DE2900528C2 - Im Erdboden zu verlegende Rohrleitung für Fernheizsysteme - Google Patents
Im Erdboden zu verlegende Rohrleitung für FernheizsystemeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrleitung gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Bei einer bekannten Rohrleitung der bezeichneten Art (US-PS 34 92 029) aus Rohrabschnitten, die je aus
einem Innenrohr, einer Isolierschicht sowie einem Außenrohr bestehen, sind die Innenrohre durch Verbindungsmuffen
untereinander verbunden, die an ihrer Innenseite mit Abdichtungsringen versehen sind. Die Verschieblichkeit
der Innenrohre bezüglich der Verbindungsmuffe erlaubt einen Ausgleich von thermisch bedingten
Längenänderungen der Innenrohre. Die Praxis hat jedoch gezeigt, daß bei derartigen Rohrleitungen
trotz anfänglich zufriedenstellender Abdichtung für das zu transportierende Wärmemedium nach längeren Betriebszeiten
an gewissen Stellen Undichtigkeiten auftreten. Eine Untersuchung der Störfälle hat dabei gezeigt,
daß die auftretenden Undichtigkeiten weniger durch Verschleiß oder Alterung der verwendeten Abdichtungsringe
bedingt sind, sondern vielmehr durch den Umstand, daß die einzelnen Innenrohre aufgrund häufiger
Expansionen und Kontraktionen in bezug auf das festverlegte Außenrohr soweit in axialer Richtung wandern
können, daß das Ende eines Innenrohrcs seine Abdichtung gegenüber der das lnnenrohr umgebenden
Verbindungsmuffe verliert.
Davon ausgehend besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Rohrleitung der durch die US-PS 34 92 029
bekannten Art zu schaffen, bei der thermisch bedingte axiale Verschiebungen zwischen Innen- und Außenrohr
möglichst gering sind und dadurch Undichtigkeiten in den Rohrstößen vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 enthaltenen
ίο Merkmale gelöst, wobei zweckmäßige Ausgestaltungen
der Erfindung durch die in den Unteransprüchen enthaltenen Merkmale gekennzeichnet sind.
Dadurch, daß die Verbindungsmuffen jeweils einseitig an den Innenrohren angeformt sind und ferner einen
sich radial nach außen hin erstreckenden Flansch aufweisen, an dem die Endkante des zugehörigen Außenrohres
anliegt und der mit seiner Stirnfläche auch an der Stirnfläche des Außenrohres des folgenden Rohrabschnitts
direkt oder indirekt anliegt, werden die lnnenrohre gegenüber den sie umgebenden Außenrohren positionsmäßig
fixiert, so daß sie innerhalb des verlegten und durch Aufschüttung fixierten Außenrohrs nicht
mehr wandern können, selbst wenn häufige thermische Expansionen und erneute Kontraktionen auftreten. Auf
diese Weise kann somit sichergestellt werden, daß unerwünschte Undichtigkeiten der verlegten Rohrleitung
nicht mehr auftreten. Da die Berührung der einzelnen Innenrohre an den entsprechenden Außenrohren im Bereich
der Verbindungsstellen nur in etwa punktförmig erfolgt, sind thermische Verluste infolge des Kontakts
der Rohre vernachlässigbar. Zugleich erlaubt diese Ausbildung eine gußtechnisch einfache und gußfehlerfreie
Herstellung der Rohre.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer aus mehreren
Rohrabschnitten zusammengesetzten Rohrleitung im Längsschnitt,
Fig.2 eine Darstellung eines Abzweigstücks der
Rohrleitung sowie
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des Verbindungsbercichs
zweier Rohrabschnitte.
Wie aus der Zeichnung erkennbar, sind die das Heizmedium führenden Innenrohre 1 und 2 mit Verbindungsmuffen
3 versehen und jeweils in die Verbindungsmuffe 3 des jeweils vorangehenden Rohres eingesteckt.
Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel bestehen diese lnnenrohre 1 und 2 aus duktilem Eisen.
Die Abdichtung erfolgt durch an sich bekannte elastisehe
Dichtungsringe 6, weiche gegenüber dem Heizmedium widerstandsfähig sind. Insbesondere bei deutlich
oberhalb von 1000C liegenden Temperaturen kann man Abdichtungsringe verwenden, die im Betrieb stets unter
radialem Druck stehen und beispielsweise aus einer Metallseele oder einem Metallkern bestehen und mit Polytetrafluorethylen
überzogen sind.
Ferner sind Zentrierringe 7 vorgesehen, die ein Zwischenstück zwischen dem Einsteckende 5 und dem Außenrohr
11 bilden. Diese Zentrierringe können starr ausgebildet sein und beispielsweise aus Asbestzement
bestehen. Diese Zentrierringe 7 sind von dem Einsteckende 5 um ein ausreichendes Maß zurückgesetzt angeordnet,
so daß sie in beträchtlichem Astand von der Stirnfläche 8 des Flansches 9 bleiben, der die Verbin-
b5 dungsmuffe 3 abschließt.
Die Außenrohre, die beim Ausführungsbeispiel aus Asbestzement bestehen, sind mit 10 und 11 bezeichnet
und mit einer Doppelmanschette 12 aneinander ange-
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schlossen, wobei die Doppelmanschette 12 gegebenenfalls
mit einem mittleren ringförmigen Anschlag 13 versehen ist, dessen Innendurchmesser etwas größer als der
Außendurchmesser des Innenrohres 2 ist. Diese Doppclmanschetie
12 ist außerdem an ihren beiden Enden mit Innenkehlen 14 versehen, die zur Aufnahme von
unter radialem Druck stehenden Dichtungsringen 15 dienen.
Der zylindrische Zwischenraum zwischen dem Inncnrohr
1 und dem Außenrohr 10 ist durch eine thermische Isolierschicht 16 gebildet. Diese Schicht kann aus zwei
vorgefertigten Halbschalen aus Glaswolle oder Steinwolle bestehen oder aber in Form eines Kunststoffschaumes
an seinen Ort eingespritzt sein. Der Kunststoffschaum eignet sich bis zu Temperaturen inderGrößenordnung
von 1000C bis 110°C; bei höheren Temperaturen
ist es erforderlich, ein Isolationsmaterial wie /.. B. Glaswolle zu verwenden. Das Außenrohr aus Asbestzement
schützt das Heizmedium führende Innenrohr gegenüber mechanischen Beanspruchungen, die
durch das Erdreich auftreten, sowie gegenüber chemischen Angriffen, welche aus der Aggressivität des Bodens
resultieren.
Die aus Gußeisen bestehenden Innenrohre 1 und 2 sind mit einem angeformten radialen Flansch 17 versehen,
der einstückig mit der Verbindungsmuffe 3 ausgebildet ist. Auf der Höhe der Verbindungsmuffe 3 des
Innenrohres 1 liegt das Außenrohr 10 daher mit seiner Endkante 18 gegen die Rückseite 19 des Flansches 17
am Ende der Verbindungsmuffe 3 an.
Ferner bildet die gegenüberliegende Stirnfläche 20 des Außenrohres 11 gegenüber der Stirnfläche 8 des
Flansches 9 der Verbindungsmuffe 3 einen axialen Abstand mit einer Länge, die ungefähr ebenso groß wie die
axiale Dicke des Anschlages 13 der Doppelmanschette 12 an der Verbindung der beiden Außenrohre 10 und 11
ist. Dieser Abstand ist selbstverständlich von der Einstecktiefe des Einsteckendes 5 in die Verbindungsmuffe
3 abhängig.
Das Einsteckende 5 ist zweckmäßigerweise mit einer Beschichtung 23 mit niedrigem Reibungskoeffizienten
versehen, die eine Relativverschiebung gegenüber dem Dichtungsring 6 bei Temperaturschwankungen begünstigt.
Der Zusammenbau ist wie folgt. Man schiebt ein Außenrohr 11 auf ein Innenrohr 2 auf, indem man es ausgehend
von dessen glattem Ende in Richtung des Flansches 17 am Ende der Verbindungsmuffe 3 entlanggleiten
läßt. Dieses Außenrohr 11 wird soweit vorgeschoben, bis es mit seiner Endkante 18 mit dem Flansch 17
der Verbindungsmuffe 3 in Berührung kommt. Dieser Kontakt wird bewirkt, indem man eine gute Zentrierung
des Endes des Außenrohres 11 gegenüber dem Flansch
17 der Verbindungsmuffe 3 vornimmt, so daß die beiden Innen- und Außenrohre sich in einer koaxialen Anordnung
befinden.
Man bringt dann die Isolierschicht 16 ein, und zwar entweder durch Einspritzen eines Kunststoffschaumes
von der Seite des Einsteckendes der Rohrleitung her oder aber, indem man von diesem Einsteckende her
vorgefertigte Schalen aus Isolationsmaterial hineinschiebt. Man setzt dann, ebenfalls vom Einsteckende
her. den Zentrierring 7 zwischen das Innenrohr 2 und das Außenrohr 11 ein.
Zu Transportzwecken verriegelt man die Bauelcmente
in dem oben beschriebenen Zustand, beispielsweise
mil einem lösbaren Flansch, der auf das Ende 5 aufschiebbar ist. bis er mit der Stirnfläche 20 des Außenrohres
11 in Berührung kommt.
Auf der Baustelle werden die zusammengesetzten Rohrleitungselemente dann in der nachstehend beschriebenen
Weise zusammengebaut:
Sobald ein erster zusammengesetzter Rohrabschnitt 1 — 10 seine Position eingenommen hat, bringt man in die Verbindungsmuffe 3 des Innenrohres 1 den Dichtungsring 6 an. Man schiebt dann auf den ersten zusammengesetzten Rohrabschnitt die zur Verbindung dienende Doppelmanschette 12 auf. Wenn diese Doppelmanschette 12 mit einem mittleren ringförmigen Anschlag 13 versehen ist, so wird dieser Anschlag 13 mit der Stirnfläche 8 am Ende des Flansches 17 und des Flansches 9 der Verbindungsmuffe 3 in Berührung gebracht. Nach der Montage eines Dichtungsrings in der Kehle der Doppelmanschette 12 ist die aus dem Rohrabschnitt 1 — 10 und der Doppelmasehette 12 bestehende Anordnung fertig zum Einführen eines weiteren zusammengesetzten Rohrabschnitts 2—7—11.
Sobald ein erster zusammengesetzter Rohrabschnitt 1 — 10 seine Position eingenommen hat, bringt man in die Verbindungsmuffe 3 des Innenrohres 1 den Dichtungsring 6 an. Man schiebt dann auf den ersten zusammengesetzten Rohrabschnitt die zur Verbindung dienende Doppelmanschette 12 auf. Wenn diese Doppelmanschette 12 mit einem mittleren ringförmigen Anschlag 13 versehen ist, so wird dieser Anschlag 13 mit der Stirnfläche 8 am Ende des Flansches 17 und des Flansches 9 der Verbindungsmuffe 3 in Berührung gebracht. Nach der Montage eines Dichtungsrings in der Kehle der Doppelmanschette 12 ist die aus dem Rohrabschnitt 1 — 10 und der Doppelmasehette 12 bestehende Anordnung fertig zum Einführen eines weiteren zusammengesetzten Rohrabschnitts 2—7—11.
Das Einsteckende 5 des weiteren zusammengesetzten Rohrabschnitts 2—7—11 wird weiter nicht bis zum Boden
der Verbindungsmuffe 3 des Reihrabschnitts 1 — 10 eingeführt, vielmehr beläßt man zwischen der Endkante
21 des Endes 5 und dem Boden 22 der Verbindungsmuffe 3 einen Abstand 1, der der maximalen Ausdehnung
entspricht, welche aus einer Erhöhung der Temperatur
des Innenrohres 2 resultiert.
Wenn andererseits die Doppelmanschette 12 zur Verbindung der Außenrohre 10 und 11 keinen Anschlag 13
aufweist, so ist es möglich, eine Abdichtung der Innenrohre 1 und 2 vorzunehmen. Zu diesem Zweck entfernt
man die zur Verbindung dienende Doppelmanschette 12 in axialer Richtung, so daß sie die Kontaktstelle zwischen
Dichtungsring 6 und dem Innenrohr 1 bzw. dem Außenrohr 2 freigibt. In diesem Falle steht die Stirnfläche
8 der Verbindungsmuffe 3 in direktem Kontakt mit der Stirnfläche 20 des Außenrohres 11 des benachbarten
Rohrabschnitts.
Bei einer Erhöhung der Temperatur im Innenrohr kann sich dieses ausdehnen, wobei aber sich nur sein Einsteckende 5 in der Verbindungsmuffe 3 des benachbarten Innenrohres 1 verschiebt. Die dabei auftretenden axialen Kräfte werden über den Dichtungsring 6 und die Verbindungsmuffe 3 auf das Außenrohr 10 und damit auf eine Verankerung oder über Mantelreibung direkt in das Erdreich übertragen. Das gleiche gilt für die Doppelmanschette 12, unabhängig davon, ob diese mit oder ohne ringförmigen Anschlag 13 ausgebildet ist. Unter dieser Voraussetzung ist der radial angeordnete Flansch 17 am Ende des Innenrohres 1 axial festgehalten und mit diesem auch die Verbindungsmuffe 3, von der der Flansch 17 einen Teil bildet. Damit ergibt sich, daß die Ausdehnung des Innenrohres lsich nur in eine Verschiebung oder einem Gleiten des Einsteckendes auswirken kann.
Bei einer Erhöhung der Temperatur im Innenrohr kann sich dieses ausdehnen, wobei aber sich nur sein Einsteckende 5 in der Verbindungsmuffe 3 des benachbarten Innenrohres 1 verschiebt. Die dabei auftretenden axialen Kräfte werden über den Dichtungsring 6 und die Verbindungsmuffe 3 auf das Außenrohr 10 und damit auf eine Verankerung oder über Mantelreibung direkt in das Erdreich übertragen. Das gleiche gilt für die Doppelmanschette 12, unabhängig davon, ob diese mit oder ohne ringförmigen Anschlag 13 ausgebildet ist. Unter dieser Voraussetzung ist der radial angeordnete Flansch 17 am Ende des Innenrohres 1 axial festgehalten und mit diesem auch die Verbindungsmuffe 3, von der der Flansch 17 einen Teil bildet. Damit ergibt sich, daß die Ausdehnung des Innenrohres lsich nur in eine Verschiebung oder einem Gleiten des Einsteckendes auswirken kann.
Das Innenrohr zieht sich andererseits bei einer Temperaturverringerung
wieder zusammen. Die entsprechenden axialen Kräfte werden wiederum über den Abdichtungsring
6 und die Verbindungsmuffe 3 auf das Außenrohr 10 und damit wiederum direkt auf das Erdreich
oder eine Verankerung übertragen.
Das Innenrohr stößt somit in sämtlichen Fällen mit seinem Flansch 17 gegen die Stirnfläche des benachbarten
Außenrohres. Die Bewegungen der Innenrohre er-
h5 folgen somit ohne Auswirkung auf die Außenrohre 10
und Il und treten damit nicht nach außen in Erscheinung.
Bei Formstücke!! kann in entsprechender Weise ver-
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fahren werden, wie sich ohne weiteres aus Fig. 2 entnehmen
läßt. Hier übernehmen die Formstücke die Aufgabe der Verbindungsmuffen für die Einsteckenden der
anzuschließenden Rohre. Bei 30 ist eine Verankerung für das Formstück angedeutet.
>
Durch diesen Aufbau werden axiale Kräfte, die durch
die Ausdehnung des Innenrohres entstehen, vom festliegenden
Außenrohr aufgenommen, und zwar aufgrund der Kontakte, die auf der Höhe der Verbiiulungsmuffe
zwischen den Einzelteilen bestehen, die fest angeordnet sind.
Das aus Asbestzement bestehende Außenrohr ermöglicht die Verwendung von faserartigen Isolationsmaterialien, wie z. B. Glaswolle oder Steinwolle, welche
höhere Temperaturen aushalten als dies bei hartem Kunslsioffschaum der Fall ist.
Darüber hinaus bewirkt der starre Zentrierring zwischen den beiden koaxialen Rohren, daß das Innenrohr
nicht schwimmend angeordnet ist, und ermöglicht somit eine leichte Montage der Rohrleitung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Im Erdboden zu verlegende Rohrleitung für Fernheizsysteme, bestehend aus einer Anzahl von
zusammensteckbaren, aus einem Innenrohr, einer Isolierschicht sowie einem Außenrohr bestehenden
Rohrabschnitten, wobei die Innenrohre durch mit Abdichtungsringen versehenen Verbindungsmuffen
untereinander verbunden und abgedichtet sind, d a durch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmuffen
(3) jeweils einseitig an den Innenrohren (1, 2) angeformt sind und einen sich radial nach
außen hin erstreckenden Flansch (17) aufweisen, an dem die Endkante (18) des zugehörigen Außenrohres
(lö) anliegt und der mit seiner Stirnfläche (8) auch an der Stirnfläche (20) des Außenrohres (11)
de;» folgenden Rohrabschnitts (2, U) direkt oder indirekt
anliegt
2. Rohrleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Verbindungsmuffen (3) gegenüberliegenden
Enden der Innenrohre (1,2) mit Hilfe von jeweils einem Zentrierring (7) gegenüber dem
entsprechenden Außenrohr (10,11) im Abstand gehalten sind.
3. Rohrleitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenrohre (10, 11) durch
aufschiebbare, mit Dichtungsringen (15) versehene Doppelmanschetten (12) untereinander verbunden
sind, welche jeweils in ihrem mittleren Bereich einen ringförmigen radial nach innen vorspringenden Anschlag
(13) aufweisen, an dem sowohl die Stirnfläche (8) des Flansches (17) des Innenrohres (1) als auch die
Stirnfläche (20) des Außenrohres (11) des folgenden Rohrabschnittes anliegen.
4. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenrohre (1, 2)
aus duktilem Eisen und die Außenrohre (10, 11) sowie
die Zentrierringe (7) aus Asbestzement bestehen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792900528 DE2900528C2 (de) | 1979-01-08 | 1979-01-08 | Im Erdboden zu verlegende Rohrleitung für Fernheizsysteme |
| FR7932127A FR2445925A1 (fr) | 1979-01-08 | 1979-12-28 | Assemblage pour systeme tubulaire de chauffage a distance |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19792900528 DE2900528C2 (de) | 1979-01-08 | 1979-01-08 | Im Erdboden zu verlegende Rohrleitung für Fernheizsysteme |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2900528A1 DE2900528A1 (de) | 1980-07-10 |
| DE2900528C2 true DE2900528C2 (de) | 1984-06-28 |
Family
ID=6060195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792900528 Expired DE2900528C2 (de) | 1979-01-08 | 1979-01-08 | Im Erdboden zu verlegende Rohrleitung für Fernheizsysteme |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2900528C2 (de) |
| FR (1) | FR2445925A1 (de) |
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- 1979-12-28 FR FR7932127A patent/FR2445925A1/fr active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2445925B1 (de) | 1985-02-15 |
| FR2445925A1 (fr) | 1980-08-01 |
| DE2900528A1 (de) | 1980-07-10 |
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