DE2901427C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE2901427C2 DE2901427C2 DE2901427A DE2901427A DE2901427C2 DE 2901427 C2 DE2901427 C2 DE 2901427C2 DE 2901427 A DE2901427 A DE 2901427A DE 2901427 A DE2901427 A DE 2901427A DE 2901427 C2 DE2901427 C2 DE 2901427C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tube
- screw cap
- degassing
- cell
- protection device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M50/00—Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
- H01M50/30—Arrangements for facilitating escape of gases
- H01M50/308—Detachable arrangements, e.g. detachable vent plugs or plug systems
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
- Y02E60/10—Energy storage using batteries
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Filling, Topping-Up Batteries (AREA)
- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Entgasungs- und Überfüllschutzeinrichtung
für Akkumulatorenbatterien, die wenigstens ein Zellengehäuse mit einer in das
Gehäuseoberteil eingelassenen und mit einem Innentubus versehenen Einfüllöffnung
besitzen, wobei eine Schraubkappe die Öffnung verschließt und zugleich durch die
Schraubbewegung der Kappe ein von dem Tubus umschlossenes Füllrohr in Achsen
richtung verstellbar ist zwischen einer oberen Endposition, in welcher die Mündung
des Rohres sich in einem freien Abstand über dem Elektrolytspiegel befindet und
eine Entlüftung der Zelle durch das Füllrohr nach draußen möglich ist, und einer
unteren Endposition, bei welcher die Mündung des Füllrohres sich auf einer
definierten Höhe befindet, bis zu der sich die Zelle mit Elektrolyt auffüllt und über
die hinaus weitere Elektrolytflüssigkeit nur noch im Füllrohr selbst aufsteigen
kann.
Eine solche Einrichtung wird in der US-PS 22 42 671 beschrieben. Bei dieser
Anordnung bewegt sich ein Füllstandsregulierungsrohr so, daß es beim Losschrauben
der Verschlußkappe in Richtung Zellinneres abtaucht bis zu einer unteren End
position, bei der sich die Mündung des Rohres ungefähr auf dem gewünschten
Elektrolytniveau befindet, und daß es beim Einschrauben der Kappe bis zu einer
oberen Endposition aufsteigt, in welcher eine offene Passage entsteht, durch
welche Luft und Gase von der Zelle in die Umgebung gelangen können.
Der Mechanismus dieser Rohrbewegung setzt jedoch voraus, daß bei der
gewünschten Abwärtsbewegung, welche durch Herausschrauben der Verschlußkappe
aus dem mit einem entsprechenden Innengewinde versehenen oberen Rohrende
veranlaßt wird, stets die Schwerkraft des Rohres voll zum Zuge kommt und daß
seine glatte Außenwand an der Innenwand des Deckeltubus nicht klebt. Diese
Voraussetzung ist aber nicht immer gegeben, am wenigsten bei Materialien wie
Blei, dessen Oberfläche einen großen Reibungswiderstand besitzt und zudem von
Korrosionsprodukten bedeckt ist.
Widrigenfalls würde die Kappe bei festsitzendem Füllstandsregulierungsrohr bei
fortgesetzter Schraubbewegung zwar die Einfüllöffnung schließlich freigeben, je
doch wäre das Rohr in der Position, in welcher die Rohrmündung weit oberhalb des
vorgesehenen Elektrolytspiegels liegt (Schließposition), verblieben. Da dieser
Zustand von einem mit dem Mechanismus dieser Vorrichtung nicht vertrauten
Batteriebenutzer nicht erkannt wird, ist eine irrtümliche Überfüllung der Batterie
mit der Gefahr von überhöhtem Innendruck und Elektrolytaustritt die
unabwendbare Konsequenz.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Entgasungs- und Überfüllschutzeinrichtung
der obenerwähnten Art anzugeben, welche mit den Nachteilen der bekannten
Einrichtung nicht oder nur in geringem Maße behaftet ist. Des weiteren hat die
Erfindung eine Anordnung zum Ziel, bei welcher die Mündung des Füllstands
regulierungsrohres sich automatich zu einer vorausbestimmten unteren Lage
bewegt, die ungefähr dem gewünschten Elektrolytniveau entspricht, wenn die Zelle
durch die Entfernung des Werkzeugs für die Auffüllung vorbereitet wird und sich
automatisch in eine vorausbestimmte obere Lage - Entlüftungslage - bewegt, wenn
das Werkzeug in seine Position eingeführt wird. Schließlich ist eine Anordnung als
Aufgabe gestellt, die ohne Beschädigung der Batterieanlage ein Auswechseln
zumindest der beweglichen Teile gestattet.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Füllrohr ein Außen
gewinde 12 besitzt, welches zusammen mit einem korrespondierenden Innengewinde
13 im unteren Tubusabschnitt die axiale Höhenverstellung des Füllrohres 9 unter
dessen gleichzeitiger Drehung bewirkt, daß die Schraubkappe 10 ebenfalls ein
Außengewinde 16 besitzt, welches mit einem koaxial zum Innengewinde 13
angeordneten Innengewinde 17 im oberen Tubusabschnitt korrespondiert, wobei die
korrespondierenden Gewinde 12, 13 und 16, 17 einander entgegengesetzte
Steigungsrichtungen aufweisen, und daß zwischen Füllrohr 9 und der seine
Höhenverstellung veranlassenden Schraubkappe 10 eine bewegliche Verbindung
durch ein Kopplungsorgan 19 hergestellt ist, so daß sich bei Drehung der
Schraubkappe 10 auch das Füllrohr 9 mitdreht.
Die Erfindung soll in dem Folgenden im Detail und anhand der Fig. 1 und 2
beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt im Vertikalschnitt eine Teilansicht einer
Akkumulatorenbatterie, die gemäß der Erfindung mit einer Entgasungs- und Über
füllschutzeinrichtung versehen ist, mit dem Füllstandsregulierungsrohr in der
Position, in der das Niveau reguliert werden kann.
Fig. 2 zeigt in einer gleichen
Teilansicht wie bei Fig. 1 das Füllstandsregulierungsrohr in der Position, in der die
Belüftung bzw. Entgasung vor sich gehen kann.
Unter Hinweis auf die Zeichnungen wird eine Akkumulatorenbatterie 1 mit einer
Ummantelung gezeigt, die vier vertikale Wände 2 umfaßt, von denen nur zwei
gezeigt werden, welche zusammen mit einem Deckel 3 den Zellraum 4 bilden. Die
Elektrolytanordnung ist von konventioneller Art mit wechselnd positiven und
negativen Elektrodenplatten (nicht gezeigt) und mit den üblichen Separatoren 5
dazwischen.
Die Zelle 4 enthält den Elektrolyten 6 bis zu einem Niveau 7, wobei von diesem
Niveau angenommen wird, daß es dem ungefähren Niveau entspricht, bis zu
welchem die Zelle gefüllt werden soll.
Die Entgasungs- und Überfüllschutzeinrichtung gemäß der Erfindung umfaßt drei
Hauptteile: Der erste von diesen ist im wesentlichen die Fassung 8 in der Form
einer hohlen Hülse mit offenem Ende, die sich von dem Deckel 3 hinunter in die
Zelle erstreckt und einem Rohr 9 - dem Füllstandsregulierungsrohr - mit einem
oberen Teil, das in die Fassung 8 eingeführt ist. Weiterhin ist eine Schraubkappe 10
vorhanden, die in die Fassung 8 von außen eingeführt ist und die in das Rohr 9
eingreift, um das Rohr innerhalb der Fassung 8 in axialer Richtung zu bewegen
zwischen einer 1. Position (vgl. Fig. 1), in welcher die Mündung des Rohres eine
Lage einnimmt, die ungefähr dem gewünschten Elektrolytniveau entspricht und
einer 2. Position, in welcher eine offene Passage entsteht, durch welche Luft und
Gase von der Zelle in die Umgebung gelangen können.
Der obere Teil von Rohr 9, der in die Fassung 8 eingeführt ist, hat einen größeren
Durchmesser als der Teil des Rohres, der sich aus der Fassung in die Zelle 4
erstreckt, um ein Widerlager 11 zu bilden. Der Rohrabschnitt mit dem größeren
Durchmesser ist versehen mit einem Außengewinde 12, das mit einem entsprechen
den Innengewinde 13 auf der Innenseite der Fassung 8 zusammenarbeitet.
Das Rohr 9 kann auf diese Art in der Fassung 8 zwischen der 1. und 2. Position
hoch- und heruntergeschraubt werden.
Die Fassung 8 ist an dem Ende, welches sich am weitesten entfernt von dem Deckel
3 befindet, mit einem nach innen gerichteten Flansch 14 versehen, der mit einer
Oberfläche gegen das Widerlager 11 unter Verwendung eines Dichtungsringes 15
anliegt, wenn das Rohr 9 die Position einnimmt, bei der die Mündung des Rohres
sich ungefähr auf dem gewünschten Elektrolytniveau befindet. Da es leicht ist, das
Rohr aus der Fassung 8 herauszunehmen, kann man auch leicht den Dichtungsring
15 austauschen, wenn er beschädigt sein sollte oder auf andere Weise aufhört, seine
Funktion zu erfüllen.
In der gezeigten Ausführungsform wird die Schraubkappe 10 dargestellt von einem
Schrauborgan mit einem Außengewinde 16, welches in ein entsprechendes Innen
gewinde 17 auf der Innenseite der Fassung (8) koaxial mit Schraubgang 13 eingreift.
Die Gewinde 16, 17 und 12, 13 sind in entgegengesetzter Richtung angeordnet,
wobei die Gewinde 16, 17 rechtsgerichtet und die Gewinde 12 und 13 linksgerichtet
sind. Von dem Ende des Rohres 9, welches sich am Deckel 3 befindet, erstrecken
sich zwei Zapfen 18, die so angeordnet sind, daß sie beweglich eingreifen in ein
bzw. zwei Ausnehmungen, die sich in Längsrichtung der Schraubkappe 10
erstrecken und von den Wandeinschnitten des Kopplungsorgans 19 in der
Schraubkappe 10 begrenzt sind, wodurch die Zapfen als Mittel für die bewegliche
Verbindung der Schraubkappe 10 mit dem Rohr 9 dienen. Wenn die Schraubkappe 10
in die Fassung 8 geschraubt wird, schraubt das Rohr 9 sich von der in der Fig. 1
gezeigten Lage in die in Fig. 2 gezeigte Position durch die gegenseitig in
verschiedene Richtung verlaufenden Gewinde. Wenn man infolgedessen die
Schraubkappe losschraubt, wird das Rohr 9 in die in Fig. 1 gezeigte Position
hinuntergeschraubt, das heißt in die Füllstandsregulierungslage.
Der Bewegungsspielraum des Rohres 9 beruht auf der Steigung der Schraubgewinde
12, 13 und 16, 17 und auch auf der Länge der Zapfen 18 sowie der Höhe der
vertikalen Wände 19. Die Zapfen 18, die Gewinde 12, 13 und 16, 17 sowie die Länge
des Rohres 9 sind daher so im Verhältnis zueinander dimensioniert, daß das Rohr 9
mit seiner Mündung das gewünschte Niveau des Elektrolyten erreicht, wenn die
Schraubkappe 10 von der Fassung 8 losgeschraubt ist und das Widerlager 11 gegen
den Flansch 14 gedrückt wird.
Wenn die Schraubkappe 10 ganz losgeschraubt ist und das Rohr 9 seine unterste
Lage einnimmt, dient die Anordnung der Füllstandsregulierung. Wasser oder Extra
elektrolyt werden über das offene Ende der Fassung 8 und Rohr 9 in die Zelle 4
eingefüllt, bis das Elektrolytniveau den unteren Teil des Rohres 9 erreicht.
Aufgrund des Dichtungsringes 15 kann keine Luft aus der Zelle entweichen, und in
der Zelle bildet sich ein Luftpolster, welches den Elektrolyten daran hindert
höherzusteigen, ausgenommen im Rohr 9. Das Rohr kann daraufhin gefüllt werden
bis zu einem zweckmäßigen Niveau, welches durch eine Markierung kenntlich
gemacht werden kann.
Wenn die Schraubkappe 10 in die Fassung 8 hineingeschraubt wird, bis die in der
Fig. 2 gezeigte Position erreicht ist, wird das Rohr 9 von der Abdichtungs
positionslage durch die Gewinde 12 und 13 weggeschraubt, die in entgegengesetzter
Richtung der Gewinde 16 und 17 arbeiten, so daß eine Lüftungspassage gebildet
wird, durch welche Luft und Gas in die Atmosphäre entweichen können. Die
Flüssigkeit im Rohr fällt auf das Niveau der Zelle 4. Bevor die Schraubkappe
wieder zurückgeschraubt wird, ist sie mit ihrem Flansch abgedichtet durch dessen
Sitz 20, welcher sich im Oberteil der Fassung 8 befindet. Der Flanschteil, der mit
der Ziffer 23 bezeichnet ist, dichtet durch einen Dichtungsring 21 gegen den sitz
20 ab. Ein Rohr 22 erstreckt sich lotrecht hinunter in die Schraubkappe 10 und hat
einen geringeren Durchmesser als das Rohr 9. Die Gase, die sich in der Zelle bilden,
finden durch das Rohr 9 hinauf und durch das Rohr 22 hinaus den Weg ins Freie. Da
die Schraubkappe leicht herausgeschraubt werden kann, entsteht keine Schwierig
keit für den Dichtungsring 21, durch Anpressung zwischen den zusammen
arbeitenden Oberflächen eine dichtende Funktion ausüben.
Die Erfindung resultiert in einer automatisch arbeitenden Entgasungs- und Über
füllschutzeinrichtung, die verläßlich und leicht zu handhaben ist. Durch das
Abschrauben der Schraubkappe 10 wird gewährleistet, daß die Mündung des Rohres
das Niveau einnimmt, das dem richtigen Elektrolytniveau in der Zelle entspricht.
Die Person, die den Elektrolyt auffüllt, wird in den Stand gesetzt, eine visuelle
Kontrolle durchzuführen, ob das richtige Niveau erreicht wird, da die Flüssigkeit
im Rohr 9 aufsteigt. Wenn die Schraubkappe 10 fest in seine sichtende Position
geschraubt wird, wird das Rohr 9 automatisch von dem dichtenden Sitz gegen den
Flansch 14 gehoben, wodurch sichergestellt wird, daß die Entgasung stattfinden
kann.
Die Fassung 8 kann in einem Stück mit dem Deckel ausgeführt werden. Sie kann
auch als ein separater Teil ausgeführt werden oder mit einem Deckel auf
irgendeine entsprechende Art verbunden sein. Auch wenn die Erfindung hier anhand
einer vorzugsweisen Ausführungsart beschrieben und veranschaulicht wurde, so ist
sie nicht auf diese beschränkt, sondern kann im Rahmen der Patentansprüche modi
fiziert werden.
Die gezeigte Schraubkappe kann zum Beispiel durch ein einbringbares Schrauborgan
mit einer antreibbaren Kopplung mit den Zapfen 18 des Rohres 9 ersetzt werden.
Es ist auch möglich, die Schraubkappe mit Hilfe von Werkzeugen, zum Beispiel
eines Schraubwerkzeuges, zu drehen. Auch kann ein solches Werkzeug mit einer
Lüftung 22 versehen sein.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Überfüllschutzeinrichtung im Vergleich zur
bekannten Vorrichtung liegt in einer erheblich verbesserten Funktionssicherheit
bezüglich des Mechanismus der Rohrbewegung. Weil das Füllstandsregulierungsrohr
hier mittels eines Außengewindes selbst Gewindepartner ist und mit dem Deckel
tubus im Gewindeeingriff steht, unterliegt es einer Zwangsführung, bei welcher die
Höhenverstellung des Rohres in jeder Bewegungsphase kontrolliert erfolgt.
Claims (6)
1. Entgasungs- und Überfüllschutzeinrichtung für Akkumulatorenbatterien, die
wenigstens ein Zellengehäuse mit einer in das Gehäuseoberteil eingelassenen
und mit einem Innentubus versehenen Einfüllöffnung besitzen, wobei eine
Schraubkappe die Öffnung verschließt und zugleich durch die Schraubbewegung
der Kappe ein von dem Tubus umschlossenes Füllrohr in Achsenrichtung
verstellbar ist zwischen einer oberen Endposition, in welcher die Mündung des
Rohres sich in einem freien Abstand über dem Elektrolytspiegel befindet und
eine Entlüftung der Zelle durch das Füllrohr nach draußen möglich ist, und einer
unteren Endposition, bei welcher die Mündung des Füllrohres sich auf einer
definierten Höhe befindet, bis zu der sich die Zelle mit Elektrolyt auffüllt und
über die hinaus weitere Elektrolytflüssigkeit nur noch im Füllrohr selbst
aufsteigen kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllrohr ein Außengewinde
(12) besitzt, welches zusammen mit einem korrespondierenden Innengewinde
(13) im unteren Tubusabschnitt die axiale Höhenverstellung des Füllrohres (9)
unter dessen gleichzeitiger Drehung bewirkt, daß die Schraubkappe (10)
ebenfalls ein Außengewinde (16) besitzt, welches mit einem koaxial zum
Innengewinde (13) angeordneten Innengewinde (17) im oberen Tubusabschnitt
korrespondiert, wobei die korrespondierenden Gewinde (12, 13) und (16, 17)
einander entgegengesetzte Steigungsrichtungen aufweisen, und daß zwischen
dem Füllrohr (9) und der seine Höhenverstellung veranlassenden Schraubkappe
(10) eine bewegliche Verbindung durch ein Kopplungsorgan (19) hergestellt ist,
so daß sich bei Drehung der Schraubkappe (10) auch das Füllrohr (9) mitdreht.
2. Entgasungs- und Überfüllschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gewinde (12) auf dem Rohr (9) ein Kammorgan bildet,
welches in ein entsprechendes Innengewinde (13) in der Fassung (8) eingreift.
3. Entgasungs- und Überfüllschutzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gewinde (12) an einem Abschnitt des Rohres (9) ausgeformt
ist, welcher oberhalb des unteren, in die Zelle hineinragenden Rohrabschnitts
liegt und einen größeren Durchmesser als dieses besitzt, wobei die Fassung (8)
an ihrem dem Zellinneren zugekehrten Ende mit einem radial nach innen
gerichteten Flansch (14) versehen ist, welcher an der Übergangsstelle zwischen
den genannten Rohrabschnitten und gemeinsam mit diesem Übergang eine
Dichtung herstellt, sobald sich das Rohr in der genannten ersten Position
befindet.
4. Entgasungs- und Überfüllschutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubkappe (10) durch einen für den
dichtenden Abschluß gegen die Fassung (8) ausgeformten Verschluß gebildet
ist, wobei der Verschluß mit einem ihn zentrisch passierenden Entgasungskanal
(22) versehen ist.
5. Entgasungs- und Überfüllschutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Zusammenkopplung der Schraubkappe (10)
und des Rohres (9) mindestens ein vom oberen Ende des Rohres hervor
stehender axialer Zapfen (18) mit einem axial nach innen gerichteten Wand
einschnitt des an der Schraubkappe (10) festsitzenden Kopplungsorgan (19)
beweglich koppelbar ist.
6. Entgasungs- und Überfüllschutzeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeder Zapfen (18) auf dem Rohr (9) von einem durch einen
Wandeinschnitt des Kopplungsorgans (19) begrenzten Raum aufgenommen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE7800686A SE409925B (sv) | 1978-01-19 | 1978-01-19 | Ventilations- och nivaregleringsanordning vid ackumulatorbatterier |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2901427A1 DE2901427A1 (de) | 1979-07-26 |
| DE2901427C2 true DE2901427C2 (de) | 1988-09-15 |
Family
ID=20333712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792901427 Granted DE2901427A1 (de) | 1978-01-19 | 1979-01-16 | Entgasungs- und ueberfuellschutzeinrichtung fuer akkumulatorenbatterien |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2901427A1 (de) |
| DK (1) | DK149760C (de) |
| FI (1) | FI65507C (de) |
| NO (1) | NO147657C (de) |
| SE (1) | SE409925B (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015210671A1 (de) | 2015-06-11 | 2016-12-15 | Robert Bosch Gmbh | Batteriezelle mit einem innerhalb eines zweiten Terminals angeordneten ersten Terminal |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2242671A (en) * | 1939-08-05 | 1941-05-20 | George R Godber | Construction for electric storage batteries |
-
1978
- 1978-01-19 SE SE7800686A patent/SE409925B/sv not_active IP Right Cessation
-
1979
- 1979-01-16 DE DE19792901427 patent/DE2901427A1/de active Granted
- 1979-01-19 DK DK24679A patent/DK149760C/da not_active IP Right Cessation
- 1979-01-19 NO NO790198A patent/NO147657C/no unknown
- 1979-01-19 FI FI790189A patent/FI65507C/fi not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FI790189A7 (fi) | 1979-07-20 |
| FI65507B (fi) | 1984-01-31 |
| NO790198L (no) | 1979-07-20 |
| DK24679A (da) | 1979-07-20 |
| SE7800686L (sv) | 1979-07-20 |
| NO147657C (no) | 1983-05-25 |
| FI65507C (fi) | 1984-05-10 |
| DK149760C (da) | 1987-04-13 |
| NO147657B (no) | 1983-02-07 |
| SE409925B (sv) | 1979-09-10 |
| DK149760B (da) | 1986-09-22 |
| DE2901427A1 (de) | 1979-07-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2458876C2 (de) | Rohrverbindung | |
| DE1598156A1 (de) | Verschlusskappe fuer Zentrifugenbehaelter | |
| DE2935371A1 (de) | Blutsenkunsvorrichtung. | |
| DE2726579A1 (de) | System zum befuellen von batterien, insbesondere bleibatterien | |
| DE2901427C2 (de) | ||
| WO2009047172A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum verschliessen von behältnissen | |
| DE29516650U1 (de) | Einmalspritze zur Erzeugung variabler Medikamentenkonzentration durch Lösung oder Verdünnung. | |
| DE2815739B2 (de) | Verschlußeinrichtung für die Fallöffnung einer Kühlkammer einer Anlage zur trockenen Kokskühlung | |
| DE3539167A1 (de) | Einrichtung zur automatischen wasserbefuellung der zellen von elektrobatterien | |
| CH365660A (de) | Tubenverschluss | |
| DE2519330A1 (de) | Tropfgefaess | |
| DE2427211B2 (de) | Sprühvorrichtung | |
| DE3237350A1 (de) | Vorrichtung zur gas- oder pressluftentnahme | |
| DE840710C (de) | Einrichtung zur Begrenzung des oberen Fluessigkeitsstandes beim Fuellen von Behaeltern, insbesondere fuer Sammlerbatterien | |
| DE19702865C2 (de) | Vorrichtung zum Durchmischen des Elektrolyten eines Akkumulators | |
| DE2154576A1 (de) | Vorrichtung zum gleichzeitigen Auffüllen von Flüssigkeit in eine Veilzahl zusammenhängender Gefäße | |
| DE8524528U1 (de) | Ventiloberteil für Sanitärarmaturen | |
| DE327956C (de) | Tintenfass | |
| DE3723886C1 (en) | Transparent blood culture flask | |
| DE2603963B2 (de) | Blutentnahmevorrichtung | |
| DE3434650A1 (de) | In ein geschoss einsetzbarer behaelter | |
| CH386077A (de) | Entlüftungsvorrichtung, insbesondere für Heizkörper | |
| DE2149637A1 (de) | Dichter Verschluss fuer eine Fuelloeffnung,insbesondere eines Starkstromkabel-Endverschlusses | |
| DE368039C (de) | Azetylenentwickler nach dem Verdraengungssystem mit einem an der Gassammelglocke befestigten Karbidbehaelter | |
| AT154838B (de) | Füllfederhalter. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |