DE282249C - - Google Patents

Info

Publication number
DE282249C
DE282249C DENDAT282249D DE282249DA DE282249C DE 282249 C DE282249 C DE 282249C DE NDAT282249 D DENDAT282249 D DE NDAT282249D DE 282249D A DE282249D A DE 282249DA DE 282249 C DE282249 C DE 282249C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
shaft
strand
bobbin
spool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT282249D
Other languages
English (en)
Publication of DE282249C publication Critical patent/DE282249C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B5/00Making ropes or cables from special materials or of particular form
    • D07B5/02Making ropes or cables from special materials or of particular form from straw or like vegetable material

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Spinnen und Krollen von Roßhaar, Seegras, 'Holzwolle u. dgl., deren kennzeichnende Merkmale darin bestehen, daß zwischen dem durch motorische Kraft angetriebenen Spulenträger und dem zum Zusammendrehen des Gespinstes dienenden Kopf ein Zahnradgetriebe eingeschaltet ist, dessen Übersetzungsverhältnis so gewählt ist, daß der Spulenträger bei jeder Umdrehung dem von ihm angetriebenen Kopfe ein Stück voreilt und dadurch ein Zusammenlocken oder Krollen des aus dem Gespinste gedrehten Stranges erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegen-1S stand dargestellt, und es zeigt:
Fig. I eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Grundriß,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie M-M (Fig. i),
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie N-N (Fig. i). Der Spulenträger ι ist einerseits an einer Scheibe 2, andererseits an einem mit Innenverzahnung versehenen Zahnrade 3 befestigt. Die Scheibe 2 ist auf eine in einem Lager 4 ruhende Welle 5 lose aufgesteckt und wird mittels Riemen 6 von einem Vorgelege aus angetrieben, während das Zahnrad 3 auf einer in ein Lager 7 eingeklemmten, auf der Innenseite der mit einem Zahnkranze 8 versehenen Büchse 9 laufenden Hülse 10 sitzt und durch ein von einem an der Hülse 10 angebrachten Arme 11 getragenes Zwischenrad 12 mit dem Zahnkranze 8 der feststehenden Buche 9 in solcher Verbindung steht, daß bei stattfindender. Drehung des Spulenträgers 1 die Hülse 10 mit45
gedreht wird, indem die Verzahnung des Rades 3 das Zwischenrad 12 mitnimmt und dasselbe zum Abwälzen auf dem Zahnkranze 8 der Büchse 9 veranlaßt, wobei zufolge des abnehmenden Übersetzungsverhältnisses im Getriebe der Spulenträger 1 bei jeder Umdrehung der Hülse 10 gegenüber ein Stück voreilt. Auf dem aus dem Lager 7 herausragenden Ende der Hülse 10 ist ein mit einem durchgehenden Bohrloch 13 versehener Kopf 14 befestigt, der durch die Hülse 10 angetrieben wird. Dieser Kopf 14 ist mit einem in die Bohrung 13 desselben hineingreifenden Haken 15 ausgestattet, welcher die durch die Mundöffnung des Kopfes 14 hineingeschobenen Gespinstfasern erfaßt und ein Zusammendrehen derselben erwirkt. Der aus den zusammengedrehten Gespinstfasern gebildete Strang geht durch die Hülse 10 hindurch und wird durch einen beweglichen Lenker 16 auf den Spulenkern 17 hinübergeleitet. Letzterer ist mittels an seinen beiden Enden vorgesehener schwalbenschwanzförmiger Ansätze 18 in mit entsprechenden Nuten versehenen Scheiben 19, 19 lose eingeschoben, welche ihrerseits im Träger 1 drehbar gelagert sind (Fig. 1).
Gegen den äußeren Umfang der einen Spulenscheibe 19 wirkt eine Reibrolle 20, deren Antriebswelle 21 durch Kegelräder 22, 23 mit der in dem Lager 4 ruhenden Welle 5 in Verbindung steht. Auf der Welle 5 ist mittels Feder und Nut ein Reibrad 24 befestigt, welches durch ein besonders angetriebenes Reibrad 25 mitgenommen wird und dadurch
55
60

Claims (2)

die Welle 5 in Drehung versetzt. Diese Drehbewegung der Welle 5 wird durch die Kegelräder 22, 23 auf die Antriebswelle 21 der Reibrolle 20 übertragen, dabei die Spule langsam vorwärts gedreht und auf diese der aus den Gespinstfasern gebildete Strang aufgewickelt. Der Antrieb der Spule erfolgt in dem Sinne, daß ungefähr während einer fünf zigmaligen Umdrehung des Spulenträgers 1 die Spule selbst nur eine Umdrehung macht. Zufolge der langsamen Gangart der Spule 1 und des das Zusammendrehen der Gespinstfasern bewirkenden Kopfes 14 findet in der Hülse 10 ein Anstauen und schraubenförmiges Zusammendrehen oder Krollen des durch den Kopf 14 gekräuselten Stranges statt, und es geht dann derselbe in gekrollter Form auf den Spulenkern 17 über. Bei jeder Umdrehung der Spule wird durch einen auf der.Scheibe 19 derselben angebrachten Reibungskörper 26 eine in seiner Laufbahn stehende Rolle 27 schrittweise in Drehung versetzt, dabei ein mit dem Lenker 16 in Verbindung stehender Kettenzug 28 in Bewegung gesetzt und der Lenker 16 um Strangstärke weitergerückt, so daß der gekrollte Strang schraubenförmig auf die Spule aufgewickelt und auf die ganze Länge derselben gleichmäßig verteilt wird. Die Spule steht mit einem Fühler 29 in Verbindung, welcher von einer in der hohl ausgebildeten Welle 5 geführten Stange 30 getragen wird, die um die eigene Achse in gleicher Geschwindigkeit mit dem Spulenträger 1 umläuft. Auf dem über die Hohlwelle 5 hinausragenden Ende der Stange 30 ist eine Rillenscheibe 31 befestigt, in deren Ringnut das gegabelte Ende eines im Läger 4 geführten Schiebers 32 eingreift, dessen anderes gegabeltes Ende in die Ringnut einer am Reibrad 24 angebrachten Rillenscheibe 33 eingreift. Der Schieber 32 steht unter dem Einfluß einer Druckfeder 34, die bestrebt ist, die mit dem Schieber verbundenen Teile in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung zu erhalten. Zufolge des fortwährenden Aufwickeins des gekrollten Stranges auf die Spule vergrößert sich der Umfang der letzteren, und es treten dann Unregelmäßigkeiten ein, indem der zusammengedrehte Strang zu rasch durch die Hülse 10 hindurchgezogen und ihm dadurch die Gelegenheit zum Zusammenlocken genommen wird. Diese Unregelmäßigkeit wird durch den auf das Reibrad 24 wirkenden Fühler 29 ausgeglichen, indem er nach Maßgabe der Zunahme des Umfanges der Spule nach hinten gedrängt wird und dabei durch Vermittlung der Stange 30 und des Schiebers 32 das Reibrad 24 auf der Welle 3 bzw. der Antriebsscheibe 25 so verschiebt, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der in der entgegengesetzten Richtung zum Spulenträger 1 laufenden Welle 3 erhöht, infolgedessen das auf dem Kegelrade 23 sich abwickelnde Kegelrad 22 gewissermaßen gebremst und somit die Drehgeschwindigkeit der Welle 21 und der Spule entsprechend der Zunahme des Umfanges des letzteren verlangsamt wird. Bliebe die Drehgeschwindigkeit der Aufwickelspule unverändert, so würde bei zunehmendem Umfange derselben das Gespinst zu rasch durch die Hülse 10 hindurchgezogen werden, und es ginge dann im Gespinst die gewünschte Krollung verloren, weil ihm eben wegen zu schnellen Abzuges die zum Krollen erforderliche Zeit genommen würde. Nach Herausnehmen der vollen Spule werden der Fühler 29 und das die Welle 5 antreibende Reibrad 24 durch die zur Geltung kommende Spannkraft der auf dem Schieber 32 sitzenden Feder 34 in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt, und es wiederholt sich dann nach Einschieben eines leeren Spulenkernes der geschilderte Arbeitsvorgang. P Ä T E N T - A N ■ S P R Π C H E:
1. Maschine zum Spinnen und Krollen von Roßhaar, Seegras, Holzwolle u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem durch motorische Kraft angetriebenen Spulenträger(i) und dem zum Zusammendrehen des Gespinstes dienenden Kopfe (14) ein Zahnradgetriebe (3, 8, 12) eingeschaltet ist, dessen Übersetzungsverhältnis so gewählt ist, daß der Spulenträger bei jeder Umdrehung dem von ihm angetriebenen Kopfe ein Stück voreilt und dadurch ein Überdrehen und Krollen des aus dem Gespinst gedrehten Stranges erzielt wird.
2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelungsspule durch ein Differentialgetriebe in Umdrehung versetzt und dasselbe durch einen in der Bewegungsbahn der Spule angeordneten Fühler (29) so gesteuert wird, daß die Drehgeschwindigkeit der Spule entsprechend der Zunahme ihres Umfanges verlangsamt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT282249D Active DE282249C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE282249C true DE282249C (de)

Family

ID=537918

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT282249D Active DE282249C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE282249C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE282249C (de)
DE280490C (de)
DE2364284B1 (de) Spulmaschine
DE235791C (de)
DE537584C (de) Doppeldraht-Zwirnspindel
DE69503C (de) Seilspinnmaschine
DE85083C (de)
DE149946C (de)
DE31394C (de) Spulmaschine mit sogenannten Schweizerhaspeln
DE136310C (de)
DE1785436A1 (de) Vorspinnmaschine
DE265037C (de)
DE368255C (de) Apparat zum gleichmaessigen Aufwickeln von Band oder Draht
DE25908C (de) Maschine zur Fabrikation von Drahtseilen
DE153872C (de)
AT70769B (de) Maschine zum Spinnen und Krollen von Roßhaar, Seegras, Holzwolle und dgl.
DE152456C (de)
DE72981C (de) Ausrückvorrichtung für Schnuren-Umspinnmascbinen
DE1058409B (de) Fluegelspinnmaschine zur Herstellung von Litzen, Seilen od. dgl.
DE2353234A1 (de) Verfahren zur verhinderung von bildwicklungen auf spulen von textilmaschinen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE35024C (de) Seil- und Litzendrehmaschine
DE1293063B (de) Schnellverseilmaschine
DE386181C (de) Maschine zur Herstellung von gekraeuselten Straengen aus Rosshaar
DE192422C (de)
DE14626C (de) Spannungs-Regulator für Maschinen zum Umspinnen elastischer Fäden