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Einstellgetriebe rit einer Drehgriff und einem
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Schwungkörper auf einer gemeinsamen Einstellachse Die Frfindung betrifft
ein Einstellgetricbe mit einem auf einer Einstellach@e b@@asti@ten Drehgriff und
einem auf der sellon @chse hebestigten, i@ @@sentlichen ausgewuchteten @@@@@@@@@@@
@.
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Eei Mezßgeräten, nachrichtertechnischen Geräten oder sonstier technischen
Anordnungen ist es oft erfcrderlich, eine in de Ger einstellbare Größe in einem
weiten Bereich genau einzustellen. Um die geforderte Einstellgenauigkeit zu erreichen,
werden für die gasamte Länge des Bereiches mehrere Umdrehungen des Drehgriffes des
Einstellgetriebes vorgeschen. Ein Schwungradantricb erlcichtert die Einstellung
dahimgchend, daß der Drehgriff bei einem einmaligen Drehanstoß mehrere Umdrehungen
selbsttätig durchführt und an der gewünschten stelle von tand abgebremst wird. Derartige
Einstellgetriebe werden insbesondere auch zur Senderabstimmung bei Eu@@funkempfengsgeräten
verwendet, da diese bei verhältnis-ä@i@ gr@ße@ Em@fangsbereichen genau auf einen
gewünschten Sender abgestimmt worden müssen.
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Ein @instellgetriebe der eingangs angegebenen Art ist beispielsweise
aus den Deutschen Gebrauchsmuster 13 42 863 bekant. Dieses Getriebe enthält eine
in der Frontplatte und dem Chassis eines Empfangsgerätes gelagerte Einstellachse,1
auf der vor der Frontplatte ein Drehgriff und hinter der Frontplatte eine scheibenförmige
Schwungmasse befestigt ist.
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Um die Einstellachse ist außerdem das Seil eines Seiltriebes gaschlungen,
eer mit einem Kanalwähler und einer Einrichtung zur Kanalanzeige verbunden ist.
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Aus der Deutschen Gebrauchsmusterschrift 18 25 150 ist eine Einstellvorrichtung
be@annt, bei der eine Einstellachse in einem @ahren gelagert ist. Das Schwungrad
ist ein Ring grosser Kasse, der innerhalb des Rahmens mittels zweier Laschen an
der Einstellachse befestigt ist. Außerhalb des Rahmens befindet sich am einen @nde
der Einstellachse ein Drehgriff.
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Bei den bekannten Einstellgetrieben der eingangs genannten Art w@rd
für das Schwungr@d bzw. den Schwungkörper ein erheblicher Raum benötigt, der in
den Geräten, in denen das Einstellgetri@be v@@w@ndet wird, nicht im@er zur Verfügun@
stcht.
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Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Einstellgetriebe
der eingangs angegebenen Art herzustellen, bei der der Schwungkörper einen möglichst
geringen Raum bansprucht.
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Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelost, daß der Schwungkörper
als Bestandteil des Drehgriffes in diesem Drehgriff befestigt ist.
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Die Erfindung weist als einen Vorteil auf, daß der Schwungkörper vollständig
in den Drehgriff eingebettet ist und deshalb keinen zusät@lichen Raum benötigt.
Ausserdem entfällt die zusätzliche Befestigung des Schwungkörpers auf der Einstellachse.
in weiterer Vorteil besteht darin, daß die Befestigungs-Vorrichtung des Drehoriffes
auf der Einstellachse wenicer belastet wird, da die Schwungmasse im. Drehgriff on
der Bedienungsperson direkt beschleunigt und gebremst wird und nicht erst über die
Einstellachse.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen
zu entnehmen.
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Die Maßnahmen nach Anspruch 2 ergeben eine besonders einfache Ausbildung
des Drehgriffes. Eine aus einem elektrisch isolierenden Kunststoff hergestellte
Befestigungsmuffe eines Drehgriffes,
dessen Körper aus Leichtmetall
besteht, isoliert nicht nur den Drehgriff gegemüber der Einstellachse, sondern verhindert
auch, daß kapazitive @bleitungen durch die Bedienungsperson in das bediente Gerät
gel@ngen (Patentanspruch 3 und 4). Die Ma@nahmen nach Patentanspruch 5 verhindern,
daß in rauhen Bedienungsfällen die Unterseite des Drehgriffes auf einer dieser gegenüberliegenden
Frcntplatte scheuert.
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Die im Patentansprch 6 angegebenen Maßnahmen stellen eine besonders
vortailhafte Lagerung der Einstellachse eines erfindungsgemäßen Einstellgetriebes
dar. Im Patentanspruch 7 ist eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung angegeben,
die ohne wesentliche Beeinträchtigung des Schwungantriebes eine beträchtliche Vergrößerung
der Einstellgenauigkeit ermöglicht.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist.
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Bei dem in der Zeichnung in einer Seitenansicht dargestellten Teil
eines Einstellgetriebes ist eine Einstellachse 1 in einer Lagerhülse 2 gelagert
und gegen eine axiale Verschiebung durch eine Sichc-run-Tsscleibe 3 gesichert. Die
Lagerhülse istrit einem Bund 4 an einen Befestigungsbügel 5 befestigt. An der aus
der Lagerhülse herausragenden Ende der Einstellachse 1 ist ein konzentrischer Drehgriff
6 befestigt, der in der Zeichnung in eine Fläche durch die Achse des Drehgriffes
geschnitten dargestellt ist. Der Drehgriff besteht aus einem Körper 7 aus Leichtmet@ll,
einem Schwungkörper 8 aus Elei und einer Befestigungsmuffe 9 aus einem elektrisch
nicht leitendem Kunststoff. Der Schwungkörper 8 ist ringförmig ausgebildet und enthält
auf der Innenseite des Ringes einen Befestigungskranz lo und ist in eine ringförmige
Nut 11 des Körpers des Drehgriffes eingelassen. Der innere Rand 12 der ringförmigen
Nut im Körper des Drehgriffes -bildet einen topfförmiaen Raum 13, in dem die Befestigungsmuffe
9 mit einer an ihr ange-
brachten kreisrunden Platte 14 gelagert
ist. Die innere Wand 12 des Körpers des Drehgriffes ragt etwas über die Platte 14
der Befestigunasruffe 9 und üer den Befestigungskranz 10 des Schwungkörpers 8 und
wird an Schlagstellen 15 über den Rand der Platte 14 und des Befestigungskranzes
10 gepreßt.
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Dadurch si die Befestigungsmuffe 9 und der Schwungkörper 8 m m Körper
des Drehariffes unverrückbar befestigt. Auf die Fläche der Unterseite 16 des Drehgriffes
6 ist ein Filzring 17 aufgeklebt, der verhindert, daß die Unterseite 16 des Drehknopfes
bei einer extremen Belesturla des Drehknopfes senkrecht zur Einstellachse an einer
in der Zeichnung nicht dargestellten, Dieser Unterseite gegenüberliegenden Frontplatte
schleift.
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Im. dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Drehgriff 6 auf die
Einstellachse 1 aufgeschoben und mittels einer Feder 18 auf der Einstellachse festgeklemmt.
Zur Mitnahme der Einstellachse enthält diese eine ebene Fläche 19, auf der eine
ebensolche Fläche der Befestigungsmuffe 9 des Drehgriffes aufliegt.
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Am anderen Ende der Einstellachse 1 ist ein Zahnrad 20 angebracht,
das in ein auf dem Befestigungsbügel 5 gelagertes zweites Zahnrad 21 mit größerem
Durchmesser eingreift. Bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
ist an dem zweiten Zahnrad 21 eine Seilrollenachse 22 für die Seilumschlingung eines
Selltriebes ancebracht.
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Dadurch, daß der Schwungkörper 8 im Körper 7 des Drehgriffes 6 befestigt
ist, wird der Drehgriff 6 selbst zum Schwungrad des Einstellgetriebes. Durch einen
Drehanstoß, den eine Bedienungsperson auf den Drehgriff ausübt, wird der Drehgriff
in Drehung versetzt und treibt so das Einstellgetriebe an, bis der Drehknopf vcn
der Bedienungsperson gebremst wird oder die im Drehknopf gespeicherte Rotationenergie
im Einstellgetriebe verbraucht ist.