DE2825902A1 - Flachanzeigevorrichtung - Google Patents
FlachanzeigevorrichtungInfo
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/02—Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
- H01J29/10—Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
- H01J29/18—Luminescent screens
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- Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)
Description
71 599/HO/ba
US-Serial No. 806,282
eingereicht: 13. Juni 1977
US-Serial No. 806,282
eingereicht: 13. Juni 1977
Flachanzeigevorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Flachanzeigevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und insbesondere einen
Farbleuchtschirm für eine solche Vorrichtung.
Es ist eine Flachanzeigevorrichtung oder Flachplattenanzeige entwickelt worden, die eine in Anlehnung an die
Röhrenterminologie als "Kolben" bezeichnete evakuierte
Kanuner aufweist, die mit einer im wesentlichen flachen Vorderwand und einer im wesentlichen flachen Rückwand
versehen ist und eine Vielzahl von im Abstand stehenden, im wesentlichen parallelen Tragwänden besitzt, welche
sich zwischen der Vorderwand und der Rückwand und im wesentlichen senkrecht zu diesen erstrecken. Eine
Funktion dieser Tragwände ist es, die Vorderwand und die Rückwand innen gegen den äußeren Atmosphärendruck
zu stützen. Auf der Innenfläche der Vorderwand befindet sich ein Leuchtschirm. Die Vorrichtung enthält
Einrichtungen zur Erzeugung von Elektronen und zur Richtung von Elektronenstrahlen gegen den Leuchtschirm,
um eine Sichtanzeige zu erhalten. In den amerikanischen
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Patentschriften 4 031 427 und 4 028 582 ist eine Art einer solchen Flachanzeigevorrichtung dargestellt und
beschrieben.
Grundsätzlich enthält ein Leuchtschirm für eine Farbanzeige Leuchtstoffteile, die bei Anregung durch Elektronen
Licht verschiedener Farben, z.B. Rot, Grün und Blau, aussenden, und in sich wiederholenden Dreiergruppen über
den Schirm verteilt angeordnet sind. Es kann sich dabei um kreisförmige oder anders geformte Leuchtstoffbereiche
oder um parallele Streifen aus Leuchtstoffen handeln.
Ein Problem bei Verwendung eines solchen Leuchtschirms bei einer Anzeigevorrichtung des obigen Aufbaus besteht
darin, daß die Berührungsstellen zwischen den Tragwänden und der Vorderwand Unterbrechungen des Leuchtschirms darstellen,
die die Sichtanzeige stören können, d.h. unerwünschte sichtbare Linien über der Anzeige schaffen können.
Die amerikanische Patentanmeldung 806,281 beschreibt einen
Farbleuchtschirm mit Bereichen oder Teilen aus einem nicht leuchtenden schwarzen Material, die die Berührungszonen zwischen den Tragwänden und der Vorderwand verdecken.
Die Teile aus schwarzem Material sind anstelle einiger der Blau emittierenden Leuchtstoffteile in das
Muster des Leuchtschirms eingesetzt. Obwohl dadurch einige Blau emittierende Leuchtstoffteile entfallen,
erscheint dies dem Auge nicht als Unterbrechung der Sichtanzeige auf dem Schirm, da das Auge im blauen Teil
des Lichtspektrums eine geringe Schärfe besitzt. Obwohl diese Art Leuchtschirm die Kanten der Tragwände verdeckt,
ohne daß dem Auge irgendwelche Unterbrechungen der vom Leuchtschirm gelieferten Sichtanzeige auffällt,
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ergeben sich Probleme bei Anwendung dieser Leuchtschirmart bei gewissen Arten von Flachanzeigevorrichtungen wie
etwa der in der bereits genannten amerikanischen Patentschrift 4 028 582 beschriebenen Modulflachanzeigevorrichtung.
Bei dieser Art Leuchtschirm müssen die übrigbleibenden Blau emittierenden Leuchtstoffteile zur Erzielung einer
Farbbalance eine proportional höhere Blauemission liefern, weil einige Blau emittierende Teile fehlen. Dies erfordert
entweder eine höhere Intensität!t des Elektronenstrahls
für die blauen Leuchtstoffteile oder mehr als einen Elektronenstrahl für die blauen Leuchtstoffteile. In der
Modulflachanzeigevorrichtung sind jedoch drei Elektronenstrahlen von im wesentlichen gleichförmiger und beschränkter
Intensität in jedem Kanal zwischen den Tragwänden vorhanden, wobei jeder Strahl die Leuchtstoffteile einer anderen
Farbe abtastet. Damit also der Elektronenstrahl für die Farbe Blau etwa die doppelte Intensität der anderen
Strahlen aufweist, kann es notwendig sein, die Intensität der Strahlen für Rot und Grün um einen Faktor 2 zu
verringern und damit auch den Helligkeitsbereich der Anzeige auf die Hälfte seines Ursprungswerts zu verringern.
Beim Leuchtschirm ist es außerdem notwendig, zur Erzielung einer Farbbalance einen einheitlichen Mittelpunktsabstand
zwischen den Leuchtstoffteilen gleicher Farbe zu schaffen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Flachanzeigevorrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß
einerseits die Berührungsstellen zwischen den Tragwänden und der Vorderwand verdeckt sind und die Sichtanzeige
auf dem Leuchtschirm nicht stören, und daß ande-
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rerseits Elektronenstrahlen gleicher Größe zur Erregung der Leuchtstoffteile verwendet werden können.
Diese Aufgabe wird bei einer Flachanzeigevorrichtung mit einem evakuierten Kolben, der eine Vielzahl von im Abstand
stehenden Tragwänden aufweist, die sich bis zu einer einen Leuchtschirm tragenden Wand des Kolbens erstrecken,
sowie mit Einrichtungen zur Erzeugung und Richtung wenigstens eines Elektronenstrahls über den Leuchtschirm
versehen ist, dadurch gelöst, daß der Leuchtschirm sich wiederholende Gruppen von im Abstand befindlichen
eine unterschiedliche Farbe emittierenden Leuchtstoffteilen
enthält, von denen ausgewählte Leuchtstoffteile derselben Farbe bei einigen der Gruppen durch ein Teil aus
nicht leuchtendem Material ersetzt sind. Jedes der vorhandenen Leuchtstoffteile dieser einen Farbe besitzt eine
Breite, die im wesentlichen gleich der Breite des Elektronenstrahls ist, der auf das diese Farbe emittierende Leuchtstoff
teil auftrifft. Alle anderen farbemittierenden Leuchtstoff teile haben eine Breite, die kleiner als die Breite
des Elektronenstrahls ist, der auf diese Leuchtstoffteile auftrifft.
Die zusammengesetzte Breite jedes dieser anderen Leuchtstoff teile mit den nicht leuchtenden Abständen auf jeder
Seite jedes der anderen beiden Leuchtstoffteile ist im
wesentlichen gleich der Breite des Elektronenstrahls, der auf diese Leuchtstoffteile auftrifft.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, teilweise weggebrochen,
einer Ausführungsform einer Modulflachanzeigevorrichtung
mit dem erfindungsgemäßen Leuchtschirm, und
Fig. 2 eine Schnittansicht eines Teiles der Vorderwand der Flachanzeigevorrichtung, die den Leuchtschirm
gemäß der Erfindung erkennen läßt.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Modulflachanzeigevorrichtung allgemein mit 10 bezeichnet.
Die Vorrichtung 10 hat grundsätzlich den Aufbau, der in der bereits erwähnten amerikanischen Patentschrift
4 028 582 gezeigt und beschrieben ist. Die Vorrichtung 10 weist eine evakuierte Kammer bzw. einen evakuierten
Kolben 12 auf, der normalerweise aus Glas besteht und
eine im wesentlichen flache rechteckige Vorderwand 14 sowie eine im wesentlichen flache rechteckige Rückwand
16 aufweist. Die Rückwand 16 ist im Abstand parallel zur
Vorderwand 14 angeordnet. Die Vorderwand 14 und die Rückwand
16 sind durch Seitenwände 18 miteinander verbunden. Die Vorderwand 14 ist so bemessen, daß sich die Größe des
gewünschten Sichtschirms, beispielsweise 75 χ 100 cm ergibt. Der Abstand der Vorderwand von der Rückwand beträgt
etwa 10 cm. Eine Vielzahl im Abstand voneinander stehender paralleler Tragwände 20 ist zwischen der Vorderwand
14 und der Rückwand 16 befestigt. Die Tragwände stehen im wesentlichen senkrecht auf der Vorderwand 14 und
der Rückwand 16. Die Tragwände 20 schaffen die erwünschte innere Stütze für den evakuierten Kolben 12 gegen den
äußeren Atmosphärendruck. Die Tragwände 20 teilen außerdem den Kolben 12 in eine Vielzahl paralleler Kanäle 22,
die sich entlang der Vorderwand 14 und der Rückwand zwischen den beiden Seitenwänden 18 und parallel zu den
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anderen Seitenwänden erstrecken.
Entlang jedem Kanal 22 ist neben der Rückwand 16 eine Anordnung 24 vorgesehen, wie sie in den amerikanischen Patentanmeldungen
775,300 und 783,218 beschrieben ist. Die Anordnung 24 enthält ein Paar im Abstand stehender, paralleler
Strahlleitplatten 26 und 28, die parallel zur Rückwand 16 angeordnet sind und von denen sich die eine Platte 26 in
einem kleinen Abstand neben der Rückwand 16 befindet. Die Anorndung 24 enthält ferner eine Fokussierplatte 30,
die parallel zu und im Abstand von der Strahlleitplatte 28 angeordnet ist, sowie eine Beschleunigungsplatte 32,
die im Abstand von und parallel zu der Fokussierplatte 30 angeordnet ist. Die Platten der Anordnung 24 besitzen eine
Vielzahl ausgerichteter, durchgehender öffnungen (nicht gezeigt), die in jeder Platte in drei Längsreihen längs
dem Kanal 22 und in einer Vielzahl von Querreihen quer zum Kanal 22 angeordnet sind. Über jeden Kanal 22 erstreckt
sich neben der Vorderwand 14 und parallel zu ihr eine Lochmaske 34. Alle Lochmasken 34 besitzen eine Vielzahl durchgehender
öffnungen (nicht gezeigt). Auf jeder Seite jeder Tragwand 20 befindet sich eine Abtastelektrode 36. Die Abtasteleketroden
36 erstrecken sich längs ihrem jeweiligen Kanal 22 und sind im Abstand zur Lochmaske 34 und der Anordnung
24 angeordnet. Auf der Innenfläche der Rückwand 16 befindet sich eine Vielzahl im Abstand befindlicher,
paralleler Leitungen 38, die sich quer über die Kanäle 22 erstrecken. Jede Leitung 38 erstreckt sich längs einer
anderen Querreihe der öffnungen in den Platten der Anordnung 24.
An einem Ende jedes Kanals 22 ist eine Einrichtung zur Erzeugung von Elektronen und zur Lenkung der Elektronen
in Form von Strahlen entlang jedem Kanal vorgesehen. Drei
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Elektronenstrahlen werden in jeden Kanal 22 gelenkt, wobei die Strahlen zwischen den Strahlleitplatten 26 und 28 geführt
wercjn und jeder Strahl längs einer anderen Längsreihe
der öffnungen in den Strahlleitplatten gerichtet ist. Die Einrichtung zur Erzeugung und Lenkung der
Elektronen kann aus einzelnen Elektronenstrahlsystemen bestehen, von denen jedes drei Kathoden zur Erzeugung der
drei Elektonenstrahlen sowie geeignete Gitter zum Modulieren und Lenken der Strahlen in die Kanäle 22 aufweist.
Alternativ kann diese Einrichtung eine Linienkathode (nicht gezeigt) sein, die sich entlang den Enden aller
Kanäle 22 erstreckt, oder es kann sich um einzelne Linienkathoden (nicht gezeigt) handeln, die sich längs den Enden
eines oder mehrerer Kanäle erstrecken. Die Linienkathode oder -kathoden würden Elektroden zur Bildung von Strahlen
aus den Elektronen, zum Modulieren der Strahlen und zum Lenken der Strahlen in die Kanäle einschließen. Eine
solche Linienkathode ist in der amerikanischen Patentanmeldung 784,365 gezeigt und beschrieben.
Auf der Innenflche der Vorderwand 14 befindet sich ein Leuchtschirm 42. Wie in Fig. 2 gezeigt, enthält der Leuchtschirm
42 eine Vielzahl von Teilen 44R, 44G und 44B aus Leuchtstoffen, die bei Anregung durch Elektronen Licht
unterschiedlicher Farben ausstrahlen. Die Leuchtstoffteile 44R emittieren rotes Licht, die Leuchtstoffteile
44G grünes Licht und die Leuchtstoffteile 44B blaues
Licht. Die Leuchtstoffteile 44R, 44G und 44B können in Form paralleler Streifen des Leuchtstoffmaterials vorgesehen
werden, die sich parallel zu den Tragwänden 20 erstrecken. Stattdessen kann es sich um kreisförmige
oder anders geformte Teile handeln, die sich in Reihen quer oder parallel zu den Tragwänden 20 erstrecken. Die
Leuchtstoffteile sind in einem Mosaik von Gruppen ange-
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ordnet, von denen jede Gruppe jeweils eine der verschiedenen Leuchtstoffteile 44R, 44G und 44B enthält. Die Teile
sind in jeder Gruppe in gleicher Folge angeordnet. Periodisch/ vorzugsweise in jeder zweiten Gruppe, ist
jedoch eines der Leuchtstoffteile weggelassen. Das weggelassene
Leuchtstoffteil ist jenes, gegenüber dessen Farbe das Auge die geringste Schärfe hat, was im Fall der
Farben Rot, Grün und Blau für die blauen Leuchtstoffteile
44B zutrifft. Die Fläche des Leuchtschirms 42, die an
sich durch ein weggelassenes blaues Leuchtstoffteil 44B bedeckt wäre, ist stattdessen mit einem Teil 46a eines
nicht leuchtenden schwarzen Materials bedeckt. Die Leuchtstoff teile 44R, 44G und 44B befinden sich im Abstand, und
die Fläche zwischen ihnen ist mit einem nicht leuchtenden schwarzen Material 46b bedeckt.
Wenn im folgenden von der "Breite" eines Teils des Leuchtschirms
4 2 die Rede ist, dann ist hiermit die Abmessung des Teils längs dem Leuchtschirm in Richtung quer über
die Kanäle 22 gemeint. Die blauen Leuchtstoffteile 44B
und die schwarzen Teile 46a, die ein blaues Leuchtstoffteil ersetzen, haben im wesentlichen dieselbe Breite.
Wie in Fig. 2 gezeigt, gleicht die Breite aller blauen Leuchtstoffteile 44B im wesentlichen der Breite (d.h. dem
Durchmesser) des Halbschattens des Elektronenstrahls 48B, der die blauen Leuchtstoffteile abtastet. Die roten Leuchtstoffteile
44R und die grünen Leuchtstoffteile 44G besitzen Breiten, die einander und dem Schatten ihrer jeweiligen
Elektronenstrahlen 48R und 48G gleich sind. Diese Breite der roten und grünen Leuchtstoffteile 44R und 44G
beträgt etwa ein Drittel der Breite der Zone der blauen Leuchtstoffteile 44B. Der Abstand zwischen den verschiedenen
Leuchtstoffteilen ist so gewählt, daß die Breite
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eines grünen Leuchtstoffteils 44G plus der Breite der
schwarzen Teile 46b auf jeder Seite des grünen Leuchtstoffteils im wesentlichen gleich der Breite des Halbschattens
des Elektronenstrahls 48G ist, der die grünen Leuchtstoffteile
abtastet. In ähnlicher Weise ist die Breite eines roten Leuchtstoffteils 44R und der schwarzen Teile auf
jeder Seite dieses roten Leuchtstoffteils im wesentlichen gleich der Breite des Halbschattens des Elektronenstrahls
48R, der die roten Leuchtstoffteile abtastet. Schließlich sind die Breiten der Leuchtstoffteile und
der Abstand zwischen benachbarten Leuchtstoffteilen so bemessen, daß die Mittelpunktsabstände zwischen benachbarten
Teilen gleicher Farbe übereinstimmen. Mit der Angabe, daß ein Leuchtstoffteil im wesentlichen so breit
wie der Halbschatten oder Schatten seines zugehörigen Elektronenstrahls ist, ist gemeint, daß das Leuchtstoffteil
etwas breiter oder schmäler als der entsprechende Teil des Strahls sein kann. Ob ein Leuchtstoffteil so
breit wie der entsprechende Teil seines Elektronenstrahls, schmäler oder breiter ist, hängt von den zulässigen
Toleranzen und den Abstrichen an den Eigenschaften der Sichtanzeige, d.h. der Farbreinheit etc. ab, die
toleriert werden können.
Ein Satz möglicher Breitenabmessungen für die Leuchtstoff teile und die schwarzen Teile, die den obigen Anforderungen
genügen, ist in der nachstehenden Tabelle angegeben. Die verschiedenen Teile sind in der Reihenfolge
von links nach rechts in Fig. 2 aufgeführt. Die Abmessungen beziehen sich auf eine Anzeige von 1 Meter
linearer Breite für Strahlen mit einem Halbschatten, der ungefähr 0,64 mm breit ist.
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Teil
rot
schwarz grün
schwarz blau
schwarz rot
schwarz grün
schwarz
Breite (mm)
0,24
0,25
0,24
0,64
0,24 0,25 0,24 0,59
Da die schwarzen Teile 46b auf jeder Seite der blauen
Teile 44B so schmal sind, besteht die Möglichkeit, daß die Seitenränder des grünen oder roten Elektronenstrahls
48R bzw. 48G die blauen Leuchtstoffteile infolge von Abmessungsunzulänglichkeiten
anregen. Obwohl dies zu einer teilweisen Verschlechterung der roten oder grünen Emission
durch die blaue führen würde, wäre dies infolge der geringen Lumineszenz des blauen Leuchtstoffs und des geringen
Elektronenflusses in den äußersten Randbereichen des Halbschattens des Strahls nicht sichbar. Da jedoch
das blaue Leuchtstoffteil 44B plus den angrenzenden schwarzen Teile etwas breiter als die Breite des Strahls
ist, besteht keine Gefahr, daß der blaue Strahl entweder roten oder grünen Leuchtstoff anregt, was nachteiliger
wäre.
Wie in Fig. 2 gezeigt, sind die Tragwände 20 je an einem breiteren schwarzen Teil 46a angeordnet, so daß sie
durch die schwarzen Teile verdeckt werden. Die Breite aller Kanäle 22 ist so groß , daß die Abschnitte des
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Leuchtschirms 22 über jedem Kanal eine Vielzahl der Gruppen
der Leuchtstoffteile enthalten. Daher befindet sich nicht bei jedem der breiteren schwarzen Teile 46a eine
Tragwand 20. Die breiten schwarzen Teile 46a werden jedoch selbst dort benötigt, wo sich keine Tragwand befindet,
um ein gleichförmiges Erscheinungsbild des Leuchtschirms zu erzielen.
Im Betrieb der Vorrichtung 10 werden entlang jedem Kanal
22 zwischen die Strahlleitplatten 26 und 28 gleichzeitig drei Elektronenstrahlen gelenkt. Die Elektronenstrahlen
werden gleichzeitig selektiv an verschiedenen Punkten entlang der Kanäle in Richtung auf die Vorderwand abgelenkt
und laufen durch die öffnungen in der Fokussierungsplatte
30 und der Beschleunigungsplatte 32. In jedem Kanal laufen die Elektronenstrahlen dann zwischen den Abtastelektroden
36 hindurch. Wie in der amerikanischen Patentanmeldung 615,353 beschrieben, werden an die Abtastelektroden derartige Potentiale angelegt,
daß die Elektronenstrahlen zunächst zur Tragwand auf einer Seite des Kanals und dann zur Tragwand auf der
anderen Seite des Kanals abgelenkt werden und auf diese Weise quer über ihren jeweiligen Kanal tasten. Während
die Elektronenstrahlen über die Kanäle getastet werden, durchlaufen Teile der Elektronenstrahlen die öffnungen in
der Lochmaske 34 und treffen auf den Leuchtschirm 42 auf, auf dem sich dadurch eine Zeilenabtastung ergibt. Der
kurze Abstand zwischen den Strahlleitplatten 28 und der Lochmaske und der relativ große Elektronenstrahldurchmesser
in den Führungen führt dazu, daß jeder Strahl einen Halbschatten besitzt, der wesentlich größer, etwa
zweimal so groß, wie der Schatten des Strahls ist. Die selektive Ablenkung des Strahls in Richtung auf den Leucht-
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schirm 42 an verschiedenen Punkten entlang den Kanälen führt zu einer zeilenweisen Abtastung des Leuchtschirms
und so zur Erzielung der gewünschten Sichtanzeige.
Da die drei Elektronenstrahlen in jedem Kanal ihren jeweiligen Kanal abtasten, trifft der Elektronenstrahl 48B
für die Farbe Blau auf die blauen Leuchtstoffteile 44B
und die schwarzen Teile 46a, der Elektronenstrahl 48R für die Farbe Rot auf die roten Leuchtstoffteile 44R und
der Elektronenstrahl 48G für die Farbe Grün auf die grünen Leuchtstoffteile AAG. Da die blauen Leuchtstoffteile
44B eine Breite besitzen, die im wesentlichen gleich der Breite des Halbschattens des Elektronenstrahls 48B für
die Farbe Blau ist, wird der gesamte Strahl auf die gesamte Breite eines blauen Leuchtstoffteils auftreffen.
Da jedoch alle roten Leuchtstoffteile 44R und grünen Leuchtstoffteile 44G im Groben gleich dem Schatten ihrer
zugehörigen Elektronenstrahlen, der etwa ein Drittel so breit wie der Halbschatten der jeweiligen Strahlen ist,
sind, werden nur die Hälfte der Elektronen im Elektronenstrahl 48R für Rot und im Elektronenstrahl 48G für
Grün auf die roten Leuchtstoffteile 44R bzw. die grünen
Leuchtstoffteile 44G auftreffen. Obwohl also alle Elektronenstrahlen gleiche Größe haben, ist die Lichtstrahlung
von allen blauen Leuchtstoffteilen 44B zweimal
so stark wie in dem Fall,daß die blauen Leuchtstoffteile
so breit wie die roten oder die grünen Leuchtstoffteile 44R und 44G wären. Dies ist erwünscht, um eine
Kompensation für die blauen Leuchtstoffteile zu erreichen,
die durch schwarze Teile ersetzt sind, um dadurch die gewünschte Weiß-Farbbalance zu erzielen.
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Die breiteren schwarzen Teile 46a sind günstig, um die Kanten der Tragwände 20, wo diese den Leuchtschirm 42 berühren,
zu verdecken. Obwohl jedes zweite blaue Leuchtstoff teil durch ein schwarzes Teil ersetzt ist, ist
dies für das Auge nicht störend, da, wie in der erwähnten amerikanischen Patentanmeldung 806,281 beschrieben,
(1) das Auge bei der Farbe Blau die geringste Schärfe hat,
(2) die schwarzen Teile im wesentlichen die gleiche Größe wie die blauen Leuchtstoffteile haben, um diesen zu ähneln,
und (3) jedes blaue Leuchtstoffteil eine Leuchtstärke liefert,
die zur Erzielung einer Weiß-Farbbalance ausreicht. Es wird daher ein Leuchtschirm geschaffen, der die Vorteile
des in der erwähnten Patentanmeldung 806,281 beschriebenen Leuchtschirms besitzt, d.h. in der Lage ist,
die Tragwände ohne Unterbrechung des Erscheinungsbildes, der vom Leuchtschirm gelieferten Sichtanzeige zu verdecken,
der jedoch merklich breitere schwarze Teile vorsieht, um stärker zu verdecken, d.h. breitere oder mit
größeren Lagetoleranzen versehene Stützen zu verdecken, und andererseits die Verwendung von Elektronenstrahlen
gleicher Größe zur Anregung der Leuchtstoffteile ermöglicht. Obwohl der Leuchtschirm in Verbindung mit Rot
emittierenden, Grün emittierenden und Blau emittierenden Leuchtstoffteilen beschrieben wurde, kann er mit irgendeiner
der bekannten Kombination von farbemittierenden Leuchtstoffteilen hergestellt werden, wobei die Farbe,
bei der das Auge die geringste Schärfe besitzt, diejenige ist, die periodisch durch das Teil aus schwarzem
Material ersetzt wird.
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-λ*
L ο ο. ι S ο ι I e
Claims (11)
- I>R. DIKYFK V.DIPL. ING. PETKIi SCHÜTZ 9 8 2 5902DIPL. ING. WOLFGANG HEUSLER *»ΙΛΚΙΛ-ΤΙΙΚΠΚΝΙΛ ΗΤΗΛ.ΗΗΚ UUPOSTFACII 8HlMI 08 D-8OOO MUKXCIIKIV 80RCA Corporation, New York, N.Y. (V.St.A.)PatentansprücheFlachanzeigevorrichtung, umfassend einen evakuierten Kolben mit einer Vielzahl beabstandeter Tragwände, die sich zu einer einen Leuchtschirm tragenden Wand erstrecken und zwischen sich Kanäle bilden, Einrichtungen zur Erzeugung von Elektronenstrahlen und Einrichtungen zur Lenkung wenigstens eines Elektronenstrahls in jedem der Kanäle über den Leuchtschirm, dadurch gekennzeichnet , daß der Leuchtschirm (4 2) sich wiederholende Gruppen aus Leuchtstoffteilen (44R, 44G, 44b) aus unterschiedliche Farben emittierenden Leuchtstoffen umfaßt, die mit Abständen über den Leuchtschirm verteilt sind, daß ein ausgewähltes Leuchtstoffteil (44B) in einigen Gruppen durch ein Teil (46a) aus nicht leuchtendem Material ersetzt ist, daß alle nicht ersetzten Leuchtstoffteile (44B) gleicher Farbe wie die ersetzten eine Breite besitzen, die im wesentlichen gleich der Breite des auf sie auftreffenden Elektronenstrahls (48B) ist, daß alle anderen Leuchtstoffteile (44R, 44G) eine Breite besitzen, die geringer als die Breite des auf sie auftreffenden Elektronenstrahls (48R, 48G) ist und daß die zusammengesetzte Breite jedes der anderen Leuchtstoff teile (44R, 44G)und der Zwischenräume (46a, 46b) auf jeder Seite jedes der anderen Leuchtstoffteile im wesentlichen gleich der Breite des Elektronenstrahls, der auf diese Leuchtstoffteile auftrifft, ist.809851/0976INSPECTED71
- 2. Flachanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß es sich bei den Leuchtstoffteilen um Rot emittierende Leuchtstoffteile (44R), Grün emittierende Leuchtstoffteile (44G) und Blau emittierende Leuchtstoffteile (44B) handelt, und daß die periodisch durch nicht leuchtendes Material ersetzten Leuchtstoffteile die Blau emittierenden Leuchtstoffteile (44B) sind.
- 3. Flachanzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht leuchtende Material (46a) ein schwarzes Material ist.
- 4. Flachanzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Zwischenräume zwischen den Leuchtstoffteilen (44R, 44G, 44B) mit einem schwarzen Material (46b) bedeckt sind.
- 5. Flachanzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß in jeder zweiten Gruppe das Blau emittierende Leuchtstoffteil (44B) durch ein schwarzes Material (46a) ersetzt ist.
- 6. Flachanzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß alle Rot emittierenden Leuchtstoffteile (44R) und alle Grün emittierenden Leuchtstoffteile (44G) eine Breite besitzen, die angenähert ein Drittel der Breite der Blau emittierenden Leuchtstoffteile (44B) ist.809851/0976
- 7. Flachanzeigevorrichtung nach Anspruch 67 dadurch gekennzeichnet , daß die Breite der Leuchtstoffteile (44R, 44G, 44B) und des schwarzen Materials (46a, 46b) so bemessen ist, daß der Mittelpunktsabstand zwischen benachbarten Leuchtstoffteilen gleicher Farbe im wesentlichen gleich ist.
- 8. Flachanzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß jede Tragwand (20) auf einem anderen, ein Blau emittierendes Leuchtstoffteil (44B) ersetzenden Teil (46a) aus schwarzem Material angeordnet ist.
- 9. Flachanzeigevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß in jedem Kanal (22) drei Strahlen (48R, 48G, 48B) vorhanden sind, wobei jeder Strahl ein Leuchtstoffteil einer anderen Farbe abtastet und die Teile der Strahlung, die auf den Leuchtschirm (42) auftreffen, im wesentlichen gleiche Breite haben.
- 10. Flachanzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Breite der Blau emittierenden Leuchtstoffteile (44B) im wesentlichen gleich dem Halbschatten des auf die Blau emittierenden Leuchtstoffteile auftreffenden Strahls (48B) ist und daß die Breite aller Rot und Grün emittierenden Leuchtstoffteile (44A, 44G) im wesentlichen gleich dem Schatten des jeweiligen auf diese Leuchtstoffteile auftreffenden Strahls (48R, 48G) ist.809851/097671
- 11. Flachanzeigevorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet , daß die Breite jedes Rot emittierenden Leuchtstoffteils (44R) und jedes Grün emittierenden Leuchtstoffteils (44G) plus der Breite der schwarzen Teile (46b) auf jeder Seite der Rot emittierenden und der Grün emittierenden Leuchtstoffteile im wesentlichen gleich dem Halbschatten des Strahls (48R, 48G) ist, der auf die jeweiligen Leuchtstoffteile auftrifft.809851 /0976
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