DE282898C - - Google Patents

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DE282898C
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flap
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/46Attachment of sealing rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine scheibenförmige Ventilklappe aus elastischem Stoffe mit mittlerem Ausschnitt zur Befestigung auf Metallbolzen.
Bei den bisher gebräuchlichen scheibenförmigen Ventilklappen aus elastischem Stoffe verändern die aus Gummi bestehenden Scheiben schon nach verhältnismäßig kurzer Betriebs^ dauer ihre Form derart, daß sie nicht mehr
ίο dicht schließen. Demzufolge wird die Arbeitsweise und Leistungsfähigkeit der Maschine sehr beeinträchtigt oder auch wohl ganz gestört. Durch Beobachtungen ist gefunden worden, daß die dauernden Formveränderungen der Ventilklappen und damit deren vorzeitiges Unbrauchbarwerden durch eine Ausdehnung oder richtiger Stoffverschiebung verursacht werden, welche von der Mitte der Ventilklappe ausgehend nach dem Umfange hin erfolgt. Diese Stoffverschiebung wird bei dem Arbeitsspiel der ■ Klappe durch die fortgesetzt aufeinanderfolgenden Bewegungen, welche die Klappe beim Öffnen und Schließen ausführt, verursacht. Der dehnbare Stoff der Klappe wird hierbei unter der Einwirkung des ölhaltigen, heißen Wassers fortdauernd derart geknetet, daß er von der Mitte ausgehend unter gleichzeitiger Vergrößerung des Umfanges nach außen hin verdrängt wird. Infolge dieser Verschiebung wird die Klappe in der Mitte schwächer und schwächer, wobei sich das hier vorgesehene Loch, mit welchem die Klappe auf den Lagerbolzen aufgebracht und befestigt wird, mehr und mehr erweitert und schließlich einreißt.
Dadurch wird ein dichter Abschluß der Klappe unmöglich gemacht und die Leistungsfähigkeit der Pumpe, wenn auch nicht gleich ganz unterbrochen, so doch stark beeinträchtigt.
Es ist nun schon verschiedentlich versucht worden, diesem Übelstande zu begegnen. Man hat . in die Scheiben Drahtnetze gebracht, was aber den Nachteil hat, daß, da sich Metall und Gummi vollkommen ablehnend gegeneinander verhalten und vollkommen voneinander verschiedene Eigenschaften aufweisen, diese Scheiben sich noch viel schneller abnutzen als einfache Gummischeiben, und daß einer Stoffverschiebung durch diese Scheiben nicht vorgebeugt wird. Man hat auch versucht, den mittleren Ausschnitt der Scheibe fortzulassen und die Ventilscheiben in Zylinderventilen zu führen. Die Ventilscheiben werden hier durch Spiralfedern auf ihrem Sitz gehalten und zwecks Verhütung des vorzeitigen Abschleißens von einem T-förmig gestalteten Metallring umgeben. Ganz abgesehen davon, daß es sich hier um eine ganz andere Ventilart handelt, haben diese Ventilscheiben den Nachteil, daß der Gummi von dem Metall sich loslöst, und daß ein schnellerer Verschleiß stattfindet. Der Gummi wird auch an der Formänderung nicht gehindert, weil der Fassungsring den Umfang der Gummischeibe nur teilweise bedeckt.
Alle diese Übelstände beseitigt die vorliegende Erfindung, welche darin besteht, daß der Rand der Scheibe von einer Hülse beliebigen Stoffes umfaßt wird, die das Aus-
weichen des dehnbaren Scheibenstoffes nach außen verhindert.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Ventilklappe gemäß vorliegender Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform näher veranschaulicht, und zwar zeigen ■
Fig. ι eine Draufsicht auf die Ventilklappe, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. i.
ίο Die aus dehnbarem Stoff, wie Gummi o. dgl., bestehende Ventilklappe α ist, um eine dauernde Formänderung und vorzeitige Abnutzung infolge ihrer Arbeitstätigkeit zu verhüten, mit einem umschließenden Metallring b versehen.
Letzterer kann von beliebiger Profilierung sein und aus beliebigem Metall bestehen. Für das durch die Fig. 1 und 2 verdeutlichte Ausführungsbeispiel ist für den Ring b eine U-förmige Profilierung gewählt worden. Selbstverständlich kann der Ring auch eine andere Querschnittform erhalten, wenn er nur die Ventilklappe an ihrem äußeren Umfange umschließt und über ihren oberen und unteren Rand übergreift. Anstatt eines Metallringes könnte dann auch die Ventilklappe mit einem entsprechend geformten Rand aus Hartgummi versehen werden. Das in der Mitte der Ventilklappe α vorgesehene Loch c dient zum Aufbringen und Befestigen derselben auf den Metallbolzen der Ventilklappe. Durch die Anordnung des Schutzringes b wird ein Verschieben des dehnbaren Klappenstoffes von der Mitte bzw. dem Loch c der Klappe ausgehend nach ihrem Umfange hin vermieden, und es wird eine vorzeitige Abnutzung sowie ein Undichtwerden besonders an der Befestigungsstelle auf dem Bolzen verhütet.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Scheibenförmige Ventilklappe aus dehnbarem Stoff (Gummi) mit mittlerem Ausschnitt zur Befestigung auf Metallbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Scheibe von einem Ring oder einer Hülse umfaßt wird, die das Ausweichen des dehnbaren Stoffes der Scheibe nach außen verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3075541A (en) * 1959-12-09 1963-01-29 William F Hajek Alternating seating faucet valve

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3075541A (en) * 1959-12-09 1963-01-29 William F Hajek Alternating seating faucet valve

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