DE288041C - - Google Patents
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- DE288041C DE288041C DENDAT288041D DE288041DA DE288041C DE 288041 C DE288041 C DE 288041C DE NDAT288041 D DENDAT288041 D DE NDAT288041D DE 288041D A DE288041D A DE 288041DA DE 288041 C DE288041 C DE 288041C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F23/00—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
- G01F23/0038—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm using buoyant probes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Messen und
Registrieren der Gewichte von Flüssigkeitsmengen in Gefäßen. Wie bei bekannten ähnliehen
Vorrichtungen ist hier ebenfalls ein im Gefäß senkrecht geführter Verdränger von
durchaus gleichem, wagerechtem Querschnitt benutzt, der der Wirkung des Auftriebes entgegen
unter eine ausgleichende Belastung durch eine Hebelwage mit Laufgewicht gestellt ist.
Gefäß und Verdränger werden in bekannter Weise so bemessen, daß der zwischen zwei
beliebigen Flüssigkeitsspiegeln liegende Raum des Gefäßes ein bestimmtes Vielfaches (n-faches)
des zwischen denselben Spiegeln liegenden Rauminhaltes des Verdrängers bildet. Wenn
das Gewicht des Verdrängers selbst ausgeglichen ist, wird sodann der Druck, der nötig
ist, um den Verdränger in seiner Stellung festzuhalten, dem η-ten Teile des Gewichtes der
im Gefäß enthaltenen Flüssigkeit gleichen.
Die Erfindung besteht darin, daß hier als Wage zum Ausgleich des Auftriebes am Verdränger
eine Laufgewichtswage mit selbsttätiger Läufer- oder Laufgewichtseinstellung
benutzt ist, deren Triebwerk beim Eintritt des Gleichgewichts vom Verdränger aus gesperrt
wird, so daß das Messen und Anzeigen ■ selbsttätig vor sich geht.
In der Zeichnung ist eine der Erfindung gemäß gebaute Flüssigkeitswage in schematischer
Darstellung, gezeigt.
Wie aus dieser Darstellung ersichtlich, ist an einem mit einer Einfüllöffnung 0 versehenen
zylindrischen Gefäß m ein gleichfalls zylindrischer
Flüssigkeitsverdränger η geführt, der durch Aufhängung an einen belasteten Arm k
oder- durch Anordnung von Gegengewichten in seiner Gewichtswirkung völlig ausgeglichen ist,
so daß seine auf und nieder steigende Bewegung durch das Eigengewicht nicht beeinflußt
wird. Der Verdränger besitzt einen kleinen Spielraum, damit er eine kurze Auf- und Abwärtsbewegung im Gefäß m ausführen
kann. Dieser Spielraum soll aus später angegebenen Gründen die Höhe einiger Millimeter
nicht übersteigen.
An das Gefäß m schließt sich eine Ablaufleitung
an, im vorliegenden Falle eine Absaugleitung u. Der Rauminhalt des Gefäßes m
samt der Absaugeleitung u ist mit Bezug auf den zylindrischen Flüssigkeitsverdränger η derart
bemessen, daß der zwischen zwei beliebigen Spiegeln χ, χ und y, y liegende lichte Raum
des Gefäßes einem bestimmten Vielfachen (z. B. zehnfachen) des zwischen denselben Spiegeln
liegenden Raumes des Verdrängers η gleicht.
Das Oberende der aus dem Gefäß m vortretenden
Führungsstange kann mit einem Gewicht belastet werden. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel geschieht dies
in der Weise, daß auf der Verdrängerstange a eine Schwinge b ruht, auf welcher ein gleitendes
oder rollendes Stück geführt ist, das entweder
selbst ein Laufgewicht bildet oder, wie im vorliegenden Falle, ein druckübertragendes
Glied (Läufer), mittels dessen das Gewichtsmoment eines oberhalb angeordneten Gewichtshebeis
c auf den unteren Hebel b wirkt.
Die Bewegung dieses Läufers oder Ubertragungsgliedes wird vermittels einer Zahnstange
r von einem Zahnrad R abgeleitet, welches gleichzeitig ein Anzeigewerk schaltet,
ίο dessen Weiterschaltung somit abhängig von
der Bewegung des Läufers g ist. Diese Abhängigkeit ist eine derartige, daß die Anzeigevorrichtung
in jener Stellung, in welcher der Läufer g oberhalb der Achse der Schwinge b
liegt, auf Null steht und jeweilig das n-fache jenes Gewichtsmomentes zeigt, welches der
belastete Arm c auf den Schwimmer ausübt, wobei η im vorliegenden Ausführungsbeispiel
10 bedeutet.
Die Führungsstange α des Verdrängers η ist
mit einer kurzen Einkerbung h versehen, in welche ein federnder Riegel t einfällt, wenn
der Verdränger η den Boden des Gefäßes 'm
berührt. Dieser Riegel i ist durch ein geeignetes Gestänge mit einer Sperrklinke 3 verbunden,
die beim Einfallen des federnden Riegels t in die Kerbe h das Sperrad 4 festhält.
Das Rad 4 ist durch Ubersetzungsräder 5 und 6 mit dem Antriebsrad R gekuppelt.
Um eine Messung vorzunehmen, wird die zu messende Flüssigkeit in das Gefäß m eingefüllt,
wodurch der Schwimmer, insoweit dies der kleine, ihm zur Verfügung stehende Hub gestattet, angehoben wird. Alsdann wird das
Triebwerk des Schaltrades R eingerückt, so daß dieses nun die Typenwalze eines in der
Zeichnung nicht dargestellten Druckwerkes vorwärts schaltet. Zugleich wird hierbei der
Läufer g, der in der Nullstellung des Druck-Werkes oberhalb der Schwingachse des Druckhebels
b ruht, in der Richtung des Pfeiles bewegt, wodurch auf den Schwimmer η ein
wachsendes Druckmoment ausgeübt wird. In dem Augenblick, in welchem dieses Druckmoment
dem auf den Schwimmer ausgeübten ! Auftrieb gleicht, sinkt unter weiterem Fortschreiten
des Läufers g der Schwimmer n, bis er endlich den Boden des Gefäßes berührt; in
diesem Augenblick fällt der federnde Riegel t in die Kerbe h ein, wodurch das Stellrad R
gesperrt wird. Das Druck- und Zählwerk zeigt nun das Gewicht der im Behälter eingeführten
Flüssigkeit an.
Die Festhaltung des Stellrades R in dem Augenblick, in welchem der Schwimmer η den
Boden des Gefäßes m berührt, kann selbstredend auch durch andere Mittel erfolgen, wie
sie bei selbsttätigen Laufgewichtseinstellungen bekannt sind, beispielsweise durch elektrischen
Kontakt oder durch einen Fühlhebel.
Es ist nicht notwendig, daß der dem Schwimmer zur Verfügung gestellte Weg ein kleiner
sei und etwa einige Millimeter betrage. Dies empfiehlt sich jedoch aus dem Grunde, weil
das Zähl- und Druckwerk nur dann richtige Angaben liefert, wenn die während der Senkbewegung
stattfindende Zunahme der Belastung dem tatsächlich wachsenden Auftriebe gleicht, eine genaue Übereinstimmung dieser
Werte aber bei länger andauernden Senkbewegungen infolge des Auftretens von Massenbeschleunigungen
und von Widerständen nicht zu erzielen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Messen und Anzeigen der Gewichte von flüssigen Gefäßinhalten unter Verwendung eines in dem Flüssigkeitsgefäß senkrecht geführten Verdrängers von durchaus gleichem, wagerechtem Querschnitt, dessen Auftrieb durch eine Hebelwage ausgeglichen wird, dadurch gekennzeichnet, daß als solche ausgleichende Hebelwage eine Laufgewichtswage mit selbsttätiger Einstellung des Laufgewichts oder Läufers (g) benutzt ist, deren Gesperr (3, 4) mittels des Verdrängers («) eingerückt wird, sobald dieser unter dem Einflüsse der Belastung den Boden des Gefäßes erreicht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288041C true DE288041C (de) |
Family
ID=543205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288041D Active DE288041C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288041C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1244429B (de) * | 1957-09-05 | 1967-07-13 | Johan Hendrik De Iongh | Balkenwaage |
| DE2747111A1 (de) * | 1977-10-20 | 1979-04-26 | Josef Woehrl | Vorrichtung zur abgabe eines bestimmten gewichtes einer fluessigkeit |
| DE3208985A1 (de) * | 1982-03-12 | 1983-09-22 | Josef 7114 Pfedelbach Wöhrl | Vorrichtung zur messung und anzeige des gewichtes von fluessigkeiten in einem tank |
| DE3208986A1 (de) * | 1982-03-12 | 1983-09-22 | Josef 7114 Pfedelbach Wöhrl | Vorrichtung zur messung und anzeige des gewichtes von fluessigkeiten in einem tank |
-
0
- DE DENDAT288041D patent/DE288041C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1244429B (de) * | 1957-09-05 | 1967-07-13 | Johan Hendrik De Iongh | Balkenwaage |
| DE2747111A1 (de) * | 1977-10-20 | 1979-04-26 | Josef Woehrl | Vorrichtung zur abgabe eines bestimmten gewichtes einer fluessigkeit |
| DE3208985A1 (de) * | 1982-03-12 | 1983-09-22 | Josef 7114 Pfedelbach Wöhrl | Vorrichtung zur messung und anzeige des gewichtes von fluessigkeiten in einem tank |
| DE3208986A1 (de) * | 1982-03-12 | 1983-09-22 | Josef 7114 Pfedelbach Wöhrl | Vorrichtung zur messung und anzeige des gewichtes von fluessigkeiten in einem tank |
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