DE284146C - - Google Patents

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DE284146C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0018Electric arc lamps in a closed vessel
    • H05B31/0024Outlet valves

Landscapes

  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 284146 -KLASSE 21/. GRUPPE
Lichtbogen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1914 ab.
Es ist bekannt, daß sich beim Betrieb von Bogenlampen mit eingeschlossenem Lichtbogen Gase bilden, welche nach dem Ausschalten der Lampen sich mit der nachgesaugten Luft vermischen und beim Wiedereinschalten entzünden, heftig explodieren, so daß Gläser und sogar Metallteile der Lampe zerstört werden.
Ein Verhüten der Gasbildung in eingeschlossenen Lampen ist unmöglich, da sämtliche Faktoren zur Bildung von sogenanntem Generatorgas der Gruppe Wasser- und Halbwassergase vorhanden sind. Es ist glühender Kohlenstoff vorhanden, und an demselben streicht infolge innerer Luftbewegung Wasserdampf vorbei, der in der Luft zum Teil enthalten ist, zum Teil aus den stark hygroskopischen Kohlenstiften verdampft. Alle Verhütungen, den Explosionen zu begegnen, sind bisher darauf gerichtet, den explodierten Gasen nach dem Wiedereinschalten der Lampe einen Weg ins Freie zu geben durch selbsttätig schließende Ventile oder durch federnde Glockenbefestigung derartig, daß der in der Glocke auftretende Druck dieselbe ablüftete und die explodierten Gase entweichen konnten. Diese Vorrichtungen genügten, da es sich bei Reinkohlebogenlampen nur um kleine Gasmengen handelte.
Beim Betrieb von eingeschlossenen Flammenbogeniampen versagten dagegen derartige Vorrichtungen vollständig, da das Gasvolumen hier bedeutend größer wird infolge der zur Kondensation der Aschenrückstände benötigten Kondensationsräume. Hier treten Explosionen auf, welche die ganze Lampe zerstören (wenn das Gasgemisch zur Explosion gebracht wird) trotz der vorgenannten Vorrichtungen.
Vorliegende Erfindung verhütet das Auftreten von derartigen Explosionen, und kann die Lampe gefahrlos aus- und eingeschaltet werden. Zu diesem Zweck ist die Lampe mit einem Ventil versehen, welches beim Betrieb der Lampe geschlossen ist. Der die Ventilöffnungen schließende Kolben α und der Regulierkern b sind derart gekuppelt, daß beim Anhub der Kohle die Öffnungen c und d, welche durch ein Rohr e mit der Kondenskammer f in Verbindung stehen, geschlossen werden, so daß der Lichtbogen von der Außenatmosphäre abgeschlossen ist und die Bildung des Gases vor sich geht. Wird die Lampe ausgeschaltet, so fällt der Regulierkern wieder in seine Anfangsstellung zurück und gibt der gebildeten spezifisch leichten Gasmenge durch das Rohr e und die Öffnung c den Weg frei, aus der Kondenskammer und dem Brennzylinder zu entweichen. Die einströmende Außenluft vermischt sich mit den geringen zurückgebliebenen Gasresten zu einem unvollkommenen Gemisch, welches sich bei noch vorhandener Entzündbarkeit an den noch glühenden Kohlenspitzen entzündet und gefahrlos verbrennt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zur Verhütung von Explosionen in Bogenlampen mit eingeschlossenem Lichtbogen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ausschalten der Lampe ein Ventil geöffnet wird, welches der gebildeten Gasmenge einen Weg ins Freie öffnet und die Außenluft in die Lampe eintreten läßt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil unmittelbar oder mittelbar durch die Vorrichtung zur Regelung des Kohlennachschubes betätigt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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