DE280403C - - Google Patents

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DE280403C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/04Carriages; Mechanisms effecting carriage movements
    • D01H3/06Carriages; Carriage rails; Squaring motions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/20Spinning mules; Transmissions
    • D01H2700/205Spindles or spindle control in spinning mules

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Pinball Game Machines (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Spindelgeschwindigkeiten.
Bei den Selbstspinnern für Streichgarne kommen bekanntlich während eines Wagenspieles mehrere verschieden große Spindelgeschwindigkeiten zur Anwendung, welche durch einen oder mehrere Riemen und Scheibenpaare erzeugt werden. Die Verschiebung der Riemen bzw. die. Einstellung der entsprechenden Spindelgeschwindigkeiten geschieht meist dadurch, daß Haken oder Klinken, welche den
ίο Riemenführer in den verschiedenen Lagen sichern, gelöst werden und der Riemen durch Federzug sprungweise seine Lage ändert. Diese Klinken werden teilweise durch besondere, mit Nasen versehene, stetig umlaufende Scheiben oder auch durch den fahrenden Wagen ausgelöst. Ebenso wird durch den Wagen vermittels Hebelverbindungen mittelbar eine Riemenverschiebung bewirkt, wenn diese nicht, wie bei anderen Einrichtungen, durch Schrauben oder Exzenter zwangläufig erzielt wird.
Alle diese bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß mit ihnen nur eine bestimmte, in der Bauart festgelegte Reihenfolge der Geschwindigkeiten eingehalten, nicht aber, wie es vielfach erwünscht, ein beliebiger Wechsel der Spindelgeschwindigkeiten vorgenommen werden kann.
Die vorliegende Erfindung hat nun eine Einrichtung zum Gegenstande, bei welcher durch Anwendung verschieden geformter Leitschienen oder Leitkurven, die absatzweise bewegt werden, die Geschwindigkeiten in beliebiger Reihenfolge eingestellt werden können, so daß ζ. Β. die Geschwindigkeiten entweder in der Reihenfolge i, 2, 3, oder 3, 2, 3 oder 2, 1, 2, 3, usf.
zur Wirkung gelangen, ohne daß die absatzweise Bewegung der· Leitkurven oder deren Bewegungseinrichtung geändert werden muß.
Die Leitkurven können geradlinig oder kreisförmig geführt werden. Die geradlinige Ver-Schiebung kann durch stetig umlaufende Daumenscheiben erfolgen und die kreisförmige (drehende) nach Art der bekannten, bei Selbstspinnern gebräuchlichen Steuerwellen so bewirkt werden, daß diese an den zu bestimmenden Punkten der Wagenausfahrt Teildrehungen ausführen und damit die Leitkurven unmittelbar in absatzweise Bewegung setzen. In diesem Falle kann die Rücklaufsbewegung, welche bei der geradlinigen Verschiebung nötig ist, wegfallen.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher die absetzende geradlinige Bewegung einer Leitschiene durch eine mit der Wagenausfahrt verbundene, stetig umlaufende (und rücklaufende) Daumenscheibe erzeugt wird.
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung des Riemenführers, der Leitschiene und der Däumenscheibe,
Fig. 2 bis 12 die verschiedenen, den einzelnen Geschwindigkeiten entsprechenden Stellungen der Daumenscheibe.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sitzen auf der Daumenscheibe b, welche während der Wagenausfahrt eine Umdrehung von etwa 300 ° in der Pfeilrichtung V macht und mit einer Ringnut versehen ist, einerseits die Daumen oder Nocken d und e lösbar und verstellbar, ■■ andererseits fest der Daumen f.

Claims (3)

Die Daumen d und e. wirken während der Wagenausfahrt (Pfeilrichtung F) auf die Rolle des Hebels g, der Daumen f während der Wageneinfahrt (Pfeilrichtung R) auf die Rolle des Hebels h. Die Hebel h und g bilden mit dem mit der Leitschiene in verbundenen Hebel k ein starres Ganzes, so daß letztere (m) sowohl dem von d und e auf g als auch von f auf h ausgeübten Druck folgen und an deren Bewegung teilnehmen muß. Der Arbeitsvorgang während eines Wagenspieles ist nun folgender. Die Leitschiene m ist durch den Daumen f am Schlüsse der Wageneinfahrt in die Stellung ι (Fig. 2) gebracht. Der Riemenführer p, welcher mit dem Hebel 0 fest verbunden ist, ist für die Federwirkung freigegeben und findet mit der Rolle η seinen Stützpunkt auf der Leitschiene m. Während der Wagenausfahrt bleibt der Riemenführer bei der aus der Zeichnung ersichtlichen Form der Leitschiene so lange in der Lage 1 (1. Geschwindigkeit), bis der Daumen d (Fig. 2) die Leitschiene m in die Stellung 2 verschiebt. Der Riemenführer p geht bei dieser Bewegung der Federwirkung und der vom Hebel 0 und Rolle η zugelassenen Lageveränderung folgend, zwangläufig in die Stellung 2 (2. Geschwindigkeit). Ebenso tritt der Riemenführer weiter, der Stellung des. Daumens β entsprechend, in die Stellung 3 (3. Geschwindigkeit) ein. Nach vollendeter Ausfahrt des Wagens bzw. nach Beendigung des Drahtgebens wird der Riemenführer p mit dem starr mit ihm verbundenen Hebel 0 und Rolle η durch bekannte Mittel in die Anfangstellung 1 (Ruhelage) zurückgeführt, und die Leitschiene m kann ohne Einfluß ■ auf den Riemenführer p während der Wageneinfahrt gleichfalls in die Anfangsstellung zurückgebracht werden. Schon durch eine andere Anordnung oder Verwendung der Daumen d, e, f in der Weise, daß die Leitschiene m nur 2 verschiedene Stellungen erhält, kann man, wie leicht ersichtlich, jeden beliebigen Wechsel der Geschwindigkeiten erzielen, und ebenso kann durch Vermehrung der Einzelbewegung und Kurvengruppen die neue Einrichtung auch für mehr als einen Riemenführer Anwendung finden, wobei letztere ihre Bewegungen sogar unabhängig voneinander ausführen können. Das Charakteristische dieser Einrichtung besteht eben darin, daß durch die Verschiebung der Leitschiene m auch eine Bewegung des Riemenführers p entgegen der von der Feder r angestrebten Richtung erreicht werden kann, was mit den bisher bekannten Mitteln nicht der Fall war. So wie die absatzweise geradlinige Bewegung einer Leitkurve durch eine Nockenscheibe in Verbindung starrer Hebel (Fig. 1 bis 4) geschieht, so kann auch die absatzweise Drehbewegung einer Kreiskurve durch eine für Vierteldrehung eingerichtete, nach Art der Steuerwelle des Selbstspinners (Seifaktors) ausgerüstete Reibungskupplung erfolgen. Es wird für beide Fälle in folgendem angenommen, daß der Riemenführer (Rolle n) vier Ruhepunkte a, b, c, d hat und die Leitschiene bzw. die Kreiskurve drei absatzweise Bewegungen ab, bc, cd ausführt. Die Anzahl der Ruhepunkte und absatzweisen Bewegungen kann natürlich größer oder kleiner gewählt werden. Die Nocken (d, e) Fig. 2 bis 4 wären entsprechend zu vermehren. Die Leitschienen m würden folgende Formen erhalten, und zwar für die Bewegungsmöglichkeit 3, 2, 3, 3 wie Fig. 5, für 2, 1, 2, 3 wie Fig. 6, für 2, 3, 3, 3 wie Fig. 7, für 1, 2, 3, 2 wie Fig. 8. Die Fig. 9, 10, 11 und 12 entsprechen den gleichen Riemenführerbewegungen bei Verwendung der Kreiskurven v. Hierbei findet sich, daß die Kurven von Fig. 9 und 11 die gleiche Form erhalten, da schon durch Versetzung derselben um 90 ° die veränderte Reihenfolge bewirkt wird. Das gleiche ist der Fall bei den Fig. 10 und 12. P Λ T E N T - A N S P R Ü C H E:
1. Vorrichtung für Selbstspinner mit mehreren während der Wagenausfahrt einstellbaren Spindelgeschwindigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungen eines oder mehrerer Riemenführer durch absatzweise bewegte auswechselbare Leitkurven derart geregelt werden, daß die verschiedenen Riemenlagen oder -Stellungen in beliebig wählbarer Reihenfolge zur Anwendung kommen können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leitkurve (m) von einer Nockenscheibe, welche von einer mit der Wagenbewegung verbundenen Welle eine vor- und rückläufige Bewegung erhält und mit Daumen (d, e) versehen ist, während eines Wagenspieles vermittels eines Hebelwerkes absatzweise so verschoben wird, daß der von ihr geführte Riemenführerhebel wechselweise in die der jeweiligen Form der Schiene entsprechenden Lagen gebracht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kreiskurve (v) durch absatzweise Vierteldrehungen den Riemenführer in gleicher Weise ng wie die Leitschiene (m) bewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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