DE2901373C2 - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21C—NUCLEAR REACTORS
- G21C19/00—Arrangements for treating, for handling, or for facilitating the handling of, fuel or other materials which are used within the reactor, e.g. within its pressure vessel
- G21C19/02—Details of handling arrangements
- G21C19/06—Magazines for holding fuel elements or control elements
- G21C19/07—Storage racks; Storage pools
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E30/00—Energy generation of nuclear origin
- Y02E30/30—Nuclear fission reactors
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Description
Die Erfindung betrifft ein Lagergestell zur Aufnahme von Kern
reaktorbrennelementen mit quadratischem Querschnitt nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein Lagergestell mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist aus dem
Prospekt d/28.93.03-Cgh 10 der Firma Sulzer bekannt. Die Zen
trierkörper haben dabei einen kreuzförmigen Grundriß, wobei
die Schenkel des Kreuzes sich längs der Linien des Rasters er
strecken, in dessen Kreuzungsstellen jeweils ein Zentrierkör
per angeordnet ist. Außerhalb der Kreuzungsstellen, also im
Bereich einer Rasterlinie zwischen zwei Brennelement-Positi
onen, ist in jedem Schenkel ein quer zur Rasterlinie verlaufen
des Langloch vorgesehen, das ebenso wie die Außenkontur des
Zentrierkörpers an der Oberseite mit einer Abschrägung versehen
ist. Dort können Zentrierfinger der Brennelement-Lademaschine
eingreifen, mit denen eine bestimmte Lage zwischen Lademaschine
und Lagergestell genau festgelegt wird. Diese Festlegung
entspricht dem Lagergestell nach der DE-OS 26 29 938, bei dem
an allen Kanten des quadratischen Brennelementquerschnittes
längliche Führungsleisten angeordnet, die Bohrungen für den
Eingriff der Zentrierfinger aufweisen. Daraus ergibt sich ein
relativ großer Aufwand, weil die für jede Brennelementposition
mehrfach vorgesehenen Leisten aus nichtrostendem Stahl her
gestellt und mit genauer Ausrichtung befestigt werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist eine vereinfachte Möglichkeit zur
Zentrierung der Brennelement-Lademaschine am Lagergestell.
Erfindungsgemäß wird die so definierte Aufgabe so
gelöst, wie es im Hauptanspruch beansprucht wird.
Bei dem Lagergestell nach der Erfindung können die Zentrier
körper wesentlich kleiner ausfallen als beim Stand der Technik,
wie die spätere Beschreibung eines Ausführungsbeispiels noch
genauer erkennen läßt. Außerdem können mit einem Zentrierkörper
mehrere Brennelement-Positionen bedient werden, weil sich die
Brennelement-Positionen in den Ecken berühren, wo die Zentrier
körper nach der Erfindung angeordnet werden. Dort erfolgt die
Zentrierung mit der Außenseite der Zentrierkörper, so daß
Bohrungen im Zentrierkörper allenfalls für Befestigungsschrau
ben benötigt werden, mit denen die Zentrierkörper an dem
Brennelement-Lagergestell anzubringen sind. Insgesamt ergeben
sich somit erhebliche Einsparungen. Zugleich werden Störungs
quellen vermieden. Dies ist deshalb wichtig, weil solche Lager
gestelle mit der Aufnahme bestrahlter Brennelemente praktisch
unzugänglich werden.
Die Erfindung ist in ihrem einfachen Aufbau und, wie die Praxis
bewiesen hat, ihrem dennoch zuverlässigen Funktionieren auch
nicht mit den aus den DE-OS 14 39 817, 19 17 689, 19 32 771 und
der DE-AS 16 39 396 bekannten Zentrierungen zu vergleichen, bei
denen konisch angespitzte Zentrierstifte in zum Teil sogar
konische Bohrungen eingreifen sollen, so daß die vorgenann
ten Schwierigkeiten der Herstellung und Montage unvermeidlich
erscheinen. Vielmehr zeigen diese viele Jahre auseinander lie
genden Druckschriften, daß die Erfindung für die Fachwelt
nicht auf der Hand gelegen haben kann. Letzteres gilt auch für
die DE-OS 27 00 520, bei der auf eine Zentrierung der Ladema
schine offenbar ganz verzichtet wird, weil der obere Rand der
die Brennelement-Positionen begrenzenden Schachtwände trichter
förmig aufgebogen ist, so daß die Brennelemente hinein
gleiten werden können. Hierbei sind allerdings Verkantungen zu befürch
ten, die Schäden an den empfindlichen Brennelementen verursa
chen können.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird anhand der
Zeichnung ein Ausführungsbeispiel beschrie
ben. Dabei ist in
Fig. 1 die Draufsicht auf ein Brenn
element-Lagergestell dargestellt. Die
Fig. 2 und 3 zei
gen in einem Querschnitt und einer Draufsicht in grö
ßerem Maßstab die bei dem Lagergestell nach Fig. 1 ver
wendeten zentralen Zentrierklötze und ihr Zusammenwir
ken mit einem Zentrierfinger, wobei der Zentrierfinger
in Fig. 2 gegenüber der Fig. 3 versetzt gezeichnet ist.
Das Lagergestell 1 ist für 64 normale Brennelemente
eines Druckwasserreaktors mit quadratischem Querschnitt
vorgesehen, die in dem Gestell an den Brennelement
positionen 2 aufgenommen werden sollen. Die Brennele
mentpositionen 2 bilden ein regelmäßiges Raster. Die
Kantenlänge der Quadrate beträgt zum Beispiel 210 mm,
der Abstand der Mittelpunkte der Brennelementposi
tionen 2 voneinander 250 mm.
Im einzelnen kann das Brennelement-Lagergestell, das
eine Höhe von 485 cm hat, so ausgebildet sein, wie in
der DE-OS 26 29 938 beschrieben ist, d. h. es besteht
aus einem Stützgitter mit einer oberen Gitterplatte 3
und einer nicht sichtbaren unteren Gitterplatte und
einem die Gitterplatten verbindenden Profilgitter.
Den Brennelementpositionen 2 können Hüllen aus Bor
stahl zugeordnet sein.
Die obere Gitterplatte 3 trägt in den Ecken des poly
gonalen Rasters der Brennelementpositionen 2 mit Aus
nahme der Randstreifen gleiche Zentrierkörper 5. Am Rand
des Lagergestells 1 sind ähnliche Zentrierkörper 5′
vorgesehen.
Die Zentrierkörper 5 haben, wie die Fig. 2 und 3 er
kennen lassen, einen achteckigen Querschnitt in einer
doppelt symmetrischen Anordnung zu den Symmetrieach
sen 6 und 7. Auf der Symmetrieachse 7 liegen zwei Boh
rungen 8 und 9 symmetrisch zur Symmetrieachse 6. Sie sind
für Befestigungsschrauben zur Anbringung der Zentrier
körper 5 an der oberen Gitterplatte 3 vorgesehen. Der
durch den achteckigen Querschnitt gegebene Rand ist mit
einer Abschrägung 10 versehen. Der Winkel 11 der Ab
schrägung beträgt ca. 15°. Die Abschrägung 10 erstreckt
sich, wie die Fig. 2 deutlich erkennen läßt, nur über
einen kleinen Bruchteil der gesamten Höhe H der Zentrier
körper. Die Höhe h der Abschrägung macht mit 10 mm 1/8
der gesamten Höhe aus.
Die Fig. 3 zeigt ferner, daß der achteckige Querschnitt
des Zentrierkörpers 5 kein regelmäßiges Achteck ist.
Vielmehr sind die rechtwinklig zu den Symmetrieach
sen 6 und 7 verlaufenden Randflächen 14, 14′, 15, 15′
nur etwa 2/3 so groß wie die zur Führung dienenden
diagonalen Randflächen 16, an denen die Zentrierfin
ger 18 der nicht weiter dargestellten Lademaschine
anliegen.
Die Zentrierfinger 18 haben einen zylindrischen Schaft
19 mit einer gerundeten Spitze 20 und einen Auflagebund
21. Der Bund 21 ragt, wie die Fig. 2 und 3 deutlich zei
gen, über die obere Fläche 22 der Zentrierkörper 5, weil
seine seitliche Ausladung größer ist als die seitliche
Erstreckung der Abschrägung 10. Bei der Fig. 2 ist der
Zentrierfinger 18 um 45° in die Schnittebene versetzt
gezeichnet.
Die am Rand des Lagergestells 1 vorgesehenen Zentrierkörper
5′ unterscheiden sich von den vorstehend beschriebenen
Zentrierkörpern 5 dadurch, daß ihr Rand längs der in
Fig. 3 strichpunktiert dargestellten Geraden 24 ver
läuft, so daß ein einfach symmetrischer Körper mit der
Symmetrieachse 6 bleibt, wobei die Randfläche längs der
Geraden 24 dem Rand des Lagergestells 1 zugekehrt ist.
Mit dem neuen Konzept der Zentrierung kommt man für das
Lagergestell mit 64 Brennelementpositionen mit nur
40 Zentrierklötzen aus, während bei der bisherigen Aus
führungsform noch 144 Zentrierleisten verwendet worden
sind. Die Zentrierkörper 5 sitzen dabei in diagonaler
Anordnung bezogen auf den quadratischen Querschnitt
der Brennelementpositionen 2, wobei zwischen vier
Zentrierkörpern 5 eine "leere" Ecke des Rasters vor
liegt.
Claims (3)
1. Lagergestell zur Aufnahme von Kernreaktorbrennelementen mit
quadratischem Querschnitt,
- a) die mit einer Brennelement-Lademaschine befördert werden,
- b) wobei das Lagergestell (1) ein Raster von quadratischen Brennelement-Positionen bildet,
- c) in dessen Ecken symmetrische Zentrierkörper (5) mit abge schrägtem Rand angeordnet sind,
- d) die zur Zentrierung der Brennelement-Lademaschine dienen,
dadurch gekennzeichnet,
- e) daß die Zentrierkörper als symmetrische, achteckige Klötze (5) ausgebildet sind,
- f) deren Außenseite mit abgeschrägtem Rand (10) zur Zentrie rung dient, und
- g) daß jeder Brennelement-Position (2) zwei Zentrierkörper (5) in diagonaler Anordnung zugeordnet sind.
2. Lagergestell nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- h) daß Bohrungen (8, 9) in den Zentrierkörpern (5) nur für Be festigungsschrauben vorgesehen sind.
Priority Applications (5)
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