DE288322C - - Google Patents

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DE288322C
DE288322C DENDAT288322D DE288322DA DE288322C DE 288322 C DE288322 C DE 288322C DE NDAT288322 D DENDAT288322 D DE NDAT288322D DE 288322D A DE288322D A DE 288322DA DE 288322 C DE288322 C DE 288322C
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DE
Germany
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roasting
sulfuric acid
shaft
scrapers
gas generators
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/20Arrangements of devices for charging
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/02Roasting processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/02Roasting processes
    • C22B1/04Blast roasting
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/21Arrangements of devices for discharging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für die Darstellung von Schwefelsäure wird ; der Ausgangsstoff, Schwefelkies, zu Stücken
von 5 bis 6 mm Korngröße gemahlen und '/■. meist in Etagenofen abgeröstet, die von Hand
'! 5 oder mechanisch bedient werden. Dabei wer-
> . den von den Räumarmen die brennenden
ι Kiese von einem Abteil in das andere gescho-
! ben, wobei die Räumer besonders in den heißeren Zonen des Ofens dem energischen An-' ίο griff der Röstgase außerordentlich stark aus-• i:■ . gesetzt sind. Man versucht zwar die Räumer zu kühlen, indem man durch sie die er- * forderliche Verbrennungsluft durchleitet, aber
; erstens ist die Kühlung unvollkommen, und
1 15 zweitens ist es auch vor allem die chemische Natur der Röstgase, der die Zerstörung zu ; danken ist. .
Gemäß der Erfindung sollen die Übelstände : bei der Schwefelkiesabröstung dadurch besei-
'■ ■ ' 2o tigt werden, daß ein nach Art der Gaserzeu-' ger ausgebildeter Schacht benutzt wird, der
i mit einer drehbaren Aschenschüssel und einem
■; darauf einseitig sitzenden Räumer bzw. meh-
'- reren solchen versehen ist, wie dies bei den
25 Drehrostgaserzeugern der Fall ist. Derartige t Räumer haben sich nicht nur als Rührwerk,
sondern auch als Aschenaustragevorrichtung : bewährt und haben im Rahmen der Gaserzeuger eine durchgreifende praktische Aus-30 gestaltung gefunden. Bei der Anwendung in dem vorliegenden Gebiet kommt nun die Räumvorrichtung für die Einleitung des allmäh- ; liehen Vorrückens der Kiese nur mit den Ab-
bränden in Berührung, die in mehr oder minder hoher Schicht auf den Räumern lagern und diese gegen die eigentliche Verbrennungszone abgrenzen. Auf diese Weise wird nicht nur die Hitzeeinwirkung zum größten Teil von der Räumvorrichtung ferngehalten, sondern da die ausgebrannten Rückstände in ehemischer Beziehung praktisch indifferent sind und die Röstgase überhaupt nicht mit der Räumvorrichtung in Berührung gelangen, so ist diese den erwähnten starken chemischen Angriffen vollständig entzogen. Auf Grund des Umstandes, daß nun hier auch die gesamte Verbrennungsluft an einer einzigen Stelle, nämlich durch die Löcher des Räumers eingeführt wird, ist auch dessen Kühlung in weit vollkommenerer Weise wie früher durchführbar. .
Am zweckmäßigsten ist es dabei wiederum, : wenn die Aschenaustragung trocken erfolgt, wozu am besten ein Ofen benutzt wird, der in seinem unteren Teil geschlossen ist, ebenso wie die bekannten Hochdruckgaserzeuger. Es ist bei der chlorierenden oder sulfatisierenden Röstung von Kiesabbränden an sich bereits vorgeschlagen worden, den Ofenschacht luftdicht abzuschließen und die erforderliche Luft unter Druck einzuführen; es handelt sich aber dabei ausdrücklich um einen Ofen, bei dem in der unabgerösteten Masse liegende Räumer neben der eigentlichen Austragevorrichtung vorgesehen sind. Ein weiterer Vorzug der gekennzeichneten Einrichtung liegt auch noch darin, daß die Röstgase nunmehr mit einer weit höheren Temperatur erzeugt wcr-
den können, was für die sich unmittelbar anschließende Schwefelsäureherstellung von größter Bedeutung ist. Auf Grund der innewohnenden Wärme vermögen nämlich die Röst-S gase bei der Berieselung mit Schwefelsäure dieser so viel Wasser zu entziehen, daß diese damit schon an dieser S'telle auf einen weit höheren Dichtegrad gebracht werden kann wie früher. Dabei gestattet die mit Druck betric-.bene Röstvorrichtung überhaupt einen weitgehenden Einfluß auf die gesamte Anlage der Schwefelsäurefabrik; so werden beispielsweise Saugvorrichtungen am Ende der Anlage überflüssig.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der gekennzeichneten Erfindung im Schnitt dargestellt.
Der feuerfest ausgemauerte Schacht α ist in bekannter Weise mit dem Drehrost h versehen, . der durch einen Mantel c nach außen abgeschlossen ist. Aus der mit dem Rost b ■ verbundenen Aschenschüssel d werden die Rückstände durch eine feste Schaufel β entfernt und in den Raum f befördert, aus dem sie von Zeit zu Zeit durch Lüften des Ventils g abgezogen werden können. Die Luft wird durch ein zentrales Rohr h dem Innern des Rostes b zugeführt und tritt durch dessen feine öffnungen i in das Innere des Schachtes α hinein. Die frischen Kiese werden jeweilig in einen Mantel k eingefüllt, der die mit dem Gasabgangsstutzen I versehene Glocke m umgibt. Durch Durchbrechungen η der Glocke m fallen die Kiese in das Innere des Schachtesa und stellen sich hier in der bekannten Hohlfläche ein. Damit nun die Masse beim Abrösten .nicht zusammenbackt, muß eine gewisse Kühlung erzielt werden, und zu diesem Zwecke empfiehlt sich,, mit der Luft gleichzeitig Dampf zuzusetzen. Dabei wird zwar ein Teil des Wasserdampfes zersetzt, bei' -·. etwaiger Entstehung von Schwefelwasserstoff würde derselbe jedoch zu H2O und SO2 verbrannt. Der Wasserdampf erhält hier also die Rolle des Temperaturausgleichers. Das entströmende Gasgemenge soll dabei etwa * 10 Prozent SO2 und etwa 6 bis 8 Prozent Sauerstoff besitzen.
Wie schon oben betont, ist eine derartige Einrichtung, wie sie der Erfindung zugrunde liegt, an sich bereits bekannt. Hier handelt es sich auch nur um die neuen Wirkungen, die eintreten, wenn in einem Verfahren zum Abrösten von Schwefelkies, besonders für die Darstellung von Schwefelsäure, derartige Schachtofen mit drehbarer Aschenschüssel und Räumern ähnlich den bekannten Drehrostgaserzeugern, und zwar in geschlossener Form, benutzt werden. ■ ■.. :

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Abrösten von Schwefelkies u. dgl. in Schachtofen, besonders für die Darstellung von Schwefelsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man dazu Schachtofen mit drehbarer Aschenschüssel und Räumern ähnlich den bekannten Drehrostgaserzeugern, und zwar in geschlossener Form, benutzt. ,
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE288322C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111832B (de) * 1959-07-21 1961-07-27 Schmidt Sche Heissdampf Metallurgischer Ofen zur Behandlung von Erzen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111832B (de) * 1959-07-21 1961-07-27 Schmidt Sche Heissdampf Metallurgischer Ofen zur Behandlung von Erzen

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