DE280443C - - Google Patents
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- DE280443C DE280443C DENDAT280443D DE280443DA DE280443C DE 280443 C DE280443 C DE 280443C DE NDAT280443 D DENDAT280443 D DE NDAT280443D DE 280443D A DE280443D A DE 280443DA DE 280443 C DE280443 C DE 280443C
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- piston
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01P3/00—Liquid cooling
- F01P3/06—Arrangements for cooling pistons
- F01P3/10—Cooling by flow of coolant through pistons
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F3/00—Pistons
- F02F3/28—Other pistons with specially-shaped head
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- Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280443 KLASSE 46 c. GRUPPE
Bei Verbrennungskraftmaschine!!, großer Leistung genügt die Wärmeabführung der
Kolbenwandungen an die Zylinderwände nicht mehr, den Kolben vor übermäßiger Erhitzung
zu schützen; es muß daher dem Innern des Kolbens eine Kühlflüssigkeit zugeführt werden.
Erfahrungsgemäß bereitet nun die Zuführung des erforderlichen Kühlwassers bei einigermaßen
schnellaufenden Maschinen Schwierigkeiten; besonders bei Maschinen mit Preßschmierung
ist die Verunreinigung des Schmieröls· durch das an den Undichtigkeiten der
Kolbenkühlung heraustretende Wasser von Nachteil. Die Kühlung mit Öl ist aus diesem
Grunde erheblich angenehmer, die gesamten Elemente für die Zu- und Abführung des Öls
können einfacher und betriebssicherer ausgeführt werden, da geringe Undichtigkeiten
keine nachteiligen Folgen haben. Nun ist aber Ölkühlung in vielen Fällen nicht angängig,
da das Öl zur Krustenbildung neigt, wodurch leicht lokale Überhitzung und Zerstörung des
Kolbenbodens erfolgt.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung beruht nun darin, daß in den Kolben eine bestimmte
Menge Wasser eingeschlossen wird, welches bei der Bewegung des Kolbens die Wärme von den Kolbenwandungen aufnimmt
und an eine im Innern des Kolbens befindliche Kühlvorrichtung abgibt. Diese Kühlvorrichtung
besteht aus einem Oberflächenkühlapparat, in den nun unbedenklich das leicht abzudichtende
Öl als Kühlflüssigkeit eingeführt werden kann.
Die Kühlrohre sind so angeordnet, daß das im Kolben hin und her geschleuderte Wasser
gezwungen wird, ihre Oberfläche zu bespülen, so daß eine intensive Wärmeabgabe stattfindet.
Für Maschinen, welche mit verschiedenen Umdrehungszahlen laufen müssen, also z. B. für
Lokomotiven ist diese Art der Kolbenkühlung besonders dann zweckmäßig, wenn die Kühlölpumpe
von der Maschine selbst angetrieben wird. Bei langsamem Gang der Maschine ist die abzuführende Wärmemenge klein. Die bisherigen
direkten Kolbenkühlungen haben den Nachteil, daß der Kolben dann zu stark gekühlt
wird, wodurch die Verbrennung in Frage gestellt wird. Dadurch nun, daß die Oberfläche
der Kühlrohre begrenzt ist und die Menge des zugeführten Kühlöls mit der Umdrehungszahl
der Maschine abnimmt, wird die Kühlwirkung gering bleiben. Der Kolben wird also infolge
der relativ geringen Wärmekapazität des eingeschlossenen Wassers sehr schnell auf eine
bestimmte Mindesttemperatur kommen, die zu einer guten Abdichtung und für das Zustandekommen
der Zündung erforderlich ist. Mit steigender Umdrehungszahl wächst die Menge und die Geschwindigkeit des zugeführten
Öles, das Wasser wird stärker durcheinandergeschüttelt, die Temperaturdifferenz zwischen
Öl und Wasser wird größer. Es steigt die Wirkung der Kühlvorrichtung und die Wärmeabgabe
an das Öl. Die Temperatur des Kolbens und sein Durchmesser nehmen infolgedessen
mit der Umdrehungszahl nur noch wenig zu, ungefähr in dem Maße, wie der Zylinderdurchmesser
wächst.
Dadurch ist in einem großen Bereich für die verschiedensten Umdrehungszahlen hervorragende
Dichtigkeit des Kolbens bei großer Betriebssicherheit gewährleistet.
Die Anwendung von Öl zum Kühlen bedeutet gerade für Maschinen mit veränderlicher
Umdrehungszahl, also für Motoren für Fortbewegungszwecke, keine Komplikation. Bei
diesen ist eine besondere Kühlvorrichtung zur Rückkühlung des Kühlmittels immer erforderlich.
Es ist dann ohne weiteres möglich, einen Teil dieses Kühlers zur direkten Rückkühlung
des Öls zu verwenden.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch die Kühlvorrichtung a, Fig. 2 einen Längsschnitt
eines Kolbens, wie er sich als beispielsweise konstruktive Lösung ergibt. Das Öl wird durch
die Kurbelwelle oder durch ein Gelenk dem Innern der Schubstange zugeführt. Von dort
fließt es durch den hohlen Kolbenbolzen c und Bohrungen im Kolben in die Kühlschlange a,
die aus flachgedrückten Rohren gewickelt ist. Das warme Öl tritt dann durch das Rohr d
direkt oder vermittels eines Tauchrohres ins Freie. Das Innere des Kolbens ist zum größten
Teil mit Wasser gefüllt.
Selbstverständlich kann der Umlauf des Wassers im Innern des Kolbens durch besondere
Vorrichtungen, beispielsweise durch selbsttätige Ventile, welche durch die Massenwirkung
des Wassers bewegt werden, verstärkt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Kolbenkühlung für Verbrennungskraftmaschinen, bei welchen im Kolben eine bestimmte Menge Wasser eingeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegungen des Kolbens die von dem Wasser aufgenommene Wärme an eine im Innern des Kolbens angeordnete Kühlvorrichtung, durch welche eine leicht abzudichtende Kühlflüssigkeit gepumpt wird, abgegeben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280443C true DE280443C (de) |
Family
ID=536280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280443D Active DE280443C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280443C (de) |
-
0
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