DE290443C - - Google Patents

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DE290443C
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DE
Germany
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ring
sealing
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cords
bell
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/04Sealing devices for sliding parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JYi 290443-KLASSE 4 c. GRUPPE
HEINRICH LAUX in HAGEN i.W.
Der Bau der Gasbehälter von der heute noch immer gebräuchlichen Konstruktion verteuert sich dadurch ganz erheblich, daß für die dazu erforderlichen Wasserbassins bedeutende Fundamente notwendig werden. Dazu kommen noch u. a. die Kosten für Dampfheizung. Um nun die Herstellung von Gasbehältern billiger zu gestalten, hat man die Wasserbassins ganz fortgelassen. Diese Gasbehälter bestehen nur aus dem Mantel und der Glocke. Bei einfachen Behältern besteht die Glocke nur aus einem Deckel. Es leuchtet ein, daß die Fundamente für den Mantel, welcher am besten aus Beton hergestellt wird, sehr einfach gehalten werden können und demzufolge bedeutend billiger werden. Die Herstellung solcher Gasbehälter ist bekannt, nur die Abdichtung der Glocke gegen die Mantelwand stieß bisher auf große Schwierigkeiten.
Nach der vorliegenden Erfindung besteht die Dichtung aus einem aus elastischem Material, z. B. Gummi, hergestellten Dichtungsring α von winkelförmigem Querschnitt (Fig. 1), an dessen senkrechter Fläche sich mehrere Rillen befinden, in welche Dichtungsschnüre b eingelegt sind. In zweckentsprechenden Abständen sind Schraubenfedern c im Ring angebracht, welche gegen einen aus vielen Segmentstücken bestehenden gußeisernen Einsatzring d drücken. Der Ring d ist, um ein Verschieben der Federn c zu vermeiden, mit tellerartigen Ansätzen versehen. Außerdem ruhen diese Federn auf den Zapfen f, welche in den aus vielen Segmentstücken bestehenden und ebenfalls mit tellerartigen Ansätzen ver^ sehenen Gußring g eingegossen sind.
Die Federn drücken gleichmäßig gegen den Dichtungsring a, wodurch eine sanfte, aber sichere Abdichtung gegen die Behälterwand c erzielt wird.
Statt der Federn kann die Abdichtung noch in der in Fig. 2 dargestellten Weise erreicht werden. Auch hier besteht die Dichtung aus dem winkelförmigen, um den Glockenmantel herumgelegten, aus elastischem Material hergestellten Ring a, an dessen senkrechter Fläche sich mehrere Rillen befinden, in die dehnbare Dichtungsschnüre b eingelegt sind. Auf dem wagerechten Schenkel des Dichtungsringes liegt ein gußeiserner, aus vielen Segmentstücken bestehender konischer Ring d. Unten ist dieser Ring abgerundet, um das Gleiten auf dem Dichtungsring zu erleichtern. Dieser Ring d wird in Hohlguß hergestellt, um das Gewicht der Glocke zu verringern. Gegen den nach oben konisch zulaufenden Gußring drückt nun ein massiver Ring c aus Gußeisen, welcher aber nach unten konisch zuläuft. Durch die Konizität dieser beiden Ringe und durch das Gewicht des Ringes c wird ein gleichmäßiger Druck auf den Dichtungsring α und auf die um denselben gelegten Schnüre übertragen, so daß eine sichere Abdichtung gegen die Behälterwand e gewährleistet wird.
Fig. 3 stellt eine ähnliche Abdichtung dar. Der dehnbare Dichtungsring mit den darumgelegten Schnüren und der nach oben konisch zulaufende hohle Gußring sind auch hier bei-
behalten. Nur der aus mehreren Stücken bestehende Druckring c hat einen etwa rechteckigen Querschnitt. Dieser Ring wirkt nun nicht als Keil, sondern unmittelbar als Druckring. Er gleitet auf rings um die Glocke gelegten Rollenböcken f und drückt den konischen Ring d gleichmäßig gegen den Dichtungsring a. Diese Anordnung hat den Vorzug, daß der Druckring bei Temperaturschwankungen und bei einer nicht etwa ganz senkrechten oder etwas ausgebeulten Mantelfläche diesen etwaigen Unebenheiten folgt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Abdichten der Glocken an Gasbehältern ohne Wasserbassin, gekennzeichnet durch mehrere rings um die Glocke angeordnete Schraubenfedern (c), welche gegen einen aus vielen Stücken bestehenden Gußring (d) drücken, so daß dieser Druck auf einen winkelförmigen, mit Rillen versehenen Dichtungsring («) mit zahlreichen, in die Rillen eingelegten Dichtungsschnüren (b) übertragen wird, um eine gleichmäßige und feste Abdichtung gegen die Gasbehälterwand (e) auch bei etwaigem Kippen der Glocke zu erzielen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen aus einzelnen Stücken bestehenden Ring (d) mit geneigt verlaufender Innenwand, gegen welche die entsprechend geneigte Außenwandung eines Belastungsringes (c) anliegt, so daß die keilartig zusammenwirkenden Ringe (c, d) den Dichtungsring (a) mit den eingelegten Schnüren (δ) gegen die Gasbehälterwand (e) gleichmäßig und fest andrücken.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf Rollenböcken (f) laufenden und aus einzelnen Stücken bestehenden Belastungsring (c), der gegen die geneigte Au Ben wandung eines aus vielen Stücken bestehenden Ringes (d) drückt, so daß dieser Druck auf den mit den Dichtungsschnüren ausgestatteten Ring (α) übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2531424A (en) * 1945-11-26 1950-11-28 Chicago Bridge & Iron Co Seal for floating roof tanks

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2531424A (en) * 1945-11-26 1950-11-28 Chicago Bridge & Iron Co Seal for floating roof tanks

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