DE289869C - - Google Patents

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DE289869C
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B47/00—Survey of boreholes or wells
    • E21B47/02—Determining slope or direction
    • E21B47/022—Determining slope or direction of the borehole, e.g. using geomagnetism
    • E21B47/0236—Determining slope or direction of the borehole, e.g. using geomagnetism using a pendulum

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Geophysics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-'M 289869 KLASSE Sd. GRUPPE
in KIEL.
von der Senkrechten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1914 ab.
Die Abweichung von Bohrlöchern von der Senkrechten wird bei den meisten Lotapparaten, wie sie zum Schachtbau nach dem Registrierverfahren verwendet werden, durch. Pendel gemessen, welche in einem geschlossenen Apparat in das Bohrloch hinabgelassen werden. Die Ausschläge der Pendel werden dabei im allgemeinen auf Registrierstreifen aufgezeichnet, und es ergibt sich so ein Bild
ίο des Verlaufes des Bohrloches.
Bei den bisher gebräuchlichen Vorrichtungen dieser Art geschieht die Registrierung derart, daß der Streifen entweder durch ein Uhrwerk fortlaufend bewegt wird und eine fortlaufende Aufzeichnung der Neigung erfolgt, oder aber derart, daß der Registrierstreifen durch ein Uhrwerk in bestimmten Zeitabständen, beispielsweise alle fünf Minuten, um ein bestimmtes Stück vorrückt, und
ao daß gleichzeitig dabei eine Aufzeichnung erfolgt.
Es ist ferner eine Vorrichtung bekannt geworden, bei welcher das Pendel relativ zu dem Registrierstreifen fest angeordnet ist, der mitsamt dem Gehäuse des ihn bewegenden Uhrwerkes elektromagnetisch in dem Apparat gehalten wird und bei Unterbrechung des Stromkreises, seiner eigenen Schwere überlassen, fällt, wobei jedesmal eine Registrierung erfolgt.. Diese Vorrichtung setzt sich jedoch aus unabhängig voneinander arbeitenden Mechanismen zusammen, die, um brauchbare Aufzeichnungen zu ergeben, nur in bestimmten Zeitfolgen miteinander arbeiten können, nämlich nur dann, wenn der Registrierstreifen durch das Uhrwerk um die Strecke des Durchmessers eines Markierungskreises, - der bei jeder Registrierung auf dem Streifen aufgezeichnet wird, weiterbewegt ist.
Diese Vorrichtungen weisen den Nachteil auf, daß die Zeitfolge der einzelnen Aufzeichnungen sowie auch deren Dauer nicht beliebig beeinflußt werden können, wie dies zur genauen Festlegung des Bohrloches wünschenswert ist. Die letzterwähnte Vorrichtung be-i sitzt ferner, da nur ein Teil steuerbar ist, den Nachteil, daß verhältnismäßig große Massen bei jeder Registrierung bewegt werden, die den Apparat beim Herablassen leicht in Schwingungen versetzen und so zu falschen Registrierungen führen können.
Die Erfindung beseitigt die erwähnten Mängel. Die einzelnen Messungen werden dabei wie bei der bekannten Vorrichtung mittels Fernsteuerung an einem Registrierstreifen unter Vermittlung eines Pendels aufgezeichnet, der Streifen wird aber dabei gleichzeitig durch den Steuerungsmechanismus weiterbewegt. Die Fernbedienung kann durch elektrische Mittel, durch Druckluft, Druckwasser oder auf sonst geeignete Weise erfolgen.
Der Registriervorgang wird im allgemeinen durch gegenseitiges Annähern des Meßorgans, also beispielsweise des Pendels, an den Registrierstreifen erfolgen und dieser Vorgang durch die Fernsteuerung herbeigeführt bzw.
ausgelöst. Sofern die Fernsteuerung auf elektromagnetischem Wege vor sich geht, kann also beispielsweise der Anker des Elektromagneten so arbeiten, daß er bei Stromunterbrechung abfällt und die genannte Relativbewegung unter dem Einfluß äußerer Kräfte, also beispielsweise durch Feder- oder Gewichtswirkung, stattfindet. Natürlich kann die Einrichtung auch so getroffen werden, daß
ίο die Registrierung beim Anzug des Ankers erfolgt. Es muß dann nur dafür Sorge getragen werden, daß dieser Anzug nur vorübergehend erfolgt.
Um im Sinne der Erfindung gleichzeitig den Vorschub des Registrierstreifens zu bewirken, wirkt der Anker mit einer Fortschaltvorrichtung an der ,Registriertrommel oder dem -streifen zusammen und schaltet diese bei jedesmaliger Betätigung im einen oder anderen Sinne ein Stück vorwärts.
Es ist also durch den gemäß der Erfindung ausgebildeten Apparat möglich, eine Registrierung dann vorzunehmen, wenn sie gewünscht wird. Der Vorgang steht somit vollkommen unter der Kontrolle des Messenden.
In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
α ist darin ein Pendel, welches senkrecht zur Zeichenebene schwingt, und dessen Stellung in einem bestimmten Augenblick auf einen Papierstreifen b aufgezeichnet wird, der über zwei Rollen c und d verläuft. Die Rollen sind im übrigen feststehend angeordnet gedacht, während das Pendel an den Registrierstreifen heranbewegt werden kann. Zur Auslösung dieser Bewegung dient ein bei e schwingbar gelagerter Hebel f, der als Anker für zwei Elektromagnete g dient, deren Stromkreis über eine Batterie h und ein beispielsweise als Taster ausgebildetes Kontaktorgan i führt, das über Tage angeordnet ist.
Der Anker trägt einen Fortsatz k, der winklig abgebogen ist und in eine Klinke I endigt, die mit einem auf der Achse der Registriertrommel c festsitzenden Fortschaltrad m in der Weise zusammenwirkt, daß beim jedesmaligen Anschwingen des Ankers an den Elektromagneten der Registrierstreifen durch Drehung der Trommel ein Stück nach unten fortgeschaltet wird. Ferner wirkt auf den Anker eine Feder n, die bestrebt ist, ihn von dem Magneten fortzubewegen.
Der Stromkreis für den Steuerungsmagneten ist im allgemeinen geschlossen und somit der Anker angezogen. Soll eine Registrierung erfolgen, so wird der Stromkreis bei i unterbrochen, der Anker fällt ab und wird durch die Feder η gegen das Pendel α gedrückt, das seinerseits sich dem Registrierstreifen b nähert und durch Eindrücken des Registrierstiftes eine Registrierung bewirkt. Infolge der gleich darauf wieder erfolgenden Stromschließung schwingt der Anker wieder zurück, bis er wieder in seine Ausgangsstellung gelangt. Bei diesem Rückschwingen wird gleichzeitig durch den Anker bzw. den Fortschaltansatz k der Registrierstreifen um ein Stück weitergeschaltet und somit zur nächsten Aufzeichnung bereitgestellt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Registriervorrichtung für Lotapparate zum Aufzeichnen der Abweichung von Bohrlöchern von der Senkrechten, bei welcher die einzelnen Messungen mittels Fernsteuerung an einem Registrierstreifen unter Vermittlung eines Pendels aufgezeichnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerungsmechanismus gleichzeitig den Vorschub des Registrierstreifens besorgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Pendel bei der Registrierung gegen den fest im Lotapparat gelagerten Registrierstreifen bewegt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, bei welcher die Bewegung des Pendels gegen den Registrierstreifen elektromagnetisch herbeigeführt bzw. ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des Elektromagneten mit einer Fortschaltvorrichtung für den Registrierstreifen zusammenwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20050141083A1 (en) * 2003-12-24 2005-06-30 Genesis Technology Co., Ltd. Monocular device and binocular device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20050141083A1 (en) * 2003-12-24 2005-06-30 Genesis Technology Co., Ltd. Monocular device and binocular device

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