AT34978B - Platinmohrfeuerzeug. - Google Patents

Platinmohrfeuerzeug.

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Georg Salomonsohn
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Georg Salomonsohn
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  Platinmohrfeuerzeug. 



   Es sind Platinmohrfeuerzeuge bekannt, bei denen die in einer gesonderten Kammer gelagerte Glühpille beim Öffnen des Deckels selbsttätig über die gasabgebende   Flüssigkeit   geführt wird. Andererseits sind Platinmohrfeuerzeuge bekannt, bei denen die   Zündvorrichtung   auf einem verschiebbaren Deckel   angeordnei : ist.   Während es sich bei den Feuerzeugen der erstgedachten 
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 zu bringen und zum Gebrauch glühend über dem   Dampfbehälter festzuhalten, bezweckt   die vorliegende Erfindung, wie es durch die Feuerzeuge der letztgedachten Art bekannt geworden ist, die Dämpfe mittels Zündpille und Platindraht in Brand zu setzen und die brennenden Gase 
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 also bei der Verwendung des Feuerzeuges entbehrlich und können zurückgezogen und dadurch wesentlich geschont werden. 



   Das den Gegenstand der Erfindung bildende Platinmohrfeuerzeug vereinigt diese beiden Einrichtungen zum Teil. und zwar ist bei demselben die   Zündvorrichtung   mit einem in einem   Nebengehäuse   oder in einem   Gehäuserahmen     beweglichen Schieber verbunden, so dass   sie sich nach dem Hochführen des   Schiebers über die gasabgebende Flüssigkeit oder über den mit diese@     Flüssigkeit getränkten   Docht legt. Bei dem neuen Feuerzeung sollen ausserdem noch in bekannter 
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 sein. Das Öffnen des Deckels der Brennstoffkammer erfolgt weiterhin der Erfindung   gemäss   selbsttätig durch den Schieber. 



     Nach erfolgter Zündung kann   die Zündvorrichtung bei offenem Deckel wieder in den Gehäuserahmen   zurückgezogen   werden, was bei   Feuerzeugen.   deren aufspringender Deckel die Zündvorrichtung bewegt, nicht möglich ist. Der Schieber der Zündvorrichtung befindet sich sowohl in, als ausser Gebrauchslage im   Gehäuserahmen,   so dass das Feuerzeug in keiner der beiden Stellungen hervorstehende Schieberteile aufweist. 
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 dienenden Gehäuserahmen; Fig. 4 ist ein Längsschnitt in der Stellung, wo der Schieber im Begriff steht, den Deckel das Brennstoffbehälters auszulösen; Fig. 5 ist eine Oberansicht auf das Feuer- 
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   Die leichtvergasende Flüssigkeit befindet sich in einer mit Watte oder   Docht gefüllten   Metallbüchse b, die durch einen luftdicht abschliessenden, unter dem Einfluss einer Feder g stehenden Deckel d abgeschlossen wird. Der aus einem Rahmen z mit Platindrähten und   Platinmohrpi1\e   
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   rahmen     auf und ab beweglichen Schieber   s verbunden, dessen Knopf   k durch einen Schlitz @     des Gehäuserahmens   r   hervorsteht und bequem gehandhabt werden kann.

   Der Schieber   s ist 
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 bewegung des Schiebers s von einem Vorsprung t des letzteren getroffen und einwärts   gedrückt   wird, so dass die Feder f ihren Eingriff mit dem   Schnäpper   v verliert und der Deckel d durch seine Scharnierfeder 9 in die Offenstellung geworfen wird. Diese Deckelbewegung hat jedoch auf die Bewegung des Schiebers und des Zünders z weiter keinen Einfluss, als dass der    Weg des-Zünders   
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   Es ist hiernach ersichtlich, dass der Zünder z von dem Brennstoff im Behälter b vollständig getrennt ist. 



   Der Schieber s ist an seinem oberen Ende einwärts gebogen (Fig. 2) und bildet mit dieser Umbiegung einen Abschluss des Gehäuserahmens nach oben, wenn der Schieber   niedergezogen   ist. Dieser Abschluss ist jedoch nicht so dicht, dass nicht eine schnelle- Abkühlung der in den Gehäuserahmen r zurückgezogenen Pille erfolgen kann. 



   Man braucht nur mit dem Daumen der das Feuerzeug haltenden Hand den Knopf   t im     Schlitz i hinaufzuschieben.   um den Deckel d auszulösen und hiernach, jedoch unmittelbar folgend, gewissermassen gleiohzeitig, den Zünder z über den offenen Behälter b fallen zu lassen. Nachdem die Zündung erfolgt ist, kann man sofort den Schieber 8 mit dem Zünder z in den Gehäuserahmen r   zurückziehen, so   dass die Zündpille und die Drähte nicht unnützerweise der Flamme ausgesetzt bleiben. Die Flamme kann dann durch den luftdicht schliessenden Deckel d wieder gelöscht werden. 



   Die neben dem Feuerzeuge angeordnete   Dochtlampe     !,   wie in Fig. 6 und 7 gezeigt ist, brennt mit helleuchtender Flamme h. Letztere wird in bekannter Weise durch die nichtleuchtende Flamme des   Brennstoffbehälters   entfacht. Das Ablöschen dieser Flamme geschieht durch das Aufstecken des Deckels w. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Platinmohrfeuerzeug mit einem für sich luftdicht abschliessbare   Brennstoffbehälter   und mit einer in einem gesonderten   Gehäuserahmen   ruhenden Zündvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündvorrichtung mit einem in dem Gehäuserahmen (r) beweglichen Schieber (s) gelenkig verbunden ist, derart, dass sie sich nach dem   Hinaufbewegen   des Schiebers selbsttätig über die Offnung des   Brennstofibehälters   legt.

Claims (1)

  1. 2. Platinmohrfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (8) beim Hochgehen den Springdeckel (d) des Brennstonbehälters auslöst, so dass dieser Deckel sich kurz vor dem Niederklappen des Zündpillenhalters öffnet.
AT34978D 1906-10-12 1908-01-10 Platinmohrfeuerzeug. AT34978B (de)

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