DE289593C - - Google Patents

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DE289593C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17DPIPE-LINE SYSTEMS; PIPE-LINES
    • F17D3/00Arrangements for supervising or controlling working operations
    • F17D3/14Arrangements for supervising or controlling working operations for eliminating water
    • F17D3/145Arrangements for supervising or controlling working operations for eliminating water in gas pipelines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4 c. GRUPPE
Absperrwassertopf für Gasleitungen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1915 ab.
Die zum Absperren von insbesondere in der Erde verlegten Gasleitungen dienenden Absperrwassertöpfe sind mit einer im Topflängsschnitt angeordneten Durchteilungswand versehen, welche oben bis an den Topf deckel heranreicht, unten dagegen in kurzem Abstande über dem Topfboden endigt. Die Zu- und Austrittsstutzen sind senkrecht zur Durchteilungswand angebracht, so daß der eintretende Gasstrom gegen die Wand prallt, durch sie nach unten abgelenkt wird und unter dem unteren Wandende her in den hinter der Wand liegenden Topfraum emporsteigt und von dort nach außen gelangt. Da sich unten im Topf Wasser befindet und weiter ansammelt, so verringert sich mit dem Steigen des Wassers der in der Wandebene liegende rechteckige Durchgangsquerschnitt für das Gas, und zwar wird das Rechteck immer schmaler und . 20 schmaler, bis schließlich das Wasser die Wand erreicht und den weiteren Gaszufluß absperrt. Der Rechteckquerschnitt und seine Verkleinerung in der kleinen Seite haben den großen Nachteil, daß der Querschnitt sich allmählich verkleinert und dann ganz plötzlich absperrend wirkt, sowie daß die Zwischenwand dem anprallenden Gase einen zu großen Widerstand entgegensetzt. Bei einer größeren Anfangsgeschwindigkeit des Gases verringert sich der Druck hinter jedem derartigen Absperrwassertopf um 15 bis 5 mm, trotzdem keine Querschnittsverengung im Rohr oder durch Sperrwasser im Topf vorhanden ist; vielmehr ist nur der rechteckige Querschnitt der nachteilige Teil. Da durch ihn die vollständige Absperrung herbeigeführt wird, ohne daß man vorher eine merkliche Gasdruckverminderung oder Gasdruckunregelmäßigkeit wahrnimmt, so kommt die vollständige Absperrung stets unangenehm überraschend, und man kann nicht mehr erst noch das absperrende Wasser beseitigen, um die Absperrung zu verhindern.
Gemäß der Erfindung werden die Nachteile dadurch beseitigt, daß die im Längsschnitt liegende Scheidewand beseitigt und auch der Anprall des Gases gegen die Scheidewand vermieden wird. Zu diesem Zwecke sind die das Gas zu- und abführenden Stutzen nicht wagerecht sondern schräg angeordnet, so daß das Gas von oben nach unten schräg ein- und umgekehrt ausströmt. Im übrigen bleibt der Absperrtopf unverändert und ungeteilt. Zwischen der Unterkante des Zu- oder Abflußstutzens und dem Topfboden kann sich das Wasser ansammeln, bevor überhaupt eine Verringerung des Durchgangsquerschnitts eintritt. Der Gasleitungsquerschnitt, der sich hier durch das Topfwasser verändert, hat etwa die Form einer Ellipse. Man merkt also sehr bald ein Abnehmen des Gasdrucks durch das Steigen des Wassers in dem runden Querschnitt; vor allem aber nimmt im oberen Teile des Querschnitts die Absperrwirkung nur ganz allmählich zu, so daß man die Gasdruckdifferenz sehr lange bemerkt, bevor der Topf ganz absperrt; man hat viel Zeit, das Wasser zu beseitigen und die vollständige Absperrung zu vermeiden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar in
Fig. ι den Absperrwassertopf im Längsschnitt, und in
Fig. 2 denselben in Draufsicht.
Der Absperrwassertopf ι ist oben mit einem Flansch 2 versehen, mit dem der Deckel 3 mittels Bolzen 4 0. dgl. verschraubt wird. Die Zuflußstutzen 5 und die Abflußstutzen 6 sind nach unten schräg angeordnet, so daß die Querschnittsverkleinerung unterhalb der Linie b beginnt, und die Absperrwirkung unterhalb der Linie c eintritt. Durch das Rohr 7 kann man das angesammelte Wasser bis zur Linie α herauspumpen. Das Pumpenrohr läßt sich oben in dem Stutzen 8 festschrauben.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Absperrwassertopf für Gasleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaszu- und -ableitungen (5, 6) von oben nach unten schräg angeordnet sind, so daß sich der Querschnitt des Absperrdurchganges beim Steigen des Absperrwassers merklich verändert, die Absperrung aber nur allmählich erfolgt.
2. Absperrwassertopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die (an der Linie c liegende) Oberkante der Mündung des Stutzens (5, 6) tiefer liegt als das an den Stutzen (5, 6) angeschlossene Leitungsrohr, so daß in letzteres kein Wasser einfließen kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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