DE288482C - - Google Patents

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DE288482C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/08Primers; Detonators
    • F42C19/0823Primers or igniters for the initiation or the propellant charge in a cartridged ammunition
    • F42C19/0834Arrangements of a multiplicity of primers or detonators dispersed within a propellant charge for increased efficiency

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Tea And Coffee (AREA)
  • Medicines Containing Plant Substances (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Patrone für langsam brennende Brandsätze, deren Flamme zur Entzündung oder Erhitzung von vorbeistreichenden Gasen, oder zur Entzündung brennbarer Flüssigkeiten dient.
Bei der üblichen Ausführung derartiger Patronen, bei denen die Zündung oben erfolgt, wird der Zündstrahl des die Zündung des Brandsatzes bewirkenden Zündhütchens durch
ίο ein über diesem angeordnetes Brandröhrchen fortgeleitet. Diese Ausführung hat die Nachteile, daß der Zündstrahl bzw. das Feuer des Zündhütchens zum großen Teil· durch das offene Brandröhrchen. ohne jede Wärmeausnutzung senkrecht ins Freie verpufft und durch die große Explosivkraft und . Durchtrittsgeschwindigkeit des ■ Zündstrahles den anzu-.' zündenden oberen Teil des Brandsatzes mitreißt und damit leicht ein Nichtzünden oder Versagen der Patrone bewirkt. Außerdem besteht bei den Brandröhren stets die Gefahr des Verstopfens und Verengens während des Ladens der Patrone.
Nach der Erfindung ist in der Patrone ein Auffangraum mit unverbrennbarer Wandung zum Auffangen der Flamme der in den Boden der Patrone eingesetzten Schlag- oder Re'ibungszünder vorgesehen, in den Zündschnüre, -sätze, Stoppinen frei oder in unverbrennbaren Röhren, Zellen u. dgl. untergebracht herabhängen. Die Zündschnüre 0. dgl. sind an dem oberen Ende des Brandsatzes durch die unverbrennbare Hülle hindurchgeführt und im Brandsatz eingebettet. Der obere Verschluß der Patrone über dem Brandsatz erfolgt durch , efneri Verschlußdeckel.
Auf der "Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt und . Fig. 2 einen Grundriß der Patrone, und
Fig. 3 eine beispielsweise Verwendung der Zündvorrichtung bei Druckluft erhitzern von . Torpedos. ' ■
In dem Patronenboden α ist fest oder auswechselbar die Zündvorrichtung b untergebracht, die aus Zündhütchen, Reibungszündern - ■. o. dgl. bestehen kann. Durch eine Kappe oder Scheibe k ist die Zündvorrichtung gegen äußere Einflüsse geschützt. Der von einer unverbrennbaren Hülle d umgebene Brandsatz g hat einen kleineren Durchmesser als die Patrone h, so daß zwischen der Patroneninnenwand und der unverbrennbaren Hülle d' des Brandsatzes g ein Hohlraum gebildet wird, der zum Auffangen und Weiterleiten der Flamme oder der Wärme des Zünders dient. In diesen Hohlraum hängen Zündschnüre e herab, die an mehreren Stellen bei f in den Brandsatz geführt und in diesen eingebettet sind. An Stelle der Zündschnüre können auch andere zusammenhängende Zündsätze, Stoppinen u. dgl. verwendet werden. Auch kann der Zündsatz in unverbrennbaren/ Röhrchen, Zellen ο. dgl. untergebracht sein, die in den Brandsatz geführt sind. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Zündschnüre in wagerechter Lage in den Brandsatz eingebettet. Der Zündstrahl kann d-ürch Vermehrung der Zündhütchen 0. dgl. durch Einstreuen von losen Zündpräparaten in den Hohlraum c verstärkt werden. Die Patrone wird durch einen Deckel *
schlossen, der beim Entzünden der Patrone in bekannter Weise aufreißt.
Durch das Auffangen oder Ansammeln und durch die eigenartige Führung der; Zünd-
5'. strahlen im Hohlraum c wird das Feuer und die Wärme der Zündstrahlen voll ausgenutzt und eine unbedingt sichere Zündung herbeigeführt, -wobei der Brandsatz am entgegen- · gesetzten Ende der Patrone voll abbrennt
ίο und eine größere Flamme liefert, als bei Patronen nach bisher üblicher Bauart der Fall war. Die beispielsweise ^^Wirkungsweise an einem Drucklufterhitzer für Torpedos nach Fig. 3 ist folgende:
Die Patrone h wird durch Anschlägen der Zündhütchen durch den Schlagbolzen I ent-
■" ; zündet, woranf an der Patronenmündung eine Feüererscheinung des Brandsatzes der Patrone auftritt. Durch die Düse η tritt ein fein zerstäubter Benzinstrahl in den luftdicht abgeschlossenen Gasraum 0 an der Patronenmündung vorbei, von deren Flamme der Benzinstrahl entzündet wird. Durch die Rohreinleitung ft wird Sauerstoff oder Druckluft dem Gasraum' zugeführt. Durch' die Verbrennung des Benzins und die hierdurch erzeugten Gase wird die Temperatur der Druckluft vor ihrem Eintritt in die Maschine somit erheblich erhöht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Patrone zum Entzünden langsam brennender Brandsätze, deren Flamme zur Entzündung oder Erhitzung von vorbei-. streichenden Gasen oder zur Entzündung brennbarer Flüssigkeiten, z. B. bei Drucklufterhitzern von Torpedos, dient, dadurch gekennzeichnet, daß in , der Patrone (K) ein Auffangraum (c) mit unverbrennbarer Wandung (d) zum Auffangen der Flamme der in den Boden (a) der Patrone . eingesetzten Schlag- oder Reibungszünder (V) vorgesehen ist, in den Zündschnüre, -sätze oder Stoppinen frei oder in unverbrenrsbaren Röhren, Zellen o. dgl. untergebracht .herabhängen und auf einen Teil ihrer Länge im Brandsatz auf der den Zündern entgegengesetzten Seite eingebettet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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US2436305A (en) * 1944-02-03 1948-02-17 Remington Arms Co Inc Ammunition
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DE1271582B (de) * 1964-02-21 1968-06-27 Dynamit Nobel Ag Zuendpatrone, insbesondere zum Zuenden des Brennstoff-Luft-Gemisches fuer die Antriebsmaschine eines Torpedos
FR2702824A1 (fr) * 1993-03-15 1994-09-23 Lacroix E Tous Artifices Ensemble allumeur, notamment pour l'allumage d'un gaz de refroidissement de propulseur.

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