DE285141C - - Google Patents

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DE285141C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/32Steam-separating arrangements using centrifugal force
    • F22B37/325Steam-separating arrangements using centrifugal force using a revolving element

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 285141-KLASSE i3d. GRUPPE
Achse sich drehenden Trommel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Oktober 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Wasserabscheider mit. einer durch strömenden Dampf oder auf andere Weise in Umdrehung versetzten Trommel.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel zum Auffangen des aus ihr oder einem besonderen ihr vorgeschalteten Wasserabscheider ausgeschiedenen Wassers einen ringförmigen Behälter trägt, der das Wasser durch
ίο die Fliehkraftwirkung der Trommel in den Kessel zurück oder nach irgendeinem anderen Raum befördert, und der in bekannter Weise mittels einer in den Behälter eintauchenden festen Wand einen Flüssigkeitsverschluß der-
!5 art bildet, daß auch bei der höchstmöglichen Umlauf zahl der Trommel^ das unmittelbare Eindringen des nassen oder halbentwässerten Dampfes in die Rohrleitung (unter Umgehung des Entwässerers) verhindert wird.
Ein zweiter Teil der Erfindung bezieht sich darauf, daß zwischen dem vorgeschalteten Abscheider und der Wasserrückleitung nach dem Kessel ein besonderer, vom Dampf nicht durchströmter Raum angeordnet ist, der gegen die Prallbleche - durch eine siebartig durchlochte Bodenplatte bedeckt ist.
Der neue Wasserabscheider hat vor ähnlichen Wasserabscheidern mit sich drehender Trommel den Vorzug, daß bei plötzlichem und weitem Öffnen des Dampfeinlaßventils der nasse oder halbentwässerte Dampf nicht unmittelbar, d. h. unter Umgehung des Entwässerers, in die nach den Zylindern führende Rohrleitung eintreten kann. Er hat außerdem den Vorteil, daß die Wasserteilchen, unmittelbar nachdem sie aus-45
geschieden sind, in einen Raum eintreten, der von dem strömenden Dampf nicht bestrichen wird. Dadurch wird das Mitreißen von Wasserteilchen in die Zylinder verhindert, und somit ist eine fast vollständige Trocknung des Pampfes gewährleistet.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein mit dem Regulatorkopf einer Lokomotive verbundener Wasserabscheider dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Dampfdom und. den Regulator kopf mit dem Wasserabscheider.
Fig. 2 zeigt einen Teilschnitt nach 2-2 der Fig. I. ·
α ist der Dampfdom, b der Regulatorkopf. An dem Regulatorkopf und die Eintrittsöffnungen desselben umschließend, ist ein nach oben offenes Gehäuse c angeordnet. Auf einem Querbalken r des . Gehäuses c ist in Kugel- 5S lagern drehbar eine Trommel d gelagert. Diese ist nach oben und unten offen und bildet gewissermaßen die Verlängerung des Gehäuses c. Der untere Teil der Trommel ist mit zwei stulpenförmigen, ineinandergreifenden Flansehen e und f versehen, die mit der Trommel starr verbunden sind.. Im Innern der Trommel ist eine schraubenförmige Fläche angeordnet.
Auf dem Flansch g des Gehäuses c ist ein Gehäuse h befestigt, das auf seinem oberen Rande den eigentlichen Wasserabscheider trägt und die Trommel d umschließt. Der Wasserabscheider besteht aus radial angeordneten, zickzackförmigen Blechen i und ist oben durch ein Blech / und unten durch eine siebartig
durchlochte Bodenplatte q geschlossen. Am Umfang ist er mit einer ringförmigen Eintrittsöffnung für den Dampf k versehen. An dem Gehäuse h ist im Innern ein kreisförmiges Blech I befestigt, welches an dem Flansch f der Trommel anliegt. In dem Gehäuse h, und zwar unterhalb des Bleches I, sind ringsherum am Umfang Öffnungen m vorgesehen, η ist ein Entwässerungsrohr, das aus dem Gehäuse h
ίο in den Dampfraum des Kessels führt und zweckmäßig über dem Wasserspiegel endigt.
Die beschiebene Einrichtung wirkt folgendermaßen: Sobald der Regulator geöffnet wird, tritt der Dampf durch die Öffnung k radial in den Wasserabscheider ein und gelangt — zwischen die zickzackförmigen Bleche i hindurchtretend — oben in die Trommel d. Von hier aus strömt er durch das Gehäuse c und den Regulator in die nach den Zylindern der Maschine führende Dampfleitung. Auf dem Wege durch die Bleche i wird das im Dampf enthaltene Wasser an den Blechen abgeschieden, fließt nach unten in den durch den stulpenförmigen Flansch e gebildeten Behälter ab und sammelt sich hier. Der Flansch f ragt in diesen Behälter so weit hinein, daß er in den Wasserspiegel eintaucht und einen FlüssigkeitsVerschluß bildet. Dadurch wird der auf der Zeichnung mit 0 bezeichnete Raum gegen den mit φ bezeichneten Raum abgeschlossen. Dies hat zur Folge, daß, wenn der Regulator geöffnet wird, der Dampf nicht durch die Öffnungen m, die Räume 0 und φ hindurch in die Trommel treten' kann, sondern, daß er gezwungen ist, den durch die Pfeile angedeuteten Weg durch den Wasserabscheider hindurch zu nehmen. Durch den auf die windschiefe Fläche ausgeübten Druck des strömenden Dampfes wird die Trommel d in Umdrehung versetzt. Das im Flansch e sich ansammelnde Wasser wird durch die Zentrifugalkraft nach außen gedruckt und fließt über den Rand des Flansches e in den Raum 0 und von dort durch das Rohr η in den Kessel zurück. Da infolge der Öffnungen m im Raum 0 und im Rohre η derselbe Druck wie im Kessel herrscht, so kann das überfließende Wasser unbehindert in den Kessel zurückfließen. Der Wasserspiegel in dem Flansch e nimmt dabei etwa die durch die gestrichelte Linie angedeutete Lage ein. Der untere Rand des Flansches f ist so gestaltet, daß er auch bei schnellster Umdrehung der Trommel d noch in den Wasserspiegel eintaucht. Es wird also wirksam verhindert, daß der Dampf durch die Öffnungen m und den Raum 0 in den Raum φ und von da in die Trommel eintritt, was beim Fehlen des Flüssigkeitsverschlusses der Fall sein würde, da im Raum φ infolge von Saugwirkung ein geringerer Druck als im Kessel herrscht.
Der beschriebene Wasserabscheider läßt verschiedene Abänderungen zu, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Beispielsweise kann der eigentliche Wasserabscheider, anstatt der Trommel d vorgelagert zu sein, auch in die Trommel eingebaut sein; auch kann man die Schraubenfläche der Trommel bis an deren oberen Rand durchführen und die Wandung der Trommel mit Öffnungen ver- sehen. Das Gehäuse h müßte dann bis an den oberen Rand der Trommel herangeführt werden, so daß der Raum φ keine Verbindung mit dem Kesselinnern hat. Die Wasserteilchen würden dann durch die Zentrifugalkraft in den Raum φ übertreten und sich in dem Flansch« sammeln. Im übrigen wäre die Wirkung dieselbe wie vorher beschrieben.
Es ist auch nicht erforderlich, daß die Trommel durch den strömenden Dampf selbst in Umdrehung versetzt wird, sondern es ist auch ein mechanischer Antrieb mittels Riementriebes o. dgl. denkbar.
Ferner braucht der Flansch f nicht mit der Trommel d fest verbunden zu sein. Er kann auch an dem feststehenden Gehäuse h befestigt sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Abscheiden von Wasser aus Dampf O. dgl. mit einer um g0 eine lotrechte Achse sich drehenden Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel zum Auffangen des aus ihr oder einem besonderen, ihr vorgeschalteten Wasserabscheider (i) ausgeschiedenen Wassers einen ringförmigen Behälter (e) trägt, der das Wasser durch die Fliehkraftwirkung der Trommel in den Kessel zurück oder nach irgendeinem anderen Raum befördert, und der in bekannter Weise mittels einer in iod den Behälter (e) eintauchenden festen Wand einen Flüssigkeitsverschluß derart bildet, daß auch bei der höchstmöglichen Umlaufzahl der Trommel das unmittelbare Eindringen des nassen oder halbentwässerten Dampfes in die Rohrleitung (unter Umgehung des Entwässerers) verhindert wird (Fig. i).
2. Vorrichtung nach Anspruch !.,dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem vorgeschalteten Abscheider (i) und der Wasserrückleitung nach dem Kessel ein besonderer, vom Dampf nicht durchströmter Raum (φ) angeordnet ist, der gegen die Prallbleche (i) durch eine siebartig durchlochte Bodenplatte bedeckt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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