DE2909360C2 - Gefärbter Gegenstand aus Zink oder einer Zinklegierung und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Gefärbter Gegenstand aus Zink oder einer Zinklegierung und Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE2909360C2
DE2909360C2 DE2909360A DE2909360A DE2909360C2 DE 2909360 C2 DE2909360 C2 DE 2909360C2 DE 2909360 A DE2909360 A DE 2909360A DE 2909360 A DE2909360 A DE 2909360A DE 2909360 C2 DE2909360 C2 DE 2909360C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zinc
colored
chromate film
zinc alloy
alloy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2909360A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2909360A1 (de
Inventor
Nobuyoshi Sayama Kasahara
Koutarou Kunitachi Nonomura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsui Kinzoku Co Ltd
Original Assignee
Mitsui Mining and Smelting Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsui Mining and Smelting Co Ltd filed Critical Mitsui Mining and Smelting Co Ltd
Publication of DE2909360A1 publication Critical patent/DE2909360A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2909360C2 publication Critical patent/DE2909360C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D5/00Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures
    • B05D5/06Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures to obtain multicolour or other optical effects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D5/00Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures
    • B05D5/06Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures to obtain multicolour or other optical effects
    • B05D5/067Metallic effect
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C22/00Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C22/82After-treatment
    • C23C22/84Dyeing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D2350/00Pretreatment of the substrate
    • B05D2350/20Chromatation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus Zink oder Zinklegierungen (Im folgenden ebenfalls unicr dem Begriff Zink zusammengefaßt) mit mehr als einer dekorativen Farbe auf ihrer Oberfläche, die Im wesentlichen unter Anwendung chemischer Färbeverfahren erzeugt werden, und die nach diesem Verfahren hergestellten Gegenstände.
Es gibt bereits Verfahren zum dekorativen Färben, bei welchen auf Zink oder einer Zinklegierung ein metallischer Überzug, z. B. ein durch Elektroplattieren aufgebrachter Kupferüberzug, ausgebildet und danach mit Hilfe einer chemischen Verbindung, z. B. einer Schwefelverbindung, ein Teil des metallischen Überzugs schwarz oder In sonstiger Farbe gefärbt wird. Hierbei erhält das Zink oder die Zinklegierung ein sogenanntes mattes oder mattiertes dekoratives Aussehen. Weiterhin gibt es auch noch Verfahren zum mehrfarbigen Anfärben unter Anwendung üblicher Färbetechniken in Kombination mit Maskiertechniken. Nach ersterem Verfahren kann man jedoch dem Zink ouer der Zinklegierung kein mehrfarbiges dekoratives Aussehen verleihen, da die Arten elektrolysierbarer Metalle begrenzt und auch die Farben dieser Metalle auf metallische Farben, wie silbrig oder kupfrig, beschränkt sind. Bei letzterem Verfahren erhält man zwar mehrfarbige Gegenstände aus Zink oder Zinklegierungen, man kann jedoch keinen farbigen Zinkgegenstand durchsichtigen Aussehens und metallischen Glanzes herstellen, da in den meisten Fällen der verwendete Farbstoff aus einem opaken Pigment besteht. Auch kann man hierbei keinen farbigen Zinkgegenstand matten oder mattierten Aussehens erhalten, da die Grenze zwischen unterschiedlichen Farben bei der Maskierung unnötigerweise klar oder scharf festgelegt werden. Darüber hinaus krankt letzteres Verfahren daran, daß die gefärbten Zinkgegenstände nicht genügend stabil sind. Dies ist sehr oft auf eine unzureichende Haftung zwisehen dem Lack- oder Farbüberzug und dem Zink zurückzuführen.
Aus der US-PS 34 05 014 ist ein Verfahren zum Anfärben von Zink auf chemischem Wege bekanntgeworden. Durch erfindungsgemäßes Kombinieren dieser chemisehen Anfarbemaßnahmen mit bestimmten anderen Anfärbemaßnahmen, einem lokalen Polieren und dergleichen, lassen sich die Nachteile der bekannten Färbeverfahren vollständig beseitigen. Somit wurde erfindungsgemäß ein neues Färbeverfahren zur Herstellung gefärbter Gegenstände recht dekorativen Aussehens und mit den verschiedensten Farbkombinationen auf der Substratoberfläche zur Verfügung gestellt. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht einerseits eine ausgezeichnete dekorative Anfärbung von aus Zink bestehenden Gegenständen, z. B. Zinkblechen und Zinkguß, und andererseits die Ausbildung hervorragend korrosionsbeständiger Überzüge auf den aus Zink gefertigten Gegenständen.
Der Erfindung lag somit die Aufgabe zugrunde, auf chemischem Wege mehrfarbig gefärbte dekorative Zinkgegenstände gegebenenfalls stellenweise mit metallischem Glanz sowie ein Verfahren zum mehrfarbigen Anfärben von Zinkgegenständen zu schaffen.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein gefärbter Gegenstand aus Zink oder einer Zinklegierung, bei dem
Ί5 ein organischer Farbstoff über einen Chromatfilm an die Oberfläche des Zinks oder der Zinklegierung gebunden Ist, der dadurch gekennzeichnet ist, daß der Gegenstand mindestens zwei mit unterschiedlichen organischen Farbstoffen gefärbte Oberflächenbereiche aufweist.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung Ist ein Verfahren zum mehrfarbigen Anfärben von Zink oder Zinklegierungen auf chemischem Wege, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man
(a) Zink oder eine Zinklegierung mit einem daran gebundenen, anfärbbaren Chromatfilm versieht,
(b) den Chromatfilm mit einem Farbstoff anfärbt,
(c) lokal die gefärbte Oberfläche poliert, um die Oberfläche des Zinks oder der Zinklegierung freizulegen,
fe0 (d) auf der freigelegten Oberfläche einen Chromatfilm erzeugt und
(e) den auf der freigelegten Oberfläche befindlichen Chromatfilm mit einem anderen Farbstoff unterschiedlicher Farbe anfärbt.
Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Der dekorativ mehrfarbig anzufärbende Gegenstand besteht aus Zink oder einer Zinklegierung mit Zink als
Hauptbestandteil in beliebiger Form, das vorzugsweise eine unebene Oberfläche aufweist. Zur Ausbildung eines Chromatfilms auf der Zinkoberfläche kann man sich üblicher bekannter Verfahren bedienen. Wenn man jedoch einen farbigen, aber für einen Farbstoff aufnahmefähigen Chromaifiim herstellen will, bedient man sich vorzugsweise des aus der US-PS 34 05 014 bekannten Verfahrens. Hierbei erzeugt man auf Zink oder einer Zinklegierung einen farbigen Chrematfilm, indem man einen aus Zink oder einer Zinklegierung bestehenden Gegenstand mit einer Lösung mit Chromsäure, einem anorganischen Chlorid und einem anorganischen Sulfat (mit Chromsäure als einziger Wasserstoffionenquelle in der Lösung) behandelt, danach den Gegenstand wäscht und schließlich den gewaschenen Gegenstand färbt.
Der erhaltene gefärbte Film besitzt eine tiefe Färbung, einen hohen Glanz und eine hohe Haftung und KorrosionsbeständigKeit. Ferner besitzen der Chromatfilm und der gefärbte Film an einem gegebenenfalls aufgebrachten organischen Überzug eine hervorragende Haftung. Wenn auf der Zinkoberfläche ein farbloser, durchsichtiger und nicht anfärbbarer Chromatfilm aufgebracht werden soll, damit die silbrige Farbe erhalten bleibt, kann man sich der aus den JA-Paientanmeldungen 22 336/77 und 38 972/77 bekannten Verfahren bedienen. Aus ersterer Literaturstelle ist ein Verfahren zur Herstellung eines farblosen, korrosionsbeständigen Chromatfilms bekannt. Dieses Verfahren besteht darin, daß man Zink oder eine Zinklegierung in eine stark alkalische Lösung mit 5 g/l oder mehr einer sechswertigen Chromverbindung, jedoch ohne einen Komplexbildner für die betreffende Chromverbindung, eintauscht. Aus letzterer Literaturstelle ist ein Verfahren zur Herstellung von aus Zinklegierungen bestehenden Gegenständen mit transparentem Chromatfilm bekannt. Bei diesem Verfahren wird der aus einer Zinklegierung bestehende und Aluminium enthaltende Gegenstand 10 s bis 10 min In eine stark alkalische Lösung eines pH-Werts vo;i 12 oder mehr getaucht. Danach wird der Gegenstand in eine Chromsäure, ein wasserlösliches Fluorid und Phosphorsäure und/oder in eine ein wasserlösliches Phosphat enthaltende Lösung getaucht, wobei ein Chromatfilm gebildet wird. Die Vorbehandlung mit einer stark alkalischen Lösung ist aus der JA-Patentanmeldung 115 750/77 bekannt. Die Behandlung mit der Alkalllösung kann bei der zur Bildung des Chromatfilms führenden Behandlung und einer zusätzlichen zur Bildung eines anfärbbaren Chromatfilms führenden Behandlung durchgeführt werden (vgl. JA-Patentanmeldung 28 730/77).
Nachdem auf der Oberfläche des Zinks oder der Zinklegierung ein farbiger oder farbloser anfärbbarer Chromatfilm gebildet Ist, wird die gesamte Oberfläche in beliebiger Farbe mit einem Farbstoff, z. B. einem Alizarinfarbstoff, gefärbt (vgl. US-PS 34 05 014) [als Färbestufe (1) bezeichnet]. Erfindungsgemäß beruht die Färbestufe (I), die durch Eintauchen des behandelten Zinks in die Farbstofflösung bei etwa Raumtemperatur erfolgt, auf einer Technik, bei der ein anfürbbarer, durch Chromatisierbehandlung erzeugter Film gebildet wird. Folglich widersteht der angefärbte FiIr,ι in hohem Maße einem Abblättern und einer Korrosion und kann während der nachgeschalteten Behandlungsstufen (lokales Polleren, Chromatisierbehandlung und Anfärben) erwärmt und einer Lösungsbehandlung unterworfen werden. Hierbei erhält man eine gleichmäßige und glatt gefärbte Oberfläche ohne ungleichmäßige Färbung.
Erforderlichenfalls kann der gefärbte \:[\m gemäß einer Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung einen klaren Lacküberzug erhalten, um eine Beeinträchtigung seiner Farbtönung bei der zum Entfernen von Aluminium aus der erwähnten aluminiumhaliigen Zinklegierung erforderlichen Alkalibehandlung zu verhindern. Je nach dem verwendeten Farbstoff und der gewählten Chromatisierbehandlung kann das Überziehen mit einem farblosen Lack jedoch auch weggelassen werden. Bei einem Verzicht auf diese Maßnahme ist es zweckmäßig, den gefärbten Film in trockener Atmosphäre liegenzulassen, um das Wasser zu entfernen und um den gefärbten Film zu verfestigen.
Erwünschte Wirkungen lassen sich ohne Schwierigkeiten in der Regel dann erreichen, wenn der gefärbte Film in der geschilderten Weise mit einem klaren Lacküberzug versehen wird. Dies gilt auch bereits dann, wenn der Lacküberzug weniger als 5 μπι dick ist, weil die gefärbte Oberfläche auch bei solch dünnen Lackfilmen bereits in den folgenden Stufen geschützt wird. Selbstverständlich kann die klare Lackschicht je nach dem verwendeten Lack auch gebacken oder gehärtet werden.
Danach wird die Oberfläche des gefärbten Zinks nach einem geeigneten Verfahren lokal poliert, um an der polierten Stelle die Zinkoberfläche freizulegen und auf diese Weise die gewünschten dekorativen Wirkungen zu erzielen. Das Polieren kann in üblicher Weise mittels einer Schwabbelscheibe oder mittels einer Satin-Schwabbel erfolgen. Ferner kann auch ein Kugeltrommelpolieren, gegebenenfalls mittels einer vibrierenden Trommel, erfolgen. Nach dem Polieren wird das Zink gegebenenfalls entfettet und dann erneut gefärbt [im folgenden als »Färbestufe (II)« bezeichnet]. Bei Verwendung einer aluminiumhaltigen Zinklegierung, d. h. bei einem Gegenstand aus Zinkguß, der in der Regel 4% Aluminium enthält, oder einer superplastischen Zinklegierung, die in der Regel 22% Aluminium enthält, ist es besser, zur Gewährleistung eines helleren Farbtons in der Färbestufe (II) das Aluminium zu entfernen. Zu diesem Zweck wird die freigelegte Oberfläche in eine stark alkalische Lösung einer Konzentration von 1 bis 30% (pH-Wert: 12 oder mehr) von z. B. Natriumhydroxyd getaucht. Hierbei wird entsprechend dem aus der JA-Patentanmeldung 43 174/74 bekannten Verfahren das Aluminium voi'i der Oberfläche (des Gegenstandes) entfernt, bevor er in der Färbestufe (Ii) erneut gefärbt wird.
In der Färbestufe (II) erfolgen die Chromatbehandlung und das Färben der durch Polieren freigelegten Zinkoberfläche nahezu in derselben Weise wie in der Färbestufe (I). Um ein hochdekoratives oder antikes Aussehen zu erreichen, werden in der Färbestufe (II) hellere Farben als in der Färbestufe (I), z. B. orange, gelb und dergleichen, appliziert. Da der Grad der Ebenheit der polierten Oberfläche den Glanz des Farbtons der in der Färbestufe (II) gefärbten Oberfläche beeinflußt, muß diesem Beachtung geschenkt werden.
Das in den geschilderten Stufen zweifarbig gefärbte Zink kann so, wie es ist, weilerverarbeitet werden. In vielen Fällen wird es jedoch noch vorzugsweise mit einem klaren durchsichtigen Lackschutzfilm versehen; auf diese Weise lassen sich ohne Beeinträchtigung des dekorativen Aussehens und einer längeren Haltbarkelt die Abriebsbeständigkeit und Korrosionsfestigkeit erhöhen.
Wenn gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung an den dekorativ gefärbten Stellen ein silbriges Aussehen angestrebt wird, wird auf der freigelegten Zinkoberfläche, anstatt in der Färbestufe (11) eine Farbe aufzubringen, entsprechend den aus den JA-Patentanmeldungen 22 366/77 und 38 972/77 bekannten Verfahren ein farbloser, korrosionsbeständiger Chromatfilm
ohne eine weitere Anfärbung aulgebracht. In diesen Fällen tritt lokal auf der in der Färbestufe (I) gefärbten Oberfläche die auf das metallische Zink zurückgehende silbrige Farbe zutage, wobei man ein mattiertes oder mattes Aussehen erreicht.
Bei einer anderen Auslührungslorm der Erfindung können die verschiedenen Bearbeitungsstufen, z. B. das lokale Polieren, die Chromatbehandi^ng und das Anfärben, nach Durchführung der Färbestufe (II) gegebenenfalls mehrmals wiederholt werden, wobei man mehrfarbige dekorative Überzüge erzeugen kann.
Das erfu^lungswesentliche Merkmal beruht in einem lokalen Polieren der gefärbten Oberfläche nach dem Anfärben der gesamten Oberfläche in der Färbestufe (I), Aussehen erhalten und eine lange Haltbarkeit aufweisen soll. Das Verfahren gemäß der Erfindung eignet sich zum Färben der auf den verschiedensten Anwendungsgebieten zum Einsatz gebrachten Produkte, z. B. zur Herstellung gefärbter Metallverkleidungen für Gebäude, Haushaltsgegenslände aus Metal! und dergleichen.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.
Beispiel 1
Nach 10 s dauerndem Eintauchen der unebenen Oberfläche eines gegossenen Werkzeugs aus einer Zinklegierung mil 3.5 bis 4.3% Aluminium (JIS H 5301. ZDC 2) in eine wäßrige Lösung mit, jeweils pro 1. 100 g C'nrom-
uni einen Teil der Zinkoberfläche freizulegen, und in 15 säure, 10 g NH4C! und 30 g ZnSO4. die eine Temperatur
einem Anfärben des freigelegten Teils der Oberfläche in einer »Mutterfarbe« in der Färbestufe (II) ohne Maskieren und ferner im Falle einer Zinklegierung gegebenenfalls einer Vorbehandlung zur Entfernung des Aluminiums vor Durchführung der Färbestufe (II). Hierbei läßt sich die Farbe der in der Färbeslufe (II) gefärbten Oberfläche aufhellen und ein noch stärkerer dekorativer Effekt erzielen.
Eine erfindungsgemäß erzielbare Wirkung beruht von 35° C aufweist, wird die Oberfläche gewaschen und danach zum Braunfürben der Oberfläche in eine 50L C warme wäßrige Lösung mit, pro 1,5 g des sauren Farbstoffs Anthracen-Braun RH getaucht. Nach dem Trocknen der Oberfläche wird die Oberfläche mit einem etwa 2 μηι dicken klaren Lack auf Melaminbasis beschichtet, worauf der Überzug bei gegebener Temperatur gebacken und gehärtet wird. Schließlich wird die Oberfläche schwach mit einer Schwabbelscheibe poliert, wobei die
darin, daß die Arten der Farben und ihre Kombination 25 konvexen Oberflächenteile der Zinklegierung freigelegt im Vergleich zu üblichen Färbeverfahren durch Elektro- werden. Danach werden die freigelegten Teile 3 min lang plattieren innerhalb eines weiten Bereichs gewählt wer- in eine 40° C warme wäßrige Lösung mit, pro I, 20 g den können. Auf diese Weise wird es möglich, durch die Wahl der zu verwendenden organischen Farbstoffe
30
nahezu sämtliche Farben miteinander zu kombinieren. Schließlich läßt sich auch ein nach bekannten Beschichtungsverfahren kaum erreichbarer metallischer C;anz erreichen, wenn man sich eines geeigneten Polierverfahrens bedient. Schließlich ist es nicht nötig, zu maskieren.
NaOH und 5 g NaF getaucht, mit Wasser gewaschen, erneut 10 s lang in das beschriebene Chromatisierbad getaucht und schließlich 3 min lang in eine 50°C warme wäßrige Farbstofflösung mit, pro 1,2 g Alizarin-Gelb GG getaucht. Schließlich wird die Oberfläche mit Wasser gewaschen und getrocknet, wobei man einen dekorativ aussehenden Gegenstand mit braunen konkaven Teilen
Ein weiterer erfindungsgemäß erzielbarer Effekt besteht 35 und fahlgelben konvexen Teilen erhält.
in einer besseren Korrosionsbeständigkeit. Erfindungsgemaß besteht die anfärbbare Oberfläche aus einem Chromatfllm, der eine weit bessere Korrosionsbeständigkeit aufweist als ein Phosphatfilm. Ersterer Film besitzt auch g
nach dem Färben eine Korrosionsbeständigkeit entspre- 40 Die Oberfläche zeigt hervorragende Eigenschaften (vgl. chend einer Haltbarkeit von 50 bis 100 h im Rahmen des die folgende tabellarische Zusammenstellung, in der der aus der japanischen Industriestandardvorschrift Z 2371 (entsprechend der US-Standardvorschrifl ASTM Bl 17) bekannten Salzsprühtests. Die Korrosionsbeständigkeit steigt noch, wenn man, wie bereits erwähnt, die gefärbte 45 Oberfläche mit einem klaren Lack beschichtet. In diesen Fällen läßt sich in der Regel bei dem aus der japanischen Industriestandardvorschrift JIS Z 2371 bekannten Salzsprühtest eine Rostbeständigkeit von mehr als 300 bis
50 Schließlich wird der Gegenstand noch mit einer etwa 15 μηι dicken klaren Melaminlackschlcht versehen, die gebacken und gehärtet wird. Hierdurch läßt sich die Abriebbeständigkeit der Oberfläche merklich erhöhen.
erfindungsgemäß gefärbte Gegenstand mit einem normalen Werkzeug aus mit Kupfer elektroplattiertem Zinkguß verglichen wird).
l'rüllini;
h erreichen. Wenn man andererseits beim üblichen Elektroplattieren, insbesondere beim Kupferelektroplattieren, auf der Zinkoberfläche Kupfer elektrolytisch ablagert, besteht eine erhebliche Korrosionsgefahr auf dem Zinkuntergrund, und zwar durch Lunkerbildung und durch Bildung einer lokalen Cu-Zn-ZeIIe. In vielen Fällen Ist bei dem genannten Salzsprühtest bereits na:h 50 bis 100 h eine Korrosion feststellbar. Auch beim bloßen Bemalen erreicht man In der Regel keine gute Korrosionsbeständigkeit. Gleichzeitig läßt In zahlreichen Fällen die Haftung des aufgemalten Films auf der Zinkoberfläche zu wünschen übrig.
Das Verfahren gemäß der Erfindung zeichnet sich durch Eigenschaften aus, die üblichen Verfahren fehlen. Folglich stellt das erfindungsgemäße Verfahren ein ausgezeichnetes Verfahren zum mehrfarbigen Anfärben der verschiedensten Zinkgegenstände, z. B. Gegenstände aus Zinkguß, Zinkblechen und dergleichen, dar, und zwar Insbesondere, wenn der gefärbte Gegenstand ein antikes Sal/sprühlesl
entsprechend
tier japanischen
Incluilriestandü.dvorschrill
j IS Z 2371
Bemerkungen
erfindungsgemäß
gefärbter
Gegenstand
mit Kupfer
elektroplattiertes
Werkzeug
aus Zinkguß
60 bis zu 480 h
bildet sich
kein Rost
nach 48 h
bildet sich
Rost
beide Prüflinge zeigen ein antikes dekoratives Aussehen, worin sie sich beide stark ähneln. Sie unterscheiden sich jedoch In ihrer Korrosions beständlgkeit ganz erheblich.
Beispiel 2
Ein 4 mm dickes Zinkblech wird nach dem Entfetten mit Trichlorethan in eine wäßrige Lösung mit einem Gehalt von 100 g/l Chromsäure, 10 g/l NH4CI und 30 g/l
ZnSO1 und mil einer Temperatur von 35° C 10 Sekunden lang eingetaucht. Nach dem Waschen mit Wasser wird das Zinkblech in eine wäßrige Lösung mit einem üehall \on 5 g/l saurem Anthracenbraun RII und mit einer Temperatur von 5011C eingetaucht, um die Oberfläche braun zu färben. Danach wird der gewaschene Gegenstand über Nacht getrocknet, wobei der gefärbte Chromatl'ilm hiirtel. Danach wird die Oberfläche mittels einer Schwabbelscheibe Nr. !80 sa'.iniert, um konvexe Teile der Zinkoberfläche freizulegen. Anschließend werden die freigelegten Oberflächenteile mit der oben beschriebenen wäßrigen Lösung chroniatierl. Schließlich wird nochmals
mit der im Beispiel 1 verwendeten Farbstolflösung gefärbt. Schließlich erhält man ein Zinkblech, dessen konkave Oberflächen fahlbraun gelärbl sind und dessen konvexe Oberflächen gelb gefärbt und schwach glänzend sind. D. h. es wird ein zweifarbiges Zinkblech erhalten.
Im vorliegenden F-'all wird auf das Beschichten mit einem klaren Lack nach der Färbestufe (I) verzichtet, weswegen die braune Farbe der in der Färbestule (I) behandelten Oberfläche fahler ist als im Falle des Beispiels I. Dies ist auf den Einfluß der darauf folgenden Behandlungsslufen zurückzuführen. Man erreicht jedoch ein für die Praxis ausreichendes dekoratives Aussehen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Gefärbter Gegenstand aus Zink oder einer Zinklegierung, bei dem ein organischer Farbstoff über einer. Chromatfilm an d:. Oberfläche des Zinks oder der Zinklegierung gebunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand mindestens zwei mit unterschiedlichen organischen Farbstoffen gefärbte Oberflächenbereiche aufweist.
2. Gefärbter Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem klaren Lacküberzug versehen ist.
3. Gefärbter Gegenstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die silbrige Farbe des Zinks oder der Zinklegierung zutage tritt.
4. Verfahren zum mehrfarbigen Anfärben von Zink oder Zinklegierungen auf chemischem Wege, insbesondere zur Herstellung eines Gegenstandes nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man
(a) Zink oder eine Zinklegierung mit einem daran gebundenen, anfärbbaren Chromatfilm versieht,
(b) den Chromatfilm mit einem Farbstoff anfärbt,
(c) lokal die gefärbte Oberfläche poliert, um die Oberfläche des Zinks oder der Zinklegierung freizulegen,
(d) auf der freigelegten Oberfläche einen Chromatfilm erzeugt und
(e) den auf der freigelegten Oberfläche befindlichen Chromatfilm mit einem anderen Farbstoff unterschiedlicher Farbe anfärbt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen (c), (d) und (e) wiederholt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man zwischen den Stufen (b) und (c) die freigelegte Oberfläche mit einem nicht-farbigen, klaren Beschichtungsmaterial beschichtet, und lokal die gefärbte oder die beschichtete Oberfläche zur Freilegung der Oberfläche des Zinks oder der Zinklegierung poliert.
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man anstelle der Stufen (a) und (b) einen klaren, nlcht-färbbaren und korrosionsbeständigen Chromatfilm aufbringt und die Stufen (c) bis (e) mindestens einmal wiederholt.
DE2909360A 1978-05-04 1979-03-09 Gefärbter Gegenstand aus Zink oder einer Zinklegierung und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE2909360C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP5280778A JPS54145336A (en) 1978-05-04 1978-05-04 Dyeing zinc and zinc alloys

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2909360A1 DE2909360A1 (de) 1979-11-08
DE2909360C2 true DE2909360C2 (de) 1983-10-13

Family

ID=12925108

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2909360A Expired DE2909360C2 (de) 1978-05-04 1979-03-09 Gefärbter Gegenstand aus Zink oder einer Zinklegierung und Verfahren zu seiner Herstellung

Country Status (7)

Country Link
US (2) US4238250A (de)
JP (1) JPS54145336A (de)
CA (1) CA1121699A (de)
DE (1) DE2909360C2 (de)
FR (1) FR2424968A1 (de)
GB (1) GB2020608B (de)
IT (1) IT1165176B (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS54145336A (en) * 1978-05-04 1979-11-13 Mitsui Mining & Smelting Co Dyeing zinc and zinc alloys
GB2166390B (en) * 1984-10-05 1988-01-13 Oasis Art And Craft Products L Making pictures and other patterns
FR2615870B1 (fr) * 1987-05-25 1992-12-31 Dbb Ste Civile Rech Procede pour la coloration de surfaces metalliques en zinc, zinguees et en alliage de ce metal
JPH0824019A (ja) * 1994-07-18 1996-01-30 Ykk Kk 装身具
RU2161094C1 (ru) * 2000-05-31 2000-12-27 Закрытое акционерное общество "Великоустюгский завод "Северная чернь" Способ приготовления черневого сплава для декоративной обработки поверхностей изделий
CN111674195A (zh) * 2020-06-08 2020-09-18 杭州朱炳仁文化艺术有限公司 一种铜表面加工花斑纹着色肌理的方法

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2393640A (en) * 1944-11-11 1946-01-29 Rheem Res Products Inc Dyed metals
US2516986A (en) * 1945-06-22 1950-08-01 Armco Steel Corp Stainless steel finish
US2604418A (en) * 1947-02-18 1952-07-22 Stern Charles Timepiece dial
US2594820A (en) * 1947-04-10 1952-04-29 Stern Charles Process for manufacturing timepiece dials
US2477310A (en) * 1947-07-23 1949-07-26 Clark Thread Co Process and composition for producing a dyeable corrosion resistant surface on zinc and high zinc alloys
US2691627A (en) * 1952-02-07 1954-10-12 Scovill Manufacturing Co Method of producing decorated aluminum articles
US3147153A (en) * 1960-12-09 1964-09-01 M & T Chemicals Inc Process for providing a chromate coating on zinc and cadmium surface
DE1521852C2 (de) * 1964-03-10 1975-05-28 Mitsui Mining & Smelting Co Ltd., Tokio Verfahren zum Färben von Zink und Zinklegierungen mit einer Chromatierungslösung und einer organischen Farbstofflösung
GB1229502A (de) * 1968-05-31 1971-04-21
JPS54145336A (en) * 1978-05-04 1979-11-13 Mitsui Mining & Smelting Co Dyeing zinc and zinc alloys

Also Published As

Publication number Publication date
FR2424968B1 (de) 1983-07-08
JPS54145336A (en) 1979-11-13
DE2909360A1 (de) 1979-11-08
IT1165176B (it) 1987-04-22
CA1121699A (en) 1982-04-13
IT7967547A0 (it) 1979-03-15
US4314859A (en) 1982-02-09
GB2020608A (en) 1979-11-21
FR2424968A1 (fr) 1979-11-30
GB2020608B (en) 1982-06-16
US4238250A (en) 1980-12-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3004927C2 (de)
DE1933013A1 (de) Verfahren zur Erzeugung von Schutzschichten auf Aluminium,Eisen und Zink
DE2900530C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Metallgegenständen mit einem halbglänzenden, perlmutterartigen Aussehen
DE2909360C2 (de) Gefärbter Gegenstand aus Zink oder einer Zinklegierung und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3211759A1 (de) Verfahren zum anodisieren von aluminiumwerkstoffen und aluminierten teilen
DE3833119C2 (de)
DE2239255C3 (de) Wäßrige alkalische Losung zum Aufbringen eines korrosions- und wärmebeständigen, beschichtbaren und leicht einf ärbbaren Oxidüberzuges auf ein Substrat aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung
DE2852330C2 (de) Verfahren zur Bildung eines farbigen holzfaserähnlichen Musters auf Aluminium oder seinen Legierungen
DE202017000347U1 (de) Kunststoffbauteil mit galvanisierter und eloxierter Oberfläche zur Darstellung optional farblicher, korrosionsstabiler, dekorativer Metallschichten
DE3211782A1 (de) Bad und verfahren zum anodisieren von aluminierten teilen
EP0815293B1 (de) Chromfreies verfahren zur verbesserung der lackhaftung nach dünnschicht-anodisierung
DE813916C (de) Verfahren zur elektrolytischen Herstellung eines Schutzueberzuges auf Zink
DE4240903C2 (de) Verfahren zum elektrolytischen Färben eines mit Zink beschichteten Stahlgegenstandes
DE2805658C3 (de) Verfahren zur elektrolytischen Färbung des nicht anodisierten Aluminiums oder seiner nicht anodisierten Legierungen
DE2844406C2 (de) Nachverdichtungsbad und Verfahren zur Verhinderung von Belägen bei der Nachverdichtung anodisch oxidierter * Aluminiumoberflächen
DE1963587A1 (de) Verfahren zur Herstellung von farbigen Schutzueberzuegen auf Aluminium oder Aluminiumlegierungen
DE10000791A1 (de) Leuchtende Metalloberflächen
DE2302910B2 (de) Verfahren zum Erzeugen von mit einem Anstrich versehenen Formkörpern aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung
DE2100497A1 (de) Verfahren zum elektrophoretischen Aufbringen von Farben auf eisenhaltigen Oberflachen
DE1621076B1 (de) Verfahren zur elektrolytischen erzeugung eines chromatüberzuges auf galvanisch verchromten stahl
CH642111A5 (de) Beizverfahren fuer gewalzte bleche und baender aus einer zinklegierung.
DE2064770A1 (de) Schichtkörper mit mindestens einer Me tallschicht und mindestens einer das Metall gegen Beschädigung, Verkratzen und Anlaufen bzw Fleckigwerden der Oberflache schützen den Schutzschicht
DE2022619C3 (de) Verfahren zum elektrolytischen Färben anodischer Oxidschichten auf Aluminium und seinen Legierungen
DE10006338C2 (de) Verfahren zur Beschichtung von Metalloberflächen, wässeriges Konzentrat hierzu und Verwendung der beschichteten Metallteile
DE3417355A1 (de) Verfahren zum aufbringen eines klaren films aus einem anaphoretischen harz auf metallflaechen

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: HENKEL, G., DR.PHIL. FEILER, L., DR.RER.NAT. HAENZ

8125 Change of the main classification

Ipc: C23F 7/26

8126 Change of the secondary classification

Ipc: B05D 5/06

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee