DE25908C - Maschine zur Fabrikation von Drahtseilen - Google Patents

Maschine zur Fabrikation von Drahtseilen

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DE25908C
DE25908C DENDAT25908D DE25908DA DE25908C DE 25908 C DE25908 C DE 25908C DE NDAT25908 D DENDAT25908 D DE NDAT25908D DE 25908D A DE25908D A DE 25908DA DE 25908 C DE25908 C DE 25908C
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DENDAT25908D
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CH. C. COLBY in Stanstead, Prov. Quebeck, Canada
Publication of DE25908C publication Critical patent/DE25908C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B3/00General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material
    • D07B3/02General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position
    • D07B3/06General-purpose machines or apparatus for producing twisted ropes or cables from component strands of the same or different material in which the supply reels rotate about the axis of the rope or cable or in which a guide member rotates about the axis of the rope or cable to guide the component strands away from the supply reels in fixed position and are spaced radially from the axis of the machine, i.e. basket or planetary-type stranding machine

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  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

i_
Die vorliegende Erfindung betrifft die Erzeugung eines Drähtseiles oder Kabels, '■■ deren Litzendrähte sich gegenseitig stützen.. Ich lege zu diesem Zweck einzelne Drähte um eine Seele und bilde so Litzenseelen, und um diese Litzenseelen lege ich wieder einzelne Drähte, so dafs das Ganze nun die Litze bildet. Mehrere solche I/itzen werden dann schliefslich zu 1 einem Seil zusammengelegt, und alles dieses' geschieht in einer continuirlichen Reihenfolge in einer einzigen Maschine. : ;
Auf beiliegender .. Zeichnung veranschaulicht Fig. ι einen Grundrifs der hierzu verwendeten Maschine. Fig. 2 und 3 zeigen einen der Mechanismen zur Herstellung der zusammengesetzten Litzen in Vorderansicht und Längsschnitt. Die Fig. 4, 5 und 6 stellen einen Spulenträger. in zwei Endansichten und einem Schnitt dar. Fig. 7 ist der Längsschnitt eines Kopfes für die Litzen. Fig. 8 zeigt die stellbare Befestigung eines Zwischenrades, Fig. 9 den Querschnitt eines auf der Maschine erzeugten Drahtseiles. Die Fig. 10 bis 13 endlich zeigen den Abwindemechanismus der Maschine im Detail und gröfseren Mafsstabe.
Es ist die Herstellung eines sechslitzigen Drahtseiles vorausgesetzt. Die zur Bildung der Litzen dienenden Mechanismen sind mit der hohlen, horizontalen Hauptwelle B verbunden, welche im Gestellt an ihrem hinteren Ende in den Lagern ne'j vorn aber im Hauptkopf C, der in a" gelagert ist,. ihre Unterstützung findet; Der Kopf C, welcher die einzelnen Litzen zum Seil zusammenlegt, besitzt die bekannte Construction.
- Auf der hohlen Welle B sind die beiden' Naben D und G angeordnet, von denen je sechs Speichen d bezw. g ausgehen, deren Enden die Mechanismen zur Bildung der Litzen tragen, die. unter sich völlig einander gleichen. Einer dieser Litzenmechanismen ist in den Fig. 2 und 3 in etwas vergrößertem Mafsstabe dargestellt. Am Ende jeder Speiche d ist ein Schuh dx angebracht, dessen Büchse die hohle Welle «aufnimmt, auf welcher mittelst Stellschraube e1 die Nabe einer Scheibe E befestigt ist, deren Rand mit einer Anzahl radialer Stifte e2 zur Aufnahme der Spulenträger versehen ist. In Fig. 2 sind nur zwei dieser Spulenträger aufgesteckt gezeichnet, ^s - —'
Von dem Rand der Scheibe E gehen zwei Arme F und F-x aus, welche gegen einander convergiren iirid von denen das Ende, des kürzeren Armes Fy mit dem anderen Arm ein Ringlager/3 bildet, in welchem sich der Kopf für die Litzenseele dreht. Der andere Arm F endet in einen nabenartigen Theil /, der mit dem Ring/1 durch Speichen_/'■ verbunden ist.
Dieser Ring/1 findet in dem Enejäuge einer Speiche g seine Lagerung. In die Ausbohrung der Nabe /' ist die-Spitze H, Fig. 7, eingeschraubt, welche konoidisch gestaltet ist und die konische Hülse H aufnimmt. Die innere Fläche dieser Hülse ist, wie Fig. 7 zeigt, ebenfalls konoidisch gestaltet und der konoidischen Fläche der Spitze H ähnlich, so dafs sie, zurückgeschoben , sich derselben anschmiegt. Die.Hülse // ist an einem Rohr / befestigt, Welches durch die Bohrung der Spitze H geht, sich in derselben hin- und herverschieben kann, an einer Drehung aber durch die Stellschraube 1 gehindert wird, welche in den Längsschlitz P des
Rohres / fafst. Die Hülse h wird durch eine Schraubenfeder P gegen die Spitze H hingetrieben, wobei die Feder /' sich einerseits gegen den Zapfen der Spitze H, andererseits gegen die auf Rohr / gesetzte Mutter i stützt, mittelst welcher die Feder *' gespannt werden kann. Das vordere Ende des Rohres / nimmt den aufgeschraubten Stern J mit den Armen j auf. Die Drähte werden,nun in der aus Fig. ι ersichtlichen Weise durch diesen Kopf gesteckt, wobei die Feder P nur so viel gespannt wird, dafs die Hülse hinreichend weit von der Spitze entfernt werden kann, um das Einführen der Drähte zu ermöglichen, aber nachgeben kann, wenn eine unregelmäfsige Stelle des Drahtes den Kopf passirt, ohne dafs der Draht reifst.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, erhält der Stern J zw.eckmäfsig so viel Arme, als Drähte durch den Kopf gehen, so dafs ein Draht jedesmal ■zwischen zwei Armen des Sternes liegt und ein Verwickeln' der Drähte mit einander ausgeschlossen ist, die Drähte vielmehr gleichmäfsig zur Litze zusammengelegt werden. Die drei Theile" Hh -an.d....JL· bewirken hierbei gewissermafsen ein Geraderichten der Drähte, indem letztere bei abgeschobener Hülse h an drei Punkten anliegen, wie Fig. 7 klar zeigt, nämlich an der Basis der konischen Spitze H, der irineren convexen Fläche der Hülse H und dem Stern J, durch welche drei Punkte eine gebrochene Linie gebildet wird, so dafs der Draht hierdurch schon nach einer schlanken Curve gebogen wird, welche derjenigen entspricht, die er in der Litze annimmt. Auf diese Weise werden alle in dem Draht noch etwa vorhandenen Biegungen, Knicke etc. beseitigt, nur die durch den Mechanismus dem Draht ertheilte Krümmung wird verbleiben. Der beschriebene Mechanismus bildet ferner eine Spann vorrich-. tiing, welche unmittelbar vor dem Zusammenlegen der Drähte zu Litzen zur Wirkung kommt und in ihrer Function regulirbar ist, da die einzelnen Theile derselben gegen einander verstellt werden können. Der beschriebene Mechanismus hat somit eine dreifache Wirkung, macht eine besondere Spannvorrichtung, sowie eine besondere Vorrichtung zum Geraderichten der Drähte entbehrlich und vereinfacht die Construction der Maschine bedeutend.
Innerhalb der hohlen Welle e ist eine zweite Welle k angeordnet, welche innerhalb der von Scheibe E ausgehenden Arme FF1 eine etwas kleinere Scheibe K mit Stiften A1 zur Aufnahme ,von Spulenträgern und einen Arm L trägt, . dessen vorderes Ende den Lagerkopf für die Ljtzenseele bildet. Dieser Lägerkopf ist ganz analog dem vorhin mit Bezug auf die in Fig. 7 beschriebenen gebildet und besteht somit auch aus der Nabe /, welche durch Speichen mit dem. Ring /' verbunden ist, der in dem hager/3 sich dreht, der konoidischen Spitze M, Hülse m, Stem 11, Feder' «', Mutter η, Rohr /«',Stellschraube ms; jedoch besitzt der Stern N hier weniger Arme, da die Litzenseele stets weniger Drähte enthält, als die äufsere Drahtlage der Litze, wie dies aus Fig. 9 ersichtlich ist.
Die Spulenträger sind unter sich völlig gleich und bestehen, wie die Fig. 4, 5 und 6 zeigen, aus der Gabel O mit festem Schenkel 0 und in Scharnier beweglichem Schenkel <?'; der feste Schenkel ο trägt auf einem Zapfen die' lose mit eckiger Nabe q versehene Scheibe Q, gegen deren Umfang sich eine durch die Feder / angeprefste, um Zapfen 0' drehbare Backe P legt; diese Feder kann durch eine Schraube/1 gespannt werden und dadurch läfst sich die zwischen P und Q auftretende Bremsung reguliren. Der zweite bewegliche Schenkel o1 ist mit einer gekrümmten Rippe o* und einem Zapfen q* mit loser kantiger Scheibe qy versehen, welche in Gemeinschaft mit der Nabe q die Spulenhülse R, Fig. 6, aufnimmt. Ein in dem Schenkel 0 befestigter Bügel o3 greift über die Rippe o* des beweglichen Schenkels <?', so dafs die Hülse R der Drahtspule auf den eckigen Naben q qx festgehalten wird; will man die Spule auswechseln, so wird der 'federnde Bügel dem Scharnier des Schenkels ox genähert, so dafs letzterer sich drehen läfst und die Spule abgenommen werden kann. Nachdem die neue gefüllte Spule mit einem Ende auf die Nabe q der Bremsscheibe O gesetzt ist, wird der Schenkel <?' wieder geschlossen, so dafs die Nabe q1 in die Hülse R, Fig. 6, fafst und nun der Drahtbügel o3 über Rippe 0* gestreift werden kann. Dieser Spulenträger gestattet daher eine sehr leichte und bequeme Auswechselung der Drahtspulen. Die Gabel 0 ist mit der Bohrung c5 versehen und wird auf den Stiften <?2 bezw. P mittelst der Stellschraube <?6 befestigt, Fig. 2 und 3. Die Bremse P verhindert das zu schnelle Abwickeln des Drahtes und kann, wie beschrieben, mittelst Schraube p' regulirt werden, so dafs der Draht stets die richtige. Spannung erhält.
In dem vorliegenden Falle trägt die Scheibe K sechs, die Scheibe E hingegen zwölf Spulen.
An dem Schuh dx ist ein Stift s angebracht, welcher die Spule iS aufnimmt, von der die innere Seele der Litze sich abwickelt. Dieselbe findet an dem gebogenen Schild s1 mit Führungsansätzen iJ ihre Leitung nach der Hohlwelle k, von der sie nach Rohr ;«' geführt wird, nach dessen Passirung die von den Spulen der Scheibe K kommenden Drähte um sie gelegt werden, während die so gebildete Litzenseele durch Rohr / geführt und beim Austritt aus demselben mit den von der Scheibe E kömmenden Drähten umsponnen wird.
Die Scheiben K und E werden durch die konischen Räder k* und e*. von dem Rad / getrieben, das auf Welle T sitzt, indem k* auf
M •J
Welle k, e3 auf Welle «befestigt ist. Für jeden Litzenkopf ist eine Welle T angeordnet, welche in den Lagern d' an den Armen d gelagert ist. Die auf den Wellen T sitzenden konischen Räder./' stehen mit dem lose auf der Welle B drehbaren konischen Rad u in Eingriff. Das letztere ist mit dem Stirnrad U fest verbunden, das mittelst Zwischenrades V, Fig. i, von dem auf Welle W sitzenden Getriebe w seine Drehung erhält. Der Lagerzapfen ν dieses Zwischenrades V kann in dem zur Welle B concentrischen Schlitz >s des am Hauptgestell A befestigten Bockes v) festgestellt werden. Durch Auswechseln des Zwischenrades V kann man die Geschwindigkeit der Wellen T. und der Litzenköpfe verändern.
Die Welle W erhält ihre Drehung durch Riemscheibe ia" und treibt durch Zahnrad «/'und Zwischenrad, χ das auf Welle B befestigte Zahnrad X'.
Das Zwischenrad λ: ist an einem Zapfen xl gelagert, der an dem Arm x1 der auf der Welle B sitzenden losen''Hülse X sitzt, so dafs man das Zwischenrad χ auswechseln kann.
Das freie Ende des Armes χ 3 ist an dem Bock xz stellbar befestigt, so dafs der richtige Eingriff der Räder w' χ X1 sich stets herbeiführen läfst. .' . ■
Unterhalb der Welle B ist der Haspel Y, Fig. i, gelagert, welche die Seele y des Seiles aufnimmt; diese Seele wird über eine Führung in das Innere der Hohlwelle B geleitet und gelangt durch letztere zum Kopf C; die Drehung des Haspels Y wird durch eine Bremse geregelt, deren Bremshebel_y' mit Laufgewicht^2 in Fig. ι sichtbar ist. ,
Von der Welle W aus wird auch der Mechanismus zum Abziehen des zusammengedrehten Seiles betrieben. Dieser Betrieb wird durch die konischen Räder Y\ Welle ^3, konische Räder z3, Welle Z, Schnecke z*, Schneckenrad ze und Welle Z' eingeleitet.
Das eine Ende der Welle Z ist in der auf Welle_j>3 gesteckten Winkellagerhülse z* gelagert, während das die Welle Z an ihrem anderen Ende stützende Lager wa, Fig. io, in dem Schlitz «/* des Bockes Z2 stellbar ist, so dafs man die Schnecke z5 stets in richtigen Eingriff mit auswechselbarem Schneckenrad ^6 x bringen kann, das je nach der Natur der herzustellenden Seile verschieden grofs sein mufs, entspre-' chend der Geschwindigkeit, mit welcher der Abwindemechanismus sich drehen mufs.
Die Welle Z1, welche an dem Gestell A in Lagern«;6 gelagert ist, treibt mittelst konischer Räder Z* Z" die verticale Welle 2, welche in der Platte 1 und dem auf letztere geschraubten Bock 3 gelagert ist. Das auf Welle 2 befestigte Zahnrad 2 * greift _in_ das auf Welle 4 sitzende Zahnrad 4* und dieses greift in die Verzahnung s4-der horizontalen Trommel Z5, die auf einem in der Platte 13 befestigten Zapfen gelagert ist, Fig. ι und 10. Diese Trommel hat den Zweck, den zur Bildung .des Seiles nöthigen Zug auf das aus dem Kopf C tretende Seil hervorzurufen und soll deshalb »Abzugtrommel« genannt werden; sie ist derart angeordnet, -dafs ihr Umfang von der Achse der Bohrung der Welle B tangential berührt wird, und in analoger Weise sind die Zugrollen z6 mit Bezug auf die Trommel Zs gelagert. ■·■.·,'
Das aus dem Kopf C tretende Seil wird zunächst in einer oder mehreren Windungen um die Trommel Z5 gelegt und zwischen die Zugrollen ζ 6 hindurch · nach einem Haspel geleitet. Die Zugrollen z6 sind abnehmbar auf den verticalen Wellen 7 und 8 angebracht, und letztere erhalten ihre Drehung mittelst Zahnräder von den Rädern' 24 und 4*, Fig. 12.
Die Welle 8 ist direct in der Platte 1 und dem Bock 3 ( die Welle 7 hingegen in einem um Welle-2 drehbaren Rahmen 9 gelagert, auf dessen Nase 12 die im drehbaren Bügel 10 angeordnete Schraube 11 wirkt, wodurch man im Stande ist, die Rollen z6 bis zur Berührung ihrer Ränder einander zu nähern.
Die Zugrollen sollen nicht nur das fertiggedrehte Tau auf der Abzugtrommel in gespanntem Zustande erhalten, sondern dasselbe auch mehr oder weniger fest zusammenpressen, so dafs dasselbe compacter und von ungleichförmigen Stellen befreit wird, wobei diß Schraube 11 eine Regulirung des Druckes der Rollen z* auf das Tau ermöglicht. Infolge dessen wird das Tau auch beim Passiren der Rollen etwas gelängt, und aus allen diesen Gründen wird den Rollen ze zweckmäfsig eine etwas gröfsere Geschwindigkeit ertheilt, was man dadurch erzielt, dafs man ihren Durchmesser ein wenig gröfser wählt wie den Theilkreis der auf ihren Wellen sitzenden Zahnräder.'
Man verhindert somit hierdurch, dafs das sich um die Trommel Z5 legende Seil locker wird, und sichert die richtige und gute Functionirung .dieser Trommel. Die richtige Zufuhrung des Seiles von der Abzugtrommel Z? "nach den Zugrollen z6 wird durch eine Führungsrolle 20 gesichert, die in einem. Arm 19 gelagert ist.
Da die Abzugtrommel und die Zugrollen ze von derselben Welle Z' betrieben werden, so mufs der Durchmesser der Zugrollen entsprechend der Dicke des Seiles veränderlich gewählt werden. Demgemäfs sind auf den Wellen' 7 und 8 der Dicke des anzufertigenden Seiles entsprechende Zugrollen anzubringen, so dafs das ' richtige Verhältnifs zwischen den Umfangsgeschwindigkeiten der Trommel und der Zugrollen entsteht.
Das im Kopf C zusammengedrehte Seil legt sich in Schraubenwindungen um die Trommel Z5; damit aber die Auf- und Abwickelung stets regelmäfsig und der Höhe nach in den-
selben Horizontalebenen erfolgt, müssen die einzelnen Lagen des Seiles auf der Trommel mechanisch gehoben werden. Zu diesem Zweck sind zu beiden Seiten der Trommel die mit Rinnen 22 versehenen abgestumpften Konen 14 um Stifte 23 drehbar in Böcken 21 angeordnet; diese Konen legen sich, wie Fig. 10 zeigt, mit ihrem Umfang an den der Trommel Z5 an.
Die Mittelebenen der Rinnen 22 stehen normal zur Achse der Konen und letztere besitzt eine schräge Lage, derart, dafs der kleinere Durchmesser nach unten liegt und die auf dem Trommelumfang befindlichen Seillagen etwas von unten schräg gefafst werden. Würde das Seil direct hochgeschoben, so würden sich die Drähte desselben an einander und an dem Trommelumfang scheuern und mehr oder weniger beschädigt werden, was besonders bei Verwendung verzinkter Drähte unangenehm wäre. Aufserdem würde das Seil durch den Druck mehr oder weniger verdreht werden. Die Riemen des umgekehrten Konus bewirken aber eine allmälige Verschiebung der Seillagen.
Nach dem Vorhergehenden ist die Art und Weise, wie diese Maschine functionirt, hinreichend verständlich. , Die Spulenträger werden sämmtlich mit vollen Spulen versehen, der Haspel Y eingelegt, die Drähte in beschriebener AVeise einzeln durch die Litzendrehköpfe und mit der von Y kommenden Seele durch den Hauptkopf C gezogen, um die Trommel Z* gelegt und zwischen die Zugrollen z6 hindurch nach dem Haspel geführt.
Setzt man nun die Maschine in Bewegung, so rotiren die Scheiben E und K in entgegengesetztem Sinne.; durch den Kopf der Scheibe K, speciell die TheileJ'Mm ÄT, werden je' sechs Drähte um die von der Spule S durch Rohr ml kommende Seele gelegt, die so. gebildete Litzenseele wird durch Rohr / dem Kopf der Scheibe i? zugeführt, welcher die äufseren zwölf Drähte mittelst der Theile/HJiJ umlegt,· worauf die fertigen Litzen über in den Böckeng3 gelagerte Rollen g1 nach dem-Hauptkopf C geleitet werden, um hier zum Seil sich zusammenzulegen, was durch die Rotation der Welle B mit den sämmtlichen Litzen köpfen etc. bewirkt wird, während die Abzugtrommel Z* und die Rollen ze das fertiggeworrdene Seil nachziehen. . :
Wie söfbrt erklärlich, werden bei der be- . · schriebenen Anordnung die Drähte der Litzenseele in Bezug auf die äufseren Drähte entgegengesetzten Drall erhalten, da die Scheibe K sich in entgegengesetzter Richtung in Bezug auf ; Scheibe E dreht; man könnte aber auch: die Scheibe K sich in gleicher Richtung wie die Scheibe E drehen lassen, indem man den Schild sl entfernt, dann das Getriebe P abnimmt und die Welle k durch eine Schraube el, Fig. 3, mit der Welle e verbindet und hierauf den Schild sl wieder anbringt.
In diesem Falle würden beide Drahtlagen der Litzen dieselbe Drallrichtung erhalten. ·
Es ist klar, dafs bei Auswechselung gewisser Theile sich auch andere Seile, wie das in Fig. 9 dargestellte, herstellen lassen; so kann die Art-' zahl der Drähte einer Litze sowie auch die Anzahl der Litzen beliebig modificirt werden, ί Ferner mag hervorgehoben werden,, dafs in ; ; dieser Maschine die Litzenseelen direct mit Drähten umsponnen und die fertiggedrehten Litzen direct zum Seil zusammengelegt werden, ,-. ohne irgendwie weiter gebogen werden zu. ■brauchen.
Anstatt dafs die Litzenseelen, aus einzelnen, ;'■' um eine innere Seele schraubenförmig gelegten Drähten bestehen, können dieselben auch aus einzelnen zusammen- oder um einander gelegten Drähten gebildet werden, in welchem Falle die innere Seele fortfallen kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: .
1. Eine Maschine, welche ein Drahtseil von ' der in Fig.- 9 verdeutlichten Beschaffenheit in solcher Art herstellt, dafs zunächst die erforderliche Zahl von Litzenseelen mit einer ersten und hierauf mit einer zweifen (gleich-" oder entgegengesetzt gedrehten) Hülle von· . ' Metalldrähten umwickelt wird, und dafs so-;·.? dann in unmittelbarer ' Folge die so 'gebil-0· ■·>. deten Litzen mit der Seele y zu dem fertigen Seil durch Tordirung vereinigt werden. ·
2. Eine Maschine von der unter 1. angegebenen Wirkungsweise, welche die Theile SR EHn IKM und C in der gezeichneten Verbindung enthält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
■.■.■■■■"■?
DENDAT25908D Maschine zur Fabrikation von Drahtseilen Active DE25908C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767772C (de) * 1941-07-16 1953-05-18 Felten & Guilleaume Carlswerk Verseilkorb fuer Maschinen zum Herstellen von Drahtseilen und elektrischen Kabeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767772C (de) * 1941-07-16 1953-05-18 Felten & Guilleaume Carlswerk Verseilkorb fuer Maschinen zum Herstellen von Drahtseilen und elektrischen Kabeln

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