DE2907258C2 - Momentanwirkendes Kalenderwerk für Uhren - Google Patents

Momentanwirkendes Kalenderwerk für Uhren

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DE2907258C2
DE2907258C2 DE19792907258 DE2907258A DE2907258C2 DE 2907258 C2 DE2907258 C2 DE 2907258C2 DE 19792907258 DE19792907258 DE 19792907258 DE 2907258 A DE2907258 A DE 2907258A DE 2907258 C2 DE2907258 C2 DE 2907258C2
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DE19792907258
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DE2907258A1 (de
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Gennadij Aleksandrovič Kruglov
Evgenij Vladimirovič Moskva Kulikov
Daniel Davidovič Malkin
Boris Anisimovič Peredkov
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NAUCNO-ISSLEDOVATEL'SKIJ INSTITUT CASOVOJ PROMYSLENNOSTI MOSKVA SU
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NAUCNO-ISSLEDOVATEL'SKIJ INSTITUT CASOVOJ PROMYSLENNOSTI MOSKVA SU
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    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/24Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
    • G04B19/243Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
    • G04B19/247Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator disc-shaped
    • G04B19/253Driving or releasing mechanisms
    • G04B19/25333Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement
    • G04B19/25373Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement driven or released stepwise by an energy source which is released at determined moments by the clockwork movement

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Description

AQ
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf mechanische Uhren mit Kalenderwerk, welches das Datum unJ den Wochentag anzeigt, wobei die Anzeige jeweils um Mitternacht innerhalb sehr kurzer Zeit fortgeschaltet wird.
Bekannt sind momentanwirkende Kalenderwerke, die zur Fortschaltung einen Speicher mechanischer Energie aufweisen, welcher in Form von zwei gleichachsigen Rädern unterschiedlichen Durchmessers mit einer zwischen ihnen eingesetzten Feder ausgebildet ist und das Umschalten des Datenringes mittels eines Stiftes ausführt der an einem der Räder angebracht ist (schweizerische Patentschriften 5 35 447 und 5 45 500).
Bekannt sind ferner momentanwirkende Kalenderwerke, deren Speicher aus einem Rad, einem gleichachsig zu diesem angeordneten Nocken sowie einer zwischen diesen gesetzten Feder besteht, welcher über ein zwischengeschaltetes Sternrad mit der Wochentagpeheibe zusammenwirkt, und deren Datenring von einem schwimmenden Hebel im Atigeiiblick der Zusammenwirkung mit einem Vorsprung de;» Speicher-' nockens verschoben wird, wobei als abgefederte Nocken ausgebildete Feststeller eine Arretierung des Datenringes und des Sternrades bewirken (schweizeri-" sehe Patentschrift 5 24 847).
Bei dem bekannten momentanwirkenden Kalenderwerk ist der Energieverbrauch beträchtlich, der durch das große an der Achse des Stundenrades erforderliche Moment verursacht wird und der beim Aufziehen der Speicherfeder aufgewendet werden muß.
In diesem Kalenderwerk steht der Feststeller außer zur Umschaltzeit ständig mit seinem einen Arm mit einer rotierenden Zylinderoberfläche am Tagesrad in Berührung. Die dabei auftretenden Reibungskräfte vergrößern das vom Kalenderwerk auf das Uh^enwerk ausgeübte Belastungsmoment Bei einer Korrektur des Datenringes wird der elastische Arm abgedrückt und die Belastung an dem Arm, der mit der Oberfläche des Tagesrades in Berührung steht, steigt sprunghaft an.
Außerdem führt bei der manuell vorgenommenen Datenkorrektur das Abdrücken eines der Feststellarme zur Steigerung der Belastung der rotierenden Speicherscheibe durch den anderen Arm, was zu einem steilen Anstieg des Momentes an der Achse des Stundenradgetriebes führt Dies schränkt die Anwendungsmöglichkeit derartiger Kalenderwerke in elektronisch-mechanischen Uhren mit einem Schrittmotor ein und bewirkt bei mechanischen Uhren eine Verringerung der Ganggenauigkeit
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, unter Beseitigung der beschriebenen Nachteile ein momentanwirkendes Kalenderwerk mit Speicher mechanischer Energie zu schaffen, bei dem die Zusarmnenwirkung des Datenringes mit dem Feststeller und die Verbindung der Wochentage mit dem Speicher der mechanischen Energie so gestaltet ist, daß der Energieverbrauch für die Betätigung des Kalenderwerkes verringert und die Zuverlässigkeit der Fixierung des Datenringes und der Wochentagescheibe erhöht wird.
Zur Lösung der erwähnten Aufgabe wird ausgegangen von einem momentanwirkenden Kalenderwerk für Uhren, das einen Datenring mit Zahnkranz, der von einem Hebeelement fixiert wird, sowie eine Wochentagescheibe enthält, die über ein Zwischenglied mit einem Speicher mechanischer Energie zusammenwirkt, der eine getriebene Scheibe mit einem Vorsprung besitzt, welcher den erwähnten Datenring umstellt.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die getriebene Scheibe des Speichers mit der Wochentagescheibe über ein an sich bekanntes Malteserkreuzgetriebe verbunden ist dessen Siebenstellungsmalteserkreuz als Zwischenglied dient, wobei die Sperrbögen des Malteserkreuzes mit der Seitenfläche der getriebenen Scheibe zusammenwirken, die einen Stift zum Umschalten des Malteserkreuzes trägt.
An sich ist aus der DE-OS 23 61 685 ein Kalenderwerk für Uhren mit einem Malteserkreuzgetriebe bekannt, wobei es sich bei dieser bekannten Ausbildung jedoch nicht um ein momentanwirkendes Kalenderwerk mit einem Speicher mechanischer Energie handelt, mit dessen gespeicherter Energie die momentane Fortschaltung von Datenring und Wochentagescheibe bewirkt würde. Hier ist nur eine Datenscheibe vorhanden, die mittels einer Innenverzahnung mit einem Zahnrad kämmt das seinerseits über eine magnetische Kupplung vom Malteserkreuzrad gedreht wird, welches vom Finger einer Seheibe fortgeschaltet wird. Dabei dauert idie Fortschaltung so lange, wie der Finger der Scheibe ^braucht, um das Malfescrkreuzrad Um eine Zahrileilüng fortzuschalien.
Bei der vorliegenden Erfindung ist dagegen ein Speicher mechanischer Energie vorhanden, der eine Mömentänwirkung des Fortschaltens ermöglicht, eben-
so ein den Datenring fixierendes Hebelelement, wobei die Fixierung von Wochentagescheibe und Datenring mit Hilfe des Malteserkreuzes geschieht. Die Wochentagescheibe ist dadurch lagefixiert, daß die Sperrbögen des Malteserkreuzes mit der Seitenfläche der getriebenen Scheibe zusammenwirken und der Datenring dadurch, daß der zweiarmige Feststellhebel ebenfalls mit der Umfangsfläche des Malteserkreuzes zusammenwirkt
Abgesehen von der zuverlässigen Fixierung isi dabei der Energieaufwand für die Arbeit des Kalenderwerkes beträchtlich verringert, weil die Fixierung nicht mehr kraftscWüssig, sondern formschlüssig erfolgt Dabei bleibt das Zahnelement (Malteserkreuz) während des Aufzugs der Feder des Energiespeicher unbeweglich.
In einer zweckmäßigen Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist das Malteserkreuz koaxial zur Wochentagescheibe angeordnet und mit dieser starr verbunden, und die Sperrflächen des Malteserkreuzes sind mit einer größeren Krümmung als die Krümmung der Seitenfläche der getriebenen Scheibe des Speichers ausgeführt
Schließlich ist es zweckmäßig, wenn '--it den Vorsprüngen des Malteserkreuzes, die an den Stoßstellen seiner Sperrflächen gebildet sind, ein Anschlagarm des Feststellers des Datenringes zusammenwirkt, der einen zweiarmigen Hebel einer solchen Form darstellt, daß während der Beaufschlagung seines Anschlagarmes durch einen Vorsprung des Malteserkreuzes sein Sperrarm zwischen zwei Zähne des Datenringes so gedrückt ist
Diese Ausbildung gewährleistet den erforderlichen Formschluß des Hebels mit den Sperrflächen des Malteserkreuzes und mit den Zähnen des Datenringes ohne Federn dank einer ensprechend gewählten S5 Geometrie.
Nachfolgend wird die Erfindung durch die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnungen weiter erläutert. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch das Kalenderwerk,
F i g. 2 die Draufsicht auf das Kalenderwerk bei verriegeltem Feststeller,
F i g. 3 die Draufsicht gemäß F i g. 2 bei freigegebenem Feststeller, d. h. während des Fortschaltens um Mitternacht.
Auf eine Achse 1 ist ein Stundenrad 2 fest aufgesetzt, das mit einem Tagesrad 3 des Speichers im Eingriff steht. Gleichachsig zum Tagesrad 3 ist ein Lückenrad 4 des Speichers angeordnet, bei dem in einem sich über ungefähr 75° erstreckenden Sektor eine Aussparung in Verzahnungstiefe vorgesehen ist Das Rad 4 steht mit einem Rad 5 in Eingriff, das achsgleich zum Stundenrad 2 fest auf der Achse I sitzt.
Im Lückenrad 4 ist eine dosenartige getriebene Scheibe 6 des Speichers mit einem Vorsprung 7 eingepreßt, der einmal in 24 Stunden, nämlich bei der Fortschaltung, mit einem Datenring 8 zusammenwirkt. Im Speicher ist zwischen der getriebenen Scheibe 6 und dem Tagesrad 3 eine Feder 9 eingesetzt, die ein Drehmoment erzeugt.
Die Übersetzungsverhältnisse zwischen Stundenrad 2 und Tagesrad 3 sowie zwischen Rad 5 und Luckenrad 4 sind derartig gewählt, daß die Abweichung der Drehung der Räder 3 und 4 in 24 Stunden etwa 60° beträgt
Am Lückenrad 4 ist im Aussparungssektor ein Stift 10 starr befestigt der bei der Fortschaltung, also einmal in 24 Stunden mit einer der Nuten eines Siebenstellungsmalteserkreuzes 11 zusammenwirkt welches auf der Achse 1 frei sitzt. Auf der Nabe des Malteserkreuzes ist eine Wochentagescheibe 12 aufgepreßt
Der Feststeller des Datenringes 8 ist als frei schwenkbarer zweiarmiger Hebel 13 ausgebildet, dessen einer Arm mit den Vorsprüngen der Sperrbögen des Malteserkreuzes 11 zusammenwirkt und dessen anderer Arm 14 mit einem keilförmigen Ende versehen ist das zwischen den Zähnen des Datenringes 8 einfällt Die Zusammenwirkung geschieht in der Weise, daß der Feststeller 13 während der Beaufschlagung seines Anschlagarmes durch einen Vorsprung des Malteserkreuzes mit einem Sperrartn 14 zwischen zwei Zähne des Datenringes 8 gedrückt wird.
Die Sperrflächen des Malteserkreuzes 11 sind mit einer größeren Krümmung als die Krümmung der Seitenfläche der getriebenen Scheibe 6 des Speichers ausgeführt.
Der betrieb des beschriebenen Kalenderwerks verläuft auf die folgende Weise:
Bei der Drehung dar Stundenachse 1 drehen sich die Räder 3 und 4 des Speichers in gleicher Richtung, wobei das Rad 3 das Lückenrad 4 mit der Scheibe 6 überholt, wodurch die Feder 4 verdreht (aufgezogen) wird und Energie speichert. Ein Sperrbogen des Malteserkreuzes 11 wirkt mit der durchgehenden Umfangsfläche der Scheibe 6 zusammen, so daß das Malteserkreuz arretiert ist Dabei drückt die Spitze eines der Vorsprünge des Malteserkreuzes 11 mit einer bestimmten Kraft auf den Anschlagarm des Feststellers 13 und dessen Sperrarm 14 arretiert mit seinem keilförmigen Ende den Datenring 8. Die Arme des Feststellers sind dabei federelastisch auf Biegung beansprucht. Dieser Normalzustnd ist in F i g. 2 gezeigt
Fig. 3 zeigt, wie es um Mitternacht zu einem Schaltvorgang kommt.
In dem Augenblick, da das Rad 5 bei seiner Drehung des Lückenrades 4 dessen Verzahnungs!;icke erreicht, geht dieses außer Eingriff und dreht sich sofort unter der Einwirkung der Feder 9. Hierbei tritt der Stift 10 in die Nut des Malteserkreuzes Il hinein und dreht das letztere um '/1 Drehung, wodurch zum nächsten Wochentag fortgeschaltet wird.
Bei Drehung gibt das Malteserkreuz 11 ähnlich einem Nocken den Feststeller 13 frei; der Vorsprung 7 dei getriebenen Scheibe 6 tritt in Wechselwirkung mit dem Dacenring 8 und schaltet ihn um einen Schritt weiter. Das Malteserkreuz 11 beendet seine Drehung, Jas keilförmige Ende des Armes 14 des Feststellers fällt in die nächste Lücke des Datenringes ein. Datum und Wochentag sind fortgeschaltet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Momentanwirkendes Kalenderwerk für Uhren, das einen Datenring mit Zahnkranz, der durch ein Hebelelement fixiert wird sowie eine Wochentagescheibe enthält, die über ein Zwischenglied mit einem Speicher mechanischer Energie zusammenwirkt, der eine getriebene Scheibe mit einem Vorsprung besitzt, welcher den erwähnten Datenring umstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die getriebene Scheibe (6) des Speichers mit der Wochentagescheibe (12) über ein an sich bekanntes Malteserkreuzgetriebe verbunden ist, dessen Siebenstellungsmalteserkreuz (11) als Zwischenglied dient, wobei die Sperrbögen des Malteserkreuzes mit der Seitenfläche der getriebenen Scheibe (6) zusammenwirken, die einen Stift (10) zum Umschalten des Malteserkreuzes (11) trägt
2. Momentanwirkendes Kalenderwerk für Uhren nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Malteserkreuz (11) koaxial zur Wochentagescheibe (12) angeordnet und mit dieser starr verbunden ist, und daß die Sperrflächen des Malteserkreuzes (11) mit einer größeren Krümmung als die Krümmung der Seitenfläche der getriebenen Scheibe (6) des Speichers ausgeführt sind.
3. Momentanwirkendes KaLjnderwerk für Uhren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Vorsprüngen des Malteserkreuzes (11), die an den Stoßstellen seiner Sperrflächen gebildet sind, ein Anschlagarm des Feststellers (13) des Datenringes X3) zusammenwirkt, der einen zweiarmigen Hebel einer solchen Form darstellt, daß während der Beaufschlagung seines Anschlagarmes durch einen Vorsprung des N'ilteserkreuzes (11) sein Sperrarm (14) zwischen zwei Zähne des Datenringes (8) gedrückt ist.
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