DE289481C - - Google Patents

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DE289481C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M31/00Devices for introducing or retaining media, e.g. remedies, in cavities of the body

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Biomedical Technology (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einführen von festen Arzneistoffen, insbesondere von desinfizierenden Suppositorien in Granatenform, in Körperhöhlen, bei der das eine Ende des Einführrohres zur Auf nähme des Arzneistoffes eingerichtet ist, während das andere Ende einen Druckball zum Vorschieben des Medikaments trägt.
Das Wesen der Erfindung besteht darin,
ίο daß der am anderen Ende des Einführrohres befindliche Druckball in einer beckenartigen Erweiterung des Einführrohres liegt, welche dem Ball in seitlicher Richtung Spiel gewährt, und ferner an dem aus der beckenartigen Er-Weiterung herau^ragenden Teil des Balles Luftöffnungen angeordnet sind, welche beim Zusammendrücken des Balles mit den Fingern der Hand zugehalten werden. Zweck und Wirkung dieser Neuerungen sind im folgenden näher beschrieben.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist drr Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt; es zeigen:
Fig. ι einen Längsschnitt desselben,
Fig. 2 und 3 das Ende des Einführungsrohres in Einzeldarstellung im Längsschnitt, Fig. 4 und 5 eine Seiten- bzw. Stirnansicht des Druckballes.
Das Rohr α der Vorrichtung zum Einführen von festen Stoffen in Körperhöhlen, beispielsweise von desinfizierenden Suppositorien oder Vaginapräparaten, läuft, wie Fig. 1 erkennen läßt, an seinem vorderen Ende in einen innen zylinderförmig gestalteten Ansatz b mit Außengewinde aus, der zur Aufnahme des in die betreffende Körperhöhle, wie Gebärmutter u. dgl., einzuführenden Medikamentes dient, das zweckmäßig in Granatenform gehalten ist. Im Gebrauch greift über den Zylinderteil b ein nach außen sich erweiternder und zweckmäßig auswechselbarer Ring (Fig. 1 und 3) aus Weichgummi 0. dgl., der so geformt und ausgebildet ist, daß er den Muttermund dicht umfaßt und dadurch eine innige Verbindung zwischen dem Rohr α und dem Muttermund herstellt. Zum . Ausstoßen der Granate aus dem Ansatz b dient der am anderen Ende des Einführrohres α angeordnete Druckball d. Dieser liegt in einer beckenartigen Erweiterung c des Rohres a, die so eingerichtet ist, daß sie dem Ball beim Zusammendrücken von außen nur ein begrenztes seitliches Spiel gewährt. Der äußere Teil des Druckballes e liegt frei und trägt hier zwei Luftlöcher f, die beim Drükken mit den Fingern der Hand zugehalten werden.
Die neuartige Lagerung des Druckballes β in einer beckenartigen Erweiterung des Mutterrohres bewirkt, daß der Druckball nur im beschränkten Maße zusammengedrückt werden kann und demgemäß der im Mutterrohr auf die einzuführende Patrone auszuübende Luftdruck eben nur so groß ist, als dies zum sicheren schmerzlosen Einführen der Patrone in den Muttermund notwendig ist. Die Größe dieses Druckes und damit verbunden die Größe des Balles und die beckenartige, dem Balle seitliches Spiel gewährende Lagerung desselben last sich leicht durch Versuche feststellen.
Die Luftöffnungen f im Ball c ermöglichen im Falle der beim ersten Druck auf den Ball noch nicht vollständigen Einführung der Pa-

Claims (1)

  1. trone in den Muttermund die Ausübung eines zweiten oder dritten Druckes, wobei nur zu beachten ist, daß man beim Zusammendrükken des Balles die Öffnungen f mit den Fingern zuhält, zwecks Ausdehnens des ^Balles aber wieder freigibt. Der Ball wird dann von der durch die Öffnungen eintretenden Außenluft aufgeblasen, so daß er eine Saugwirkung auf das Innere des Mutterrohres a,
    ίο die ein Zurücktreten der Patrone nach dem Rohr hin zur Folge hätte, nicht ausüben kann.
    Wird die Vorrichtung in der vorbeschriebenen Weise richtig gehandhabt, so erfolgt das Einführen der Patrone in den Muttermund vollkommen sicher und gefühllos.
    ■Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Einführen von Arzneistoffen in Körperhöhlen, bei der das eine Ende des Einführrohres zur Aufnahme des Arzneistoffes eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der am anderen Ende des Einführrohres befindliche Druckball (d) in einer beckenartigen Erweiterung (c) des Einführrohres (a) liegt, welche dem Druckball in seitlicher Richtung Spiel gewährt, und daß der Ball an dem aus der beckenartigen Erweiterung herausragenden Teil mit Luftöffnungen versehen ist, welche beim Zusammendrücken des Balles mit den Fingern zugehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3757781A (en) * 1971-09-17 1973-09-11 R Smart Tool for administering pills to animals

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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