DE28554C - Verfahren zur Herstellung von Rundbürsten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von RundbürstenInfo
- Publication number
- DE28554C DE28554C DENDAT28554D DE28554DA DE28554C DE 28554 C DE28554 C DE 28554C DE NDAT28554 D DENDAT28554 D DE NDAT28554D DE 28554D A DE28554D A DE 28554DA DE 28554 C DE28554 C DE 28554C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pins
- bundles
- screw
- washer
- brushes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 230000001680 brushing effect Effects 0.000 description 1
- 230000009172 bursting Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B13/00—Brushes with driven brush bodies or carriers
- A46B13/001—Cylindrical or annular brush bodies
Landscapes
- Brushes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 9: Borstenwaarenfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1884 ab.
Das Gehäuse besteht aus Metall und aus folgenden vier Haupttheilen:
der Scheibe A, Fig. 1, dem cylindrischen Theil B, Fig. 2, der Schraube C, Fig. 3, und
der Scheibe D, Fig. 4.
Die Scheibe A, Fig. 1 und 6, ist rund, nach
der oberen Seite A1 glatt, nach der inneren Seite A11 mit einem Ansatz b versehen, in welchen
die Stifte α eingeschraubt sind. Die Stifte a sind an dem einen Ende mit Gewinde versehen,
an dem anderen abgerundet. In der Mitte der Scheibe A befindet sich noch das Durchgangsloch
c für die Schraube C, Fig. 5.
Die vordere Seite B', Fig. 2, des Körpers B ist genau in Form von A11, Fig. 2, entsprechend
der Anzahl und Stellung der Stifte a, gehalten. In den Löchern e lassen sich die Stifte leicht
aus- und einschieben; damit letztere besser ihren Weg finden, ist die obere Seite von e
versenkt. Die Scheibe B verlängert sich nach der Seite in dem Mantel g, Fig. 5. Von der
Rückseite betrachtet, ist der Mantel g ein hohler Cylinder, in dessen Mitte sich der konische
Theil h und daran anschliefsend das Gawinde i erhebt. Der Theil i ist entweder Schraubenspindel
oder Mutter. Die mittlere Bohrung /, Fig. 2, geht bis in den konischen Zapfen h i
und dient der Schraube C als Muttergewinde K, ■Fig· S- f ist oben versenkt (s. Fig. 2).
Die Schraube C, Fig. 5, ist mit einem zu / passenden Gewinde versehen.
Die Scheibe D, Fig. 6 und 7, dient als .Unterlagsscheibe für den Schraubenkopf von C,
Fig. 4 und 5.
In welcher Weise die verschiedenen Theile des zusammengesetzten Gehäuses wirken, ist aus
dem Schnitt, Fig. 5, zu ersehen. Die Stifte a der Scheibe A sind in die Löcher e von B
eingedrungen. Die Schraube C ist durch die Scheibe D gesteckt und durch Umdrehen in
das Gewinde k eingegangen. Die Schraube C bewirkt das Fest- oder Losziehen der Scheibe A
gegen den Körper B. Die Stifte α liegen. in
ihren Lagern e, so dafs sie nur der Vor- oder Rückwärts- und nicht der seitlichen Bewegung
folgen können; ferner liegen die Stifte α durch den Mantel g vollständig geschützt, so dafs ein
Verbiegen derselben unmöglich ist. h i ist der konische Zapfen, der in das Gewinde i endigt.
Das Einziehen der Borstenbündel geschieht auf folgende Weise:
Die Schraube C, Fig. 5, wird durch die Scheibe D
und A gesteckt und so gestellt, dafs Caufdem Kopf
und die kleinen Stifte α in die Höhe stehen;
alsdann nimmt man die Bündel von Draht etc., von denen die einzelnen Drähte die Form einer
Haarnadel haben, Fig. 10 (Bereitung der Bündel folgt), und hängt dieselben über die Stifte a;
hat man die ganze Höhe der Stifte «erreicht, so schiebt man den Körper B nach der Scheibe A,
wodurch die Stifte α in ihre Lager e gleiten; man
dreht alsdann die ' ganze Bürste um, so dafs B nach unten steht, und zieht die Schraube C
etwas an.
Hierauf fafst man die Bündel an ihrer äufseren Seite · und zieht nach aufsen, wodurch sich die
Bündel an die Stifte festlegen, zieht die Schraube C fest und die Bürste ist zum Gebrauch fertig.
Das Anfertigen der Drahtbündel geschieht auf folgende Weise. Hierzu bedient man sich eines
Stückes Stahlblech, Fig. 9, das auf der einen Seite F mit einer gehärteten Schneide 0 ver-
sehen, auf der anderen abgerundet ist. Das Blech oder Messer wird auf der einen Querseite
η in eine Spindel, Drehbank etc. eingeschraubt.
An der einen Ecke befindet sich ein kleines Loch q zum Einstecken des Drahtendes;
indem das Messer alsdann in Rotation versetzt wird, wickelt sich der Draht auf. Ist
dies geschehen, so nimmt man das Messer ab und setzt es mit dem Rücken nach oben in F ein und schlägt mit einem Hammer
auf die Schneide, die Drähte öffnen sich an diesem Ende und man kann die Bündel in beliebiger
Dicke abnehmen und gleich einziehen. Bei Borsten mit weicherem Material bedient
man sich des Stiftes, Fig. ii, der etwas dicker als die Stifte α ist und auf der untersten Seite
einen Körner hat, der auf das Köpfchen der Stifte α pafst. Man legt die Borsten etc. fest
um den Stift, umwickelt das Bündel mit etwas Garn oder feinem Draht, setzt den Stift w mit
dem Körner auf das Stiftenköpfchen von α und streift das Bündel über a.
Um eine weichere Bürste, mit Ersparnifs von Material, als erstgenannte darzustellen, ist in
Fig. 8 eine Scheibe construirt, die der Anzahl der Stifte auf A entsprechend durchlöchert ist.
Die Löcher / und m sind gröfser als bei B. Man verfährt nun beim Einziehen der Bürsten
so: erste und unterste Reihe. Man behängt den ersten, dritten, fünften, siebenten etc. Stift a
mit einem Bündel, also der dazwischenliegende Stift ist immer auszulassen; ist die Reihe gelegt,
so bedeckt man dieselbe mit der Scheibe E und beginnt die zweite Reihe zu belegen; jetzt
behängt man den zweiten, vierten, sechsten, achten etc. Stift a, deckt dann wieder mit einer
Scheibe und verfährt, wie erst genannt.
Hierdurch entsteht eine Bürste, bei welcher die Bündel reihenweise geordnet stehen.
Fig. 12 zeigt ein Gehäuse fest auf einer Spindel sitzend. Die Construction ist dieselbe
wie bei vorgenannten; nur ist der Körper B mit Keil u auf der Spindel festgesteckt und
wird das Zusammenziehen durch die Mutter r vermittelst des Gewindes H auf Spindel G
bewirkt.
Vortheile dieses Systems sind folgende:
Die Bündel fliegen nicht heraus, wodurch die Bürste vor ihrer vollständigen Abnutzung nicht unbrauchbar wird. Bei Anwendung von Flüssigkeiten bleibt die Bürste unverändert. Es findet kein gefahrvolles Zerplatzen der Gehäuse statt. Bei Drahtbürsten behält der Draht seine Federkraft. Es kann jede beliebige Stärke von Eisen- und Stahldraht eingezogen werden, sowie jedes andere zu Bürsten brauchbare Material. Man ist im Stande, die abgenutzten Reste leicht zu entfernen und in der kürzesten Zeit die Bürste selbst einzuziehen.
Die Bündel fliegen nicht heraus, wodurch die Bürste vor ihrer vollständigen Abnutzung nicht unbrauchbar wird. Bei Anwendung von Flüssigkeiten bleibt die Bürste unverändert. Es findet kein gefahrvolles Zerplatzen der Gehäuse statt. Bei Drahtbürsten behält der Draht seine Federkraft. Es kann jede beliebige Stärke von Eisen- und Stahldraht eingezogen werden, sowie jedes andere zu Bürsten brauchbare Material. Man ist im Stande, die abgenutzten Reste leicht zu entfernen und in der kürzesten Zeit die Bürste selbst einzuziehen.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ι . Verfahren zur Herstellung von Rundbürsten, indem man Draht um ein in die Spindel einer Drehbank eingeschraubtes Messer F, Fig. 9, durch Umdrehung des letzteren umwickelt, durch Aufschlagen mit einem Hammer den so entstandenen Ring öffnet, das so in die Form, Fig. io, gebrachte Bündel über die in der Scheibe A, Fig. 5, aufgeschraubten Stifte α schiebt und die Bündel einerseits mittelst der Schraube C und der Scheibe B, deren Löcher e den Stiften a und deren Muttergewinde K der Schraube C entspricht, fest zusammenprefst, andererseits durch Fassen der Bündelenden die Bündel fest um die Stifte α legt.
- 2. Das unter 1. angegebene Verfahren, mit dem Unterschied, dafs man zuerst die Stifte 1, 3,, 5, 7 u. s. w., Fig. 6, mit Bündeln behängt, dann eine Scheibe E, Fig. 8, aufschiebt und die Stifte 2, 4, 6, 8u.s,w., Fig. 6, behängt, zum Zweck, um weichere Bürsten mit reihenweise geordneten Bündeln zu erzielen.
- 3. Das unter 1. angegebene Verfahren, mit dem Unterschied, dafs man Borsten oder weicheres Material um einen Stift w, Fig. n, legt, welcher an der unteren Seite einen auf die Köpfe von α passenden Körner hat, dafs man dann die Bündel umwickelt und nach Aufsetzung von w auf dieselben auf diese Stifte abstreift.
- 4. Die nach dem unter 1. bis 3. angegebenen Verfahren hergestellten. Rundbürsten.Hierzu I Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28554C true DE28554C (de) |
Family
ID=304789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28554D Active DE28554C (de) | Verfahren zur Herstellung von Rundbürsten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28554C (de) |
-
0
- DE DENDAT28554D patent/DE28554C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69504644T2 (de) | Ohrmarke zur identifizierung von tieren | |
| DE3875643T2 (de) | Drahtfoermige bindeelemente. | |
| DE28554C (de) | Verfahren zur Herstellung von Rundbürsten | |
| DE1942535C3 (de) | Zweiteiliger Schließknopf | |
| CH629994A5 (en) | Apparatus for comminuting fruit, onions, other vegetables or the like | |
| DE21670C (de) | Neuerungen in der Fabrikation von Bürsten und Besen | |
| DE2929C (de) | Siederohr-Bürste | |
| DE71272C (de) | Zerlegbarer Kammreiniger | |
| DE2401398A1 (de) | Buerstenlockenwickler, dafuer geeignete buerste und dafuer geeigneter buerstenstaender | |
| DE359596C (de) | Werkzeugbehaelter, welcher den einzelnen Werkzeugen gleichzeitig als Griff dient | |
| DE8901161U1 (de) | Schutzhülse für Pinsel | |
| DE514708C (de) | Spulenzange | |
| DE305930C (de) | ||
| DE93496C (de) | ||
| DE237143C (de) | ||
| DE183140C (de) | ||
| DE145267C (de) | ||
| AT41591B (de) | Maschine zum Zählen, Verpacken und Etikettieren von Geldstücken. | |
| DE146662C (de) | ||
| DE235740C (de) | ||
| DE105169C (de) | ||
| DE161157C (de) | ||
| DE171917C (de) | ||
| DE722880C (de) | Verstellbarer Anschlag an Gartenrechen | |
| DE675809C (de) | Handkultivator mit mehreren auswechselbaren, zwischen Klemmbacken der Stieltuelle befestigten Zinken |