DE285052C - - Google Patents
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- DE285052C DE285052C DENDAT285052D DE285052DA DE285052C DE 285052 C DE285052 C DE 285052C DE NDAT285052 D DENDAT285052 D DE NDAT285052D DE 285052D A DE285052D A DE 285052DA DE 285052 C DE285052 C DE 285052C
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- Germany
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- bridge
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- wagon
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- loading bridge
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D47/00—Loading or unloading devices combined with vehicles, e.g. loading platforms, doors convertible into loading and unloading ramps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 285052 -■ KLASSE 20 c. GRUPPE
MAX LEHMERT in POTSDAM.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung und Vervollkommnung von Güterwagen,
welche für den Transport von Fahrzeugen aller Art bestimmt und demgemäß, an
den Stirnseiten mit Türen versehen sind sowie eine Verladebrücke mit sich führen. .
Das Wesen der vorliegenden Erfindung wird darin erblickt, daß die Angeln der Türen zwecks
Freilegung eines Teiles der Wagenplattform in
ίο die Seitenwände des Wagens zurückgesetzt sind
und die Verladebrücke an ihrem einen Ende der Höhe nach einstellbar und so eingerichtet
ist, daß ihr anderes Ende um auf der Plattform aufruhende Stützen nach der Seite des
Wagens geschwenkt werden kann. Ferner ist die Verladebrücke, die zweckmäßig von U-förmigen
Fahrschienen gebildet wird, in ihrem mittleren Teil nach oben zu gewölbt und besitzt
an ihrem oberen Ende Verlängerungen, die mit der Brücke gelenkig verbunden sind und mit dieser gemeinsam mittels einer auf
der Wagenplattform vorgesehenen Hebevorrichtung' sowohl hochgeschraubt als auch nach
seitwärts geschwenkt werden können.
Diese Einrichtung eignet sich besonders zum Verladen von Kraftwagen, das schnell und
sicher und ohne Verladerampe vor sich geht, denn es kann dabei die eigene Kraft des Fahrzeuges
benutzt werden, und zwar auch beim
Ausladen. , ■
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
In dieser zeigen:
Fig. ι und 2 Beispiele für die Verladung von Automobilen mittels der bekannten Verladebrücken
und die sich dabei ergebenden Übel-40
45
stände, die durch die vorliegende Erfindung vermieden werden sollen,
Fig. 3. eine Seitenansicht des Wagens mit Verwendung der Brücke ohne Rampe,
Fig. 4 eine Draufsicht auf Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht auf Fig. 3 nach Seitlicher Verschiebung 'der Brücke,
Fig. 6 eine Vorderansicht von Fig. 3,
Fig. 7 die Brücke.
Die Stirnseiten des Waggons w sind mit hinreichend weit zu öffnenden Türflügeln a (Fig. 4)
versehen, und die Brücke ist mit ihrem einen Ende auf die Plattform des Wagens gestellt,
während das andere Ende beispielsweise auf das Gleis herniedergeht.
Die Brücke selbst besteht aus zwei Rinnen b in U-Form, welche durch Verbindungsstangen c
parallel zueinander gehalten werden. Die Rinnen der Brücke ruhen an dem Ende, welches
auf die Plattform j> des Wagens gelegt ist, auf
einer Querschiene d und sind um diese drehbar (f Fig. 3). Die Querschiene d ist an beiden
Enden1 verstärkt, und durch diese Verstärkungen sind Schraubenspindeln g geführt,
welche mit ihrem Fuß h auf der Plattform des Wagens stehen. Das andere Ende der Spindel g
trägt ein Rad oder einen ein- bzw. zweiarmigen Hebel i, um die Spindel betätigen und damit
die Querschiene d auf- und abwärts winden zu können. Hierdurch wird erreicht, daß die
Brücke beim Verladen eines Fahrzeuges ohne Rampe über die Puffer hinweggeführt wird,
wobei die gewölbte Form der Brücke das freie Hinüberführen begünstigt.
Um auch bei durch die Spindeln hochgeschraubter Querschiene eine durchgehende Rin-
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nenbahn zu haben, ist den Rinnen ein Schuh k
vorgelagert, welcher ebenfalls um die Querschiene drehbar ist, so daß er einerseits stets
eine unmittelbare Fortsetzung der Rinnenbahn bildet und andererseits immer auf der Plattform
des Waggons aufliegt.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß ein zunächst auf die Brücke gefahrenes oder geschobenes
Auto nach der Seite außerhalb der Gleise herabgefahren werden kann, nachdem die ganze
Brücke mit ihrem unteren Ende seitlich gedreht worden ist, wobei als Drehpunkt der
Fuß der einen Spindel dient.
Die Brückenbahnen sind gerauht, um einen guten Halt für die Wagenräder zu bieten.
Der hauptsächlichste Grund für die Wölbung der Brücke besteht darin, daß, wie Fig. 1 und 2
zeigen, eine ebene Brücke eine Beschädigung des Unterteiles des Wagens herbeiführen kann,
während die entsprechend gewölbte Brücke ein Anstoßen des Chassis verhindert.
Die Brücke einschließlich ihrer Verbindungsstangen, der Querschiene sowie der Spindeln
kann im Wagen selbst' und, wenn derselbe beladen ist, hochgekantet aufbewahrt werden;
sie kann aber auch bei Raummangel in ihre Einzelteile leicht zerlegt werden.
Aus der Zeichnung und der obigen Beschreibung ist das Verladen eines Automobils hinreichend
zu ersehen, so daß sich eine besondere Beschreibung dieses Vorganges erübrigt.
Claims (2)
1. Güterwagen für den Transport von
Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, mit an den Stirnseiten angeordneten Türen
und mitgeführter Verladebrücke, dadurch gekennzeichnet, daß die Angeln der Türen
(«) zwecks Freilegung eines Teils der Wagenplattform in die Seitenwände des Wagens
zurückgesetzt sind und die Verladebrücke an ihrem einen Ende der Höhe nach einstellbar
und so eingerichtet ist, daß ihr anderes Ende um auf der Plattform aufruhende
Stützen (g, h) nach der Seite des Wagens geschwenkt werden kann.
2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise
aus U-förmigen Fahrschienen gebildete Verladebrücke (b) in ihrem mittleren Teil nach
oben zu gewölbt ist und am oberen Ende Verlängerungen (k) besitzt, die mit der
Brücke gelenkig verbunden sind und mit dieser gemeinsam mittels einer auf der
Wagenplattform vorgesehenen Hebevorrichtung (g, h, i) sowohl hochgeschraubt als
auch nach seitwärts geschwenkt werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285052C true DE285052C (de) |
Family
ID=540462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285052D Active DE285052C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285052C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007698B (de) * | 1954-05-20 | 1957-05-02 | Alten K | UEberfahrbruecke |
| DE1016290B (de) * | 1954-01-14 | 1957-09-26 | Siegener Eisenbahnbedarf Ag | Gueterwagen mit Hubschiebedach und mindestens einer mehrfluegeligen Stirnwandtuer |
| US2855115A (en) * | 1955-04-13 | 1958-10-07 | American Steel Foundries | System for transferring vehicles to rail cars |
| DE1185121B (de) * | 1960-06-27 | 1965-01-07 | Manutention Mecanique Bouisse | Laderampe mit einem fahrbaren plattformartigen Mittelteil |
-
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- DE DENDAT285052D patent/DE285052C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1016290B (de) * | 1954-01-14 | 1957-09-26 | Siegener Eisenbahnbedarf Ag | Gueterwagen mit Hubschiebedach und mindestens einer mehrfluegeligen Stirnwandtuer |
| DE1007698B (de) * | 1954-05-20 | 1957-05-02 | Alten K | UEberfahrbruecke |
| US2855115A (en) * | 1955-04-13 | 1958-10-07 | American Steel Foundries | System for transferring vehicles to rail cars |
| DE1185121B (de) * | 1960-06-27 | 1965-01-07 | Manutention Mecanique Bouisse | Laderampe mit einem fahrbaren plattformartigen Mittelteil |
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