DE2848482C2 - Langgestreckter Trimmerwiderstand - Google Patents
Langgestreckter TrimmerwiderstandInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen langgestreckten Trimmerwiderstand gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1. Hierzu kennt man aus der DE-AS 18 12 287
einen Schiebewiderstand, der sowohl als Spannungsteiler, als auch als Trimmerwiderstand benutzbar ist. Bei
der letztgenannten Benutzungsart würden nur jeweils ein Anschluß der Widerstandsbahn und der Leiterbahn
benötigt. Damit liegen diese beiden Anschlüsse entweder sehr eng benachbart auf einer Geraden senkrecht
zur Längsrichtung der Trägerplatte, oder sehr weit entfernt auf einer Geraden im spitzen Winkel zur
Längsrichtung der Trägerplatte. Da das Rastermaß dem Abstand der vorstehend genannten beiden Anschlußstifte
entspricht, würde der Schiebewiderstand nach dieser Vorveröffentlichung nach dem Einstecken der
Anschlußstifte in die Leiterplatte sich senkrecht zur Geraden zwischen diesen beiden Anschlußstiften bzw.
im spitzen Winkel dazu erstrecken. Damit kann er nicht in gedruckten Leiterplatten gegen übliche Schichtwiderstände
ausgetauscht werden, ohne daß dazu wesentliche Änderungen an der Leiterplatte notwendig
wären. Es ist ersichtlich, daß dies bei den heute üblichen gedruckten Leiterplatten mit einer hohen Packungsdichte
an elektronischen Elementen nicht zu verwirklichen ist. Nachteilig ist bei diesem vorbekannten
Schiebewiderstand außerdem sein verhältnismäßig komplizierter Aufbau, so daß er schon deswegen nicht in
einer Kleinausführung mit Rastermaßen entsprechend denen von Festwiderständen, z.B. nach DlN 44 051
herstellbar ist.
Ferner kennt man langgestreckte Potentiometer, bei denen mittels eines Schraubenziehers von der Seite her
in einen Schraubschlitz einer Spindel eingegriffen und durch Verdrehen dieser Spindel ein Schleifer zwischen
Anfang und Ende des Widerstandes verschoben wird. Wegen der hierfür erforderlichen freien Zugängigkeit
des Widerstandes von der Seite her eignen sich solche Widerstände nur schlecht oder gar nicht für die
Anwendung auf gedruckten Leiterplatten mit einer hohen Packungsdichte an elektronischen Elementen.
Solche Widerstände könnten daher nur am Rand der entsprechenden Platine angeordnet werden, was aber
den Anwendungsbereich der Widerstände in einem nicht vertretbaren Maß einschränkt. Außerdem sind
diese mittels einer Schraubspindel zu betätigenden langgestreckten Potentiometer mit relativ hohen
Herstellungskosten belastet.
Um die vorstehend erörterten Probleme zu umgehen, vermeiden viele Schaltungshersteller den Einsatz von
bj Potentiometern oder Trimmern und gehen auf die
Notlösung über, ihre Schaltungen durch ein unter Umständen mehrfach zu wiederholendes, versuchsweises
Ein- und Auslöten von ausgemessenen Festwider-
ständen abzugleichen. Die hierbei anfallenden Materialkosten sind zwar gering, jedoch entstehen sehr hohe
Lohnkosten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Trimmerwiderstand nach dem Oberbegriff des Anspruches
1 so auszubilden, daß er in gedruckten Leiterplatten gegen übliche Schichtwiderstände, insbesondere
solche nach den Bauformen nach DIN 44 051 austauschbar ist, ohne daß dazu Änderungen an der Leiterplatte
notwendig wären.
Diese Aufgabe wird, ausgehend vom Oberbegriff des Anspruches 1, durch die Merkmale des Kennzeichens
des Anspruches 1 gelöst Die Punkte, durch welche die Anschlußstifte gehen, liegen auf einer zur Längsrichtung
der Trägerplatte parallelen Geraden. Damit ist dieser Trimmerwiderstand in der Länge des Rastermaßes
zwischen zwei entsprechenden Öffnungen der Trägerplatte vorzusehen und daher gegen die genannten
Schichtwiderstände austauschbar. Im Gegensatz zu dem weiteren, erläuterten Stand der Technik kommt man mit
zwei Anschlußstiften aus. Die Betätigung des Trimmerwiderstandes kann von oben erfolgen, so daß er an
beliebiger Stelle der Trägerplatte einsetzbar ist. Die Stifte bilden zusammen mit der Trägerplatte und der
Achse einen Rahmen. Ein solcher Rahmen ist nicht nur konstruktiv einfach und damit in der Herstellung billig,
sondern er gibt dem Trimmerwiderstand trotz seiner Kleinheit eine relativ große Stabilität. Die Anschlußstifte
haben also neben ihrer Steckfunktion noch die Zusatzfunktionen des Tragens der Trägerplatte u:.d der
Achse und der Bildung des genannten Rahmens. Die vorgenannte Stabilität des Rahmens ermöglicht es
ferner, den notwendigen Anpreßdruck zwischen dem Schleifer und der Widerstandsbahn wirken zu lassen,
ohne die Teile des Widerstandes mechanisch übermäßig zu belasten, da die Richtung der vorgenannten
Andruckkraft in der vom Rahmen gebildeten Ebene verläuft. Auch diese Merkmale und Vorteile sind der
DE-AS 18 12 287 nicht zu entnehmen. Vielmehr werden dort die Schleifbahn und die Isolierstoffplatte von der
Seite her, also etwa U-förmig vom Schieber umgriffen. Aus dem DE-GM 71 05 743 ist zwar ein rahmenartiger
Schiebepotentiometer bekannt, bei dem die langen Rahmenseiten von einer Trägerplatte und einer den
Schleiferbock tragenden Achse gebildet werden. Zur Bildung der kurzen Rahmenseiten dienen aber nicht die
Anschlußstifte, sondern mit der Trägerplatte einstückig gespritzte Kunststoffteile. Ein solches Potentiometer
verlangt nicht nur höhere Herstellungskosten. Auch sind die genannten Kunststoffteile nicht so stabil wie aus
Metall bestehende Anschlußstifte. Seitlich benötigt der Trimmerwiderstand nach der Erfindung nicht mehr an
Raum als die bekannten Schichtwiderstände. Deswegen und auch aus den vorgenannten Gründen eignet er sich
für Printplatten mit hoher Packungsdichte, da er für seine Unterbringung und für seine Bedienung, die
einwandfrei und leicht möglich ist, nicht mehr an Platz benötigt als die bekannten Festwiderstände. Nach
Einstellung des gewünschten Widerstandswertes kann diese Stellung des Schleiferbockes mittels eines
dauerhaften Klebers (z. B. auf der Basis der Cyanoacrylate) fixiert werden. Auch wäre eine Fixierung mittels
eines nicht voll aushärtenden Klebers oder Kittes möglich, so daß man später bei Bedarf eine neue
Einstellung vornehmen kann. Es sind vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten des Abgleichbereiches und
der Widerstandskurvenform möglich. So kann z. B. die Kurve des Widerstandswertes über den Verschiebebereich
einen angenäher: exponemiellen oder logarithmischen Verlauf mit Knickpunkten aufweisen, sofern man
mehrere in Reihe liegende lineare Teilstrecken mit verschiedenen Flächenwidersländen vorsieht Durch
Zuschaltung eines Parallelwiderstandes ist dagegen eine
Widerstandskurve erreichbar, deren Steigung bis zum Endwert kontinuierlich abnimmt. Die Abgleichgenauigkeit
ist sehr hoch, ohne daß aber hierdurch die Herstellungskosten des Trimmerwiderstandes merklich
ίο erhöht werden.
Aus dem DE-GM 18 78 453 kennt man ein rundes Kleinpotentiometer mit zwei Anschlußstiften für den
Einsatz in gedruckten Schaltungen und zwar für ein Rastermaß zwischen 5 und 15 mm. Hiermit können aber
nicht schmale, feste Widerstände ersetzt werden, da beim Einsatz im gleichen Rasiermaß ein solcher
Rundpotentiometer eine weitaus größere Fläche als der Widerstand nach der Erfindung beanspruchen würde.
In den Unteransprüchen ist der Trimmerwiderstand nach der Erfindung vorteilhaft weitergebildet.
Mit den Merkmalen des Anspruches 2 wird die Stabilität der Trägerplatte verstärkt. Außerdem ist die
Möglichkeit gegeben, nach den Verfahren der sogenannten Dickschicht- oder Dünnschichttechnik Widerstands-
und Leiterbahnen mit hoher Abriebsfestigkeit, sowie großer Langzeitkonstanz und geringer Temperaturabhängigkeit
der Widerstandswerte herzustellen.
Die Reihenschaltung eines Begrenzungswiderslandes mit einem variablen Widerstand ist aus der eine
so Leiterplatte mit eine:- gedruckten Schaltung betreffenden
DE-OS 25 34 126 für sich bekannt. Demgegenüber beinhalten die Merkmale des Anspruches 3 eine
vorteilhafte räumliche Anordnung des Festwiderstandes und des einstellbaren Widerstandes im Wirkungsbe-
3·ι reich des Schleifers.
Mit den Merkmalen des Anspruches 4 sind die Leiterbahn, das Leiterbahnstück, der einstellbare und
der feste Widerstand auf der selben Seite der Trägerplatte vorgesehen. Dies ermöglicht eine Anordnung,
die sich in Längsrichtung der Trägerplatte erstreckt, jedoch in deren Querrichtung wenig Raum in
Anspruch nimmt, wobei die Leiterbahn, der einstellbare Widerstand und das Leiterbahnstück im Bereich des
Schleifers liegen.
Die Merkmale des Anspruches 5 ermöglichen bei einer solchen Kleinausführung eine noch bessere
Einstellung der Widerstandskurve. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß man aus der
DE-PS 9 62 000 für sich keramische Widerstände aus einzelnen, miteinander verbundenen Widerstandsstükken
aus Metallkeramik unterschiedlicher spezifischer Widerstände kennt. Die einzelnen Widerstandsstücke
haben sich ändernde Querschnitte, um hiermit eine bestimmte Widerstandskurve zu erzielen.
Um weiter die Widerstandskurve ändern bzw. einem gewünschten Verlauf anpassen zu können, sind die
Merkmale des Anspruches 6 vorgesehen. Die Anordnung einer Schleiferbahn und einer Widerstandsbahn
auf beiden Seiten einer Trägerplatte ist für sich aus dem
bo DE-GM 70 38 240 bekannt. Im übrigen zeigt diese
Vorveröffentlichung nicht die Merkmale der Erfindung. Insbesondere beinhaltet sie eine konstruktiv aufwendige
U-förmige seitliche Umgreifung der die Leiterbahn und die Widerstandsbahn tragenden Platte. Eine solche
fa5 Anordnung ist in Kleinausführung konstruktiv nicht zu
verwirklichen und würde darüber hinaus im Falle eines Einsteckens in gedruckte Leiterplatten seitlich zu viel
Platz beanspruchen.
Die Merkmale des Anspruches 7 erleichtern die Betätigung dieses Trimmerwiderstandes, vor allem bei
Ausgestaltung in Kleinausführung.
Insbesondere bei einem solchen Trimmerwiderstand in Kleinausführung empfehlen sich die Merkmale des
Anspruches 8, um genügend Platz für die Aufnahme der Achse zu haben.
Das bereits erläuterte DE-CM 71 05 743 weicht in nachteiliger, nämlich umständlicher und damit in der
Herstellung teueren Anordnung vom Gegenstand der Erfindung ab und zeigt auch nicht die Merkmale des
Anspruches 9. Diese Merkmale ergeben unter Beibehaltung der vorteilhaften Anordnung gemäß dem Anspruch
1 die erforderliche Isolierung.
Die Merkmale des Anspruches 10 beinhalten eine Ausführung, mit der die bereits genannte Leiterbahn in
ihrer elektrischen Funktion durch die den Schieber tragende Achse ersetzt wird. Dies dient der weiteren
Vereinfachung des Trimmerwiderstandes.
Der nachfolgenden Beschreibung und dazugehörigen Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung zu
entnehmen. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 einen Trimmerwiderstand nach der Erfindung in der Seitenansicht,
F i g. 2 die dazugehörige Stirnansicht,
F i g. 3 die dazugehörige Draufsicht in einem Schnitt
gemäß der Linie HI-HI.
F i g. 4 bis 7 verschiedene Schaltungen der Widerstände.
Eine Trägerplatte 1, die fuis Gründen der mechanischen
Festigkeit bevorzugt aus Keramik bzw. einem Keramiksubstrat besteht, enthält im normgemäßen
Rastermaß zwischen 5 und 15 mm. bevorzugt in einem Rastermaß von 7.5 oder 10 mm metallisierte Aufnahmelöcher
9, in welche die Anschlußstifte 2 eingelötet sind. Diese Anschlußstifte bilden den Eingang 2(E) und den
Ausgang 2(A) des Trimmerwiderstandes. Aufgrund der vorgenannten Rastermaße ist ein solcher Trimmerwiderstand
an die Stelle eines Festwiderstandes in eine Printplatte einsetzbar.
Zur Schaffung der Trimmöglichkeit ist ein Schleiferbock
5 mit Schleifer 6 vorgesehen, der auf einer bevorzugt metallischen Achse 4 gleiten kann, wobei die
Achse 4 parallel zur Trägerplatte 1 in deren Längsrichtung verläuft. Im Falle der Ausführung aus
Metall ist die Achse 4 über isolierende Kunststoffbuchsen 3 in Bohrungen 10 oder oberen Enden der
Anschlußstifte 2 gelagert und dort gehalten, z. B. durch Anquetschungen 11. Der oberhalb der Trägerplatte 1
gelegene Teil 2' der Anschlußstifte 2 ist gegenüber derer, unterem Stccktci! verbreitert (siehe F i g. 2Y Die
Teile 1, 2(E), 4 und 2(A) bilden einen in sich geschlossenen Rahmen.
Der Schleiferbock 5 besitzt eine untere Aussparung oder Nut 6' zum Befestigen, ζ. Β. Einlöten oder
Einkleben des Schleifers 6, sowie eine obere Nut oder Schlitz 7, in die ein Werkzeug, z. B. ein kleiner
Schraubenzieher von oben her bzw. von schräg oben her einsetzbar ist Somit kann der mit Gleitsitz auf der
Achse 4 geführte Bock 5 in deren Längsrichtung verschoben werden.
Auf der isolierenden Trägerplatte 1 sind an deren Oberseite 1' und gegebenenfalls auch an deren
Unterseite 1" Widerstandsbahnen aufgebracht Dieses Aufbringen kann mit dem Verfahren der Dickschichttechnik,
der Dünnschichttechnik oder der Kolloidkohletechnik geschehen.
Das bevorzugte Ausführungsbeispiel ist konstruktiv in F i g. 3 und in seiner elektrischen Prinzipschaltung in
Fig. 5 dargestellt. Die Dimensionierung der Teile, insbesondere des Schleiferbockes 5 und des Schleifers 6
ist derart, daß in der in Fig.3 rechten Endstellung des
■> Schleiferbockes 5. d. h. in Richtung des Ausganges A der
Schleifer 6 auf einem Leilerbahnstück 12 aufliegt, das sich zwischen einem einstellbaren Widerstand (R1) und
einem Festwiderstand (Rt) befindet. Ferner ist eine Leiterbahn 13 vorgesehen, die parallel zum Widerstand
ίο Ry verläuft und sich bis in den Bereich des Leiterbahnstückes
12 erstreckt, nicht aber bis in den Bereich des fixen Widerstandes Ri gelangt. Der Schleifer 6 ist so
dimensioniert, daß er über seinen gesamten Verschiebebereich sowohl die Leiterbahn 13, als auch das parallel
dazu verlaufende Leiterbahnstück 12 bzw. den Widerstand Ry überstreicht. Die Leiterbahn 13 ist mit der
eingangsseitigen (E) Leiterfläche 14 elektrisch einstükkig, bzw. damit elektrisch verbunden und hat hiermit
elektrischen Kontakt zum Stift 2(E). Der fixe Widerstand Rf dagegen ist einerseits mit dem Leiterbahnstück
12 und andererseits mit einer Leiterfläche 15 elektrisch verbunden, wobei diese Leiterfläche 15 elektrischen
Kontakt zum ausgangsseitigen Stift 2(A) hat.
An Stelle der erläuterten elektrischen Kontaktgabe zum ausgangsseitigen Stift 2(A) mittels der Leiterbahn
13 könnte man auch vom Schleifer 6 über einen metallischen Schleiferbock 5, eine metallische Achse 4
und durch Weglassen des in F i g. 1 links oben dargestellten Kunststofflagers 3 eine direkte Leiterverbindung
vom Schleifer 6 zum Stift 2f£7schaffen.
Wird der Schleiferbock 6 aus seiner Position gemäß F i g. 3 entlang der Achse 4 nach links bewegt, so erhöht
sich der an den Anschlußstiften 2(E) und 2(A) meßbare Widerstand entsprechend der vom Schleifer zurückgelegten
Wegstrecke. Die hier möglichen Widerstandskurvenformen sind bereits erläutert worden.
Zur Vereinfachung der Darstellung sind die Widerstands- und Leiterbahnen in den F i g. 1 und 2 nicht
dargestellt. Wie erwähnt, kann auf der Unterseite 1" der Platte 1 eine Widerstandsschicht Rp aufgebracht sein,
die in einer elektrischen Parallelschaltung mit den auf der Oberseite Γ vorgesehenen Leiter- oder Widerstandsbahnen
verbunden ist.
Verschiedene Schaltungsmöglichkeiten sind in den Fig.4 bis 7 dargestellt. Fig.4 zeigt die einfachste Ausführungsform, bei der eine einzige Widerstandsbahn Ry vorgesehen ist, mittels des Schleifers 6 abgegriffen werden kann und den einstellbaren Widerstand darstellt. Im Beispiel der Fig. 5 ist zu diesem
Verschiedene Schaltungsmöglichkeiten sind in den Fig.4 bis 7 dargestellt. Fig.4 zeigt die einfachste Ausführungsform, bei der eine einzige Widerstandsbahn Ry vorgesehen ist, mittels des Schleifers 6 abgegriffen werden kann und den einstellbaren Widerstand darstellt. Im Beispiel der Fig. 5 ist zu diesem
so einstellbaren Widerstand R1 ein Festwiderstand Rf in
Reihe geschaltet. Dies ist die o. g. bevorzugte Ausführungsform, die auch in den F i g. 1 bis 3 dargestellt ist
Gemäß den F i g. 6 und 7 kann nun dem Widerstand Rv,
bzw. der Reihenschaltung aus den Widerständen R, und
Rf der obengenannte Widerstand Rp parallel geschaltet
sein. Ein verhältnismäßig kleiner Widerstand Rr im
Verhältnis zum festen Widerstand Rf ergibt eine hohe
Abgleichgenauigkeit des Trimmerwiderstandes. Dies ist aber nur dann sinnvoll, wenn der Wert des Festwider-Standes
Rf bereits in der Herstellung sehr eng toleriert werden kann und zwar enger als der Anteil des
einstellbaren Widerstandes Ry. Dazu kann der Widerstand
Rf z. B. mit Lasertrimmsystemen oder ähnlichen Verfahren, auf Toleranzen unterhalb ± 1 % abgeglichen
werden.
Der einstellbare Widerstand Ävkann aus mehreren, in
"Reihe liegenden linearen Teilstrecken mit verschiedenen Flächenwiderständen bestehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Langgestreckter Trimmerwiderstand mit einer aus einem isolierenden Werkstoff bestehenden
Trägerplatte, auf der eine sich in Längsrichtung erstreckende Widerstandsbahn angeordnet ist und
zu der parallel verlaufend eine Leiterbahn vorgesehen ist, die beide jeweils mit einem sich senkrecht
zur Längsrichtung der Trägerplatte erstreckenden Anschlußstift elektrisch verbunden sind, wobei der
Abstand zwischen den beiden Anschlußstiften dem Rastermaß von gedruckten Leiterplatten entspricht,
und mit einem in Längsrichtung der Trägerplatte verstellbaren aus Isolierstoff bestehenden Schleiferbock,
der an einem parallel zur Trägerplatte und mit Abstand zu dieser verlaufenden Führungsseil durch
eine im spitzen Winkel zu diesem wirkende Kraft verstellbar angeordnet ist und dessen federnder
Schleifer auf der Widerstands- und der Leiterbahn gleitend diese elektrisch miteinander verbindet,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschlußstifte (2) mit Abstand voneinander auf einer
parallel zur Längsrichtung der Trägerplatte (1) verlaufenden Geraden liegen und die mechanisch
starre Trägerplatte (1) senkrecht durchsetzend jeweils zu beiden Seiten der Trägerplatte Verlängerungen
bilden, von denen die auf der die Widerstandsbahn (Rv) tragende Seite der Trägerplatte
liegenden Verlängerungen (2') das als Achse (4) ausgebildete Führungsteil tragen, auf der der
Schleiferbock (5) in Gleitsitz verschiebbar ist, während die anderen Verlängerungen (2") zur
Befestigung in der Leiterplatte vorgesehen sind.
2. Trimmerwiderstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (1) aus einer
Keramik besteht.
3. Trimmerwiderstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die Widerstandsbahn
(I') tragenden Seite der Trägerplatte (1) in deren Längsrichtung ein nicht vom Schleifer (6)
überstrichener und mit dem einstellbaren Widerstand elektrisch in Reihe liegender Festwiderstand
(Rf) angeordnet ist.
4. Trimmerwiderstand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterbahn (13) auf der
gleichen Seite der Trägerplatte wie die Widerstandsbahn angeordnet ist und ein Leiterbahnstück (12)
vorgesehen ist, welches den einstellbaren Widerstand (Rt) mit dem Festwiderstand (R) verbindet.
5. Trimmerwiderstand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
einstellbare Widerstand (R1) aus mehreren in Reihe
hintereinander liegenden Teilwiderständen besteht, die jeweils verschieden hohe Flächenwiderstände
aufweisen.
6. Trimmerwiderstand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum
einstellbaren Widerstand (R1), oder zur Reihenschaltung
des einstellbaren Widerstandes (R1) mit dem Festwiderstand (Rr) ein fester Widerstand (Rp)
parallel geschaltet ist, der auf der dem einstellbaren Widerstand (R1) gegenüberliegenden Seile (1") der
Trägerplatte (1) aufgetragen ist.
7. Trimmerwiderstand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schleiferbock (5) eine Nut oder einen Schlitz (7) zum Einsetzen eines Betätigungswerkzeuges aufweist.
8. Trimmerwiderstand nach einem der Ansprü-
ehe 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (4) in verbreiterten Verlängerungen (2') der Anschlußstifte
(2) gelagert ist.
9. Trimmerwiderstand nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse aus Metall besteht
und über isolierende Lager (3) in den Verlängerungen (2') gelagert ist
10. Trimmerwiderstand nach einem der Ansprüche 1,3 oder 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Achse (4) aus Metall besteht und nur gegen den einen Stift (2A) isoliert ist, mit dem anderen jedoch
leitend verbunden ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19782848482 DE2848482C2 (de) | 1978-11-08 | 1978-11-08 | Langgestreckter Trimmerwiderstand |
| DE19803048896 DE3048896A1 (de) | 1978-11-08 | 1980-12-23 | "langgestreckter trimmerwiderstand" |
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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