DE289202C - - Google Patents

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DE289202C
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DENDAT289202D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D65/00Wrappers or flexible covers; Packaging materials of special type or form
    • B65D65/38Packaging materials of special type or form
    • B65D65/40Applications of laminates for particular packaging purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES.
PATENTAMT.
Beim Gegenstand des Hauptpatentes wird das gleichmäßige Abrollen und Zusammeiv laufen der zu belegenden, einseitig auf ganzer Fläche mit Klebstoff versehenen, getränkten Papierbahn mit der Bahn oder, den Bahnen, welche das hierfür bestimmte Metall tragen, mittels Druck durch und zwischen zwei AVaI-zen o. dgl. bewirkt.
Da nun die Blattmetallbahn nicht aus einem fortlaufenden Blattmetallstreifen, sondern aus einer Anzahl auf einer Unterlage hintereinander liegender Blätter besteht, so kann es vorkommen, daß beim Ablauf der Blattmetallbahn über die Blattmetallwalze ein solches Metallblatt sich von seiner Bahn lostrennt und infolge seines Eigengewichtes rascher wie die Bahn selbst sich nach unten bewegt. Dieses Blatt wird in diesem Fall zwischen den Walzen zerknittert und in diesem Zustand auf die zu belegende Papierbahn aufgeklebt, während ein Teil der mit diesem Blatt zu belegenden Papierbahnfläche frei, d. h. unbelegt bleibt.
Der gleiche Mißstand ergibt sich übrigens auch bei bekannten Einrichtungen zur Her-Stellung von:'.Metallseidenpapier für Zigarettenmundstücke.
Um dies zu vermeiden, verfährt man so, daß man die mit Klebstoff versehene Papierbahn mit der feuchten Klebseite nach innen über eine nach außen gekrümmte Fläche zieht und zwischen diese und die Papierbahn eine oder mehrere nebeneinander liegende Blattmetallbahnen, mit dem Blattmetall gegen die Klebseite der Papierbahn gerichtet, einlaufen läßt, wobei diese von der feuchten Papierbahn mitgenommen werden und das Blattmetall durch die gespannte Papierbahn auf die Klebseite der letzteren aufgedrückt wird.
Hierdurch wird nicht allein obiger Nachteil vermieden; es fallen auch Zahnradgetriebe und sonstige Transmissionen \veg. Die Bewegung sämtlicher in Betracht kommender Walzen und die Regelung dieser Bewegung erfolgt ausschließlich durch den Abzug der Bahn des so hergestellten Blattmetallpapieres.
Die nach außen gekrümmte Fläche wird hierbei zweckmäßig durch eine Vielzahl im Bogen angeordneter Walzen gebildet, welche' gegenüber einer einzigen großen Walze den Vorteil besitzen, daß sie auch bei Herstellung breiterer Metallpapierbahnen Faltenbildung vermeiden.
Eine nach diesem . Verfahren arbeitende Einrichtung ist in Fig. 1 in einer Ausführungsform in einem schematisch gehaltenen Querschnitt dargestellt. Hierbei sind die dem Hauptpatent entsprechenden Teile mit den gleichen Buchstaben bezeichnet wie dort.
α ist die Papierrolle, deren Bahn b mit Blattmetall belegt werden soll. Dieselbe ist. mit Klebstoff versehen, d ist die Blattmetallrolle, welche zwischen den Papierschichten e das
Blattmetall / trägt, i ist eine ruhende oder umlaufende Walze, auf deren gekrümmter Fläche k die Vereinigung der mit Klebstoff versehenen Papierbahn mit dem Blattmetall stattfindet. / ist die Abzugswalze \ron genügend großem Durchmesser, welche das Abziehen des fertigen Metallpapieres von der gekrümmten Fläche k und dadurch das Abziehen der Bahnen b und e f von ihren Rollen a
ίο bzw. d vermittelt. Die Rolle α ist zweckmäßig mit einer Bremsvorrichtung versehen, um die Papier- und Metallbahnen während ihres Laufes über die gekrümmte Fläche k in entsprechender Spannung zu erhalten, h ist die Walze, auf welche wie bei dem Hauptpatent die leer gewordene Bahn e aufgespult wird.
Der Vorgang ist nun folgender:.
Die Abzugswalze I wird in Drehung versetzt. Sie nimmt die auf ihr aufliegende, mit Klebstoff versehene feuchte Papierbahn b durch Adhäsion mit und zieht sie dadurch von der Rolle α ab. Mit der Bahn b, deren Klebseite der gekrümmten Fläche k zugerichtet ist, ist bei m die Bahn e mit dem Blattmetall / — Metall nach außen — zusammengeführt, wo-■ bei das Blattmetall von der mit Klebstoff versehenen Oberfläche der Bahn b aufgenommen wird. Die feuchte Papierbahn zieht nun nach dem Zusammenlaufen mit der Bahn e, f diese mit derselben Geschwindigkeit, mit welcher sie läuft,' von der Rolle d ab. Während des Laufes beider Bahnen über die gekrümmte Fläche k erfolgt die innige, glatte und gleichmäßige Verbindung von Metall mit Papier.
Die leer gewordenen Bahnen e werden bei /1 zu neuer Verwendung aufgespult und das mit Metall belegte Papier auf bekannten Trockenvorrichtungen getrocknet und zur Weiterverarbeitung aufgerollt.
Die bis η mitlaufende Papierbahn et welche ursprünglich das Metall trug, schützt das bei m auf die zu bearbeitende Papierbahn aufgetragene Metall vor Beschädigung durch die gekrümmte Fläche k und ermöglicht zugleich das Belegen eines ganz dünnen und feuchten Papieres, weil sie dessen Widerstandsfähigkeit gegen die Spannung entsprechend verstärkt.
Eine weitere Ausführungsform zeigt Fig. 2
schematisch im Querschnitt, während Fig. 3 einen Teil eines Grundrisses der Blattmetallbahnen und -rollen wiedergibt; Fig. 4 ist ein Schnitt A-B durch die. Blattmetallbahnen.
Die Einrichtung ist hierbei im wesentlichen die gleiche wie inFig. 1, nur sind hier mehrere Blattmetallbahnen f-e, f^-e1 nebeneinander angeordnet. Hierbei liegen die Bahnen f-e über den Bahnen f11 und übergreifen dieselben an den Rändern beio. Zu diesem Zwecke ist es nötig, die Rollen a1 der Bahnen fl-ex hinter die Rollen α der Bahnen f-e zu verlegen.
Treffen nun diese gemeinschaftlich und gleichzeitig sich bewegenden Blattmetallbahnen f-e, /^-c1 bei m auf den Klebstoff der Papierbahn b, so werden die Blattmetallschichten /, f1 von den Bahnen e, e1 abgehoben, um sich mit der Papierbahn b zu vereinigen, wobei die Schichten f1 den Kanten p der darüberliegenden Bahnen f, e entlang von ihren bei 0 unter den letzteren Bahnen liegenden streifenförmigen Teilen abgetrennt werden. Dadurch ergibt sich bei dem auf diese Weise hergestellten Metallpapier ein dichtes Anschließen der nebeneinander liegenden Blattmetallauflagen. Natürlich muß das zu den Bahnen e verwendete Material hierbei möglichst dünn, aber möglichst widerstandsfähig gewählt werden, damit eben die Kanten hierbei abtrennend (schneidend) auf das Blattmetal! der Bahnen /1J ß1 Avirken.
Eine dritte Ausführungsform zeigt Fig. 5 schematisch im Querschnitt. Fig. 6 ist hierzu ein Teil eines Grundrisses der Blattmetallbahnen und -rollen, Fig. 7 ein Schnitt C-D durch die Blattmetallbahnen und Fig. 8 ein Grundriß einer einzelnen Blattmetallbahn f1, e1.
Hier ist vor allem die gekrümmte Fläche k durch eine Anzahl bogenförmig angeordneter fest oder drehbar gelagerter AValzen q gebildet, über welche die Papierbahn b mit den Blattmetallbahnen gezogen wird.
Außerdem ist über der Abzugs\valze / noch eine Druckwalze r angeordnet, welche (federnd oder gewichtsbeeinflußt) die Blattmetallschicht f, f1 nochmals fest an die Papierbahn b andrückt, wobei zwischen Druckwalze und Blattmetallschicht die Trägerschicht es e1, e- verläuft und die Blattmetallschicht vor der unmittelbaren Berührung mit der Druckwalze schützt. Die Anordnung der Blattmetallbahnen ist dabei in folgender Weise getroffen:
Die Bahnen c, f und deren Rollen α sind in der gleichen Weise gestaltet wie oben. Die daneben liegenden Bahnen e1, f1 und deren Rollen dagegen zeigen die Eigentümlichkeit, daß die Trägerschicht (Papier o. dgl.) e1 schmäler ist \vie die Blattmetallschicht f1 und diese beiderseitig über die Trägerschicht e1 vorsteht. Beide Schichten kommen von den Rollen α1. Sie sind in diesen mit einer weiteren Papier- o. dgl. Schicht e" zusammengerollt, welche mindestens ebenso breit ist wie die Blattmetallschicht f1, über dieser oder unter der Trägerschicht e1 liegt, sich mit der Blattmetallschicht f1 deckt und also auch beiderseits über die Trägerschicht ex vorsteht. Die Schicht ΰ2 dient als Schutzschicht für das Blattmetall insofern, als sie bei der Verpackung, beim Transport usw. der Rollen a1 das Abstoßen der über die Trägerschicht e1 vorstehenden Blattmetallränder verhindert.
Die Bahnen e, f untergreifen nun bei Aus-
Übung vorliegenden Verfahrens beiderseitig an den Rändern die Blattmetallschichten f1 und verlaufen neben den Trägerschichten e1. Die Papierschicht e2 wird beim Abwickeln der Rollen α1 auf einer Rolle h1 aufgewickelt. Um diese Anordnung zu ermöglichen, liegen die Rollen ä1 vor den Rollen a. Auch hier kann, wie bei der vorbeschriebenen Ausführungsform, bei der Vereinigung der Papierbahn b
ίο mit dem Blattmteall keinerlei Zwischenraum zwischen den einzelnen Streifen oder Bahnen desselben entstehen.
Die Ausführungsformen Fig. 2 bis 8 weisen gegenüber dem Hauptpatent den Vorteil auf, daß bei Anwendung zweier oder mehrerer Blättmetallrollen nicht auch zwei oder mehrere zugehörige Druckwalzen nötig sind, sondern die sämtlichen von den Blattmetallrollen ablaufenden Blattmetallbahnen über eine gemeinsame, nach außen gekrümmte Fläche laufen. Auch eine Gegendruckwalze hierzu ist entbehrlich.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung" von Metallpapier in Bahnen durch Übertragung edlen oder unedlen Blattmetalles von einer Blattmetallrolle auf eine bewegte Papierbahn nach Patent 276100, dadurch gekennzeichnet, daß man die Papierbahn (b) mit der feuchten Klebseite nach innen über eine nach außen gekrümmte Fläche zieht und zwischen diese und die Papierbahn eine oder mehrere nebeneinander liegende Metallpapicrbahnen mit dem Blattmetall gegen die Klebseite der Papierbahn gerichtet einlaufen läßt, wobei diese von der feuchten Papierbahn mitgenommen werden und das Blattmetall durch die ge- \ spannte Papierbahn auf die Klebseite der letzteren aufgedrückt wird.
2. Vorrichtung zur Ausübung des A'Ter-
fahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte Fläche durch eine (i) oder mehrere im Bogen angeordnete Walzen (q) gebildet ist und die Papierbahn (b) von einer Abzugwalze (/) aus nach dem Einlaufen der Metallpapierbahnen (f-e, f1-^1) über die gekrümmte Fläche gezogen wird.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, durch gekennzeichnet, daß an der Abzugwalze (I) eine Druckwalze (r) angeordnet ist, welche das Blattmetall fest auf die Papierbahn (b) preßt, wobei zwischen der Druckwalze und dem Blattmetall dessen Trägerschicht (e, e1, e") verläuft.
4. Verfahren nach Patentanspruch 1 mit mehreren nebeneinander liegenden Metallpapierbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallpapierbahnen (f-e) mit ihren Rändern abwechselnd die benachbarten Metallpapierbahnen (f1-^) übergreifen, wobei beim Abnehmen der Trägerbahnen von den Metallbahnen ein Abtrennen der zwischen den übereinanderliegenden Trägerbahnenrändern befindlichen Metallstreifen stattfindet.
5. Verfahren nach Patentanspruch 1 mit mehreren nebeneinander liegenden Metallpapierbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbahnen (e-e1) nebeneinander verlaufen, während die Ränder der Blattmetallschichten (f1) die der benachharten Blattmetallschichten (/) abwechselnd übergreifen.
6. Blattmetallrolle mit Trägerschicht nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattmetallschicht breiter ist wie die Trägerschicht und beiderseitig über die letztere vorsteht, und daß eine weitere Papier- o. dgl. Schicht über der Blattmetall- oder unter der Trägerschicht angeordnet ist, welche zum Schütze der Ränder des Blattmetalles dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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