DE2829135C2 - Überwachungseinrichtung für den Lampenausfall bei einer Flugplatzbefeuerung - Google Patents
Überwachungseinrichtung für den Lampenausfall bei einer FlugplatzbefeuerungInfo
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Description
a) Das Ausgangssignal (Ui) des Strommeßwandlers
(3) ist einem ersten Momentanwertspeicher
(12) und das Ausgangssignal (U) des an der Primärseite des Hochspannungstransformators
(8) liegenden Spannungsmeßwandlers (11) ist einem zweiten Momentanwertspeicher (13)
zugeführt,
b) die Momentanwertspeicher (12, 13) werden gleichzeitig bei Ansprechen eines Extremwertdetektors
(16) für das Auftreten eines Extremums im Ausgangssignal (U/) des Strommeßwandlers
(3) kurzzeitig eingeschaltet,
c) dem ersten Momentanwertspeicher (12) ist ein erster Proportionalverstärker (22) mit einstellbarem
Verstärkungsfaktor (k) nachgeschaltet,
d) die Differenz (U—i ■ k) der Avisgangssignale
(U, i · k) des zweiten Momentanwertspeichers
(13) und des ersten Proportionalverstärkers (22) ist einem zweiten Proportionalverstärker (24)
mit einstellbarem Verstärkungsfaktor zugeführt,
e) dem Grenzwertmelder (26) ist ein Dividierglied (25) zur Bildung des Quotienten
(U-i · k)/i ■ k
vorgeschaltet, das eingangsseitig mit den Ausgangssignalen des ersten und zweiten
Proportionalverstärkers (22, 24) beaufschlagt isft.
2. Überwachungseinrichtung nach Patentanspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der Extremwertdetektor
(16) als Maximumdetektor ausgebildet ist.
3. Überwachungseinrichtung nach Patentanspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß der Maximumdetektor (16) eingangsseitig die Parallelschaltung eines
Differenziergliedes (17) und eines Grenzwertdetektors (18) aufweist, der dann anspricht, wenn das
Ausgangssignal (U/) des Strommeßwandlers (3) einen Grenzwert (A U) übersteigt, deren Ausgangssignale
(Uu, Um) konjunktiv verknüpft (19) einem
Nullspannungsdetektor (20) zugeführt sind, dessen Ausgangssignal (U20) am Eingang einer monostabilen
Kippstufe (21) ansteht, deren Ausgangssignal (Um) die Momentanwertspeicher (12,13) einschaltet.
Die Erfindung betrifft eine Überwachungseinrichtung für den Lampenausfall bei einer Flugplatzbefeuerung,
bei der die Lampen über primärseitig in Reihe geschaltete Stromwandler gespeist werden, die an die
Sekundärseite eines Hochspannungstransformators angeschlossen sind, der primärseitig über einen Konstantstromregler
an einem Wechselspannungsnetz liegt, und bei der der Primärstrom der Stromwandler über einen
Strommeßwandler und die Spannung über Spannungsmeßwandler erfaßt wird, wobei der Überwachungseinrichtung
eingangsseitig die Ausgangssignale des Strommeßwandlers und des Spannungsmeßwandlers zugeführt
sind, wobei eine Differenz aus Signalen gebildet wird, die den Ausgangssignalen des Strommeßwandlers
bzw. des Spannungsmeßwandlers proportional sind und wobei am Ausgang der Überwachungseinrichtung ein
Anzeigeinstrument zur Anzeige des relativen Anteils ausgefallener Lampen und ein Grenzwertmelder parallel
angeordnet sind.
Eine derartige Überwachungseinrichtung ist aus der US-PS 3054 991 bekannt Dabei werden in einer
Brückenschaltung die Ausgangssignale des Strommeßwandlers und des Spannungsmeßwandlers miteinander
verglichen. Durch ein einstellbares Potentiometer wird das Ausgangssignal des Strommeßwandlers so angepaßt,
daß dieses bei intakten Lampen mit dem Ausgangssignal des Spannungsmeßwandlers übereinstimmt
Wenn beide Signale voneinander abweichen, wird eine Anzeigevorrichtung ausgelöst Das Erfassungsprinzip
beruht darauf, daß bei Ausfall einer Lampe der zugehörige Stromwandler eine hohe Induktivität
aufweist, solange er nicht in Sättigung ist Beim Beginn
jeder Halbwelle des Stroms entsteht daher ein hoher Spannungsabfall an dem Stromwandler der ausgefallenen
Lampe, der durch Sättigung des Stromwandlers schnell verschwindet Am Ausgang des Spannungsmeßwandlers
steht also eine Spannungsspitze an, die zu einer Abweichung der Ausgangssignale des Strommeßwandlers
und des Spannungsmeßwandlers führt und somit eine Anzeige auslöst Dieses Verfahren hat jedoch
den Nachteil, daß die Abweichung zwischen den Ausgangssignalen des Strommeßwandlers und des
Spannungsmeßwandlers zwar mit der Zahl der ausgefallenen Lampen zunimmt aber dieser nicht proportional
ist Außerdem ist eine genaue Übereinstimmung zwischen den Ausgangssignalen vom Strommeßwandler
und Spannungsmeßwandler nur bei einem rein ohmschen Lampenkreis möglich. Da dieser Kreis aber
wegen der Induktivitäten der Stromwandler und der. Lampen stets einen induktiven Anteil hat ist ein
genauer Abgleich nicht möglich, so daß die Auswertegenauigkeit dieser Schaltung gering ist Daraus folgt auch,
daß nur eine relativ geringe Anzahl von Lampen an einen Kreis angeschlossen werden kann.
Bei Flugplatzbefeuerungen ist es aus Sicherheitsgründen erforderlich, den Ausfall von Lampen infolge von
Wendelbrüchen, Leitungsbrüchen oder Kurzschluß zu überwachen und den Prozentsatz der ausgefallenen
Lampen kenntlich zu machen. Die Spannung Uk des
Lampenkreises ist gegeben durch:
= R
d/
df
df
)fk Die Induktivität Lk beinhaltet dabei ate Induktivitä-
ίΐ ten des Kreises (Hochspannungstransformatorindukti-
i'r vität Stromwandlerinduktivität Leitungsinduktivität).
IS Eine aufwandsarme Messung gründet sich auf die
ti bekannte Tatsache, daß im Augenblick des Strommaxi- ι ο
[ä mums die Ableitung des Stromes nach der Zeit — =0
p! d/
ft ist so daß sich der überwachte Kreis in diesem
\i Augenblick rein ohmisch verhält Eine aufwandsarme
j| Messung reduziert sich somit auf die Bestimmung von
irj Strom und Spannung zur Ermittlung des ohmschen •K Widerstandes im Kreis im Zeitpunkt des Maximalwerf,f
tes des Stromes. Für eine bestimmte Helligkeitsstufe ist i(i dieser ohmsche Widerstand ein konstanter Wert, da der
^l Effektivwert des Stromes über den im Primärkreis des
j® Hochspannungstransformators angeordneten Kon- '£. stantstromregler konstant gehalten wird. Durch die
t; Messung von Spannung und Strom im Zeitpunkt des
Ii Extremwertes des Stromes läßt sich also der Widerj&
standswert des überwachten Kreises und eine eventuel- h Ie Veränderung dieses Wertes bestimmen. Aus einer
I? Veränderung dieses Wertes kann auf den Prozentsatz
['■; der ausgefallenen Lampen zurückgeschlossen werden.
Γ Bei einer im Handel erhältlichen und daher bekannten
\-.-.;, Überwachungseinrichtung werden die Ausgangssignale jo
;.*: des Strommeßwandlers und des; Spannungsmeßwand-
\ lers jeweils einem Proportionalverstärker zugeführ: und
Γ. in einem Summationspunkt voneinander subtrahiert. Aus dem Ausgangssignal des dem Strommeßwandler
■ .-:■■ zugeordneten Proportionalverstärkers wird über einen
!■'''■ Spitzenwertbildner, einen Impulsbreitenregler und
$ einen Signalspannungserzeuger eine Signalspannung . £ erzeugt, die zusammen mit der am Summationspunkt
:;j entstehenden Spannung einem Analogschalter zuge-I
führt ist Der Analogschalter wird jeweils für die Dauer \ der Signalspannung durchlässig geschaltet so daß die
Iv am Summationspunkt anstehende Spannung in ein dem Analogschalter nachgeschaltetes Verzögerungsglied
; einspeisbar ist Das Ausgangssignal des Verzögerungs-
i gliedes ist einem Grenzwertmelder und parallel einem i Anzeigeinstrument zugeführt, :so daß die Zahj der
['■'■ ausgefallenen Lampen ersichtlich ist und bei Über-'
schreitung einer gewissen Maximalzahl eine Schutz-
; ; maßnahme einleitbar ist Das Ausgangssignal des
Verzögerungsgliedes ist ein Maß für die Anzahl der ausgefallenen Lampen, d. h. bei intaktem Lastkreis ist
der Wert des Ausgangssignals Null. Durch das : Zusammenwirken von Spitzenwertbildner, Impulsbreitenregler
und Signalspannungserzeuger wird jeweils im Augenblick des Strommaximums eine impulsförmige
Signalspannung erzeugt deren Impulsdauer umgekehrt proportional zum Maximalwert des Stromes ist.
Diese bekannte Überwachungseinrichtung ist durchaus funktionstüchtig, jedoch sind nur in einer Helligkeitsstufe
und mit sehr aufwendiger Justierung verläßli- eo ehe Anzeigewerte erhältlich.
Aus der Literaturstelle »J. Markus, »Electronic Circuits Manual«, McGraw-Hill, 1971, Seite 691« ist ein
Momentanwertspeicher bekannt:, wobei auf die Verwendung zur Messung einer Signalamplitude verwiesen
wird. Über die Art der Auswertung und über die Anwendung dieser Anordnung ist jedoch nichts
ausgesagt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Überwachungseinrichtung der eingangs genannten Art
so auszubilden, daß auch bei einem induktiven Lastkreis eine genaue Erfassung des relativen Anteils ausgefallener
Lampen möglich ist
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch folgende Merkmale gelöst:
a) Das Ausgangssignal Ui des Strommeßwandlers ist
einem ersten Momentanwertspeicher und das Ausgangssignal U des an der Primärseite des
Hochspannungstransformators liegenden Spannungsmeßwandlers
einem zweiten Momentanwertspeicher zugeführt
b) die Momentanwertspeicher werden gleichzeitig bei Ansprechen des Extremwertdetektors für das
Auftreten eines Extremums im Ausgangssignal Ui des Strommeßwandlers kurzzeitig eingeschaltet,
c) dem ersten Momentanwertspeicher ist ein erster Proportionalverstärker mit einstellbarem Verstärkungsfaktor
k nachgeschaltet
d) die Differenz U—i ■ k)der Ausgangssignale U,i ■ k
des zweiten Momentanwertspeichers und des ersten Proportionalverstärkers ist einem zweiten
Proportionalverstärker mit einstellbarem Verstärkungsfaktor zugeführt
e) dem Grenzwertmelder ist ein Dividierglied zur Bildung des Quotienten
(U-i ■ k)/i ■ k
vorgeschaltet, das eingangsseitig mit den Ausgangssignalen des ersten und zweiten Proportionalverstärkers
beaufschlagt ist
Durch die Momentanwertspeicher wird im Augenblick des Extremwertes des Stromes sowohl der aktuelle
Strom als auch der aktuelle Spannungswert erfaßt. In der anschließenden Zeitspanne bis zum Auftreten des
folgenden Extremwertes des Stromes kann in der Überwachungseinrichtung der relative Anteil der
ausgefallenen Lampen bestimmt werden.
Der Extremwertdetektor kann vorteilhaft als Maximumdetektor ausgebildet sein. Damit erfolgt in jeder
Periode der speisenden Netzspannung lediglich ein Erfassungsvorgang durch die Überwachungseinrichtung.
Dies ist jedoch völlig ausreichend.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Maximumdetektor eingangsseitig die Parallelschaltung
eines Differenziergliedes und eines Grenzwertdetektors auf, der dann anspricht wenn das Ausgangssignal des
Strommeßwandlers einen Grenzwert übersteigt, deren Ausgangssignale konjunktiv verknüpft einem Nullspannungsdetektor
zugeführt sind, dessen Ausgangssignal am Eingang einer monostabilen Kippstufe ansteht,
deren Ausgangssignal die Momentanwertspeicher einschaltet
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der F i g. 1 bis 4 näher erläutert:
In F i g. 1 ist das Schaltbild einer Flugplatzbefeuerung
dargestellt. Hierfür sind Niederspannungslampen 1 eingesetzt, die auf der Sekundärseite von primärseitig in
Serie geschalteten Stromwandlern 2 gespeist werden. Zur Erfassung des in diesem Kreis fließenden Stromes /
ist ein Strommeßwandler 3 eingesetzt, der sekundärseitig eine Bürde 4 speist, so daß an ihr eine
stromproportionale Meßspannung Ui abfällt. Diese Meßspannung Ui ist einem Block 5 zugeführt, der einen
Konstantstromregler 6 sowie die Überwachungsein-
richtung für den Lampenausfall 7 enthält. Die Stromwandler 2 werden von der Sekundärseite eines
Hochspannungstransformators 8 gespeist. Der Hochspannungstransformator 8 ist primärseitig über den
Konstantstromregler 6 an die Klemmen 9 und 10 des speisenden Wechselspannungsnetzes angeschlossen.
Die Spannungserfassung erfolgt auf der Primärseite des Hochspannungstransformators 8 durch einen Spannungsmeßwandler
11, dessen Ausgangsspannung U dem Block 5 zugeführt ist.
F i g. 2 zeigt anhand eines Blockschaltbildes ein Ausführungsbeispiel der Überwachungseinrichtung 7.
Das Ausgangssignal Ui des Strommeßwandlers 3 steht am Eingang eines ersten Momentanwertspeichers 12 an.
Das Ausgangssignal U des Spannungsmeßwandlers U liegt am Eingang eines zweiten Momentanwertspeichers
13.
Die Momentanwertspeicher 12 und 13 werden über die Leitungen 14 und 15 durch das Ausgangssignal U\6
des Maximumdetektors 16 jeweils im Maximum des Stromes / eingeschaltet. Zu diesem Zweck ist dem
Maximumdetektor 16 eingangsseitig die den Strom / abbildende Meßspannung Ut des Strommeßwandlers 3
zugeführt, wo sie parallel an einem Differenzierglied 17 sowie einem Grenzwertdetektor 18 ansteht. Die
Ausgangssignale U17 und i/|8 sind über ein UND-Glied
19 konjunktiv verknüpft einem Nullspannungsdetektor
20 zugeführt, die bei einem Nulldurchgang der Spannung i/17 und Vorhandensein eines positiven
Ausgangssignals U\S des Grenzwertdetektors 18 für die
Restdauer des positiven Ausgangssignals des Grenzwertdetektors 18 ein L-Signai abgibt. Die Ausgangsspannung
des Nullspannungsdetektors 20 ist mit Um bezeichnet. Mit der abfallenden Flanke des Signals U20
des Nullspannungsdetektors 20 wird eine nachgeschaltete flankengetriggerte monostabile Kippstufe 21
angestoßen, durch deren impulsförmiges Ausgangssignal U\t die Momentanwertspeicher 12 und 13
eingeschaltet werden.
Die Wirkungsweise des Maximumdetektors 16 wird im folgenden anhand des in Fig.3 dargestellten
Impulsdiagramms erläutert. In diesem Impulsdiagramm ist ganz oben die durch Phasenanschnittssteuerung des
Konstantstromreglers 6 am Ausgang des Spannungsmeßwandlers 11 anstehende Spannung U dargestellt
Darunter ist der qualitative Verlauf des zugehörigen Stromes / durch die Stromwandler 2 sowie das am
Bürdenwiderstand des Strommeßwandlers 3 anstehende entsprechende Spannungssignal Ui aufgezeichnet
Nach unten folgend ist in F i g. 3 das Ausgangssignal U-\%
des Grenzwertdetektors 18 veranschaulicht, der dann anspricht und ein Η-Signal abgibt, wenn die eingangsseitig
anstehende Spannung U/ den eingezeichneten Grenzwert Δ U übersteigt Die nach unten anschließende
Kurve in F i g. 3 zeigt die Ausgangsspannung Uu des
Differenziergliedes 17. Die Ausgangsspannung L^o des
Nullspannungsdetektors 20 geht — wie bereits oben erläutert — bei jedem Nulldurchgang der Spannung Un
und gleichzeitigem Anstehen von einem Η-Signal des Grenzwertdetektors 18 von Η-Signal auf L-Signal über
und verharrt dort für die Restdauer des Η-Signals der Spannung l/ie, wenn nach Auftreten eines Strommaximums
der Strom / kontinuierlich abfällt Durch die abfallende Flanke beim Obergang von Η-Signal nach
L-Signal der Spannung Ux des Nullspannungsdetektors
wird die monostabile Kippstufe 21 angestoßen, die ein impulsförmiges Signal Uk abgibt, das zur Steuerung der
Momentanwertspeicher 12 und 13 dient Wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, tritt ein impulsförmiges Signal t/|6 nur in
jedem Maximum des Stromes / auf. Im Minimum des Stromes /, in dem ebenfalls ein Nulldurchgang der
Ausgangsspannung Uu des Differenziergliedes 17
erfolgt, wird durch den Einfluß des Grenzwertdetektors 18 und der konjunktiven Verknüpfung der Signale Uv
und U\s kein Einschaltimpuls für die beiden Momentanwertspeicher
12 und 13 erzeugt
Im folgenden wird weiter anhand des in F i g. 2 dargestellten Blockschaltbildes der Aufbau eines Ausführungsbeispiels der Überwachungseinrichtung erläutert Das Ausgangssignal ;' des ersten Momentanwertspeichers 12 ist einem ersten Proportionalverstärker 22 zugeführt, dessen Ausgangssignal / · k im Summationspunkt 23 von der Ausgangsspannung U des zweiten Momentanwertspeichers 13 abgezogen wird. Damit entsteht im Summationspunkt 23 die Spannung U-i ■ k. Diese Spannung ist dem Eingang eines zweiten einstellbaren Proportionalverstärkers 24 zugeführt, dessen Ausgangssignal am einen Eingang eines Dividiergliedes 25 ansteht. Am zweiten Eingang des Dividiergliedes 25 steht das Ausgangssignal des ersten einstellbaren Proportionalverstärkers 22 an, so daß der Quotient
Im folgenden wird weiter anhand des in F i g. 2 dargestellten Blockschaltbildes der Aufbau eines Ausführungsbeispiels der Überwachungseinrichtung erläutert Das Ausgangssignal ;' des ersten Momentanwertspeichers 12 ist einem ersten Proportionalverstärker 22 zugeführt, dessen Ausgangssignal / · k im Summationspunkt 23 von der Ausgangsspannung U des zweiten Momentanwertspeichers 13 abgezogen wird. Damit entsteht im Summationspunkt 23 die Spannung U-i ■ k. Diese Spannung ist dem Eingang eines zweiten einstellbaren Proportionalverstärkers 24 zugeführt, dessen Ausgangssignal am einen Eingang eines Dividiergliedes 25 ansteht. Am zweiten Eingang des Dividiergliedes 25 steht das Ausgangssignal des ersten einstellbaren Proportionalverstärkers 22 an, so daß der Quotient
(U-i ■ k)/i - Jt
gebildet wird. Dieses Signal repräsentiert den relativen Anteil der ausgefallenen Lampen und wird durch den
Grenzwertmelder 26 auf seine Größe hin überwacht und am Anzeigeinstrument 27 angezeigt
Dies soll im folgenden anhand einer einfachen
mathematischen Überlegung veranschaulicht werden. Wenn — wie vorausgesetzt ist — Strom und Spannung
im Maximum des Stromes erfaßt werden, kann der durch die Induktivitäten verursachte Anteil der
Impedanz außer Betracht bleiben, so daß die Ermittlung des relativen Anteils A ausgefallener Lampen 1 auf die
Ermittlung ohmscher Widerstände zurückgeführt ist Damit gilt für den relativen Anteil A ausgefallener
Lampen:
Hierbei bedeutet:
A0: Widerstand des intakten Kreises,
D° A1: Widerstand des Kreises mit ausgefallenen Lampen.
D° A1: Widerstand des Kreises mit ausgefallenen Lampen.
Damit gilt:
l
const ι - k
const ι - k
Daraus folgt:
i-k-ü
ik
Der Faktor Jt kann durch Einstellen des Verstärkungsfaktors
des ersten einstellbaren Proportionalverstärkers 22 in jeder Helligkeitsstufe so angepaßt werden, daß der
Ausdruck U — i ■ k zu Null wird. Damit wird erreicht,
daß unabhängig von der jeweils eingestellten Helligkeitsstufe stets der gleiche Anzeigewert bei gleicher
Zahl von ausgefallenen Lampen auftritt.
In Fig. 4 ist die konkrete schaltungstechnische
Realisierung mit diskreten Bauelementen des in Fig. 2 dargestellten Blockschaltbildes angegeben. Die jeweils
zusammengehörigen, einen Block bildenden diskreten Bauelemente sind gestrichelt eingerahmt.
Hier/u 3 Bkitl
Claims (1)
1. Überwachungseinrichtung für den Lampenausfall bei einer Flugplatzbefeuerung, bei der die
Lampen über primärseitig in Reihe geschaltete Stromwandler gespeist werden, die an die Sekundärseite
eines Hochspannungstransformators angeschlossen sind, der primärseitig über einen Konstantstromregler
an einem Wechselspannungsnetz liegt, und bei der der Primärstrom der Stromwandler
über einen Strommeßwandler und die Spannung über Spar.nungsmeßwandler erfaßt wird, wobei der
Überwachungseinrichtung eingangsseitig die Ausgangssignale des Strommeßwandlers und des Spannungsmeßwandlers
zugeführt sind, wobei eine Differenz aus zwei Signalen gebildet wird, die den Ausgangssignalen des Strommeßwandlers bzw. des
Epannungsmeßwandlers proportional sind, und wobei am Ausgang der Überwachungseinrichtung
ein Anzeigeinstrument zur Anzeige des relativen Anteils ausgefallener Lampen und ein Grenzwertmelder
parallel angeordnet sind, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
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