DE289440C - - Google Patents
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- DE289440C DE289440C DENDAT289440D DE289440DA DE289440C DE 289440 C DE289440 C DE 289440C DE NDAT289440 D DENDAT289440 D DE NDAT289440D DE 289440D A DE289440D A DE 289440DA DE 289440 C DE289440 C DE 289440C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
- A47K3/00—Baths; Douches; Appurtenances therefor
- A47K3/16—Devices for fastening baths to floors or walls; Adjustable bath feet ; Lining panels or attachments therefor
- A47K3/161—Bathtub aprons
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Floor Finish (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■Λ-.JiS 289440 KLASSE 34 k. GRUPPE
Mantel für Badewannen aus Metall. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1915 ab.
Badewannen werden mit geringen Ausnahmen überall da, wo höhere Ansprüche an die
Sauberhaltung gestellt werden, aus emailliertem Gußeisen, emailliertem Stahlblech, nickel-plattiertem
Blech oder aus Feuerton hergestellt. Badewannen aus Feuerton müssen
wegen des außerordentlich hohen Preises vielfach von der Verwendung ausgeschlossen werden
; sie haben ferner den Nachteil, leicht an
ίο der Oberfläche der Glasur beschädigt zu Werden,
da diese nur dünn und das darunter liegende Material verhältnismäßig weich ist.
Badewannen aus Metall, das emailliert oder nickelplattiert wird, haben wegen der geringen
Wandstärke ein wenig ansprechendes Aussehen und entsprechen in vielen Fällen nicht den
architektonischen Anforderungen. Man hat deshalb schon seit längerer Zeit insbesondere
gußeiserne emaillierte Badewannen derart ausgebildet, daß sie mit Fliesenplatten umkleidet
werden konnten; nach erfolgter Aufstellung solcher Wannen an Ort und Stelle wurde zunächst
eine Wand um die freiliegenden Seiten der Wanne (sofern es sich um Eckwannen oder solche an flacher Wand handelte) oder
ringsum (sofern es sich um freistehende Wannen handelte) emporgeführt bis zum Wannenwulstrand
und diese Wand dann mit den Fliesen belegt und entsprechende Übergänge an den Verbindungsstellen mit den Raumwänden
bzw. dem Fußboden geschaffen.
Die Nachteile dieser Ausführung liegen im wesentlichen in folgendem:
Die fertige Fliesenverkleidung hat die bei
solchen Plattenbelägen unvermeidlichen vielen Horizontal- und Vertikalfugen, die im Laufe
der Zeit durch Angreifen bei der Reinigung immer stärker hervortreten und den Ansprüchen
der Hygiene nicht genügen.
Die Fliesenverkleidung wird fast ausnähmelos vom äußersten Wannenrand senkrecht
herabgeführt, da eine andere Durchbildung große Schwierigkeiten verursachen würde; die
Folge hiervon ist, daß das dichte Herantreten an die Wanne beim Ein- und Aussteigen, besonders
aber bei der Behandlung des Badenden durch das Pflegepersonal, stark behindert ist..
Diese Fliesenverkleidung muß jedesmal an Ort und Stelle besonders ausgeführt und vorher
muß eine Hilfswand um die Wanne gezogen werden, so daß solche Verkleidungen teuer zu stehen kommen und in ihrem guten
Ausfall ganz von der Tüchtigkeit der betreffenden Arbeiter abhängen; die Übergänge
der Verkleidung zu den Wänden des Baderaumes insbesondere machen Schwierigkeiten
und lassen sich nur in ziemlich scharfem Winkel herstellen.
Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. An Stelle der geschilderten
Fliesenverkleidung werden hier die aus Metall hergestellten emaillierten oder nickelplattierten
Wannen mit einem Mantel aus Beton oder Eisenbeton umgeben, der aus fertigen wenigen Stücken besteht, die genau anein-
ander passen. Den Außenflächen dieser Mantelstücke kann beliebige Form gegeben werden,
insbesondere können die Übergänge zu den Wandflächen des Baderaumes oder zum Fußboden
vollkommen zweckmäßig stark gerundet hergestellt werden. Da für eine Wanne nur
wenige Mantel teile benötigt werden, so entsteht nur eine geringe Zahl von Vertikalfugen,
und die Herstellung dieser Mantelstücke in
ίο genauen Formen gestattet, diese Fugen auf
das Mindestmaß zu beschränken; sie können überdies durch Zement sauber verstrichen
werden, und es entsteht dann eine vollkommen glatte Fläche, die, mit einem Lackanstrich
versehen, in hygienischer Beziehung das Vollkommenste darstellt und rostfrei bleibt.
Insbesondere kann hier durch entsprechende Formgebung der Mantelstücke das notwendige
Zurückspringen der Sockelfläche gegenüber dem äußersten oberen Wannenrand erzielt
werden, so daß ein bequemes Herantreten an die Wanne ermöglicht wird.
Die Mantelstücke werden fertig passend geliefert und sind entsprechend ausgebildet zur
schnellen Verbindung, so daß nach Aufstellung der Wanne die Verkleidung in kürzester Zeit
unabhängig von der Geschicklichkeit des Arbeiters sauber erfolgen kann; da die Mantelstücke
fabrikmäßig billig herzustellen sind, so stellt sich die fertige Verkleidung äußerst
niedrig im Preise.
Mit dieser Verkleidung kann das gleiche Aussehen wie das der Feuertonwannen erzielt
werden, ohne daß man deren oben angeführte
Nachteile in Kauf zu nehmen braucht.
Der Betonmantel läßt sich endlich so ausbilden, daß an seinem Sockel ein Belag von
Fliesenplatten bequem angesetzt werden kann, wenn ein solcher beim Übergang zum Fußboden
gewünscht wird.
Die Zeichnung zeigt eine Wanne, die rechts in die Raumecke übergeht, und zwar stellt
Fig. ι die Vorderansicht,
Fig. 2 die Seitenansicht, und
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Wanne dar.
Die auf beliebiger Unterlage α stehende Wanne δ ist mit dem Mantel c aus Beton
umgeben. Am Unterteil ist der Mantel so ausgebildet, daß mittels der Mörtelschicht d
die Übergangsplatten e zum Plattenbelag f des Bodens an Ort und Stelle bequem angesetzt
werden können.
Claims (2)
1. Mantel für Badewannen aus Metall, dadurch gekennzeichnet, daß er aus fertigen
zusammenpassenden Stücken von Beton oder Eisenbeton besteht, die an der
Verwendungsstelle rasch zusammengesetzt werden können. ■
2. Mantel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein unterer Teil zum
dichten Anschluß eines Fliesensockels eingerichtet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE289440C true DE289440C (de) |
Family
ID=544472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT289440D Active DE289440C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE289440C (de) |
-
0
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