DE2838309C3 - Pille für die orale Verabfolgung an Wiederkäuer - Google Patents
Pille für die orale Verabfolgung an WiederkäuerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Pille oder ein Pellet für die
orale Verabfolgung an Wiederkäuer mit einem Kernmaterial mit
für den Wiederkäuer postruminal vorteilhaften Eigenschaften,
d. h. mit einem Kernmaterial, das für den Wiederkäuer vorteilhaft
ist, nachdem es den Pansen passiert hat und den Lab- oder
Fettmagen und/oder den Darm erreicht hat. Ganz speziell betrifft
die Erfindung Pillen oder Pellets, die ihrer Struktur
nach aus einem Kernmaterial, z. B. einem Nährstoff oder Medikament
und einer Hülle oder Schicht über dem Kernmaterial
aufgebaut sind, die das Kernmaterial im Pansen schützt, jedoch
ihre Beständigkeit unter den saureren Bedingungen des Lab- oder
Fettmagens verliert, so daß das Kernmaterial für den Wiederkäuer
zugänglich wird.
Es ist allgemein bekannt, daß im Falle von Wiederkäuern das
aufgenommene Futter zunächst in den Pansen gelangt, in dem es
vorverdaut oder durch Fermentation abgebaut wird. Während
dieser Fermentationsperiode kann das aufgenommene Futter über
den Netzmagen in das Maul zurückgeführt werden, wo es mit Speichel
versehen und wiedergekäut wird. Nach einer Fermentationsperiode
die durch natürlich ablaufende Prozesse gesteuert
wird und abhängt von dem Typ des Wiederkäuers und dem
Futtermittel beginnt die Absorption der digestierten Nährmittel,
die sich in den nachfolgenden Abschnitten des Verdauungssystems
oder Verdauungstrakts des Wiederkäuers fortsetzt.
Nähere Einzelheiten hierzu finden sich in dem Buch von
D. C. Church, "Digestive Physiology and Nutrition of Ruminants",
Band 1, O.S.U. Book Stores, Inc., Corvallis, Oregon, USA.
Der Pansen, der größte Abschnitt der vier Magenabschnitte
eines Wiederkäuers ist ein wichtiger Abschnitt für die
metabolische Aufspaltung aufgenommener Futterstoffe durch
die Einwirkung von Mikroorganismen, die hierin vorhanden sind.
Das aufgenommene Futter verbleibt in typischer Weise etwa
6 bis 30 Stunden oder in einigen Fällen noch länger im Pansen,
während welcher Zeitspanne das aufgenommene Futter durch die
Pansen-Mikroorganismen eine metabolische Zersetzung erfährt.
Ein großer Teil des aufgenommenen Proteinmaterials wird im
Pansen zu löslichen Peptiden und Aminosäuren aufgespalten
und von den Pansen-Mikroorganismen verbraucht. Wenn der
Panseninhalt in den Lab- oder Fettmagen und den Darm gelangt,
wird die mikrobiologische Masse digestiert, wodurch dem Wiederkäuer
Proteine zugeführt werden. Dies bedeutet, daß der
natürliche Futtermittelausgleich eines Wiederkäuers primär
eine Funktion der mikrobiologischen Zusammensetzung und Bevölkerung
ist.
Bei der Herstellung von Futtermitteln, Nährstoffen und
Medikamenten für die Verabfolgung an Wiederkäuer ist es
wichtig, die aktiven Bestandteile vor dem Panseninhalt zu
schützen, d. h. einen mikrobiologischen Abbau und den Einwirkungen
eines pH-Wertes von etwa 5,5, so daß die aktive
Substanz sicher den Ort erreicht, in dem eine Absorption
erfolgt.
Es ist allgemein bekannt, daß der Grad der Fleisch-, Woll- und
/oder Milchproduktion erhöht werden kann, wenn die Lieferanten
von wichtigen oder lebensnotwendigen Aminosäuren
und/oder Medikamenten gegenüber einer Veränderung durch
Mikroorganismen geschützt werden, die im Pansen vorhanden
sind und wenn diese lebensnotwendigen Aminosäuren und/oder
Medikamente erst später im Gastrointestinaltrakt des Wiederkäuers
für eine direkte Apsorption zur Verfügung stehen.
Stoffe, welche aktive Bestandteile des Kernes vor einem
Abbau durch den Panseninhalt schützen, sollten demzufolge
einem Angriff der Pansenflüssigkeit wiederstehen können,
die Enzyme oder Mikroorganismen enthält. Andererseits müssen
die aktiven Bestandteile jedoch in der saureren Flüssigkeit
des Lab- der Fettmagens bei einem pH-Wert innerhalb des
normalen physiologischen Bereiches von etwa 2 bis etwa 3,5
rasch zugänglich werden. Damit aktive Bestandteile zu
schützender Materialien leicht beschichtet oder eingehüllt
werden können, sollen die schützenden Materialien des weiteren
in organischen Lösungsmitteln löslich sein, um den Beschichtungsvorgang
zu erleichtern.
Da Proteine im Pansen abgebaut werden, hat man vorgeschlagen
Proteine enthaltende Nahrungsmittel so vorzubehandeln, daß
sie ohne einem mikrobiologischen Abbau zu unterliegen durch
den Pansen dem Lab- oder Fettmagen zugeführt werden können.
So hat man beispielsweise bereits vorgeschlagen das Proteinmaterial,
beispielsweise mit Fetten und vegetabilischen Ölen
zu beschichten oder zu umhüllen oder das Proteinmaterial einer
Wärmebehandlung zu unterwerfen oder das Proteinmaterial mit
verschiedenen Verbindungen umzusetzten, beispielsweise mit
Formaldehyd, acetylenischen Estern, polymerisierten ungesättigten
Carbonsäuren oder Anhydriden und Phosphonitrilhalogeniden.
Es ist des weiteren allgemein bekannt, daß die im tierischen
und pflanzlichen Leben vorkommenden Proteine chemische Verbindungen
mit verschiedenen Kombinationen von über 20 Aminosäuren
sind, wobei die Anzahl und die Anordnung der Säuren
eines speziellen Proteins feststehen. 12 dieser Aminosäuren
lassen sich in ausreichenden Mengen von den meisten Tieren
aus anderen Substanzen durch biochemische Prozesse synthetisieren.
Die verbleibenden 10 lebensnotwendigen Aminosäuren
lassen sich jedoch nicht in ausreichenden Mengen synthetisieren
und müssen demzufolge von dem Tier aufgenommen werden.
Da die Verhältnisse der Aminosäurebestandteile spezieller
Proteine nicht verändert werden können, beschränkt die lebensnotwendige
Aminosäure, die in der geringsten Menge zugeführt
wird, die Menge an Protein, das durch das Tier erzeugt werden
kann. Konsequenterweise gibt es somit für ein jedes Futtermittel
eine spezielle lebensnotwendige Aminosäure, die die
Erzeugung von Protein beschränkt, das diese Aminosäure benötigt,
wenn nicht zwei oder mehrere derartige Aminosäuren
in gleicher Weise begrenzend wirken.
Die Anwendung dieser Prinzipien hat zur Zusammenstellung von
Futtermitteln für Nicht-Wiederkäuer geführt, welche das
optimale Verhältnis von Aminosäuren zuführen und haben eine
beträchtliche Erhöhung der Proteinproduktion ermöglicht. Im
Falle von Wiederkäuern werden Nahrungsmittelproteine und
Aminosäuren in verschiedenem Ausmaß durch mikrobiologische
Fermentation in den beiden ersten Abschnitten des Magens
(Pansen und Netzmagen) zu Ammoniak und verschiedenen organischen
Verbindungen abgebaut. Die Bakterien und Mikroorganismen in
diesen Organen nutzen diese Metaboliten für ihr eigenes
Wachstum und ihre Vermehrung und das auf diese Weise erzeugte mikro
biologische Protein gelangt in den Lab- oder Fettmagen,
d. h. dem Teil des Magens, der dem Magen von Nicht-Wiederkäuern
entspricht, wo das mikrobiologische Protein teilweise digestiert
wird. Das Verfahren wird dann in dem Dünndarm abgeschlossen
und die Aminosäuren werden absorbiert.
Es ist des weiteren allgemein bekannt, daß Medikamente
effektiver sind, wenn sie vor der Einwirkung des Pansens
geschützt werden. Verwiesen wird beispielsweise auf die
US-PS 30 41 243 und 36 97 640.
Aufgabe der Erfindung war es eine Pille oder ein Pellet für
die orale Verabfolgung an Wiederkäuer anzugeben, die bzw. das
es ermöglicht, dem Wiederkäuer Stoffe zuzuführen, die für den
Wiederkäuer vorteilhaft sind, wenn sie nach Passieren des
Pansens aufgenommen werden.
Gegenstand der Erfindung ist somit eine Pille oder ein Pellet
für die orale Verabfolgung an Wiederkäuer mit
den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Eine erfindungsgemäße Pille oder ein erfindungsgemäßes Pellet
weist somit eine Beschichtung oder eine Hülle oder einen Film
aus einem Material auf, der das Kernmaterial schützt und bestimmte
Freisetzungs-Charakteristika für das Kernmaterial
aufweist. Die Beschichtung oder Hülle ist dabei aufgebaut
auf einer Mischung aus mindestens einer hydrophoben polymeren
Substanz, die in wäßrig-sauren Medien unlöslich ist und der
hierin dispergierten Substanz, die durch wäßrig-saure Medien
angegriffen wird. Die polymere Substanz bildet dabei eine
kontinuierliche Matrix.
Die Beschichtung oder Hülle hat dabei die Fähigkeit den
Bedingungen des Pansens zu widerstehen und die Fähigkeit das
Kernmaterial in der Umgebung des Lab- oder Fettmagens freizugeben.
Dies bedeutet, daß die Beschichtung in vorteilhafter
Weise mindestens 24 Stunden lang der Einwirkung von pH-Werten
von etwa 5,5 zu widerstehen vermag. Die Beschichtung setzt
demgegenüber das Kernmaterial frei, wenn die Schicht den
pH-Bedingungen ausgesetzt wird, die im Fett- oder Labmagen
vorherrschen, d. h. pH-Werten von etwa 3,5, nach einer Einwirkdauer
von etwa 10 Minuten bis etwa 6 Stunden. Die Freisetzung
des Kernmaterials kann dabei dadurch bewirkt werden,
daß die Beschichtung für die Flüssigkeiten des Lab- oder
Fettmagens permeabel wird oder einfach durch Lösung oder
Abbau der Beschichtung.
Erfindungsgemäße Pillen haben des weiteren den Vorteil, daß
sie über längere Zeiträume hinweg aufbewahrt werden können
und vergleichsweise hohen Temperaturen und/oder Feuchtigkeitsbedingungen
ausgesetzt werden können, ohne daß sie in nachteiliger
Weise zusammenkleben oder zusammenbacken.
Die erfindungsgemäßen Pillen oder Pellets können eine verschiedene
Größe aufweisen. In typischer Weise haben sie einen
Durchmesser von etwa 0,127 bis 1,905 cm. Die erfindungsgemäßen
Pillen oder Pellets können des weiteren eine geeignete Dichte
aufweisen, d. h. ein spezifisches Gewicht von etwa 1 bis etwa
1,4 mit akzeptablem Geruch, Geschmack und Griff.
Wie bereits dargelegt, bestehen die Pillen und Pellets aus
einem Kern und einer hierauf aufgetragenen kontinuierlichen
Schicht oder einem kontinuierlichen Film, der das Kernmaterial
einhüllt oder einschließt. Die Form der Pillen oder Pellets
ist nicht kritisch. Aus Herstellungsgründen weisen die Pillen
und Pellets in vorteilhafter Weise eine sphärische oder runde
Form auf.
Bei dem Kernmaterial handelt es sich um eine solches, das sich
für den Wiederkäuer nach Passieren des Pansens und bei Erreichen
des Lab- oder Fettmagens und/oder des Darmes vorteilhaft
auswirkt. Das Kernmaterial kann beispielsweise aus einem
festen Material bestehen, das zunächst in die Form von Teilchen
überführt worden ist, beispielsweise durch Pelletisierung.
Diese Teilchen oder Kerne können dann gegebenenfalls nach
üblichen bekannten Methoden in eine runde Form überführt
werden, beispielsweise durch Umwälzen. Die Kerne sollen dabei
eine ausreichende Konsistenz aufweisen, so daß sie bei der
Weiterverarbeitung intakt bleiben, insbesondere bei der Beschichtungsoperation.
Typische geeignete Kernmaterialien
bestehen aus Medikamenten und/oder Nährmitteln, beispielsweise
Antibiotica, Enspannungsmitteln, Arzneimitteln, Antiparasitenmitteln,
Aminosäuren, Proteinen, Zuckern, Kohlehydraten
und dergleichen. Gegebenenfalls kann der Kern des weiteren
ein inertes Füllmaterial enthalten, z. B. Ton.
Beispiele für erfindungsgemäß als Kernmaterial verwendbare
Aminosäuren, ihre pH-Werte und Löslichkeiten ergeben sich
aus der folgenden Tabelle:
Erfindungsgemäß sind des weiteren Proteine des verschiedensten
Usprunges geeignet. Proteine sind bekanntlich polymere
Substanzen, denen verschiedene Kombinationen von Aminosäuren
zugrundeliegen. Die Proteine stellen des weiteren amphotere
Substanzen dar, die in wäßrigen Medien, die entweder saurer
oder basischer sind als das im Einzelfall betrachtet Protein,
löslich oder suspendierbar sind.
Das Kernmaterial kann für die Beschichtung beispielsweise
nach folgender Methode vorbereitet werden:
Der Nährstoff, das Medikament oder dergleichen werden mit
Wasser, einem Bindemittel und gegebenenfalls inerten anorganischen
Substanzen zwecks Einstellung des spezifischen Gewichtes
der Pillen oder Pellets vermischt, worauf die erhaltene
plastische, teigartige Masse zu Teilchen geeigneter
Größe extrudiert oder ausgewalzt wird. Die Zugabe von Bindemitteln
oder Klebstoff-Bindemitteln erfolgt zur Verbesserung
der Festigkeit der Pillen oder Pellets. Verwendbar sind als
Bindemittel die verschiedensten üblichen bekannten nichttoxischen
vegetabilischen Gummis, Stärken, Cellu
losederivate, tierischen Gummis und andere Substan
zen, die in der Nahrungsmittel-
oder Futtermittelindustrie und bei der Tablettenherstellung
als Verdickungsmittel verwendet werden können. Als
anorganische Additive zur Einstellung des pH-Wertes und/oder
des spezifischen Gewichtes der Pillen oder Pellets können die
verschiedensten Substanzen, wie beispielsweise unlösliche,
nichttoxische, pigmentartige Materialien verwendet werden,
beispielsweise Metallsulfate, Oxyde und Karbonate von vergleichsweise
hoher Dichte. Als zweckmäßig hat es sich erwiesen,
wenn das spezifische Gewicht der erfindungsgemäßen Pillen
oder Pellets bei etwa 1,0 bis 1,4 liegt.
Nach der Herstellung von Pillen oder Pellets geeigneter
Größe durch Extrudieren, auswalzen oder anderen üblichen
bekannten Methoden werden die Pellets unter Entfernung des
Wassers getrocknet. Anschließend werden die Teilchen dann
durch Inkontaktbringen mit einer Lösung des Beschichtungsmaterials
in einem geeigneten Lösungsmittel oder einer
Mischung von geeigneten Lösungsmitteln beschichtet. Typische
geeignete Lösungsmittel, die zur Beschichtung verwendet werden
können, sind beispielsweise kurzkettige Alkohole, Ketone,
Ester, Kohlenwasserstoffe sowie chlorierte Kohlenwasserstoffe.
Die zur Beschichtung verwendete Masse bildet einen kontinuierlichen
Film um die Kerne, wenn das Lösungsmittel aus der
Beschichtungsmasse verdampft wird. Die hierbei erzeugte Beschichtung
widersteht der Pansenflüssigkeit oder dem Panseninhalt.
Des weiteren ist die erzeugte Beschichtung derart
beschaffen, daß das Kernmaterial der Pillen oder Pellets im
Lab- oder Fettmagen des Wiederkäuers freigelegt wird. Dies
bedeutet, daß die erzeugte Beschichtung gegenüber der Einwirkung
von pH-Werten von über 5 resistent ist, beispielsweise
6 bis 30 Stunden lang. Werden die Pillen oder Pellets dann
der Einwirkung des Lab- oder Fettmageninhalts ausgesetzt,
d. h. pH-Werten von 2 bis etwa 3,3 so wird das Kernmaterial
freigesetzt. Die Freisetzung erfolgt dabei innerhalb der
Verweilzeit im Lab- oder Fettmagen oder später im Darmtrakt,
jedoch mindestens innerhalb einer Zeitspanne von 6 Stunden
nach Einwirkung eines pH-Wertes von 3,5 oder weniger. Die
Exponierung oder Freilegung des Kernes der Pillen oder Pellets
kann dadurch erfolgen, daß die dispergierte Substanz aus der
Polymer-Matrix ausgelaugt wird, durch Auflösung, durch Abbau
oder Zerstörung oder durch eine starke Quellung. Bei dem Beschichtungsmaterial
handelt es sich des weiteren um ein
physiologisch akzeptierbares Material, d. h. ein Material,
das die Gesundheit des Wiederkäuers oder dessen normale
Körperfunktionen nicht nachteilig beeinträchtigt.
Als vorteilhaft hat es sich des weiteren erwiesen, wenn das
Beschichtungsmaterial eine Klebe- oder Klebrigkeitstemperatur
von über 50°C aufweist. Diese Klebe- oder Klebrigkeitstemperatur
(Sticking temperature) ist dabei definiert als die
Temperatur, bei der eine Adhäsion, die ausreicht um die
Aufspaltung der Schicht nach forcierbarer Trennung zwischen
beschichteten Teilchen zu bewirken, erfolgt, wenn eine angewandte
Kraft von 0,25 kg/cm² die Teilchen für 24 Stunden in
Kontakt hält.
In vorteilhafter Weise wird weiterhin ein Beschichtungsmaterial
verwendet, das in organischen Lösungsmitteln mit
Siedepunkten zwischen 40 und 140°C löslich oder dispergierbar
ist, so daß übliche Beschichtungsmethoden angewandt werden
können, beispielsweise Sprühbeschichtungsverfahren. Als besonders
vorteilhafte Lösungsmittel haben sich beispielsweise
Mehtylenchlorid, Chloroform, Äthanol, Methanol, Äthylacetat,
Aceton, Toluol, Isopropanol sowie Mischungen hiervon erwiesen.
Als polymere Substanzen zur Erzeugung der Beschichtungen
eignen sich die verschiedensten bekannten polymeren Substanzen,
die vom physiologischen Standpunkt aus gesehen verwendbar sind
und den sauren Bedingungen des Pansens und Lab- oder Fettmagens
bei normaler Körpertemperatur der Wiederkäuer, d. h. etwa 37°C
und normalen Abweichungen hiervon zu widerstehen vermögen.
Das polymere Material besteht dabei aus mindestens einem
Polymer oder Copolymer oder einer Mischung von Polymeren
und/oder Copolymeren. Geeignete Polymere zum Aufbau der
Beschichtungen sind beispielsweise: Polystyrol, Poly(methylmethacrylat),
Poly(vinylchlorid), Copolymere des Vinylidenchlorides,
Poly(dimethylsiloxan), Celluloseester, Polyester,
hergestellt aus Dicarbonsäuren mit 8 bis 22 C-Atomen sowie
Glykolen mit 4 bis 16 C-Atomen, Polyamide aus Aminosäuren
mit 3 bis 22 C-Atomen oder aus Dicarbonsäuren mit 8 bis 22
C-Atomen und Diaminen mit 4 bis 16 C-Atomen sowie ferner
Polymethacrylate mit Siloxan- oder Fluor-substituierten
Alkoholresten (das Wasserstoffatom der -COOH-Gruppe der
Methacrylsäure ist durch einen fluorierten Alkohol oder
Alkohol mit einem Siloxanrest substituiert; derartige substituierte
Methacrylsäuren lassen sich z. B. wie Methylmethacrylat
polymerisieren).
Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung von
Polystyrol und Poly(methylmethacrylat) erwiesen.
Die Beschichtung kann des weiteren Weichmacher oder
Plastifizierungsmittel, inerte Füllstoffe und dergleichen
enthalten.
Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die auslaugbare,
die dispergierte Phase bildende Substanz in einer
Menge von 35 bis 65 Vol.-% der Beschichtung, vorzugsweise
in einer Menge von 40 bis 60 Vol.-% der Beschichtung oder
des erzeugten Filmes vorliegt.
Die säure-empfindliche, die dispergierte Phase bildende Substanz
wird vor seiner Verwendung gegebenenfalls noch
pulverisiert, z. B. durch Vermahlen, vorzugsweise zu einer
Teilchengröße von 0,42 bis 0,037 mm.
Die erhaltenen Teilchen werden dann mit einem ge
eigneten, eine kontinuierliche Matrix bildenden Polymer oder einer
Mischung von entsprechenden Polymeren, gegebenenfalls unter
Zusatz von Plastifizierungsmitteln oder Weichmachern und
dergleichen vermischt. Das Mischen kann dabei nach üblichen
bekannten Methoden erfolgen, die beispielsweise zu Herstellung
von Anstrichmitteln oder anderen Schutzüberzügen
angewandt werden. Als besonders vorteilhaft hat es sich
erwiesen die aufgeschmolzene Masse des Polymeren mit den
Teilchen zu verkneten und die Teilchen in eine Lösung des
die kontinuierlichen Matrix bildenden Polymeren einzumischen.
Erfolgt das Vermischen durch Verkneten einer heißen Schmelze,
d. h. also nach der Knetmethode, so wird das Polymer dann in
einem geeigneten Lösungsmittel gelöst. Das zu beschichtende
Kernmaterial, das für die Wiederkäuer von Nährwert oder einem
therapeutischen Wert ist, kann dann nach üblichen Methoden
beschichtet werden, z. B. durch Aufsprühen der Lösung des
Polymeren mit dem dispergierten und säure-empfindlichen
Teilchen auf das Kernmaterial, beispielsweise mittels einer
sogenannten atomisierenden Sprühvorrichtung. Als zweckmäßig
hat es sich erwiesen, wenn die aufgebrachte Beschichtung
etwa 5 bis 50 Gew.-% des Pillen- oder Pelletgewichtes ausmacht.
Gegebenenfalls kann der pH-Wert des Kernmaterials auf einen
vorbestimmten Wert erhöht werden in dem eine basische, neutralisierende
Substanz zugemischt wird, oder durch Beschichtung
des Kernmaterials mit einer basischen, neutralisierenden
oder Neutralisations-Substanz. Die Acidität läßt sich beispielsweise
modifizieren durch Zusatz nichttoxischer, unlöslicher,
basischer Substanzen, beispielsweise durch Zusatz
von Erdalkalioxyden, Hydroxiden oder Carbonaten zum Kernmaterial,
bevor die Pillen- oder Pellet-Herstellungsstufe
durchgeführt wird. Verwendbar sind beispielsweise auch
basische Verbindungen des Aluminiums, z. B. die verschiedensten
Formen von hydratisieren Aluminiumoxyden, Aluminiumhydroxyd,
dibasische Aluminiumsalze von organischen Säuren mit weniger
als 6 C-Atomen, z. B. dibasisches Aluminiumacetat und dergleichen.
Diese basischen Substanzen lassen sich zusetzen
durch Vermischen des Kernmaterials mit der basischen Substanz
und gegebenenfalls Bindemitteln, gegebenenfalls vor Zusatz
von Wasser. Die Menge an neutralisierender Substanz oder
Neutralisationssubstanz, die in vorteilhafter Weise zugesetzt
wird, hängt sowohl von der Löslichkeit als auch der relativen
sauren Natur der proteinösen Substanz oder des Kernmaterials,
der Beschichtungsmasse und der Dicke der aufgebrachen
Beschichtung ab. Vorzugsweise liegt der pH-Wert des Kernmaterials
bei mindestens 5,5, vorzugsweise bei etwa 7.
Ist das Kernmaterial sauer, so ionisiert das Wasser, das
durch die Beschichtung oder den Film dringt, die sauren
Gruppen und diese reagieren wiederum mit den Aminogruppen
im Polymer und zerstören mit der Zeit das Polymer von der
Innenseite der Kapsel her. Ist das Kernmaterial sowohl
löslich als auch sauer, so treten beide destruktiven Kräfte
auf und die schützende Beschichtung oder der schützende Film
wird schnell ineffektiv als Pansen-stabile Beschichtung.
Zur selben Zeit ist die Löslichkeit des Polymeren bei einem
pH-Wert unter 3,0 nicht verändert worden, da wenn sich ein
Increment des Polymeren tatsächlich löst, die hydrophobe
Substanz der dispersen Phase durch ablative Prozesse entfernt
wird und die polymere Beschichtung oder der polymere Film
evtl. zerstört wird. Die theoretische Funktion der dem Kernmaterial
zugesetzten basischen Substanz besteht darin, daß
sie als Basizitäts-Reserve dient. D. h., daß alles Wasser,
das dazu tendiert, die Acidität der Pillen oder Pellets zu
ionisieren, auch eine Neutralisation einer solchen Acidität
ermöglicht und daß der Angriff auf die schützende Beschichtung
oder den schützenden Film verhindert wird.
Das Kernmaterial läßt sich beispielsweise nach folgender
Methode neutralisieren:
Nichttoxische, unlösliche basische Substanzen, z. B. Oxyde,
Hydroxide, Carbonate und basische Salze des Magnesiums,
Calciums und/oder Aluminiums werden mit dem feinpulvrigen
Nährstoff und/oder der therapeutischen Substanz zu dem Zeitpunkt
vermischt, wenn diese für die Pelletisierung vorbereitet
werden. Die Menge an verwendeter basischer Substanz, sofern
eine solche verwendet wird, hängt von mehreren Faktoren ab,
die zur relativen Acidität und/oder Löslichkeit der Pillen,
der Zeitspanne, die für den Pansenschutz erforderlich ist
und der Zeitspanne, die für die Freisetzung der freizusetzenden
Substanz im Labmagen erforderlich ist, in Beziehung stehen.
Normalerweise liegt die Gewichtsmenge an basischer Substanz,
sofern eine solche verwendet wird, bei etwa 1 bis 20%,
bezogen auf das Gesamtgewicht des Kernes.
Zusätzlich zu dem Nährstoff und/oder der therapeutisch wirksamen
Substanz und gegebenenfalls einer basischen Substanz,
können die Pillen oder Pellets des weiteren unter Verwendung
der verschiedensten Bindemittel, Dichte-Modifizierungsmittel
und anderen Zusätze in untergeordneten Mengen, die für die
Erzielung besonderer Eigenschaften erforderlich sind, und
wie sie in üblicher Weise bei der Tablettenherstellung
verwendet werden, hergestellt werden.
Die verschiedenen, pulverförmigen Bestandteile werden dann
zweckmäßig zunächst trocken miteinander vermischt, unter
Erzeugung einer mehr oder weniger homogenen Mischung, worauf
Wasser zugesetzt wird, bis eine plastische, teigartige Masse
erhalten wird. Diese teigartige Masse wird dann in üblicher
bekannter Weise pelletisiert, z. B. durch Extrudieren, Extrudieren
und Umwälzen oder nach anderen üblichen bekannten
Methoden, wie sie für die Pelletisierung und Tablettenherstellung
angewandt werden. Das zugesetzte Wasser wird dann
durch Trocknung unter normalen Bedingungen, in einem aufgeheizten
Ofen oder in einer Wirbelschicht entfernt. Die
trockenen Pillen oder Pellets sind dann für die nachfolgende
Beschichtungsoperation bereit, die in üblicher bekannter Weise
durchgeführt werden kann. Beispielsweise kann eine Pfannenbeschichtung,
eine Beschichtung in einer Wirbelschicht oder
einem fluidisierten Bett durchgeführt werden oder eine Sprühbeschichtung
oder Kombinationen verschiedener Beschichtungsverfahren.
Eine andere Methode der Kernneutralisation basiert auf dem
Konzept, daß obgleich die Beschichtung für Wasser
permeabel ist, nicht der gesamte
Pilleninhalt oder das gesamte Pilleninnere zu neutralisiert
werden braucht. Dies bedeutet, daß die nichttoxische anorganische
basische Substanz auch auf der Oberfläche des Kernmaterials
vor Durchführung des Beschichtungsprozesses abgeschieden
oder niedergeschlagen werden kann. In der Praxis hat
es sich als zweckmäßig erwiesen, die vorgebildeten Pillen
oder Pellets in eine Wirbelschicht oder ein fluidisiertes Bett
oder eine andere Beschichtungsvorrichtung zu bringen und in
dieser eine Dispersion eines Oxydes, Hydroxides, Carbonates
oder eines basischen Salzes des Magnesiums, Calciums oder
Aluminiums in Wasser oder einer organischen Flüssig
keit auf
die Pillen oder Pellets aufzusprühen. Vorzugsweise enthält
die Dispersion einer basischen Substanz noch ein Bindemittel
und gegebenenfalls des weiteren auch noch eine schützende
colloidale Substanz, wobei das Verhältnis von Bindemittel
und schützender colloidaler Substanz zu basischer Substanz
vorzugsweise bei weniger als 1 : 3 liegt.
Wird eine basische Substanz verwendet, so wird sie zweckmäßig
in einer Menge von 1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das
Gewicht des Kernmaterials verwendet. Das Bindemittel und
die schützende colloidale Substanz können die gleiche Substanz
sein oder aus verschiedenen Substanzen bestehen und in vorzugsweise
Wasser und/oder der organischen Flüssigkeit, die zur
Suspendierung der basischen Substanz verwendet wird, löslich
oder dispergierbar sein. Zu diesem Zweck geeignete Bindemittel
sind vorzugsweise Cellulosederivate, synthetische Polymere
von vergleichsweise geringem Molekulargewicht sowie natürlich
vorkommende Gummis, wie sie üblicherweise zur Tablettenherstellung
verwendet werden. Die organische Flüssigkeit kann
aus irgendeiner organischen Flüssigkeit mit einer geeigneten
Lösungsmittelwirkung und einem Siedepunkt bei etwa 40 bis
140°C bestehen.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.
Den Beispielen liegen "in vitro"-Versuche zugrunde. In diesen
Versuchen werden die Bedingungen simuliert, die im Falle von
Wiederkäuern vorliegen, wodurch eine Untersuchung der hergestellten
Pillen oder Pellets ermöglicht wird, ohne die Verwendung
von lebenden Tieren.
Es wurde durch "in vivo"-Versuche festgestellt, daß die Untersuchung
der Pillen in den wäßrigen Medien, die in den Beispielen
beschrieben werden, tatsächlich die Bedingungen simulieren,
die im Pansen und Lab- oder Fettmagen eines Wiederkäuers
vorherrschen, und zwar bezüglich Temperatur, pH-Wert und dergleichen,
so daß die durchgeführten Versuche verläßliche Werte
bezüglich des Schutzes der Beschichtungen durch den Panseninhalt
und die Freisetzbarkeit des Kernmaterials im Lab- oder
Fettmagen liefern.
Von den als Kernmaterial verwendeten Nährstoffen, wie beispielsweise
Aminosäuren und Proteinen ist bekannt, daß sie für Wiederkäuer
von großem Nutzen sind, wenn sie im Intestinaltrakt
unterhalb des Pansens zur Einwirkung gelangen können.
Die Flüssigkeit, die zur Simulierung der Bedingungen im
Pansen (pH-Wert = 5,5) verwendet wurde, wurde hergestellt
durch Vermischen von 11,397 g Natriumacetat mit 1,322 g
Essigsäure und Verdünnen der Mischung mit entmineralisiertem
Wasser auf 1 Liter.
Die Flüssigkeit, die zu Simulierung der Bedingungen im
Lab- oder Fettmagen (pH-Wert = 2,9) verwendet wurde, wurde
hergestellt durch Vermischen von 7,505 g Glycin mit 5,85 g
Natriumchlorid und Verdünnen der Mischung mit entmineralisiertem
Wasser auf 1 Liter. Acht Teile dieser Lösung wurden
dann mit zwei Teilen einer 0,1 normalen Chlorwasserstoffsäure
unter Erzeugung der Testflüssigkeit vermischt.
Es wurde gefunden, daß diese Flüssigkeiten verläßliche Meßdaten
lieferten, die vergleichbar waren mit den Testdaten,
die erhalten wurden bei Durchführung entsprechender Versuche
unter Verwendung wirklicher Pansen- und Labmagenflüssigkeit,
die von Wiederkäuern entnommen worden waren.
Zunächst wurden säure-empfindliche Teilchen für die dispergierte
Phase nach folgender Methode hergestellt: 250 g
Magnesiumphosphat wurden in eine Kugelmühle gebracht. Daraufhin
wurden in die Kugelmühle noch 250 g Methyläthylketon sowie
2,5 g Stearinsäure eingeführt. Die Mischung wurde dann in
der Kugelmühle 24 Stunden lang vermahlen, wobei eine Suspension
von Magnesiumphoshat mit einer Teilchengröße von etwa
0,061 mm erhalten wurde.
250 g Aluminiumphosphat wurden mit 250 g Toluol sowie 5 g
Poly(methylmethacrylat) mit einer Intrinsic-Viskosität von
0,25 vermischt. Die Mischung wurde dann in eine Kugelmühle
gebracht und hierin 24 Stunden lang vermahlen wobei ein feinteiliges
Aluminiumphosphat erhalten wurde, das gegenüber einer
Reaggregation durch das gelöste Polymethyl(methylacrylat) geschützt
wurde. Der Durchmesser der Aluminiumphosphatteilchen lag
bei etwa 0,061 mm.
Das in Beispiel 2 beschriebene Verfahren wurde wiederholt mit der
Ausnahme jedoch, daß diesmal Ferriphosphat in der beschriebenen
Weise vermahlen wurde.
Die folgenden Beispiele beschreiben die Herstellung von erfindungsgemäßen
Pillen.
120 g der in Beispiel 1 beschriebenen Magnesiumphosphatdispersion
wurden mit 34 g Poly(methylmethacrylat) gelöst in
500 g Mehtyläthylketon vermischt. Des weiteren wurden Pillen
oder Teilchen, die zu 90% aus Methionin bestanden und einen
Durchmesser von 3 mm hatten in einer Wirbelschicht in Luft
suspendiert, worauf die suspendierten Teilchen mit der beschriebenen
Beschichtungsmischung besprüht wurden. Das
Lösungsmittel wurde dabei durch die Luft der Wirbelschicht
entfernt, so daß als Endprodukt Pillen erhalten wurden, die
aus einem Methioninkern und einer hierauf aufgetragenen Beschichtung
aus Poly(methylmethacrylat) mit hierin dispergiertem
Magnesiumphosphat bestanden. Die Beschichtungsdicke betrug
0,1524 mm und das Beschichtungsgewicht lag in diesem Falle bei
20%, bezogen auf das Gewicht der beschichteten Pillen.
Die erhaltenen Pillen erwiesen sich als resistent gegenüber
dem in einem Pansen vorherrschenden Bedingungen, waren jedoch
leicht permeabel unter den simulierten Lab- oder Fettmagenbedingungen.
Sofern hier nichts anderes angegeben ist, beziehen sich sämtliche
Teilangaben, Verhältnisse, Prozentsätze usw. auf Gewichtsteile,
Gewichtsverhältnisse und Gewichtsprozentsätze.
Claims (4)
1. Pille für die orale Verabfolgung an Wiederkäuer mit einem
Kernmaterial mit für den Wiederkäuer postruminal vorteil
haften Eigenschaften und einer das Kernmaterial umgebenden
Beschichtung, gekennzeichnet durch eine Beschichtung aus
einer kontinuierlichen hydrophoben, polymeren, in einem
wäßrig-sauren Medium unlöslichen Matrix mit einer hierin
dispergierten, in der Umgebung des Pansens während der
Wiederkaudauer stabilen,
aus der Matrix bei einem pH-Wert von unter 4 im Lab- oder
Fettmagen auslaugbaren Substanz, bestehend aus Magnesium
phosphat, basischem Magnesiumphosphat, Aluminiumphosphat,
Magnesiumphosphit, Ferrophosphat und/oder Calciumphosphat.
2. Pille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kernmaterial aus einem Nährstoff oder
Nährmittel für Wiederkäuer besteht.
3. Pille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie als Kernmaterial eine Aminosäure enthält.
4. Pille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie als Kernmaterial ein Medikament für
Wiederkäuer enthält.
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