DE2906833A1 - Verfahren und vorrichtung zum entfernen von in luft enthaltenem nebel - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum entfernen von in luft enthaltenem nebel

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DE2906833A1
DE2906833A1 DE19792906833 DE2906833A DE2906833A1 DE 2906833 A1 DE2906833 A1 DE 2906833A1 DE 19792906833 DE19792906833 DE 19792906833 DE 2906833 A DE2906833 A DE 2906833A DE 2906833 A1 DE2906833 A1 DE 2906833A1
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Germany
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nozzles
air
fog
hot air
ground
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DE19792906833
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Richard Rehbein
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H13/00Dispersing or preventing fog in general, e.g. on roads, on airfields

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Atmospheric Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Ve fahren und Vorrichtung zum
  • Entfernen von in Luft enthaltenem Nebel Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und Vorrichtungen -um Entfernen von in Luft enthaltenem Nebel von z.B.Sportfeldern oder Flughäfen.
  • Besonders in der Herbst- und Frühjahrszeit bereitet die Nebelentwicklung für den Straßen- und Flugverkehr oder bei der Abwicklung von Sportveranstaltungen im Freien große Schwierigkeiten. Insbesondere das Durchführen von planmäßigen Flügen ist nicht gewährleistet, so daß Verspätungen bzw. Fl ugausfäl le zu unerwünschten-Zeitverl usten bzw. finanzi-el len Verlusten führen. Sportveranstaltungen wie z.B. Fußballspiele, müssen kurzfristig abgesagt werden,-ohne daß Spieler und Zuschauer rechtzeitig informlert werden können.
  • Um den Nebel von Sportfeldern ent-fernt zu halten, wurde der Vorschlag unterbreitet, im Splelfeldbereich Öl abzufackein. Die dabei entstehende Wärme bewirkt ein Verdampfen der Wasserpartikel In der Luft, so daß der Nebel sich auf löst. Allerdings Ist dieses Verfahren mit großen Gefahren vrbunden, da das brennende öl eine starke Wärme entwickelt, so daß ein hinreichend großer Abstand zu den Spielern und Zuschauern erfolgen muß. Demzufolge sind unverhältnismäßig große Mengen von Öl zu verbrennen, um den gewünschten Erfolg herbei zufUhren. Außerdem ist ein solches Abfackeln aus feuerpolizetlichen Gründen häufig nicht möglich, da das brennende Öl einen Gefahrenherd für eine Brandentwicklung darstellt.
  • Ein offenes Verbrennen von Öl auf Flughäfen zum Beispiel ist überhaupt nicht durchführbar, da eine Explosionsgefahr für die Flugzeug- bzw. die Brennstofftanks auf den Flughäfen dadurch herbeigeführt werden würde. Demzufolge ist bisher kein praktikabl Vorschlag unterbreitet worden, mit Hilfe dessen ein Entfernen von Nebel an besonders neuralgis-chen Punkten, wie zum Beispiel Fl ughä oder Sportfeldern oder aber auch zum Beispiel an Autobahn-Knotenpunkten, möglich ware, Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren un Vorrichtungen zur Verfügung zu stellen, mit Hilfe derer ein Entfernen von Neb-el ohne Schwierigkeiten verbunden ist, insbeson-dere di:e Gefahr von Verbrennungen vermieden wird und ein Anwenden auf Flughäfen möglich ist, daß also eine Explosionsgefahr ausgeschlossen wird.
  • Die Aufgabe wird durch Ausgestaltung des eingangs erwähnten Verfahrens dadurch gelöst, daß künstlich erzeugte Warmluft in die den Nebel enthaltende Luft abgegeben wird. Durch die Warmiuft wird der den Nebel enthaltenden Luft Energie zugeführt, wodurch Wasserpartikel verdampfen und der Nebel sich auf löst. Da man zum Vertreiben des Nebels Warmluft benutzt, sind keine offenen Feuerquellen vorhanden, die zu Brandschäden bzw. Explosionsgefahre.n führen können. Aucfr besteht die Möglichkeit, die Warmluftqueilen ziemlich nah zum Beispiel an Spie-lfeldrändern von Sportplätzen anzuordnan, -da die Gefahr von Verbrennungen für Personen nicht gegeben ist.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsge mäßen Verfahrens.
  • zeichnet sich dadurch aus, daß der vom Nebel zu beireiende Bodenbereich mit Auslässen- zur Abgabe der künstlich erzeugten Warmluft versehen ist. D--bei steilen die Auslässe vorzugsweise Warmluftdüsen dar. Man kann also in gewünschten Abständen für einen bestimmten Raum Warml uftauslässe anordnen, um sicherzustellen, daß der vorhandene Nebel aufgelöst wird Eine gute Verteilung der Warmluft kann in Ausgestaltung der Erfindung dadurch erzieit werden, daß die Auslaßdüsen für dieWarmluft i-m Endbereich von Drehfl.ügeln angeordnet sind, die durch den -Rü'ckstoß der abgegebenen künstlich erzeugten Warmluft gedreht werden.
  • Will man zum Beispiel Sportfelder mit einer fest installierten Vorrichtung zum Entfernen von Nebel versehen, so sol-lten vorzus5-weise im Randbereich des Feldes in vo.rzugsweise regelmäßigem Abstand Düsen zur Abgabe der erwärmten Luft angeordnet sein. Dabei sind vorzugsweise die Düsen unterein-ander durch ein Leitungsnetz verbunden. Insbesondere preiswert kann eine solche Anlage- zusammen mit einer Rasenheizung installiert werden, wenn man gleichzeitig die Energiequelle für die Rasenheizung auch als Energiequelle für die künstlich erzeugte Warmluft auslegt.
  • Auf Flughäfen werden vorzugsweise entlang von Landebahnen Düsen zur Abgabe der erwärmten Luft angeo-rdnet, um stets ein Landen und Starten von Flugzeugen zu gewährleisten. Vorzugsweise kann in einem solchen Fall ebenfalls eine Anordnung von Düsen auf Drehflügein erfolgen, um im Bereich zwischen den L-ndebahnen eine Warmiuftverteilung herbeizuführen> die ein Entferne-n der Nebel auf den Landebahnen nach sich zieht.
  • Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale de-r Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Anordnung zum Entfernen von Nebel für ein Sportfeld und Fig. 2 eine beispielhafte Anordnung zum Entfernen von Nebel im Bereich von Flughäfen.
  • In Fig. 1 ist ein Spielfeld 10 schematisch dargestellt, das eine Rasenheizung 12 aufweist. Die Energiequelle für die Rasenheizung 12 ist schematisch dargestellt und mit dem Bezugszeichen 17 versehen.
  • Durch die.Rasenheizung 12 ist sichergestellt, daß das Spielfeld 10 auch in der Winterzeit bei Schneefall oder Eis bespielbar ist.
  • Um eine Durchführung von Sportveranstaltungen auch bei Nebei sicherzustellen, sind um den Spielfeldrand in regelmäßigem Abstand Düsen 14 vorgesehen, durch die ebenfalls von der Energiequelle 17 erzeugte künstliche Warmluft ausströmt. Durch die Abgabe von Energie werden die Wassertröpfchen des Nebels erwärmt und verdampft, so daß sich der Nebel auflöst. Die einzelnen Düsen 14 sind dabei durch eine Leitung 16 untereinander verbunden. Vorteil hafterweise wird die aus der Leitung 16 und aus den Düsen 14 bestehende Anordnung gleichzeitig mit der Rasenheizung 12 installiert, um Kosten zu sparen.
  • Das Anbringen der Düsen 14 in unmittelbarer Nähe des Spiel feldes 10 bedeutet für Spieler und Schiedsrichter keine Gefahr von Verbrennunge da die Warmluft nur Temperaturen aufweist, die körperverträglich sind Dennoch reichen diese aus-, um ein Entfernen des Nebels herbeizuführen Wie des weiteren der Fig. 1 zu entnehmen ist, können Düsen 18 zum Entfernen von Nebel auch in Endbereichen von Drehflügeln 20 angeordnet sein, die um eine Achse 22 drehbar gelagert sind. Durch den Rückstoß der austretenden Warmluft gelangen die Drehflügel 20 in Drhbewegung und bewirken damit eine gute Verteiluny der ausströmenden Warmluft. Solche Drehflügel 20 sind insbesondere dazu geeignet, ein Sportfeld nachträglich mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu versehen. Auch in einem solchen Fall können die Drehflügel unlt.reinander durch ein Le i tungsnetz verbunden sein. Ein Anschluß an eine vorhandene Energiequelle für eine Rasenheizung ist nachiräg-lich ebenfalls möglich.
  • In Fig. 2 ist im Ausschnitt ein Teil vor Landebahnen 26, 28 eines Flughafens dargestellt. Um den Bereich um die und-auf den Landebahnen 26 und 28 von Nebel freizuhalten, sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ebenfalls auf Drehflügeln 32 Düsen 30 angeordnet, die zur Abgabe von künstlich erwärmter'Luft ausgehiIdet sind. Die Dreí-.flügel 32 können sich gleichfalls um eine Achse 34 drehen. Entsprechend des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 sind auch die einzelnen Düsen untereinander mit einem nicht dargestellten Leitungsnetz verbunden, um eine einzige Energiequelle zu-Erzeugung der Wirmiuft zu benötigten, Die Erfindung wurde in den Ausführungsbeispielen im Zus.ammenhang mit einem Sportfeld und mit einem Flugplatz beschrieben. Selbstverständlich kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch an Straßenknotenpunkten oder zum Beispiel Großbaustellen ihre Anwendung finden, ohne jdß wesUntliche Modifikationen der vorgeschlagenen Vorrichtungen erforderlich sind. Auch ist ein Einsatz vor- Signalanlagen im Schienenverkehr möglich, um eine sichere Yerkehrsführung zu gewährleisten. Wichtig ist., daß eine Warmluttquelle vorliegt und daß mögl icist feinverteilt die Warmluft an die Umgebung abgeg^>ben werden kann, um wirkungsvoll ein Auflösen des !\Jebels herbeizuführen Leerseite

Claims (7)

  1. Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von in Luft enthaltenem Nebet Patentansprüche: 1. Verfahren zum Entfernen von in Luft-enthalten-em.Nebel von zum Beispiel Sportfeldern oder. Flughäfen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß künstlich erzeugte Warmluft in die den Nebel enthaltende Luft abgegeben wird.
  2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h ne t daß vom Nebel zu befreiende Bodenbereiche (10, 24) mit Auslässen (14, 18, 30) zur Abgabe der künstlich erzeugten Warmluft versehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h 9 e k e n n -z ei W h n e t, ddlD die Auslässe (14, 18, 30) unmittelbar im Bodenbereich oder auf -drehbar gelagerten Armen (20,32), vorzugsweise in Form von Drehflügeln,angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß das Drehen der Drehflügel durch den Rücks-lul3 der abgegebenen künstlich erzeugten Warml-uft erfolgt.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchtuhrun9 des Verfahrens nach zumindest einem der Ansprüche 2 bis 4 zum Entfernen des Nebels auf Sportfeldern, d a ci u r c h g e k e n n z e i c h n e i, daß das Sportfeld (10) zumindest im Pandbreich vorzugsweise im regelmäßigen Abstand angeordnete Düsen (14) zur Abgabe der erwärmten Luft aufweist.
  6. .6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Düsen (14, 18) untereinander durch ein Leitungsnetz verbunden sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und/oder Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h. n e t, d a 13 bei Vorhandensein einer Rasenheizung (12) für das Sportfeld (10) das Leitungsneiz für die Warmiuftdüsen (14, 18) an die Rasenheizung (12) bzw. die Energiequelle (17) für die Rasenhei zung angeschlossen ist.
    8-. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach zumindest einem der Ansprüche 2 bis 4 zum Entfernen des Nebels auf Flughäfen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n das entlang der Landebahnen (24, 28) Düsen (30) zur Abgabe der erwärmten Luft angeordnet sind.
DE19792906833 1979-02-22 1979-02-22 Verfahren und vorrichtung zum entfernen von in luft enthaltenem nebel Withdrawn DE2906833A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4115476A1 (de) * 1991-05-11 1991-10-17 Renate Grafe Verfahren und vorrichtung zur sichtverbesserung bei nebel und dunst auf verkehrswegen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4115476A1 (de) * 1991-05-11 1991-10-17 Renate Grafe Verfahren und vorrichtung zur sichtverbesserung bei nebel und dunst auf verkehrswegen

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