AT17860U1 - Verfahren und Vorrichtung zur Sanierung von Toiletten - Google Patents
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Abstract
Verfahren zur Sanierung von wandhängenden oder bodenstehender Toilettenschüsseln (2), die mindestens flüssigkeitsleitend mit einem wandhängenden Spülkasten (6) und einem Bodenablaufrohr (16) verbunden sind, wobei die wandseitige Befestigung der Toilettenschüssel (2) und des Spülkastens (6) von einer kastenförmigen, rückseitig offenen Verkleidungsschale (13) und das bodenseitige Bodenablaufrohr (16) von einer kastenförmigen mindestens bodenseitig offenen Verkleidungsschale (14) abgedeckt werden.
Description
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR SANIERUNG VON TOILETTEN.
[0001] Das Gebrauchsmuster betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Sanierung von wandhängenden und bodenstehender Toiletten.
[0002] Bei der Sanierung von Toilettenanlagen in Privathäusern wird häufig eine Situation vorgefunden, bei der eine Toilettenschüssel an einer Wandfläche hängend befestigt ist und die Unterseite der Toilettenschüssel mit einer keramischen Verkleidungsschale umkleidet ist, welche das Bodenablaufrohr verdeckt. Die Verkleidungsschale ist dabei ebenfalls mit Schrauben und Dübeln an der Wand befestigt. Dabei ergibt sich eine zu vermeidende Anschlussfuge zwischen der Unterseite der Toilettenschüssel und der schalenförmigen Verkleidungsschale. Toilettenschüsseln können auch aus einem Stück hergestellt sein und am Bodenbefestigt sein.
[0003] Der Spülkasten ist an der Wandfläche oder auf dem wandseitigen Podest der Toilettenschüssel befestigt. Es handelt sich dabei um eine bekannte, offene Wand- oder Bodenmontage, die den Nachteil hat, dass eine Vielzahl von Fugen und Anschlüsse sichtbar sind, die durch die Ablagerung von Schmutz zu unhygienischen Verhältnissen führen. Die Reinigung unterhalb und hinter der Toilette ist mühsam, da die Flächen schwer zugänglich sind.
[0004] Weiterer Nachteil ist das unschöne, zerklüftete Aussehen der Gesamtanlage, insbesondere dann, wenn ein wand- und oder bodenseitiges Fliesenschild mit einem altmodischen Design vorhanden ist.
[0005] Weiters gibt es Toiletten-Anlagen, deren wandhängenden Elemente (Spülkasten und Drückergarnitur) mit beschichteten Spanplatten oder mit Gipskartonplatten umkleidet sind. Dabei besteht allerdings der Nachteil, dass die Anfertigung der Umkleidung mühsam und arbeitsaufwändig ist und dass die aneinander anstoßenden Kanten der Span- oder Gipskartonplatten Fugen bilden, die nicht zuverlässig abgedichtet werden können. In diese Fugen kann Wasser eindringen, was zum Aufquellen der geschnittenen Platten führt.
[0006] Die DE 10 2019 114 656 A1 und die DE EP 3 075 529 A1 offenbaren Abdeckungselemente für eine Vorwandinstallation. Die DE 10 2011 110 654 A1 beschreibt eine Blende mit Durchbrüchen für Sanitäreinrichtungen. Aus DE 82 02 368 U1 ist ein Installationsblock für eine Vorwand-Montage bekannt. Die bekannten Elemente sind lediglich zur Abdeckung der wandseitigen Installationselemente geeignet.
[0007] Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Sanierung von Toilettenanlagen vorzuschlagen, welches das vorher erwähnte zerklüftete Aussehen der Gesamtanlage vermeidet, ein neuwertiges Design anbietet und das ursprüngliche wand- oder bodenseitigen Fliesenschild abdeckt und dabei besonders einfach, kostengünstig und schnell zu montieren ist.
[0008] Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt durch ein Verfahren nach der technischen Lehre des Anspruches 1. Vorteilhafte Weiterbildungen dieses Verfahren sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Eine besonders bevorzugte Ausführung einer solchen Toilettenanlage ist Gegenstand des unabhängigen Anspruches 4.
[0010] Bei der Neuerung wird es bevorzugt, wenn die wandseitige oder bodenseitige Befestigung der Toilettenschüssel und des Spülkastens von einer kastenförmigen, rückseitig offenen Verkleidungsschale und das bodenseitige Bodenablaufrohr von einer kastenförmigen mindestens bodenseitig offenen Verkleidungsschale abgedeckt werden und dass mindestens die eine - bevorzugt jedoch beide - Verkleidungsschalen aus einem ausgehärteten Gießwerkstoff bestehen. Damit wird der Vorteil erreicht, dass die kastenförmigen Verkleidungsschalen nicht mehr aus einzelnen, fugenbildenden Platten zusammengesetzt sind, sondern einen einheitlichen (monolithischen) im Gießverfahren hergestellten Kasten bilden, der keinerlei abzudichtende Fugen auf-
weist.
[0011] Der jeweilige Kasten kann auch im Werk aus im Gießverfahren oder Extrusionsverfahren hergestellten Platten erstellt werden und mit demselben Material an den Plattenstößen stoffschlüssig vergossen werden. Die in einem Stück gegossenen jeweils halboffenen Verkleidungsschalen oder werkseitig stoffschlüssig verbundene Elemente, können sofort montiert werden und benötigen auf der Baustelle keinerlei Handarbeit, wie bei der alten Technik beim Zuschneiden und Zusammenfügen von Plattenelementen auf der Baustelle der Fall gewesen ist.
[0012] Damit wird der Vorteil einer glatten und fugenlosen Abdeckung der gesamten Anlage gewährleistet, denn es werden im Prinzip zwei kastenförmige Verkleidungsschalen aneinander angefügt, wodurch es zu einer glatten, fugenlosen Abdeckung der Wand- und Bodenseite kommt. Dabei ist gewährleistet, dass aufgrund der Herstellung im Gießverfahren oder wegen des stoffschlüssigen Zusammenfügens der Elemente, die Verkleidungsschalen in sich glatt und fugenfrei ausgebildet sind.
[0013] Damit werden unschöne wandseitige und bodenseitige Fliesenschilder abgedeckt und durch ein modernes Design der verwendeten Verkleidungsschalen ersetzt.
[0014] Dabei wird es bevorzugt, wenn die Verkleidungsschalen aus einem einheitlichen, monolithischen bzw. einteiligen Mineralguss bestehen. Die Kastenform der Verkleidungsschalen ist daher in sich fugenlos aus einem Stück gefertigt. Dies erfolgt bevorzugt in einem Mineralgussverfahren oder mit stoffschlüssiger Fugenvergusstechnik, was zu jeweils einem fugenlosen, einseitig offenen Kasten führt.
[0015] Das Eindringen von Feuchtigkeit in Stoßkanten, wie es beim Stand der Technik in Kauf genommen werden musste wird bei der Neuerung vermieden, denn die Verkleidungsschalen sind aus einem einheitlichen, durchgehenden Werkstoff als eine einheitliche Kastenform ohne Stoßoder Verbindungskanten gegossen. Sie bestehen demnach aus einem einzigen monolithischen Formteil, das vorzugsweise aus einem aushärtenden mineralischen Kunststoff besteht, der in einer Gießform eingegossen wird und dort aushärtet. Nach der Entfernung aus der Gießform ergibt sich eine fugenfreie, hochbelastbare Kastenform für die Verkleidungsschale. Die kastenförmigen Verkleidungsschalen bestehen daher bevorzugt aus einem Mineralguss oder Mineralgussplatten mit fugenloser Vergusstechnik, der mit einem Material mit dem Handelsnamen „Corian" oder „Kerrock" oder „Getacore" hergestellt wurde.
[0016] Dabei wird ein Mineralstoff zu einem feinen Pulver zermahlen und mit einem aushärtbaren Kunststoff gemischt und danach in eine kastenförmige Gießform eingefüllt und dort zur Aushärtung gebracht.
[0017] Bei der Fugenvergusstechnik werden Mineralguss-Platten mit demselben Gussmaterial welches auch für die Platten verwendet wurde, gefügt und stoffschlüssig und fugenlos vergossen und damit zu einem einteiligen Werkstück verbunden.
[0018] In einer bevorzugten Ausführung besteht das Material zu etwa 66 % seines Gewichts aus Gibbsit (einer aus Bauxit gewonnenen Modifikation von Aluminiumhydroxid), etwa 33 % aus PoIymethylmethacrylat (PMMA) sowie aus Katalysatoren und anderen Härtungsmitteln. Es ist durchgehend gefärbt oder mit Farbpigmenten versehen und liegt in 72 Farben vor.
[0019] Äußerlich ähnelt es Marmor, weist jedoch eine geschlossenere Oberflächenbeschaffenheit, eine geringere Wärmeleitfähigkeit - Corian: 0,769 W / (m - K) (ähnlich wie Glas), Marmor: 2,8 W / (m - K) - und Resistenz gegen verdünnte Säuren auf. Anders als Marmor kann man den Mineralwerkstoff mit Holzbearbeitungswerkzeugen fräsen und schneiden, aber auch dreidimensional thermisch verformen und fugenlos verbinden bzw. vergießen.
[0020] Diese Vorteile einer marmorähnlichen Oberfläche mit einer geschlossenen Oberflächenstruktur, die gegen Verschmutzung unempfindlich ist, macht sich die Neuerung zu eigen.
[0021] Die Neuerung wird anhand eines Ausführungsbeispiels gemäß den Zeichnungen näher erläutert, wobei
[0022] Fig. 1 die perspektivische Ansicht einer herkömmlichen Toilettenanlage nach dem Stand der Technik
[0023] Fig. 2 die perspektivische Ansicht der neuerungsgemäßen Toilettenanlage
[0024] Fig. 3 ein erster Verfahrensschritt bei der Montage der neuen Anlage schematisiert im Schnitt
[0025] Fig. 4 ein zweiter Verfahrensschritt [0026] Fig. 5 ein dritter Verfahrensschritt [0027] Fig. 6 ein vierter Verfahrensschritt
[0028] Fig. 7 eine perspektivische Darstellung bei der Montage der bodenseitigen Verkleidungsschale
[0029] Fig. 8 ein zweiter Verfahrensschritt nach Fig. 7
[0030] Fig. 9 ein dritter Verfahrensschritt nach fertiger Montage der bodenseitigen Verkleidungsschale
[0031] in Figur 1 ist eine herkömmliche Sitztoilette 1 in ihrer Einbausituation nach dem Stand der Technik dargestellt. Es handelt sich um eine wandhängende WC-Schüssel 2, auf der ein Spülkasten 6 aufgesetzt ist. Die Unterseite der WC-Schüssel 2 ist mit einer Verkleidung 4 umgeben, die in der Regel aus einem Keramikmaterial besteht. Es kann auch vorgesehen sein, dass an der Unterseite der WC-Schüssel 1 ein Standfuß 3 angeordnet ist. In an sich bekannter Weise wird der WC-Schüssel 2 von einem Deckel 5 abgedeckt.
[0032] Der in Figur 1 dargestellten Sitztoilette 1 ist an einer Wandfläche 8 und auf einer Bodenfläche 9 eingebaut, wobei die Drückergarnitur 7 im Bereich der WC-Schüssel 2 angeordnet ist.
[0033] Hier setzt die Neuerung mit den neuerungsgemäßen Maßnahmen ein, die in Figur 2 dargestellt sind. Die Figur 2 zeigt eine Sitztoilette 10 nach der Neuerung und es ist gezeigt, dass die wandseitige Verkleidung von einer kastenförmigen Verkleidungsschale 13 gebildet ist, in deren Bereich die Drückergarnitur 7 angeordnet ist. In einer bevorzugten Ausgestaltung reicht die wandseitige Verkleidungsschale 13 bis zum Boden 9, um ein geschlossenes Aussehen zu erreichen.
[0034] Die WC-Schüssel 12 ist wandhängend ausgebildet. Das bodenseitige Bodenablaufrohr 16 (siehe Figur 3) ist von einer bodenseitigen Verkleidungsschale 14 abgedeckt. Dabei wird es bevorzugt, wenn auch diese Verkleidungsschale 14 aus einem kastenförmigen einteiligen Element besteht und aus ästhetischen Gründen ist die Deckfläche mit einer umlaufenden Fase 15 versehen.
[0035] Die Figuren 3-6 zeigen die Vorwandmontage einer solchen Sitztoilette 10. Nach Figur 3 wird zunächst das Bodenablaufrohr 16 verlegt, welches mit einem Bodenanschluss 20 in den bauseits vorhandenen Ablaufkanal mündet und mit einer oberen Anschlussöffnung 19 gegen die Rückseite der WC-Schüssel 12 gerichtet ist.
[0036] Die Figur 4 zeigt, dass vor der Wandfläche 8 ein Montagegestell 17 montiert wird, in dessen Bereich der Spülkasten 6 mit der Drückergarnitur 7 angeordnet ist. Ferner wird der Wasserzulauf 18 vom Spülkasten 6 nach vorne gegen die Rückseite der WC-Schüssel 12 gerichtet, um einen späteren Wasseranschluss an der WC-Schüssel 12 zu ermöglichen.
[0037] In Figur 5 ist gezeigt, dass die WC Schüssel 12 am Montagegestell 17 befestigt wird und die Anschlüsse 16,18 hergestellt werden. Gleichzeitig ist gezeigt, dass die gesamte, wandseitige Einbausituation von der wandseitigen Verkleidungsschale 13 kastenförmig abgedeckt wird und dass der Bodenablauf 16 durch die bodenseitige Verkleidungsschale 14 abgedeckt ist.
[0038] Die Zuordnung der einander zugeordneten Verkleidungsschalen 13,14 ist in Figur 6 im Schnitt dargestellt.
[0039] Die Figuren 7-9 zeigen die verschiedenen Montageschritte für die Montage der Verkleidungsschalen 13,14. Dabei wird die kastenförmige wandseitige Verkleidungsschale 13 einfach
von oben auf die wandseitige Verkleidung geschoben und entweder an Bereichen der Wand oder vorzugsweise am Montagegestell 17 festgelegt.
[0040] Nach der Montage der wandseitigen Verkleidungsschale 13 ist aus Figur 7 zu entnehmen, dass noch der Bodenanschluss 20 sichtbar ist.
[0041] Zur Kaschierung des Bodenanschlusses 20 wird die kastenförmige, bodenseitige Verkleidungsschale 14 in Pfeilrichtung 23 gegen die Vorderseite der wandseitigen Verkleidungsschale 13 geschoben, um so die Endposition nach Figur 8 und 9 einzunehmen.
[0042] Die Verbindung zwischen der bodenseitigen Verkleidungsschale 14 mit der Vorderseite der wandseitigen Verkleidungsschale 13 kann verschiedenartig ausgebildet sein. Nach einer ersten Ausführungsform kann es vorgesehen sein, dass die Verbindung als Magnethaft-Verbindung ausgebildet ist, um zu ermöglichen, dass die bodenseitige Verkleidungsschale 14 jederzeit von der wandseitigen Verkleidungsschale 13 abgenommen werden kann. Dabei sind am einen Teil Haftmagnete und am gegenüberliegenden Teil geeignete Metallelemente oder weitere Magnete angeordnet.
[0043] Anstatt einer solchen Magnethaft-Verbindung können auch andere lösbare Verbindungsmittel verwendet werden, wie zum Beispiel eine Einhängeverbindung, die über miteinander zu verbindende Profile erfolgt oder über eine Schraubverbindung oder dergleichen mehr.
[0044] Es kann auch vorgesehen sein, die so entstandene Verbindungsfuge mit einer dauerelastischen Klebemasse zu verschließen.
[0045] Aus Figur 9 ergibt sich in Verbindung mit der Figur 2 das neuartige Aussehen der neuerungsgemäßen Sitztoilette 10 mit einem modernen Design und schmutzabweisenden, sowie fugenlosen und gegen Feuchtigkeit unempfindlichen Oberflächen.
REFERENZNUMMERN
1 Sitztoilette (St.d. T.) 2 WGC-Schüssel
3 Standfuß 4 Verkleidung 5 Deckel
6 Spülkasten
7 Drückergarnitur
8 Wandfläche
9 Bodenfläche
10 Sitztoilette
11
12 WGC-Schüssel
13 Verkleidungsschale (Wand) 14 Verkleidungsschale (Boden) 15 Fase (in 14)
16 Bodenablaufrohr
17 Montagegestell
18 Wasserzulauf
19 Anschlussöffnung
20 Bodenanschluss (von 16) 21 Seitenwand
22 Stirnwand
23 Pfeilrichtung
Claims (10)
1. Verfahren zur Sanierung von wandhängenden oder bodenstehenden Toilettenschüsseln (2), die mindestens flüssigkeitsleitend mit einem wandhängenden Spülkasten (6) und einem Bodenablaufrohr (16) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die wandseitige Befestigung der Toilettenschüssel (2) und des Spülkastens (6) von einer kastenförmigen, rückseitig offenen Verkleidungsschale (13) und das bodenseitige Bodenablaufrohr (16) von einer kastenförmigen mindestens bodenseitig offenen Verkleidungsschale (14) abgedeckt werden, wobei mindestens eine Verkleidungsschale (13, 14) im Gießverfahren oder in fugenloser Vergusstechnik von Plattenelementen hergestellt ist und aus einem monolithischen Gusswerkstoff oder einem einteiligen fugenlos gefügten Element besteht.
2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass in einem ersten Verfahrensschritt die zu sanierende Toilettenschüssel (2) von ihrer Wand- und gegebenenfalls von ihrer Bodenbefestigung entfernt wird, dass in einem zweiten Verfahrensschritt eine Vorwandmontage mit einem Montagegestell (17) erstellt wird, dass in einem dritten Verfahrensschritt ein Bodenablaufrohr (16) mit seiner schüsselseitigen Anschlussöffnung (19) im Montagegestell (17) befestigt wird, dass in einem vierten Verfahrensschritt, das wandseitige Montagegestell (17) von der mindestens rückseitig offenen, wandseitigen Verkleidungsschale (13) abgedeckt wird und dass in einem fünften Verfahrensschritt die Toilettenschüssel (2) am Montagegestell (17) mit Anschluss an der rohrseitigen Anschlussöffnung (19) und einem im Montagegestell (17) angeordneten Spülkasten (6) befestigt wird und dass in einem sechsten Verfahrensschritt das bodenseitige Bodenablaufrohr (16) mit der mindestens halboffenen, bodenseitigen Verkleidungsschale (14) abgedeckt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die bodenseitige Verkleidungsschale (14) fluchtend und abgedichtet mit der Vorderseite der wandseitigen Verkleidungsschale (13) verbunden wird.
4. Vorrichtung zur Sanierung wandhängender oder bodenstehender Toilettenschüsseln (2), die mit einem Spülkasten (6) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandanschlüsse und die wandseitige Befestigung von einer rückseitig offenen, etwa schachtelförmigen wandseitigen Verkleidungsschale (13) und die Bodenseite unter der WC-Schüssel (2) mit mindestens dem dort angeordneten Bodenablaufrohr (16) von einer mindestens bodenseitig offenen Verkleidungsschale (14) abgedeckt sind, wobei mindestens eine der Verkleidungsschalen (13, 14) aus einem monolithischen oder fugenfrei stoffschlüssig gefügten und verbundenen Gusswerkstoff besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wandseitige Verkleidungsschale (13) als aufrechtstehender, mindestens rückseitig offener werkstoffeinstückiger, fugenloser Kasten ausgebildet ist, der das wandseitige Montagegestell (17) vollständig und bodentief abdeckt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die bodenseitige Verkleidungsschale (14) als liegender, mindestens bodenseitig offener, werkstoffeinstückiger, fugenloser Kasten ausgebildet ist, der mit seiner gegen Wand gerichteten Rückseite an der wandseitigen Verkleidungsschale (13) abgedichtet anschließt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen der wandseitigen Verkleidungsschale (13) und der bodenseitigen Verkleidungsschale (14) demontierbar ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die demontierbare Verbindung als Magnethaft-Verbindung oder als Schraubverbindung oder als Einhängeverbindung ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungsschalen (13, 14) aus einem monolithischen Material, vorzugsweise aus im Mineralguss-Verfahren oder stoffschlüssig gefügten Elementen hergestellten Kasten bestehen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungsschalen (13, 14) fugenlos in einem Gießverfahren oder stoffschlüssiger Kantenvergusstechnik zusammengesetzt sind und aus einem ausgehärteten Kunststoff-Mineralgemisch bestehen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM50055/2022U AT17860U1 (de) | 2022-03-21 | 2022-03-21 | Verfahren und Vorrichtung zur Sanierung von Toiletten |
| DE202023101419.4U DE202023101419U1 (de) | 2022-03-21 | 2023-03-21 | Vorrichtung zur Sanierung von Toiletten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| ATGM50055/2022U AT17860U1 (de) | 2022-03-21 | 2022-03-21 | Verfahren und Vorrichtung zur Sanierung von Toiletten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT17860U1 true AT17860U1 (de) | 2023-05-15 |
Family
ID=86282143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| ATGM50055/2022U AT17860U1 (de) | 2022-03-21 | 2022-03-21 | Verfahren und Vorrichtung zur Sanierung von Toiletten |
Country Status (2)
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Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE8202368U1 (de) * | 1982-01-30 | 1982-05-13 | MERO-Werke Dr.-Ing. Max Mengeringhausen, GmbH & Co, 8700 Würzburg | Installationsblock fuer eine vorwand-montage |
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| EP3075529A1 (de) * | 2015-03-09 | 2016-10-05 | Grohe AG | Vorwandinstallationsabdeckung, beinhaltend eine thermoplastische schicht und verstärkungsschichten, sowie eine vorrichtung beinhaltend die vorwandinstallationsabdeckung |
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2022
- 2022-03-21 AT ATGM50055/2022U patent/AT17860U1/de unknown
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2023
- 2023-03-21 DE DE202023101419.4U patent/DE202023101419U1/de active Active
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE202023101419U1 (de) | 2023-09-15 |
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