) belastete, mit einem Ende am Betätigungshebel (25) zur Anlage kommende Schubstange (27) aufweist, daß die Schubstange (27) in einer ersten Position entgegen der Kraft des Federelementes (26) lösbar gehalten und bei Auslösung vermittels der Kraft des Federelementes (26) aus der ersten Position in eine zweite Position verschiebbar ist, daß das Verschwenken des Betätigungshebels (25) durch die Verschiebung der Schubstange (27) erfolgt, daß ferner ein mit einer Steuerdruckleitung (20) verbundener Zylinder (2t) und rjn in dem Zylinder (21) laufender Steuerkolben (22) vorgesehen ist, daß der Steuerkolben (22) einseitig Tiit dem Druck in der Steuerdruckleitung (20) beaufschlagbar und so aus einer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung verschiebbar ist und daß durch die Verschiebung des Steuerkolbens (22) die Schubstange (27) auslösbar ist.
  2. 2. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Halten der Schubstange (27) in der ersten Position ein HaltehebeL(29) vorgesehen ist, die Schubstange (27) endseitig einen Halteflansch (20) aufweist und der Haltehebel (29) in seiner Haltestellung über eine Haltenase (31) den Halteflansch (30) der Schubstange (27) hinterfaßt.
  3. 3. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltehebel (29) um einen Anlenkpunkt (32) schwenkbar gelagert und durch eine Verschiebung des Steuerkolbens (22) schwenkbar ist
  4. 4. Betätigungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Belastung des Haltehebels (29) in seiner Haltestellung ein Federelement (33) vorgesehen ist.
  5. 5. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolbcn (22) mit einer Kolbenstange (34) verbunden ist, die Kolbenstange (34) eine ringförmige Aufweitung (35) aufweist und die Aufweitung (35) bei einer Verschiebung des Steuerkolbens (22) den Haltehebel (29) mitnimmt.
  6. 6. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur &5 Handverstellung der Betätigungshebel (25) an seinem freien Ende eine Betätigungsfläche (41) aufweist.
  7. 7. Betätigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (25) verschließbar angeordnet und/oder ausgebildet ist
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