DE280795C - - Google Patents

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DE280795C
DE280795C DENDAT280795D DE280795DA DE280795C DE 280795 C DE280795 C DE 280795C DE NDAT280795 D DENDAT280795 D DE NDAT280795D DE 280795D A DE280795D A DE 280795DA DE 280795 C DE280795 C DE 280795C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K7/00Watering equipment for stock or game
    • A01K7/02Automatic devices
    • A01K7/027Drinking equipment with water heaters, coolers or means for preventing freezing
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K7/00Watering equipment for stock or game
    • A01K7/02Automatic devices
    • A01K7/025Water tanks

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280795 KLASSE 45 h. GRUPPE
Heizbare Wildtränke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine heizbare Wildtränke derjenigen Art, bei welcher in einem trog- oder eimerartigen Behälter das Trinkwasser gegen Einfrieren durch eine unter den Wassertrog gestellte Wärmequelle geschützt wird.
Als Wärmequellen werden zweckmäßig Petroleum- oder Spirituslampen verwendet, deren Brennstoff zeitweise zu erneuern ist. Dies kann
ίο in bereits bekannter Weise dadurch geschehen, daß in Verbindung mit der Tränke ein den flüssigen Brennstoff fassender, einen größeren Vorrat enthaltender Behälter aufgestellt wird, aus welchem dem kleinen Brennstoffbehälter der Lampe oder der Lampen nach Bedarf oder auch selbsttätig nach Verbrauch eine ■ ergänzende Menge des den Docht speisenden Brennstoffes wieder zugeführt wird. Die Aufstellung und Füllung solcher Behälter ist umständlich, und die darin enthaltenen Vorräte sind der Gefahr ausgesetzt, entwendet zu werden. Es ist deshalb die Aufgabe zu lösen, einen leicht tragbaren Brennstoffbehälter von hinlänglicher Größe für eine angemessene Brennzeit zu schaffen, der gefüllt in die Tränke eingestellt werden und leer herausgenommen bzw. durch einen gefüllten Behälter ersetzt werden kann, ohne daß dabei zeitraubende Handhabungen vorgenommen zu werden brauchen, die vom Wildhüter mit froststarren oder durch Handschuhe unbeholfenen Händen, oft auch im Dämmerlicht nur beschwerlich ausgeführt werden können.
Dieser Aufgabe entspricht die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung, welche aus einem leicht auswechselbaren, in den Boden des die Tränke bildenden Behälters einstellbaren und herausnehmbaren Ölbehälters besteht, in den die Lampe oder Lampen nur hineingesteckt zu werden brauchen, um durch ein an ihnen befindliches, beim Einstecken sich selbst öffnendes Ventil aus dem Ölbehälter selbsttätig sich wieder zu füllen und dann unabhängig von dem Ölbehälter oder auch in fortdauernder Verbindung mit diesem weiterzubrennen.
Es wird vermöge der Erfindung der Wildhüter bei seinem Rundgange eine Anzahl solcher gefüllter, gebrauchsfertiger Brennstoffbehälter im Rucksack oder in einer Kiepe, einer Karre usw. mitnehmen, je einen dieser Behälter in jede Wildtränke nach Entfernung des leeren Behälters einstellen und die Lampen in die dafür bestimmten Öffnungen eindrücken können, so daß diese Lampen ununterbrochen weiterbrennen. Er kann aber auch diese mitgeführten Ölbehälter derart benutzen, daß er an den einzelnen Wildtränken die dort vorhandenen Lampen dadurch von neuem mit ! Brennstoff speist, daß er sie für ganz kurze Zeit in die entsprechenden Öffnungen des Ölbehälters hineindrückt, gefüllt wieder herauszieht und die Lampe oder Lampen für sich in die Wildtränke einstellt, den Ölbehälter aber wieder mitnimmt, um aus ihm in gleicher Weise bei der nächsten Wildtränke die Lampen zu füllen.
Die neue Einrichtung ist aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher Fig. 1 eine Ansicht einer tragbaren Wildtränke, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch deren oberen Teil, Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht des Ölbehälters zeigt; die herausgenommene Lampe ist in einer Sonder-

Claims (1)

  1. darstellung im Schnitt durch Fig. 4 dargestellt, und Fig. 5 ist ein Querschnitt durch den Ölbehälter mit durch Deckel verschlossenen Öffnungen.
    In der als Ausführungsbeispiel dargestellten Gesamteinrichtung ist α der Außenbehälter der Wildtränke, der auf Füßen b ruht und mit Deckel d mit Handgriff f versehen sein kann; der Boden c ist herausnehmbar und wird durch
    ίο federnde Vorreiber festgehalten. Der Wasserbehälter g wird von Lampen k erwärmt, deren Verbrennungsprodukte durch Abzugsöffnungen 0 entweichen können.
    Auf den Boden c wird ein Ölbehälter A ge-
    stellt, der mit verschließbaren Öffnungen i versehen ist, in welche je eine Lampe k eingestellt wird. Jede dieser Lampen k hat einen eigenen Ölbehälter, der in die Öffnungen i einpaßt und eine Einflußöffnung hat, die durch ein unter Federwirkung stehendes Ventil η geschlossen gehalten wird.
    Gegen dieses, mit einem nach außen vorspringenden Ansatz versehene Ventil wirkt beim Eindrücken der Lampe in die Öffnung
    des Behälters h der Rand dieser Öffnung derart, daß das Ventil η einwärts gedrückt, also geöffnet wird und der Brennstoff aus dem Behälter h in den Behälter der Lampe einströmt und ihn füllt. Die Einsatznischen i im Behälter A gehen unter den Boden des Behälters noch etwas hinab, so daß das Öl im Behälter A bis auf den letzten Rest in die Lampen k fließen kann. Hebt man die Lampe k aus der Öffnung i des Ölbehälters A heraus, so schließt sich das Ventil η und die Lampe k kann auch außer Zusammenhang mit dem Ölbehälter h weiterbrennen, so lange, als die in ihrem eigenen Behälter enthaltene Brennstoffüllung reicht.
    Es können demnach die Lampen k gegebenenfalls ohne den Behälter A auf den Boden c der Wildtränke gestellt werden, beispielsweise bei unzureichend vorhandenen Brennstoffmengen oder wenn nur eine kurze Brennzeit der Lampen gewünscht wird.
    Dieser Behälter A kann natürlich auch in Verbindung mit einem größeren Brennstoffbehälter Anwendung finden, aus welchem er mittels Rohr- oder Schlauchverbindung in bekannter Weise selbsttätig oder zeitweise nachgefüllt wird, wenn z. B. mit der Wildtränke ein Futterschuppen verbunden ist.
    P a ten τ-Anspruch:
    Heizbare Wildtränke, deren Wasserbehälter durch eine darunter gestellte Heizquelle erwärmt wird, gekennzeichnet durch einen auswechselbaren Brennstoffbehälter (A), in dessen Öffnungen (i) Lampen (k) eingestellt werden können, die mit eigenem Brennstoffbehälter versehen sind, welch letzterer eine mit selbstschließendem Ventil (n) versehene Einflußöffnung besitzt, die beim Einstellen der Lampen in den Ölbehälter (A) Brennstoff in den Lampenölbehälter einfließen läßt, beim Herausnehmen der Lampe aus dem Ölbehälter (A) jedoch eine von letzterem unabhängige Benutzung der Lampe gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2462799A3 (de) * 2010-12-08 2014-02-26 Kies & Kessler Horse Fence GmbH Beheizte Tränke

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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