DE2856313C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein thermostatisches Element,
insbesondere für thermostatische Hähne von Zentralheizungkörpern,
mit einer flachen Membrane, die an ihrem
Umfang zwischen dem freien Rand einer Manschette und einem
der Enden einer Rohrführung eingefaßt ist, mit einem
dehnbaren Werkstoff auf Wachsbasis, der sich in einer
durch die Manschette und die Membrane begrenzten Kammer
befindet und mit einem Kolben, der teilweise im Inneren
der Rohrleitung montiert und so angeordnet ist, daß er durch
eine Belastung von außen unter Zwischenlage einer ausdrückfesten
Unterlegscheibe im Kontakt mit der Membrane gehalten
ist. Derartige thermostatische Elemente werden vielfach
verwendet. Sie sind beispielsweise aus der US-PS
29 31 390 bekannt geworden. Hinsichtlich des Schaltverhaltens
bedürfen sie jedoch noch Ergänzungen.
Bekanntlich dehnt sich das Wachs bei Temperaturveränderungen
in der Umgebung der Manschette mehr oder weniger aus.
Hierdurch ragt der Kolben mit Hilfe der Membrane und der
ausdrückfesten Unterlegscheibe mehr oder weniger, in Bezug
auf seine Führung, heraus.
Die Qualität dieser thermostatischen Elemente ist besonders
mit ihrer "Hysterese", d. h. dem Verhaltensunterschied bei
Erwärmung und Abkühlung, verknüpft. Man kann diese Hysterese
durch die Abweichung zwischen den Temperaturen bewerten,
bei denen der Kolben bei Erwärmung und Abkühlung im Bezug
auf seine Führung in der gleichen Höhe hervorragt. Diese
Elemente, sowie sie zur Zeit auf dem Markt angetroffen
werden, weisen eine Hysterese von mehr als 1°C auf. Bei
bestimmten Anwendungen besteht jedoch ein Interesse, über ein
thermostatisches Element zu verfügen, dessen Hysterese so
schwach wie möglich ist. Das bedeutet, daß die Verkleinerung
dieser Hysterese die Wärmeverluste verringert und dem zur
Folge zur Wirtschaftlichkeit der Öl- und anderen Brennstoffe
beiträgt, wenn das thermostatische Element in einem
Hahn eines Zentralheizungskörpers in der Weise eingebaut
ist, daß es auf die Temperatur des zu beheizenden Teiles
anspricht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem
thermostatischen Element der eingangs genannten Art, die
Hysterese weiter zu verkleinern. Dies wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß die Hysterese des thermostatischen
Elementes unter 1°C reduzierbar ist, wobei der Arbeitshub
C des Kolbens höchstens 1,1 d ist. Hierbei ist d der Durchmesser
des Kolbens, wobei die Rohrführung im Inneren auf
ihrer gesamten Länge als Zylinder ausgebildet ist, wobei
die auf den Kolben ausgeübte Höchstlast 0,08 d³ entspricht
und diese Last in Kilogramm und d in Millimeter ausgedrückt
ist, wobei der Quotient D 2/H zwischen dem Durchmesser D 2
der Manschette und ihrer inneren Höhe H zwischen 0,5 und 2
liegt. Durch diese Maßnahmen wird ein thermostatisches
Element geschaffen, das in seinem Hysterese-Verhalten wesentlich
günstiger als die bisher bekannten abschneidet,
so daß mit einem solchen thermostatischen Element Zentralheizungskörper
in Abhängigkeit der jeweiligen Umgebungstemperatur
feinfühlig regulierbar sind.
Weitere Einzelheiten und Verbesserungen sowie Vervollkommnungen
der Erfindung sind aus den Unteransprüchen entnehmbar,
hierbei ist der Aufbau des thermostatischen Elementes
zum großen Teil in Verbindung mit dem Durchmesser d des
Kolbens gesetzt.
Es sei hier darauf hingewiesen, daß einzelne Merkmale aus
dem Stande der Technik bereits bekannt sind. So zeigt beispielsweise
die GB-PS 6 21 261 bereits eine Rohrführung,
die im Inneren auf ihrer gesamten Länge als Zylinder ausgebildet
ist. Aus der US-PS 26 36 776 ist es bereits bekannt,
daß auf der Membrane ein Stopfen vorgesehen ist.
Aus der DE-PS 24 44 931 ist es bereits bekannt, eine Hohlkehle
am Beginn der Rohrführung vorzusehen. In allen Druckschriften
ist jedoch bei den bekannten Merkmalen nicht angesprochen,
daß diese zur Verkleinerung der Hysterese dienen
sollen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren
Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Achsschnitt durch ein thermostatisches
Element, gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel in
einer Stellung, die bei der Mindestnutzungstemperatur
eingenommen wird,
Fig. 2 zeigt das thermostatische Element nach
Fig. 1 in einer Stellung, die bei der
Höchstnutzungstemperatur eingenommen wird
Fig. 3 zeigt in einem Achsschnitt ein weiteres
Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 zeigt die graphische Darstellung des
Kolbenhubs (in mm) bei diesem Element,
der von der Temperatur (in °C) abhängig
ist,
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch die Membrane
im nicht eingebauten Zustand bzw. Ruhezustand,
Fig. 6-9 zeigen Vergleichsdarstellungen, wie
die Membrane der Fig. 5 sich entsprechend
den Bedingungen ihrer Einfassung verformt.
Das thermostatische Element 1, daß in den Fig. 1 und 2
dargestellt ist, wird gebildet:
- - durch eine flache Membrane 2, die am Umkreis zwischen dem freien Rand 3 einer Manschette 4 und einem der Enden einer Rohrführung 5 eingefaßt wird;
- - durch einen dehnbaren Werkstoff 6 auf Basis von mikrokristallinem Wachs, das sich in der durch die Manschette 4 und die Membrane 2 begrenzten Kammer befindet und
- - durch einen Kolben oder Tauchkörper 7, der teilweise im Inneren der Rohrführung 5 montiert und so angeordnet ist, daß er durch eine äußere, durch einen Pfeil F schematisierte Belastung im Kontakt mit der Membrane 2, mit Zwischeneinsatz einer ausdrückfesten Unterlegscheibe 8, gehalten wird. Die Manschette 4 und die Rohrführung 5 haben im großen und ganzen die Form koaxialer Zylinder.
Die Unterlegscheibe 8, deren Rolle es ist zu verhindern,
daß das Gummi der Membrane 2 in das bestehende Spiel zwischen
der inneren Fläche der Rohrführung 5 und der äußeren Fläche
des Kolbens 7 gedrückt wird, besteht aus einem halbfesten
Material wie PFTE (Polytetrafluoraethylen) und weist
im Ruhezustand einen äußeren Durchmesser auf, der etwas größer
als der Durchmesser der Rohrführung 5 ist.
Der Arbeitshub C des Kolbens 7
(zwischen den Mindest- und Höchsttemperaturen) ist höchstens
gleich 1,1 d, wobei d den Durchmesser des Kolbens bezeichnet.
Der freie Durchmesser D 1 der Membrane 2 im eingebauten Zustand
muß mindestens gleich 2,2 d sein, unter dem Vorbehalt,
daß die Manschette 4, die den dehnbaren Werkstoff 6 enthält, unter der
Druckeinwirkung von innen sich praktisch nicht verformt.
Dadurch wird erreicht, daß das Verhältnis D 2/H (wobei
D 2 der Durchmesser der Manschette 4 und H ihre innere
Höhe ist) zwischen ½ und 2, vorzugsweise bei 1 liegt,
und daß die Dicke e 1 der Manschette 4, die aus Messing oder
Kupfer besteht, zwischen 0,08 D 2 und 0,12 D 2 einbegriffen ist.
Insbesondere muß der Wert für die Dicke e 1 ausreichend
groß gewählt werden, damit die Manschette 4 gut den inneren
Druckhälften widersteht, aber auch klein genug,
daß ihre Wand schnell die Umgebungstemperaturschwankungen
auf den dehnbaren Werkstoff 6 überträgt.
Die aus den üblicherweise
verwandten Gummimischungen hergestellte Membrane 2 (z. B. Kopolymerisat von Butadien
und Acrylnitrit), weist eine bevorzugte Dicke zwischen
0,15 und 0,25 d auf, vorausgesetzt, die auf
den Kolben wirkende Höchstlast (Pfeil F) ausgedrückt in
Kilogramm ist höchstens gleich 0,08 d³, wobei d selbst in
Millimeter angegeben wird.
Das thermostatische Element 1, 1 a kann ebensogut ohne (vergleiche das thermostatische
Element 1 in den Fig. 1 und 2) wie mit einem
elastischen, verschiebbaren Stopfen z. B. aus Gummi 9 (vergleiche das thermostatische Element 1 a
in Fig. 3) angewandt werden. Hierbei ist der Gummistopfen 9
zwischen der Unterlegscheibe 8 und der Membrane 2 so angeordnet,
daß er die Dichte zwischen der Manschette 4 sowohl
nach außen als auch nach innen vervollständigt. Wenn
das Element 1 a mit einem solchen Stopfen 9 (Fig. 3) versehen
ist, so darf die Höhe h des letzeren höchstens
gleich d/3 sein, wobei das thermostatische Element 1 a so ausgeführt ist,
daß der Stopfen 9 sich im inneren zylindrischen Teil der
Führung 5 bewegt.
Der Kolben 7 und die Führung 5 können aus verschiedenen
Materialien hergestellt sein, und zwar insbesondere aus
Messing oder aus einem Kunststoff mit einem Dehnungskoeffizienten,
der bei dem Koeffizienten des Messings liegt.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform haben
die diversen Parameter des thermostatischen Elementes 1
oder 1 a folgende numerische Werte, wenn die Manschette 4
aus Kupfer und die Membrane 2 aus dem Mischpolymerisat
aus Butadien und Acrylnitrit besteht
d= 6,65 mmC= 5 mmD 1= 15 mm
D 2= 13,6 mm
H= 15 mm
e 1= 1,1 mm
e 2= 1,2 mm
h= 2 mm
Höchstbelastung= 15 kg
Somit erhält man ein thermostatisches Element 1 oder 1 a,
dessen Betriebskurve (Kurve der gemessenen Durchschnittswerte
an mehreren unterschiedlichen Elementen) in der Fig.
4 dargestellt wurde. Ebenso wie die beiden Pfeile, in bezug
auf die beiden Abschnitte der Kurve dargestellt, anzeigen,
entspricht der untere Teil der Kurve dem Temperaturanstieg
des Elements 1 oder 1 a und der obere Teil dem
Temperaturabfall. Fig. 4 ist zu entnehmen, daß die Hysterese,
d. h. die horizontale Abweichung zwischen den beiden
Kurventeilen ziemlich unter 1° liegt.
Im folgenden soll dieses Ergebnis kurz erläutert werden:
Je größer der Durchmesser d des Kolbens 7 ist,
um so kleiner ist der innere Druck aufgrund einer Belastung
des Kolbens 7. Je kleiner dieser Druck ist, um
so kleiner ist die Volumenänderung des dieser Belastung
ausgesetzten dehnbaren Werkstoffes 6, und um so
größer ist die Steifheit des Elementes 1 oder 1 a (wobei
die Steifheit durch das Eindringen des Kolbens 7 bei konstanter
Temperatur und unter Einwirkung einer einheitlichen
Belastung von z. B. 10 N bewertet wird). Folglich
nimmt die Hysterese linear mit der
Steifheit ab. Schließlich ist die Hysterese um so kleiner,
je größer der Durchmesser d des Kolbens 7 ist, wobei
der Arbeitshub C des Kolbens 7 höchstens gleich 1,1 d ist.
Das thermostatische Element 1 oder 1 a ist hinsichtlich seiner
Breite etwas größer ausgelegt als die üblichen Elemente,
aber für die Manschette 4, die den dehnbaren Werkstoff 6 enthält, benötigt
man nicht mehr Werkstoff als für die derzeitigen
Elemente. Die erforderliche Menge des dehnbaren Werkstoffs
6 ist gewiß höher, aber sein Einfluß auf den Preis ist
unbedeutend und wird in jedem Fall durch eine Preisverringerung
der Manschette 4 und der Rohrführung 5 ausgeglichen,
was leichter zu verwirklichen ist. Außerdem erhöht sich die
Ansprechzeit nicht, denn wenn der Durchmesser des
dehnbaren Werkstoffes 6 vergrößert wird, verringert sich der innnere
Druck, wodurch der Einfluß dieses Durchmessers
auf die Ansprechzeit ausgeglichen wird.
Die Bedingungen, unter welchen die Einfassung der Membrane
2 erfolgt, beeinflußt ebenfalls die Qualität des thermostatischen
Elementes 1,1 a, so wie es die
Fig. 5-9 zeigen.
Die Fig. 5 zeigt im Schnitt die Membrane 2 im Ruhezustand bzw. nicht
eingebauten Zustand. Die Membrane 2 ist dann flach und gleichmäßig dick.
Wenn die Membrane 2 so eingebaut ist, wie es die Fig. 6
zeigt, und zwar zwischen dem freien Rand 3 der Manschette
4 und einem zylindrischen Ring 19, so wird sie an ihrem Umfang
durch den Einfassungsdruck zusammengedrückt, so daß ihr nicht eingefaßter Bereich
die Form einer Kugelkalotte annimmt und
zwar entweder nach oben (wie es in ausgezogener Linie gezeichnet
ist) oder nach unten (wie es gestrichelt gezeichnet ist).
Obwohl die Membrane 2 im Schnitt in den Fig. 1-3 und 5-9
dargestellt ist, hat man die Schnittstriche bei den
Fig. 1-3 und 6 bis 9 weggelassen, um die Zeichnung klarer
zu gestalten.
Bei den herkömmlichen Ausführungsformen, wie Fig.
7 zeigt, endet die Rohrführung 5 mit einem flachen Einfassungsflansch
10, der an der Membrane 2 Spannungen und dadurch
Faltenbildungen 11 verursacht, die die Funktion des thermostatischen
Elements 1,1 a beeinträchtigen. Die Membrane 2 wird nämlich
einerseits durch den Kolben 7 oder durch die ausdrückfeste
Unterlegscheibe 8 daran gehindert, die nach oben gewölbte,
in der Fig. 6 gezeigte Kugelkalottenform anzunehmen, und andererseits
wird der in der Manschette 4 enthaltene dehnbare
Werkstoff 6 daran gehindert, die in Fig. 6 gestrichelt gezeichnet
dargestellte Form anzunehmen.
Die Fig. 8 zeigt, wie die Faltenbildung 11 der Fig. 6 beseitigt
werden kann. Zu diesem Zweck ist die Rohrführung 5
mit einem Einfassungsflansch 10 a versehen, dessen zur Manschette
4 zugewandten Fläche 12 sich genau der Kugelkalottenform
der Membrane 2 anpaßt, wenn diese sich unter
der Einwirkung des Einfassungsflansches 10 a nach oben wölbt.
Um eine Beschädigung der Membrane
2 im sich Ausdehnen des thermostatischen Elementes 1,1 a zu vermeiden,
wird die Fläche 12 mit der inneren
zylindrischen Fläche der Rohrführung 5 durch eine Hohlkehle
13 verbunden. In diesem Fall besteht für die Membrane
2 das Risiko, wenn sich die ausdrückfeste Unterlegscheibe 8
nicht vollständig im Inneren der Rohrführung 5 angeordnet ist,
zwischen der Hohlkehle 13 und der ausdrückfesten
Unterlegscheibe 8 eingeklemmt zu werden.
Die Fig. 9 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform zur Vermeidung
der beim Einfassen der Membrane 2 möglichen Schwierigkeiten.
Dazu hat die Fläche 12 a des Flansches 10 a der
Führung 5 eine solche Form, daß in der Ausgangsposition
(Mindestbetriebstemperatur) die Membrane 2 eine Fläche
gleich ihrer freien Fläche ohne Ausdehnung hat, und die
ausdrückfeste Unterlegscheibe 8 sich im Inneren der Rohrführung 5 jenseits des Anfangs
der Hohlkehle 13 befindet. Bei der Fig. 9 hat man zum Vergleich gestrichelt
die Fläche 12 gemäß Fig. 8 eingezeichnet.
Damit die Membrane 2 die Ausgangsposition gemäß der
Fig. 9 einnimmt, genügt es, wenn man örtlich einen permanenten
Druck auf die Manschette ausübt, um den verformbaren
Werkstoff 6 in der Weise zu verdrängen, daß er die
Membrane 2 gegen die Fläche 12 a, die Hohlkehle 13,
den Beginn der inneren zylindrischen Fläche der Führung 5
und die Unterseite der ausdrückfesten Unterlegscheibe
8 drückt.
Claims (5)
1. Thermostatisches Element, insbesondere für thermostatische
Hähne von Zentralheizungskörpern,
mit einer flachen Membrane,
die an ihrem Umfang zwischen dem freien Rand einer Manschette und einem der Enden einer Rohrführung eingefaßt ist,
mit einem dehnbaren Werkstoff auf Wachsbasis, der sich in einer durch die Manschette und die Membrane begrenzten Kammer befindet, und
mit einem Kolben, der teilweise im Inneren der Rohrführung montiert und so angeordnet ist, daß er durch eine Belastung von außen unter Zwischenlage einer ausdrückfesten Unterlegscheibe im Kontakt mit der Membrane gehalten ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hysterese des thermostatischen Elementes unter 1°C reduzierbar ist, wobei der Arbeitshub C des Kolbens (7) höchstens gleich 1,1 d ist, hierbei ist d der Durchmesser des Kolbens (7), wobei die Rohrführung (5) im Inneren auf ihrer gesamten Länge als Zylinder ausgebildet ist, wobei die auf den Kolben (7) ausgeübte Höchstlast 0,08 d³ entspricht und diese Last in Kilogramm und d in Millimeter ausgedrückt ist, wobei der Quotient D 2/H zwischen dem Durchmesser D 2 der Manschette (4) und ihrer inneren Höhe H zwischen 0,5 und 2 liegt.
die an ihrem Umfang zwischen dem freien Rand einer Manschette und einem der Enden einer Rohrführung eingefaßt ist,
mit einem dehnbaren Werkstoff auf Wachsbasis, der sich in einer durch die Manschette und die Membrane begrenzten Kammer befindet, und
mit einem Kolben, der teilweise im Inneren der Rohrführung montiert und so angeordnet ist, daß er durch eine Belastung von außen unter Zwischenlage einer ausdrückfesten Unterlegscheibe im Kontakt mit der Membrane gehalten ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hysterese des thermostatischen Elementes unter 1°C reduzierbar ist, wobei der Arbeitshub C des Kolbens (7) höchstens gleich 1,1 d ist, hierbei ist d der Durchmesser des Kolbens (7), wobei die Rohrführung (5) im Inneren auf ihrer gesamten Länge als Zylinder ausgebildet ist, wobei die auf den Kolben (7) ausgeübte Höchstlast 0,08 d³ entspricht und diese Last in Kilogramm und d in Millimeter ausgedrückt ist, wobei der Quotient D 2/H zwischen dem Durchmesser D 2 der Manschette (4) und ihrer inneren Höhe H zwischen 0,5 und 2 liegt.
2. Thermostatisches Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der ausdrückfesten Unterlegscheibe
(8) und der Membrane (2) ein elastischer,
verschiebbarer Stopfen (9) vorgesehen ist,
daß der Stopfen (9) eine Länge h von höchstens d/3
hat,
und im Inneren des Zylinders der Rohrführung (5) angeordnet
ist.
3. Thermostatisches Element nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rohrführung (5) mit einem
Einfassungsflansch (10 a) versehen ist, dessen gegen
die Membrane (2) gerichtete Fläche (12 a) über eine
Hohlkehle (13) mit der inneren zylindrischen Fläche
der Rohrführung (5) verbunden ist, daß in der
Ausgangsstellung die Membrane (2) die ausdrückfeste
Unterlegscheibe (8) jenseits des Anfangspunktes der
Hohlkehle (13) trägt.
4. Thermostatisches Element nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke e 1 der
Manschette (4) zwischen 0,08 D 2 und 0,12 D 2 liegt,
hierbei ist D 2 der Durchmesser der Manschette (4).
5. Thermostatisches Element nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (7)
einen Durchmesser d von 6,65 mm aufweist, daß der
Durchmesser D 1 der gummielastischen Membrane (2) nach
der Einfassung 15 mm beträgt, daß der Quotient D 2/H
aus dem Durchmesser D 2 der aus Kupfer bestehenden Manschette
(4) und ihrer inneren Höhe H bei 0,91 liegt.
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| FR2420124B1 (de) | 1981-09-11 |
| SE7813187L (sv) | 1979-09-16 |
| FR2420124A1 (fr) | 1979-10-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8331 | Complete revocation |