DE2811151C3 - Verfahren zum Herstellen von mehrschichtigen Verbundfolien - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von mehrschichtigen VerbundfolienInfo
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Description
so
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines mehrschichtigen Verbundkörpers nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Unter dem Ausdruck »Verbundkörper« wird im vorliegenden Zusammenhang
eine mehrschichtige Verbundfolie oder Verbundplatte verstanden.
Ein Verfahren der beschriebenen Art sowie danach
hergestellte Verbundkörper sind aus der deutschen Offenlegungsschrift 2609 452 bekannt Bei diesem
Verfahren wird die matte Seite einer bis zu ca. 12 μπι
dicken transparenten Polyesterfolie mit einem Metall* belag versehen, dieser mit einem Naturlack überzogen
und auf diesem ein Haftvermittler oder Klebstoff auf z. B. Elastomerbasis aufgebracht. Die so vorbereite
Polyesterfolie mit dem Naturlack-Überzug wird auf das aus einer Breitschlitzdüse kommende plastische als
Trägerschicht dienende Extrudat mittels eines Glättkalanders aufkaschiert. Das entstehende Produkt ist ein
55
60 spiegelndes, thermoplastisch verformbares Kunststoffhalbzeug,
welches eine transparente Polyesterfolie, die auf ihrer Mattseite einen mit Naturlack überzogenen
Metallbelag aufweist und die mit der Lackschicht mittels eines Haftvermittlers auf ein extrudierfähiges thermoplastisches
Trägermaterial aufkaschiert ist Aus der Beschreibung der deutschen Offenlegungsschrift
26 09 452 Seite 6, Absatz 2 geht hervor, daß es zweckmäßig ist, für das Bedampfen eine möglichst
weiche Polyesterfolie zu benutzen, da diese Folie curch
die Wärme des Glättkalanders und im Zuge der späteren Verformung des Kunststoffhalbzeuges ohnehin
noch weiter aushärtet
Aus der österreichischen Patentschrift 1 95 629 ist ein Verfahren zum Herstellen von mehrschichtigen Verbundkörpern
bekannt bei dem zur Vereinigung der Schichten ein Zweikomponentenkleber verwendet wird.
Die beiden Komponenten dieses Klebers werden nacheinander auf die gleiche Seite oder die bei der
Vereinigung einander zugewandten Seiten zweier Schichten aufgetragen. Beim Zusammenwalzen der
Schichten mittels Quetschwalzen, was gegebenenfalls bei erhöhter Temperatur geschehen kann, reagieren die
beiden Komponenten miteinander und stellen die gewünschte Schichtenverbindung her. Bei dem in der
österreichischen Patentschrift beschriebenen Verfahren werden Mehrschichtenkörper ohne eingelagerte Metallschicht
beschrieben, deren eine Schicht zum Zwecke der mechanischen Verstärkung aus Gewebestreifen,
beispielsweise aus Baumwolle, Seide, Glas, Draht oder einem anderen webfähigen Stoff besteht
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art in der Weise
auszugestalten, daß bei Einsatz von Folien oder Platten als Schichten die Verbindung zwischen den Schichten
verbessert wird, ohne daß der Aufwand für die Herstellung erhöht wird.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1.
Das vorgeschlagene Verfahren führt zu hochwertigen mehrschichtigen Verbundkörpern mit eingebetteten
Spiegelschichten, die ihre reflektierenden Eigenschaften
auch unter ungünstigen Temperatur- und Witterungsbedingungen für lange Zeit beibehalten. Die verbesserte
Schichthaftung rührt daher, daß die beiden Komponenten des Zweikomponentenklebers beim Warmwalzen
durch die dazwischen liegende Metallschicht diffundieren und sich dabei innig miteinander und mit dieser
verbinden. Das Verfahren hat den Vorteil, daß es trotz der erzeugten besseres Schichthaftung nicht aufwendiger
ist als das Verfahren, von dem ausgegangen ist, da die aufzubringenden Komponentenschichten jeweils
nur einen einzigen Stoff enthalten. Das Verfahren läßt sich insbesondere dann wirtschaftlich vorteilhaft durchführe«,
wenn die Komponenten des zu verwendenden Zweikomponentenklebers so ausgesucht werden, daß
sie bei Raumtemperatur feste thermoplastische Stoffe sind Es ergibt sich in diesem Fall die Möglichkeit, die zu
vereinigenden, mit den Klebstoffkomponenten versehe· nen Schichten zu Rollen aufzuwickeln. Da die
Komponenten feste Stoffe ohne klebende Eigenschaf' ten sind und zusätzlich die eine Klebstoffkomponenten·
schicht von dem aufgedampften Metallfilm abgedeckt ist, ergeben sich Wickel, die kaum von anderen
bekannten Wickeln zu unterscheiden sind und die sich nach beliebiger Zwischenlagerungszeit problemlos
wieder abwickeln, miteinander vereinigen und zum erstrebten mehrschichtigen Verbundkörper weiterver-
arbeiten lassen.
Das vorgeschlagene Verfahren umfaßt zwei Möglichkeiten.
Die eine Möglichkeit besteht darin, daß die zwei miteinander zu vereinigenden Schichten jeweils mit
einer Komponente eines Zweikomponentenklebers bedeckt und auf eine der Komponentenschichten die
Metallschicht aufgedampft wird. Darauf werden die Schichtengebilde — gegebenenfalls nach Zwischenaufwickeln
und Zwischenlagern — derart zusammengeführt, daß sich die bedeckten Seiten berühren und
nunmehr warm miteinander verwalzt werden. Beim Erwärmen und unter dem Einfluß des Walzdruckes
werden dis Klebstoffkomponenten aktiviert und veranlaßt, durch die sie trennende Metallschicht in beiden
Richtungen hindurchzudiffundieren. Dieser Vorgang tritt im Hinblick auf die geringe Dicke der aufgedampften
Metallschicht augenblicklich beim Walzen ein, so daß die kurze übliche Walzbehandlung genügt, um
sogleich einen fest haftenden Verbundkörper zu erhalten.
Die andere Möglichkeit ist die, daß eine von den zwei miteinander zu vereinigenden Schichten tnit der einen
Komponente des Zweikomponentenklebers bedeckt, sodann die bedeckte Seite mit der dünnen Metallschicht
bedampft und diese danach mit der zweiten Komponente bedeckt wird, worauf der so gebildete Mehrschichten-Körper
mit der anderen Schicht zusammengeführt und warm mit dieser verwalzt wird. Auch in diesem Fall ist
es möglich, dem Mehrschicht-Körper, der die beiden durch eine Metallschicht voneinander getrennten
Komponenten des Klebers enthält, aufzurollen und nach beliebiger Zwischenlagerung weiter zu verarbeiten.
Insbesondere die zuletzt genannte Variante gestattet es, in wirtschaftlich besonders günstiger Weise durchgeführt
zu werden, indem die andere Schicht in an sich bekannter Weise aus einer Breitschlitzdüse heiß
stranggepreßt und unter Ausnutzung der Strangpreßwärme unmittelbar mit dem vorbereiteten Mehrschicht-Körper
verwalzt wird. Bei diesem zuletzt genannten Verfahren erübrigt es sich also, die auf einer
Breitschlitzdüsenmaschine hergestellte Schicht zunächst völlig abzukühlen und aufzuwickeln, sondern die
frisch erzeugte Schicht wird in einem Arbeitsgang mit dem metallisierten und mit den Komponenten des
Klebers ausgerüsteten Mehrschicht-Körper zusammengeführt und kaschiert. Die erzeugten Produkte zeichnen
sich durch besondere Gleichmäßigkeit: sowie durch beachtliche Haftfestigkeit ihrer Schichten aus.
Die zu verwendenden Zweikomponentenkleber sind bekannt Als günstig hat sich für die Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens z. B. ein Kleber mit einem thermoplastischen Polyester und einem Copolymerisat
auf Vinylchloridbasfa als Komponente erwiesen.
Es folgt die Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand (3er Zeichnung. Es stellt dar
F i g. 1 ein sehematisches Blockdiagramm für den allgemeinen Ablauf des Verfahrens;
Fig.2 eine schematische Darstellung einer ersten
Variante für die Durchführung des Verfahrens;
F i g. 3 eine schematische Darstellung fur die Durch·
führung einer zweiten Variante des Verfahrens:
F i g. 4 eine schematische Darstellung des Ablaufes einer besonders wirtschaftlichen Variante des Verfahrens,
bei der eine vorbereitete Schicht, vorzugsweise eine Deckfolie, die bereits mit den Komponenten eines
Zweikomponentenklebtrs beschichtet ist und die außerdem eine die Komponenten voneinander trennende
metallische Zwischenschicht trägt auf eine soeben mit Hilfe einer Breitschlitzdüse erzeugte Trägerschicht
aufkaschiert wird
F i g. I zeigt zunächst den allgemeinen Abiaul des Verfahrens. Auszugehen ist von den beiden Schichten 1
und 2, die durch die beiden Kästen I und II dargestellt werden. Als Klebstoff wird ein Zweikomponentenkleber
3 verwendet, dessen Komponenten mit 3-1 und 3-2 bezeichnet sind. Diese Komponenten werden derart auf
ίο die beiden zu vereinigenden Schichten 1 und 2
aufgebracht, daß die Komponentenschichten nach dem Zusammenführen der zuerst genannten Schichten durch
die Metallschicht 4 getrennt sind Es ergibt sich dis in F i g. 1 rechts dargestellte Gebilde, welches aus der
oberen Ausgangsschicht 1, der darunter angeordneten Kleberschicht 3, der aufgedampften Metallschicht 4, der
darunter angeordneten Kleberschicht 3 sowie schließlich der zweiten Ausgangsschicht 2 besteht Die
Kleberschichten sind nun nicht mehr als Kleberschicht-Komponenten dargestellt, da infolge des inzwischen
erfolgten Warmverwalzens eine Diffusion durch die
Metallschicht 4 und damit eine Aushärtung zum Kleber stattgefunden hat. Die Verbindung 5 zw»schen den
Kästen 3 und 4 soll andeuten, daß die Komponenten entweder auf die beiden Schichten 1 und 2 aufgebracht
werden können oder — alternativ — eine Komponente 3-2 auf dis Metallschicht 4, nachdem diese auf die
Schicht der ersten Komponente 3-1 aufgetragen worden ist
F i g. 2 zeigt eine praktische Möglichkeit zur Verwirklichung des Verfahrens. Die beiden Schienten 1 und 2
werden von den Vorratsrollen 6 und 6' abgezogen. Die Schicht 1 wird durch ein Druckwerk 7 geführt, mit
dessen Hilfe die erste Kleberkomponente 3-1 auf die Unterseite der Schicht 1 aufgetragen wird Das
Druckwerk besteht aus der Druckwalze 8 und der Gegenwalze 9. In Oberflächenkontakt mit der Druckwalze
8 befindet sich die Befeuchtungswalze 10, die ihrerseits in die aufgeschmolzene Komponente 3-1
eintaucht welche sich in einem Vorratsbehälter 11 befindet
Die Bahn der Ausgangsschicht 2 wird im dargestellten Beispiel durch ein Druckwerk 12 geführt welches aus
der Rakelwaize 13 und der Gegenwalze 14 besteht Der Rakelwalze 13 wird die leicht aufgeschmolzene
teigartige Komponente 3-2 aus einem Vorratsbehälter 15 zugeführt und auf deren Oberfläche mit Hilfe der
Rakel 16 gleichmäßig verteilt Nachdem die Komponente 3*2 gleichmäßig auf die Schicht 2 aufgetragen ist,
durchläuft diese die Bedampfungseinrichtung 17 und wird auf der Komponentenschicht mit Metall, vorzugsweise
Aluminium in düener Schichtstarke bedampft Die
Schichtstärke beträgt vorzugsweise 50 bis 150 A entsprechend 5 bis 15 μπι. 3ei größerer Schichtstärke
Findet ktint befriedigende Diffusion mehr statt Die auf
diese Weise vorbehandelten Ausgangsschichten werden über Umlenkrollen 18,*9,20 und 21 im Walzenspalt 22
eines Vierwalzen-Walzwerkes 23 zusammengeführt Das Walzwerk ist beheizt und unterwirft das Schichten'
paket einer dreimaligen Druckbehandlung, nämlich in den Walzenspalten 22, 24 und 25. Das resultierende
Produkt ist in Fig.2 rechts bei 26 schematisch
dargestellt Es zeigt den gleichen Schichtenaufbau wie im Zusammenhang mit F i g. 1 bereits erläutert.
Eine andere Möglichkeit der Verfahrensausführung ist in F i g. 3 dargesteMt. Die Bahnen der Ausgangsschichten
1 und 2 werden wiederum von Vorratsrollen 6 und 6' abgezogen und über Umlenkwalzen 27 und 28
den Verarbeitungseinheiten zugeführt. Die Bahn der Schicht I passiert dabei ein erstes Druckwerk 29, danach
eine Bedampfungseinrichtung30und im Anschluß daran ein zweites Druckwerk 31.
Die Druckwerke 29 und 30 sind gleich aufgebaut; sie bestehen jeweils aus den Druckwalzen 32; 32', den
Gegen walzen 33; 33' sowie den Befeuchtungswalzen 34; 34'.
Die Befeuchtungswalze 34 taucht in einen gegebenenfalls beheizten Vorratsbehälter 35, in dem sich die
Kleberkomponente 3-1 befindet. In entsprechender Weise taucht die Befeuchtungswalze 34' in den Behälter
36, in dem sich die Kleberkomponente 3-2 befindet. Beim Durchgang durch eine derartige Apparatur wird
folglich die Bahn der Schicht 1 nacheinander mit der ersten Kleberkomponente beschichtet, danach mit
Metall bedampft und daraufhin mit der zweiten Kleberkomponente beschichtet. Die so behandelte und
vorbereitete Schichtenbahn tritt nunmehr in den ersten Walzenspalt 37 des Y:cr*A*s!zcn Walzwerkes 35 ein
Dort trifft sie sich mit der unbehandelten Bahn der Schicht 2 und wird mit dieser durch Warmwalzen
kaschiert. Das Schichtengebilde durchläuft dann noch den Walzenspalt 39 und tritt schließlich aus dem
Walzenspalt 40 fertig verarbeitet aus. Das resultierende Gebilde ist bei 41 schematisch dargestellt. Es weist die
gleiche Schichtenfolge auf, wie bereits im Zusammenhang mit F i g. 1 erläutert.
Eine besonders vorteilhafte und wirtschaftliche Art der Fertigung ist in Fig.4 schematisch angedeutet. Auf
der Vorratsrolle 42 befindet sich eine mehrfach beschichtete Bahn mit gleichem Aufbau wie sie in F i g. 3
das zweite Druckwerk 31 verläßt und dort in den Walzenspalt 37 eintritt. Eine derartige Bahn ist ohne
weiteres zur Rolle aufwickelbar, da die Kleberkomponenten bei Raumtemperatur fest sind und im übrigen
durch die zwischengeschaltete Metallschicht nicht miteinander reagieren können.
Die Anordnung gemäß Fig.4 weist ferner einen
Extruder 43 auf, dessen Schnecke 44 von einem Elektromotor 45 angetrieben wird. Der Extruder wird
aus einem Vorratsbehälter 46 mit Kunststoffgranulat gespeist, wobei dieses Granulat unter langsamer
Erwärmung von der Schnecke 44 durch den Extruder getrieben wird. Das völlig durchgeschmolzene und
homogenisierte Extrudat tritt alsdann in die Breitschlitz- •y düse 47 ein und es tritt aus dieser in Form einer Bahn 48
aus. Die Bahn wird über eine Folge von Rollen 49 geführt und schließlich bei der Rolle 50 mit der
vorbehandelten Bahn, welche von der Vorratsrolle 42 abgezogen wird, zusammengeführt. Die Bahn 48 ist an
in dieser Stelle noch nicht vollends abgekühlt, sondern
verfügt noch über einen beträchtlichen Wärmeinhalt. Dieser Wärmeinhalt teilt sich der aufgelegten und von
der Vorratsrolle 42 abgezogenen Bahn mit, so daß die in dieser Bahn enthaltenen beiden Schmelzkleberkompo-
i) nenten nunmehr aufgeschmolzen und dadurch aktiviert
werden. Das gesamte Schichtenpaket tritt in den Walzenspalt 51 eines Walzwerkes ein, welches im
dargestellten Beispiel aus der Oberwalze 52 und der Unterwalze 53 besteht. Hier wird das Schichtengebilde
/if \.itf«.iit iiitfi Cii.tiCiivjCii *T ai&CnCrüCX SÜSgCSCiZt, «VOuürCM
der Kaschierungsvorgang durchgeführt und abgeschlossen wird.
Bei einem Ausführungsbeispiel finden eine Polyesterfolie und eine Trägerplatte aus hochschlagfestem
ji Polystyrol Verwendung. In einem solchen Fall wird als
Kleber ein solcher verwendet, dessen eine Komponente ein thermoplastischer Polyester ist, der eine gute
Affinititt zu der verwendeten Polyesterfolie aufweist. Bei der inderen Komponente handelt es sich um ein
in Copolymerisat auf Vinylchlorid-Basis mit guter Affinität
zur verwendeten Trägerplatte aus hochschlagfesten Polystyrol. Beide Kleberkompcrenten diffundieren
durch die aufgedampfte Aluminiunischicht hindurch und reagieren dann miteinander. Die Schichtdicke der
π Polyesterfolie beträgt bis zu 25 μΐη, vorzugsweise etwa
12μπ,. Die Temperatur innerhalb des Druckwerkes
beträgt dabei etwa 160° C. Sie ist abhängig vom Schmelzpunkt der Polyesterfolie. Der Anpreßdruck im
Druckwerk beträgt maximal 200, vorzugsweise
4(i 100 N/cm Walzenbreite bei einem Walzendurchmesser
von 250 mm.
Claims (6)
1. Verfahren zum Herstellen eines mehrschichtigen Verbundkörpers mit einer Trägerschicht und
einer Kunststoffschicht sowie einer dazwischen angeordneten, durch Metallisieren aufgebrachten
Metallschicht, bei dem die Metallschicht auf eine der zuvor genannten Schichten aufgetragen und der so
gebildete Mehrschicht-Körper mit der anderen Schicht unter Einsatz eines Klebstoffes zusammen- ι ο
geführt und warmverwalzt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß als Klebstoff ein Zweikomponentenkleber (3)
verwendet wird, daß dessen eine Komponente als Schicht (3-1) zwischen der Metallschicht (4) und der is
dazugehörenden Schicht (1 oder 2) angeordnet wird, daS die zweite Komponente (3-2) des Klebers vor
dem Zusammenführen der Schichten entweder auf die freie Seite der Metallschicht (4) oder auf die beim
Zusammenführen der Schichten (1 —2) der Metallschicht zugewandten Seite der anderen Schicht
aufgetragen wi«i
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Raumtemperatur feste thermoplastische Klebstoff komponenten verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der metallisierte Mehrschicht-Körper
mitsamt der oder den Komponenten-Schichten) vor dem Zusammenführen und Warmwalzen
sämtlicher Schichten aufgerollt und zwischengelagert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem die zweite Komponente des Klebers als Schicht auf
die freie Seite der Metallschicht aufgetragen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die andere Schicht in an sich bekannter Weise aus eine- Breitschlitzdüse
(47) heiß stranggepreßt wird.
5. Verfahren nach wenigstens einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dicke der aufgedampften Metallschicht (4) maximal «0 150 A beträgt
6. Verfahren nach wenigstens einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als
Schicht (1 oder 2), auf die die Metallschicht aufgetragen wird, eine Platte aus Glas oder
schlagfestem Polystyrol verwendet wird
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2811151A DE2811151C3 (de) | 1978-03-15 | 1978-03-15 | Verfahren zum Herstellen von mehrschichtigen Verbundfolien |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2811151A DE2811151C3 (de) | 1978-03-15 | 1978-03-15 | Verfahren zum Herstellen von mehrschichtigen Verbundfolien |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2811151A1 DE2811151A1 (de) | 1979-09-20 |
| DE2811151B2 DE2811151B2 (de) | 1980-10-09 |
| DE2811151C3 true DE2811151C3 (de) | 1981-06-19 |
Family
ID=6034450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2811151A Expired DE2811151C3 (de) | 1978-03-15 | 1978-03-15 | Verfahren zum Herstellen von mehrschichtigen Verbundfolien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2811151C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3582963B1 (de) | 2017-05-08 | 2020-12-16 | Ewald Dörken AG | Nageldichte unterdachbahn |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| US4512855A (en) * | 1984-07-23 | 1985-04-23 | E. I. Du Pont De Nemours And Company | Deposition of metals as interlayers within organic polymeric films |
Family Cites Families (2)
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|---|---|---|---|---|
| AT195629B (de) * | 1955-10-20 | 1958-02-25 | Braunschweiger Farbenwerke Wil | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Folien |
| DE2609452C3 (de) * | 1976-03-06 | 1982-02-11 | Metzeler Schaum Gmbh, 8940 Memmingen | Spiegelndes, plattenförmiges Kunststoffhalbzeug sowie Verfahren zum Herstellen eines solchen Halbzeugs |
-
1978
- 1978-03-15 DE DE2811151A patent/DE2811151C3/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3582963B1 (de) | 2017-05-08 | 2020-12-16 | Ewald Dörken AG | Nageldichte unterdachbahn |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2811151A1 (de) | 1979-09-20 |
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