DE282907C - - Google Patents

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DE282907C
DE282907C DENDAT282907D DE282907DA DE282907C DE 282907 C DE282907 C DE 282907C DE NDAT282907 D DENDAT282907 D DE NDAT282907D DE 282907D A DE282907D A DE 282907DA DE 282907 C DE282907 C DE 282907C
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DE
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slag
stones
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slags
clumps
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DENDAT282907D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B18/00Use of agglomerated or waste materials or refuse as fillers for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of agglomerated or waste materials or refuse, specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
    • C04B18/04Waste materials; Refuse
    • C04B18/14Waste materials; Refuse from metallurgical processes
    • C04B18/141Slags
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/91Use of waste materials as fillers for mortars or concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JV£ 282907 KLASSE 80 #. GRUPPE
Zusatz zum Patent 261680.
B. H.
Das Patent 261680 betrifft ein Verfahren der Herstellung von Leichtsteinen aus Hochofenschlacke unter Erzeugung eines zur Herstellung der Leichtsteine dienenden Zwischenproduktes. Nach dem Hauptpatent sollen die beim Granulieren der Schlacke entstehenden bekannten lockeren und'voluminösen Schlackenklümpchen zunächst mit einer Hülle von dünnflüssigem Mörtel überzogen werden und dann längere Zeit liegen bleiben. Ist die Hülle erhärtet, so ergeben sich verhältnismäßig leichte Steinchen, die äußerlich aber sehr hart sind. Dieses Zwischenprodukt wird dann durch Mischen mit einem Bindemittel in eine zur Herstellung der Steine geeignete Masse übergeführt.
Die Ausnutzung der Hochofenschlacke zur Herstellung der Leichtsteine ist aber wirtschaftlich örtlich beschränkt, da bekanntlich der Transport derartig leichter Steine wegen der ungenügenden Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes angesichts des geringen Gewichts der Steine nur beschränkte Versandmöglichkeiten besitzt. Auch ist bei dem ziemlich erheblichen Bedarf, der allmählich an Leichtsteinen erwachsen ist, es wünschenswert, den Kreis der Grundstoffe, aus denen diese Zwischenprodukte gewonnen werden können, zu erweitern.
Die vorliegende Erfindung stellt nun eine weitere Vervollkommnung der Erfindung des Patentes 261680 dar, durch die einmal der Kreis der Ausgangsstoffe erweitert wird und zweitens gleichzeitig auch das Anwendungsgebiet der Leichtsteine dadurch vergrößert wird, daß ihre Herstellung nicht nur an die Orte gebunden ist, wo Hochöfen Vorhanden sind. Sie kann vielmehr überall dort vorgenommen werden, wo eine Industrie vorhanden ist, die überdies noch durch die vorliegende Erfindung den Vorteil erzielt, daß sie von einem lästigen Abfallprodukt befreit wird. Gleiche Gesichtspunkte sind zwar für die Herstellung künstlicher Schwemmsteine aus Koks, Schlacken, Bimssand usw. bereits maßgebend gewesen. Auch ist bereits aus der Literatur der Vorschlag bekannt geworden, bestimmten Arbeitsverfahren Schlacken und Schmelzen verschiedener Herkunft zu unterwerfen.
Die Erfindung besteht aber in der praktischen Ausnutzung der Erkenntnis, daß nach dem eigenartigen Verfahren des Hauptpatentes nicht nur die aus der Hochofenschlacke gewonnenen Schlackenklümpchen behandelt werden können, sondern daß auch eine Reihe von anderen Schlacken derartig voluminöse und lockere Schlackenklümpchen liefert, die, in der geschützten Weise behandelt, ein ausgezeichnetes Füllmaterial zur Herstellung von Leichtsteinen ergeben.
Als solche Stoffe kommen in erster Linie in Betracht Generatorenschlacken, Kupolofen-
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schlacken und andere künstliche Schmelzen, z. B. Schlacken, die bei der Gewinnung von Blei, Kupfer usw. abfallen. Anderseits aber gibt es auch natürliche Gesteinsarten, die sehr leicht und porös sind, aber in rohem Zustande nicht widerstandsfähig genug sind, um zu Steinen verwendet zu werden. Auch diese natürlichen Gesteinsarten können ein vorzügliches Füllmaterial zur Herstellung von Leichtsteinen abgeben, wenn sie nach dem Verfahren des Hauptpatentes behandelt werden. Als solche Gesteinsarten kommen leicht zerstörbare Tuffsteine und ähnlich stark poröse, leichte, aber wenig widerstandsfähige Mineralien in Frage.
Zur Ausführung der Erfindung werden die aus diesen Schlacken, Schmelzen bzw. natürlichem Gestein gewonnenen Klümpchen in der gleichen Weise behandelt, wie nach dem Verfahren des Hauptpatentes, indem sie nämlich mit einer Hülle von dünnflüssigem Mörtel überzogen werden und längere Zeit liegen bleiben, bis die Umhüllung der Klümpchen erhärtet ist, worauf dann das so gewonnene Zwischenprodukt durch Mischen mit einem Bindemittel in eine zur Herstellung -der Steine geeignete Masse übergeführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Verfahren der Herstellung von Leichtsteinen nach dem Patent 261680, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung des Füllmateriales nach dem Hauptpatent an Stelle der aus der Hochofenschlacke gewonnenen Schlackenklümpchen entsprechende Klümpchen oder Stücke von Generatorenschlacken, Kupolofenschlacken und anderen künstlichen Schmelzen, z. B. Schlacken, die bei der Gewinnung von Blei und Kupfer abfallen, wie auch aus natürlichen, in rohem Zustande nicht genügend widerstandsfähigen Gesteinsarten benutzt werden.
DENDAT282907D Expired DE282907C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750809C (de) * 1941-12-31 1945-01-30 Verfahren zum Herstellen von Kunststeinen, insbesondere zur Abschirmung gegen Roentgenstrahlen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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