DE2817005C2 - Vorrichtung zur Magazinierung und flächenparallelen Halterung mehrerer Diarahmen in einem Magazin und zur Aufnahme in dem Magazin geeigneter Diarahmen - Google Patents
Vorrichtung zur Magazinierung und flächenparallelen Halterung mehrerer Diarahmen in einem Magazin und zur Aufnahme in dem Magazin geeigneter DiarahmenInfo
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Description
gehandhabt werden, ohne daß die in der Vorrichtung gehalterten Diarahmen herausfallen können. Die
Erfindung vereinigt daher die Vorteile der raumsparenden und gegen ungewolltes Lösen der Einzelrahmen
gesicherten Magazinierung eines bisher nur direkt verbindbaren Diarahmenpakets mit den Vorteilen leicht
vereinzelbarer, billig herstellbaren und ohne weiteres auch in herkömmlichen Magazinen einsteckbaren
Dia-Einzelrahmen.
In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der wenigstens eine, von einer
Seitenwand in den Führungsspalt eingreifende Ansatz als zur Ebene der Bodenwand parallele Rippe
ausgebildet ist, die den Führungsspalt an dessen oberen Randbereich verengt, jedoch von der gegenüberliegenden
Seitenwand so weit beabstandet ist, daß ein dünner Profilabschnitt eines in den Führungsspalt eingesetzten
Diarahmenrandes mit geringem, eine Gleitbewegung ermöglichenden Spiel einschiebbar ist.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist ferner
vorgesehen, daß die Seitenwände lamellenartig ausgebildet sind und über die Oberseite der Bodenwand etwa
um die Höhe des profilierten Randes des aufzunehmenden Diarahmens vorstehen und daß die in die
Führungsspalte eingreifenden Ansätze an oder nahe der Oberkante der Seitenwände angeordnete, seitlich
vorspringende Rippen sind.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Seitenwände an einem Ende mit einer zur Ebene der
Bodenwand und zu den Seitenwänden etwa rechtwinklig verlaufenden, die Führungsspalte an deren hinteren
Ende begrenzenden Wand und an ihrem entgegengesetzten Ende mit der Bodenplatte verbunden, wobei die
Führungsspalte an der Oberseite von den vorspringenden, vorzugsweise rippenförmigen Ansätzen verengt
und zur Unterseite hin offen ausgebildet sind. Hierbei sind die Rastkerben in der Kante des Diarahmens
eingreifende oder auch direkt an der Kante des Diarahmens angreifende federnde Rastnasen oder
Rastzungen an der Bodenwand angebracht.
Die Seitenwände können beispielsweise T-, L- oder schwalbenschwanzförmige Profile haben. Wenn die
Seitenwände beidseitig mit Ansätzen, beispielsweise mit zur Bodenwand parallel verlaufenden Rippen als
hintergriffige Haltemittel versehen sind, können die an einander gegenüberliegenden Seiten angeformten Ansätze
unterschiedliche, beispielsweise gestufte Anordnung und/oder Ausbildung haben. Dadurch kann ebenso
wie bei einseitiger Profilierung (L-Profil) sichergestellt werden, daß die mit einem komplementären Randprofil
versehenen Diarahmen seitenrichtig in die Führungsspalte eingeschoben werden.
Eine besonders exakte Parallelhaltung der Diarahmen im Magazin und eine Entlastung der nur im
Rahmenrandbereich angreifenden Seitenwände bei auf die Diarahmen einwirkenden Querkräften können in
Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht werden, daß an der Vorderseite der Rückwand oberhalb der
Seitenwand-Oberkanten dünne parallele Rippen angeformt sind, die rechtwinklig zur Ebene der Bodenwand
und jeweils in einer Ebene mit einer Seitenwand verlaufen und derart ausgebildet sind, daß zwischen
zwei benachbarten Rippen ein Aufnahmespalt für einen Randabschnitt eines im zugehörigen Führungsspalt
gehalterten Diarahmens gebildet ist.
Der erfindungsgemäße Diarahmen, der zur raumsparenden Magazinierung durch die erfindungsgemäße
Vorrichtung geeignet ist, zeichnet sich dadurch aus, daß er wenigstens einen profilierten Randabschnitt hat, der
so ausgebildet ist, daß er mit einem Führungsspalt zwischen zwei Seitenwänden des Magazins eine in
Spaltlängsrichtung lösbare Nut-Feder-Verbindung bildet, und daß der profilierte Randabschnitt wenigstens an
einer Flanke mit einem im Rahmeneckbereich auslaufenden Rücksprung versehen ist, in den der feste Ansatz
der benachbarten Seitenwand zur Sicherung des Diarahmens gegen Ausheben aus dem Führungsspalt
ίο hintergriffig einfaßt. Diese hintergriffige Ausbildung des
profilierten Randabschnitts gewährleistet eine feste und gegen Ausheben gesicherte Halterung des Diarahmens
zwischen zwei benachbarten Seitenwänden des Magazins. Das ungehinderte Aus- und Einschieben des
profilierten Randabschnitts aus oder in den komplementär geformten Führungsspalt des Magazins ist dadurch
möglich, daß der Rücksprung, also die dünnste Stelle des profilierten Randabschnitts, bis zum Rahmeneckbereich
bzw. zur rechtwinklig angrenzenden Rahmenkante durchgeführt ist.
Der Rücksprung im profilierten Randabschnitt ist vorzugsweise von einer entlang einer Rahmenkante
verlaufenden seitlichen Rippe begrenzt. Bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel besteht der vorspringende
Teil jedoch nur aus einem mit geringem Abstand von der Rahmenecke angeordneten Schwenkzapfen,
der den Rahmen im Führungsspalt festhält, jedoch eine Schwenkbewegung um die zur Rahmenfläche
rechtwinklige Zapfenachse erlaubt.
Um eine gedrängte Nebeneinanderanordnung der im Magazin eingeordneten Diarahmen zu ermöglichen, ist
in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die dickste Stelle des in den Führungsspalt eingreifenden
profilierten Randabschnitts dünner ist als die größte Rahmenstärke. Die gemeinsame Dicke der gegenüberliegenden
Teile des profilierten Randabschnitts und einer Seitenwand des Magazins braucht dabei nur um
ein die ungehinderte Relativverschiebung der Diarahmen im Magazin ermöglichendes Maß größer zu sein als
die maximale Rahmenstärke.
Um die erfindungsgemäßen Diarahmen auch in der zugehörigen Vorrichtung auf einem automatischen oder
halbautomatischen Diaprojektor vorführbar zu machen, sieht die Erfindung die Verwendung der Vorrichtung
und Diarahmen bei einem Projektor mit einstellbarer Schaltschrittlänge vor. Dieser Projektor soll in einer
Schaltschritt-Einsiellung zum Transport von Fach zu Fach herkömmlicher Magazine und in wenigstens einer
anderen, kürzeren Schaltschritt-Einstellung zum Transso port der in das beschriebene Magazin eingesetzten und
beispielsweise nur durch ein notwendiges Verschiebungsspiel voneinander beabstandeten Diarahmen mit
profilierten Randabschnitten geeignet sein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung weiden nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert In der Zeichnung
zeigt
F i g. 1 einen entlang eines Führungsspalts eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung
gelegten Schnitt mit einer Teildarstellung eines in die Vorrichtung eingesetzten Diarahmens;
F i g. 2 eine Draufsicht auf einen Teil der Vorrichtung
gemäß F i g. 1;
F i g. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III in
F i g. 4 eine Frontansicht in Richtung des Pfeils IV in Fig. 2;
Fig.5 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel
eines Diarahmens mit entlang allen vier Kanten
profilierten Randabschnitten;
Fig.6 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie
VI-VI derFig.5;
Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Teil eines anderen Ausführungsbeispiels eines Diarahmens mit auf beiden
Seiten unterschiedlichen Randprofilen;
Fig.8 einen Schnitt entlang der Linie VIIl-VIII in
Fig.7;
Fig.9 einen vergrößerten Teilschnitt durch das in
F i g. 6 mit ^bezeichnete Randprofil und
Fig. 10A, B und C verschiedene andere Randprofile für Diarahmen.
Die als Ausführungsbeispiel in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Vorrichtung 2 zur raumsparenden Magazinierung
von Diarahmen 4 weist eine Bodenplatte 6, mit Abstand parallel zueinander angeordnete, paarweise
einen Führungsspalt 8 begrenzende kurze Seitenwände 10 und eine die Führungsspalte sowie die Bodenwand 6
rückseitig begrenzende Rückwand 12 auf. Entlang der Oberkante der Seitenwände 10 verlaufen rippenförmige
Ansätze 14, die in die zugehörigen Führungsspalte 8 vorspringen und in nutartige Rücksprünge 15 von etwa
komplementär gestalteten profilierten Randabschnitten 16 der in zugehörigen Führungsspalten 8 verschieblich
eingesetzten Diarahmen 4 eingreifen. Die nutartigen Rücksprünge werden zur Rahmenkante hin von
kantenparallelen Rippen 18 begrenzt, die in eingeschobenem Zustand des zugehörigen Diarahmens mit den
rippenförmigen Ansätzen 14 der den Spalt begrenzenden Seitenwände 10 hintergriffig zusammenwirken.
An der Vorderseite der Rückwand 12 sind parallele Rippen 19 angeformt, die jeweils in einer Ebene mit
einer Seitenwand 10 und rechtwinklig zur Ebene der Bodenwand 6 verlaufen. Zwischen zwei benachbarten
Rippen 19 ist ein Aufnahmespalt gebildet, in den der Diarahmen 4 mit einem Randabschnitt eingreift. Die
Rippen geben dadurch dem in den Führungsspalt 8 eingreifenden Diarahmen 4 zusätzlichen Halt und
verhindern ein Kippen sowie eine übermäßige Querbelastung der mit dem profilierten Randabschnitt 16
hintergriffig zusammenwirkenden Seitenwände 10. Da sowohl die Seitenwände mit den rippenförmigen
Ansätzen 14 als auch die Rippen 19 nur in dem relativ dünnen Randprofil des Diarahmens 4 angreifen, ist eine
relativ dichte Nebeneinanderanordnung der Diarahmen 4 rechtwinklig zur Bodenwand 6 und in Ausrichtung mit
den zugehörigen Führungsspalten 8 möglich. Dabei ist der Mittelabstand benachbarter Führungsspalte 8 bzw.
Seitenwände 10 — ebenso auch benachbarter Rippen 19 — nur wenig größer bemessen als die maximale Stärke
der in den Führungsspalten zu halternden Diarahmen 4
V ' 6- -Ί-
Die zwischen den Seitenwänden 10 liegenden Führungsspalte 8 sind zur Unterseite 20 des Magazins
hin offen, damit das Magazin 2 als einteiliger Kunststoff-Spritzgußformteil problemlos hergestellt
werden kann. Die Seitenwande sind am rückwärtigen Ende an der Rückwand 12 und am Vorderende an der
Bodenwand 6 angeformt. Am Einschubende jeder Seitenwand sind die hintergriffigen Rippen 14 mit einer
das Einschieben der Diarahmen 4 erleichternden Abrundung 21 versehen.
An einer von den Seitenwänden 10 beabstandeten Stelle der Bodenwand 6 sind federnde Rastzungen 22
angeordnet, vorzugsweise angeformt. Jeweils eine Rastzunge ist mit jedem Führungsspalt 8 ausgefluchtet
Die federnde Rastzunge 22 greift in der Magazinierstellung des Diarahmens 4 hinter eine Ecke 23 des
Diarahmens und legt diesen dadurch in der Magazinierstellung fest. Jeder Diarahmen 4 kann in Richtung des
Doppelpfeils P (Fig. 1) eingeschoben bzw. aus dieser
Magazinierstellung unter Lösen der hintergriffigen Halterung des Randabschnitts 16 aus dem Führungsspalt 8 zwischen den diesen begrenzenden Seitenwänden
10 herausgezogen werden. Hierbei wird die den Diarahmen 4 in der Magazinierstellung festlegende
federnde Rastzunge 22 in eine in der Bodenwand 6 ausgebildete Aussparung 26 zurückgedrängt. Im Bereich
der Aussparung 26 ist eine Zahnstange mit Schaltzähnen 27 ausgebildet.
Das beschriebene Diamagazin 2 gewährleistet eine bei Magazinen bisher unerreichte raumsparende Anordnung
der Diarahmen 4, die praktisch ohne Trennung durch Zwischenwände in parallelen Ebenen bei nur
geringem Spiel nebeneinandergehalten werden. Das Diamagazin 2 kann grundsätzlich ebenso wie herkömmliche
Magazine oder Diabehäller auch als Projektionsmagazin verwendet werden, wobei der Bildwechsler an
dem freiligenden oberen Abschnitt des einzuwechselnden Diarahmens angreifen kann, um den neuen
Diarahmen in die Projektor-Bildebene in Richtung des Doppelpfeils P zu verschieben. Da die benachbarten
Diarahmen wesentlich enger als bisher im Magazin 2 angeordnet sind, muß allerdings zur Nutzung der
beschriebenen Vorteile der Schaltschritt von Diarahmen zu Diarahmen gegenüber herkömmlichen Magazinen
entsprechend verkürzt sein. Dies bedingt eine geeignete Einrichtung zum Umschalten des Projektors
auf unterschiedliche Schaltschrittlängen.
In den Fig. 5 bis 10 sind verschiedene Ausführungsformen von Diarahmen dargestellt, die aufgrund ihrer
Randprolilierung zur raumsparenden Anordnung beim Lagern, Transportieren und/oder Vorführen in einem
Magazin der anhand der F i g. 1 bis 4 beschriebenen Art gehaltert werden können.
Der in Fig. 5 in Draufsicht und in Fig. 6 im Schnitt
dargestellte Diarahmen 4 ist entlang seiner vier Ränder mit übereinstimmenden T-förmigen Randprofilen 16
versehen. Er läßt sich daher entlang aller Ränder nach beiden Seiten in einen Führungsspalt 8 des in den F i g. 1
bis 4 dargestellten Magazins 2 einschieben. An beiden Flanken jedes profilierten Randabschnitts sind nutartige
Rücksprünge 15 ausgebildet, in die in der Magazinierstellung die rippenförmigen Ansätze 14 hintergriffig
einfassen. Außen sind die nutartigen Rücksprünge von rippenförmigen Vorsprüngen 18 und innen jeweils von
einer Profilschulter 27 begrenzt. Die Eckbereiche 23 sind auf die Stärke der dünnsten Stelle des Rahmenrandprofils
im Bereich der Rücksprünge 15 abgeflacht. Die RÜL-ksprüfige 15 sind also bis in die Eckbereiche 23
durchgeführt, damit sich der Rahmen ohne Schwierigkeiten über die abgeflachten Eckbereiche in einen
Führungsspalt einschieben läßt.
In F i g. 9 ist eine Ansicht des in F i g. 6 umkreisten und mit X bezeichneten Randprofils 16 vergrößert dargestellt.
Es ist zu sehen, daß die Dicke a der breitesten Stelle des Randprofils (im Bereich der rippenförmigen
Vorsprünge 18) zwar größer als die Dicke b im Bereich der Rücksprünge 15, jedoch deutlich kleiner als die
maximale Rahmenstärke eist Wenn das Übermaß von c
gegenüber b etwa der Breite der Seitenwande 10 des Magazins 2 im Bereich der vorspringenden Ansätze 14
entspricht, so können die Diarahmen in Art eines Rahmenpakets in dichter Nebeneinanderanordnung im
Magazin gehaltert werden.
In den Fig.7 und 8 ist ein Diarahmen 4' gezeigt.
dessen umlaufendes Randprofil 16' an beiden Rahmenseiten unterschiedlich ausgebildet ist. Die beiden
nutartigen Rücksprünge 15a und 156 verlaufen parallel, jedoch-mit unterschiedlichem Abstand zur Rahmenaußenkante.
Bei komplementärer Gestaltung und Anordnung der rippenförmigen Ansätze 14 des Diamagazins 2
kann dieser Diarahmen nur in einer Richtung, also seitenrichtig in den Führungsspalt 8 eingeschoben
werden.
Die Fig. 1OA, B und C zeigen unterschiedliche Ausführungen des Rahmen-Randprofils. Fig. 1OA zeigt
einen Rahmenrand mit einseitiger Profilierung, Fig. 1OB einen Rahmen mit schwalbenschwanzförmigem
Randprofil und Fig. IOC einen Diarahmen mit symmetrischem Profil und gekrümmten, nutförmigen
Rücksprüngen 15.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (16)
1. Vorrichtung zut Magazinierung und flächenparalielen
Halterung mehrerer Diarahmen in einem als Vorführ-, Lagerungs- und/oder Transporthalter
dienenden Magazin, wobei die Diarahmen in der Rahmenebene jeweils zwischen zwei einen Führungsspalt
begrenzenden, mit einer Bodenwand verbundenen Seitenwänden wenigstens nach einer
Seite hin in das Magazin einsteckbar und aus diesem entnehmbar sind und wobei Haltemittel zur
Sicherung der Diarahmen gegen Herausfallen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß an jeder der parallelen Seitenwände (10) wenigstens ein mit einem im Führungsspalt (8) '5
aufgenommenen unteren Randprofil (16; 16') eines Diarahmens (4; 4') hintergriffig zusammenwirkender,
als Haltemittel dienender fester Ansatz (i4) mit Abstand von der Ebene der Bodenwand (5)
angeformt ist und daß der Mittelabstand zwischen einen Führungsspalt (8) begrenzenden parallelen
Seitenwänden (10) nur wenig größer als die maximale Dicke des dicksten, im Magazin (2) zu
halternden Diarahmens (4; 4') ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der wenigstens eine, von einer Seitenwand (10) in den Führungsspalt (8) eingreifende
Ansatz als zur Ebene der Bodenwand (6) parallele Rippe (14) ausgebildet ist, die den Führungsspalt in
dessen oberen Randbereich verengt, jedoch von der gegenüberliegenden Seitenwand beabstandet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilenwände (10) lamellenartig
ausgebildet sind und über die Oberseite der Bodenwand (6) etwa um die Höhe des profilierten
Randes (16) des aufzunehmenden Diarahmens (4; 4') vorstehen und daß die in die Führungsspalte (8)
eingreifenden Ansätze entlang der Oberkante der Seitenwände (10) verlaufende Rippen (14) sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (10)
an einem Ende mit einer zur Ebene der Bodenwand (6) und zu den Seitenwänden (10) etwa rechtwinklig
verlaufenden, die Führungsspalte (8) an deren rückseitigen Enden begrenzenden Rückwand (12)
und an ihrem entgegengesetzten Ende mit der Bodenwand (6) verbunden sind, wobei die Führungsspalte (8) als an der Oberseite von den vorspringenden
Ansätzen (14) verengte, zur Unterseite offene Schlitze ausgebildet sind, und daß an der Kante der
Diarahmen (4; 4') angreifende Rastzungen (22) federnd an der Bodenwand (6) angebracht sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorderseite der Rückwand (12)
oberhalb der Seitenwand-Oberkanten dünne parallele
Rippen (19) angeformt sind, die rechtwinklig zur Ebene der Bodenwand (6) und jeweils in einer Ebene
mit einer Seitenwand (10) verlaufen und derart ausgebildet sind, daß zwischen zwei benachbarten
Rippen (19) ein Aufnahmespalt für einen Randabschnitt eines im zugehörigen Führungsspalt (8)
gehalterten Diarahmens (4,4') gebildet ist
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände etwa
T-, L- oder schwalbenschwanzförmige Querschnittsprofile haben.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen hintergriffigen
Flächen der als Rippen (18) ausgebildeten Ansätze (14) auf beiden Seiten jeder Seitenwand (10)
mit unterschiedlichen Abständen von der Ebene der Bodenwand (6) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil der Seitenwände
(10) zum einschubseitigen Ende hin verjüngt und das Querschnittsprofil des von den Seitenwänden
begrenzten Führungsspalts (8) entsprechend erweitert ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (2) mit
der Bodenwand (6), den mit festen Ansätzen (14) als Haltemittel versehenen Seitenwänden (10), der die
Führungsspalte (8) am rückwärtigen Ende begrenzenden Rückwand (12) und den federnden Rastzungen
(22) als einteiliger Spritzgußformteil ausgebildet ist
10. Diarahmen, der zur raumsparenden Magazinierung durch die Vorrichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Diarahmen (4; 4') wenigstens
einen profilierten Randabschnitt (16; 16') hat, der so ausgebildet ist, daß er mit einem Führungsspalt (8) zwischen zwei Seitenwänden (10) des
Magazins (2) eine in Spaltlängsrichtung lösbare Nut-Feder-Verbindung bildet, und daß der profilierte
Randabschnitt wenigstens an einer seiner beiden Seitenflanken mit einem im Rahmeneckbereich (23)
auslaufenden Rücksprung (15; 15a, 15b) versehen ist, in den der feste Ansatz (14) der benachbarten
Seitenwand (10) zur Sicherung des Diarahmens (4; 4') gegen Ausheben aus dem Führungsspalt hintergriffig
einfaßt.
11. Diarahmen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Querschnittsprofil des
profilierten Randabschnitts (16; 16') demjenigen des von zwei Seitenwänden (10) begrenzten Führungsspalts (8) des Magazins (2) im wesentlichen
komplementär angepaßt ist.
12. Diarahmen nach Anspruch lOoder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die dickste Stelle (a) des in den
Führungsspalt (8) eingreifenden profilierten Rahmen-Randabschnitts
(16; 16') dünner ist als die größte Rahmenstärke (c).
13. Diarahmen nach einem der Ansprüche 10 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß der Diarahmen (4;
4') entlang seiner vier Kanten die gleichen Randprofile (16; 16') hat und benachbarte Rücksprünge
(15) in e'nem abgeflachten Eckbereich (26) zusammenlaufen, der eine der dünnsten Stelle (b)des
Randprofils entsprechende Dicke hat
14. Diarahmen nach einem der Ansprüche 10 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß der profilierte Randabschnitt (16; 16') des Diarahmens (4, 4') als
schwalbenschwanz-, T- oder L-förmige, zu einer Rahmenkante parallel verlaufende Rippe ausgebildet
ist, die an oder nahe ihrer Wurzel am dünnsten (b)ur.d an der Rahmenkante am dicksten (a) ist.
15. Diarahmen nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Randabschnitt
(16') des Diarahmens (4') beidseitig profiliert ist und der nutartige Rücksprung {\5b) auf der einen
Seite von der Rahmenkante weiter beabstandet ist als der nutartige Rücksprung (15a,) auf der anderen
Seite des profilierten Randabschnitls.
16. Verwendung eines Projektors mit einer schrittläng~nverste!lbaren Transportvorrichtung
zum Vorführen und/oder Transportieren von gerahmten Diapositiven, die in einer Vorrichtung nach
einem der Ansprüche 1 bis 9 gehaltert sind.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Magazinierung
und flächenparallelen Halterung mehrerer Diarahmen in einem als Vorführ-, Lagerungs- und/oder
Transporähalter dienenden Magazin, wobei die Diapositivrahmen
in der Rahmenebene jeweils zwischen zwei einen Führungsspalt begrenzenden und mit einer
Bodenwand verbundenen parallelen Seitenwänden wenigstens nach einer Seite hin in das Magazin is
einsteckbar und aus diesem entnehmbar sind und wobei Haltemittel zur Sicherung der Diarahmen gegen
Herausfallen vorgesehen sind. Ferner bezieht sich die Erfindung auf einen Diarahmen, der von der Vorrichtung
zur Vorführung, Lagerung und/odfc,· zum Transport gehaltert werden kann.
Übliche, für die Projektorbeschickung geeignete Diamagazine haben einen im Vergleich zum Stapel der
in dem Magazin zu halternden Diarahmen sehr großen Platzbedarf. Sie haben nämlich in der Regel eine
Fachteilung entsprechend dem Schaltschritt herkömmlicher Magazinprojektoren von 5,2 mm, damit sie
Diarahmen mit dem genormten Dicken-Höchstmaß von 3,2 mm in jedem Fach aufnehmen können. Die Fächer
sind in den herkömmlichen Magazinen beidseitig durch Seiten- bzw. Fachwände unterteilt. Ein zur Aufnahme
von 36 Diarahmen geeignetes Magazin hat daher einen Platzbedarf von 630 cm3; demgegenüber hat ein Satz
der dicksten, im Magazin aufzunehmenden Diarahmen nur ein Volumen von 288 cm1. Das Verhältnis von
Volumen des besetzten Magazins zum Volumen des zugehörigen Diarahmenstapels wird noch wesentlich
ungünstiger, wenn in den herkömmlichen Magazinen Glaslos-Servicerahmen aufgenommen sind. Ein Stapel
von 36 Diarahmen von jeweils 2 mm Dicke hat nur ein Volumen von 180 cm3. Dieser unverhältnismäßig große
Platzbedarf der Diarahmenmagazine wirkt sich besonders ungünstig für aktive Fotoamateure aus, welche für
die magazine ein entsprechend großes Lagervolumen verfügbar halten müssen.
■ Bekannte, aus einzelnen Modulen zusammengesetzte Diamagazine (DE-OS 19 01 091) oder federnde, miteinander
verbundene Halteklammern für Diapositive (DE-OS 2145 927) komplizieren nur die Einlagerung,
den Wechsel und den Transport der Diapositive und machen unter Umständen besondere Projektor-Schrittschaltwerke
erforderlich; sie sind jedoch ungeeignet, den Platzbedarf des Magazins für die Diarahmen
wirksam zu verringern.
Dagegen läßt sich Lagerraum bei der Magazinierung von Diapositivrahmen dadurch einsparen, daß man auf
geeignete Behälter oder Magazine überhaupt verzichtet und die Diarahmen untereinander verbindet. Aus der
DE-OS 20 31 484 ist ein Diarahmenpaket bekannt, bei dem die in einer Reihe hintereinander angeordneten
Diarahmen in gleicher Anoriv />a mit je einem Eckloch
versehen und durch die miteinander ausgerichteten Ecklöcher über einen nietartigen Zapfen schwenkbar
miteinander verbunden sind. Die Projektion von solchen, in einem Diaruhmenpaket zusammengefaßten
Diapositiven bedingt grundsätzlich einen besonderen Projektor, der selbst zur Vorführung gewöhnlicher
DiaDositive im zumindest halbautomatischen Betrieb ungeeignet ist
Aus der DE-PS 12 96 820 ist ferner ein Diarahmen
bekannt, der mit weiteren Rahmen zu einem Rahmenpaket zusammensteckbar ist, wobei jeder Rahmen zur
Vorführung in einem Diaprojektor aus dem Rahmenvertund heraus- und wieder hineinschiebbar ist. An
jeder Flachseite des geschlossenen Rahmens sind dabei obere und untere parallele Rippen mit geneigt
zueinander liegenden Querschnittsachaen vorgesehen, die in verriegelnden Gleiteingriff mit Rippen auf den
gegenüberstehenden Flächen der nächst benachbarten Rahmen gebracht werden können. Auch diese bekannte
Rahmenausführung bedingt zur Projektion und insbesondere zum Bildwechsel und Weiterschalten ein von
herkömmlichen Projektoren grundsätzlich abweichendes Schaltsystem. Dieser bekannte Diarahmen ist
wegen seiner über die Rahmenflachseite nach außen vorspringenden Rippen nicht ohne weiteres in üblichen
gefachten Magazinen und in Bildhaltern üblicher Projektoren einsetzbar. Schließlich sind auch die
Herstellungskosten dieses bekannten Diapositivrahmens vergleichsweise außergewöhnlich hoch, da wegen
der notwendigen Schrägflächen die Spritzgußformen nur geneigt zugestellt und getrennt werden können.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, Diarahmen wesentlich raumsparender als
bisher in einem besonders ausgebildeten Magazin zum Vorführen, Lagern und/oder Transportieren zu haltern,
ohne daß die auf das Magazin abgestimmte Ausbildung des Diarahmens dessen Benutzung in herkömmlichen
Magazinen und/oder üblichen Projektoren beeinträchtigt und die Herstellungskosten des Diarahmens
merklich erhöht.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs angegebenen Art, schlägt die Erfindung zur Lösung
dieser Aufgabe vor, daß an jeder der parallelen Seitenwände wenigstens ein mit einem im Führungsspalt aufgenommenen unteren Randprofil eines Diarahmens
hintergriffig zusammenwirkender, als Haltemittel dienender fester Ansatz mit Abstand von der Ebene der
Bodenwand angeformt ist und daß der Mittelabstand zwischen einen Führungsspalt begrenzenden parallelen
Seitenwänden nur wenig größer als die maximale Dicke des dicksten, im Magazin zu halternden Diarahmens ist.
Während die ebenen Seitenwände bei herkömmlichen Magazinen in Art von Gefächern relativ weit
hochgezogen sein müssen, die Diarahmen also auch im Bereich der größten Rahmenstärke voneinander trennen
und ihnen dadurch seitlichen Halt geben, greifen die relativ kurzen Seitenwände bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung die Diarahmen nur im unteren und profilierten Rahmen-Randbereich an und geben den
Diarahmen festen und formschlüssigen Halt im Führungsspalt. Dadurch können alle in der Vorrichtung
gehaltenen Diarahmen in Art eines bisher nur durch direkte Verbindung realisierbaren Diarahmenpakets
nahezu unbeabstandet durch das Magazin zu Lagerungs-, Transport- und/oder Vorführzwecken zusammengehalten
werden. Gegenüber herkömmlichen, die Diarahmen durch Fachteilung parallel haltenden Magazinen
besteht ein besonders wesentlicher Vorteil der Erfindung darin, daß die in dem neuen Magazin
zusammengehaltenen Diarahmen mit Hilfe der von dem fes'en Ansatz des Diamagazins einerseits und dem im
Führungsspalt gefaßten Randprofil des Diarahmens andererseits gebildeten hintergriffigen Flächen gegen
Ausheben gesichert sind. Das gefüllte Magazin kann daher selbst mit der offenen Kopfseite nach unten
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