DE2801962A1 - Selbstbohrende schraube - Google Patents

Selbstbohrende schraube

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DE2801962A1 DE19782801962 DE2801962A DE2801962A1 DE 2801962 A1 DE2801962 A1 DE 2801962A1 DE 19782801962 DE19782801962 DE 19782801962 DE 2801962 A DE2801962 A DE 2801962A DE 2801962 A1 DE2801962 A1 DE 2801962A1
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Description

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Patentinhaber: ßlß Stadler AG. Heerbrugg (Schweiz) Gegenstand: Selb stbohr ende Schraube
Sie Erfindung bezieht sich auf eine selbstbohrende Schraube, welche aus wenigstens zwei Abschnitten unterschiedlichen Materials oder unterschiedlichen Materialgefüges besteht.
Es ist bereits eine Bohrschraube bekannt, bei welcher feile mit Hilfe eines Eeibungs- bzw. Trägheitsschweißverfahrens miteinander verbunden werden. Ss wird dadurch ermöglicht, daß den verschiedenen Bereichen einer Bohrschraube unterschiedliche Eigenschaften verliehen werden. Der freiliegende Schraubkopf muß bei Einsatz beispielsweise bei Wandverkleidungen, gegen Witterungseinflüese geschützt sein, während das Bohrende außerordentlich hart sein muß, damit es die miteinander zu verbindende Werkstücke durchdringen kann, ferner muß auch der mittlere Gewindeabschnitt einer solchen Bohrschraube die erforderliche Haltefestigkeit besitzen. Auch ist es zweckmäßig, wenn der Gewindeabschnitt ebenso wie der Kopf der Schraube korrosionsbeständig ist, da nur dadurch eine dauerhafte Verbindung zustandekommt.
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Bei der bekannten Bohrschraube, bei welcher verschiedene Abschnitte durch ein Reibung«- bzw. TrägheitsschweiSverfahren miteinander verbunden werden, können die oben erwähnten Forderungen, ausgenommen die vollständige Korrosionsbeständigkeit, wohl erfüllt werden, doch ergeben sich hier sehr teure Arbeitsverfahren zur Herstellung, wobei insbesondere bei kleinsten Fehlern bei diesem Reibungs- bzw. Trägheitsschweißverfahren das erforderliche Drehmoment zwischen den Abschnitten nicht mehr übertragen werden kann.
Es ist ferner eine Schraube bekannt, welche dem Bohrkopf nachgeordnet radial nach außen erstreckende Flügel aufweist, welche mit Schneidkanten zur Vergrößerung eines Loches eingerichtet sind. Diese Flügel sind einstückig mit dem Schaft in diametral gegenüberliegender Lage ausgebildet. Diese Flügel sind zum Wegbrechen eingerichtet, wenn die Bohrspitze das härtere Material durchdrungen hat und die vorderen Kanten dieser Flügel an dem härteren Material angreifen. Diese Schneidflügel sind daher nicht geeignet, eine entsprechende Bohrung in einem Metallgegenstand auszuführen, sondern dienen lediglich dazu, beispielsweise in einer Asbestzementwellplatte eine bereits getätigte Bohrung zu vergrößern, um dadurch in einwandfreier Weise auch das Gewinde der Schraube nachführen zu können.
Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine selbstbohrende Schraube zu schaffen, welche einen sehr einfachen konstruktiven Aufbau hat, wirkungsvoll einsetzbar ist und auch in einwandfreier Weise dem erforderlichen Drehmoment beim Bohren standhält.
Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, daß am freien Ende der Schraube wenigstens ein Längsschlitz zur Aufnahme eines plättchen- oder leistenförmigen, aus einem Bohrstahl oder einem Hartmetall gefertigten Schneideinsatzes vorgesehen ist.
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Durch diese Maßnahmen kann in einfachster Weise die Forderung erfüllt werden, daß die Schraube, also der Schraubenkopf und der Schraubenschaft und somit auch das Gewinde aus einem rostfreien Material hergestellt werden kann. Der Schneideinsatz, welcher die Bohrung zur Aufnahme der Sehraube herstellt, kann aus einem entsprechend harten Bohrstahl bzw. einem Hartmetall gefertigt werden, wobei dann dieser Abschnitt nicht in rostfreier Ausführung gehalten werden muß. Eine solche Schraube dient ja in der Regel zum lediglich einmaligen Eindrehen, wobei sie dann immer in dieser einen Bohrung verbleibt.
Es sind wohl Bohrer bekannt, welche mit einem Hartmetalleinsätζ versehen sind, wobei solche Bohrer insbesondere zum Herstellen von Bohrungen in Beton oder Stein angewandt werden, doch liegen dort die Probleme ganz anders. Dort ist der Schneideinsatz lediglich zur Berücksichtigung des härteren Materials, welches aufgebohrt werden soll, vorgesehen. Der Bohrer selbst kann aus beliebigem Material gefertigt werden. Bei der erfindungsgemäßen Ausführung soll jedoch eine aus einem rostfreien Material gefertigte Schraube mit einem entsprechend harten Schneideinsatz versehen werden.
Weitere erfindungsgemäße Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigen: die Fig. 1 und 2 Schrägsichten einer Bohrschraube, wobei in Fig. 2 der Schneideinsatz weggelassen ist; die Fig. 3 und 4 zwei um 90 Grad verdreht zueinander liegende Ansichten einer solchen Bohrschraube und Fig. 5 eine Ansicht des freien Endes der Schraube; die Fig. 6 eine Vorderansicht und Fig. 7 eine Seitenansicht einer weiteren Aueführungsform einer selbstbohrenden Schraube mit einem Schneideinsatz; die Fig. 8 und 9 in Vorder- und Seitenansicht einen Schneideinsatz vergrößert dargestellt; die Fig. 10 und 12 zwei verschiedene Schneideinsätze in Schrägsicht; die Fig. 11 und 13 in Vorderansicht die Endteile von Schrauben, inweiche Einsätze gemäß den Fig. 10 bzw. 12 eingesetzt sind; Fig. 14 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Schneideinsatzes, welcher in das Ende des Schraubenschaftes eingesetzt ist; Fig. 15 eine Schrägsicht einer weiteren Ausführungeform eines Schneideinsatzes; Fig. 16 eine Schrägeicht dieses Schneideinsatzes, welcher in einen Schaft eingesetzt ist; Fig. 17 einen Schnitt nach der Linie I - I in Fig.
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Die erfindungsgemäßen Maßnahmen werden anhand einer Ausführung einer Bohrschraube beschrieben. Biese Maßnahmen sind selbstverständlich auch bei anderen Befestigungtelementen anwendbar, so insbesondere auch bei Blindnieten, selbstbohrenden Dübeln usw.
Die dargestellte Bohrschraube besteht aus dem Schraubenkopf 1 und dem Schaft 2. Am Schaft 2 ist ein selb st schneidende s Gewinde 3 vorgesehen. Am freien Ende des Schaftes 2 ist ein Schneideinsatz 4 vorgesehen. Es handelt sich hier also um eine Selbstbohr- und Gewindeschneidschraube, die außerdem durch ihr Gewinde dann einen sicheren Halt gewährleistet.
Der Schneideinsatz 4 ist parallel zur Längsachse der Schraube angeordnet und plättchenföraig ausgestaltet. Dieser Schneideinsatz 4 besteht aus einem Bohrstahl oder einem Bartmetall. Der restliche Schraubenkörper, also der Schraubenkopf 1 und der Schaft 2 bestehen aus einem rostfreien Material, beispielsweise einem rostfreien Stahl.
Der Schneideinsatz 4 ist an dessen Eingriffsseite von zwei Schneidflächen 5 begrenzt, welche einen Winkel^n. miteinander einschließen, welcher kleiner als 180° ist. Die Schnittkante dieser beiden Schneidflächen 5 liegt im Bereich der Mittelachse der Schraube, tlber den in Eindrehrichtung der Schraube jeweils vorne liegenden Schneidkanten 6 sind parallel zu den Schneidkanten 6 verlaufende Auskehlungen, Hinter schneidungen 7 od. dgl. zur Bildung einer spitzwinklig zur Längsmittelebene der Schraube verlaufenden Schneidprofilbegrenzung. Es ist dadurch eine bessere Schnittwirkung gegeben gegenüber einer Ausführung, bei welcher die Begrenzungsflächen 8 des Schneideinsat ze β 4 eben in die Schneidkanten 6 übergehen würden. Die Schneidflächen 5 des Schneideinsatzes 4 und die schmal seit igen, parallel zur Längsachse der Schraube verlaufenden Begrenzungsflächen 9 verlaufen spitzwinklig zur Ebene des Schneideinsatzes 4, so daß auch dadurch die Schneidwirkung erhöht wird.
Zur Verbindung zwischen dem Schraubenkörper bzw. dem Schaft 2 und dem Schneideinsatz 4 ist vorgesehen, daß am freien Ende des Schaftes 2 ein mittiger Längsschlitz 10 vorgesehen wird, in wel-
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chem der Schneideinsatz 4 aufgenommen wird. Der Schneideinsatz 4 wird in irgendeiner Weise mit dem Schaft 2 verbunden, wobei es genügt, wenn diese Verbindung durch Kleben hergestellt wird, da ja dieser Schneideinsatz 4 nur für die einmalige Herstellung eines Bohrloches herangezogen wird. Selbstverständlich ist es auch möglich, die gegenseitige Verbindung durch Schweißen, Verlöten, Vernieten od. dgl. zu bewerkstelligen. Dadurch, daß der Schneideinsatz 4 in einen Längsschlitz 10 des Schaftes 2 eingreift, ist auch die Gewähr gegeben, daß das erforderliche Drehmoment für das Bohren in einwandfreier Weise übertragen werden kann, ohne daß es zu einer Beschädigung im Verbindungebereich zwischen den beiden Abschnitten kommen könnte.
Die Breite B des Schneideinsatzes 4, welche dem Bohrdurchmesser entspricht, ist größer ausgeführt, als der Durchmesser D des Schaftes an seinem freien Endbereich. Dadurch überragt der Schneideinsatz das freie Ende des Schaftes 2 quer zur Achsrichtung, so daß genügend Platz einerseits zum Austreten der Bohrspäne und andererseits zum Nachführen des Schaftes bis zum Gewindeanfang hin vorhanden ist.
Wie insbesondere der fig. 5 entnommen werden kann, ist jeweils ein Teilabschnitt 11 der beiden durch den Längsschlitz 10 am freien Ende des Schaftes 2 getrennten Backen 12, vorzugsweise der jeweils schneidkantenseitig bezüglich des Schneideinsatzes 4 liegende Teilabschnitt 11, abgetrennt. Dadurch ist ein Baum geschaffen, über welchen die Späne bei der Herstellung der Bohrung austreten können. Xs ist dabei jeweils an der Rückseite des Schneideinsatzes 4 bezogen auf die Schneidkanten 6 jeweils der volle Querschnitt der Backen 12 vorhanden, so daß das Drehmoment einwandfrei übertragen werden kann. Außerdem überragen beide verbleibenden Abschnitte der Backen 12 die Hittelachse des Schaftes 2, wie dies besonders der Fig. 5 entnommen werden kann.
Die abgetrennten bzw. eingeformtea feilabschnitte 11 laufen mit der flache 13 über dem Grund 14 des Langsschlitzes 10 spitzwinklig aus. Die Begrenzungsflächen 15 der Backen 12 können eben, recht-
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winklig zum Schneideinsatz 4, bogenförmig oder eben und in einem spitzen Winkel zum Schneideinsatz 4 verlaufend angeordnet sein. Beim gezeigten Beispiel läuft der Schaft 2 an seinem freien Ende annähernd in einem Kegelstumpf körper aus. Selbstverständlich sind hier auch noch andere formen denkbar, z. B. eine zylindrische Ausgestaltung bis zum freien Endbereich.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 6 bis 14 wird der Schneideinsatz 4 form- und/oder kraftschlüssig im Längsschlitz 10 gehalten. Zu diesem Zweck sind am Schneideinsatz Erhebungen und/oder Vertiefungen vorgesehen, wiche nachstehend anhand der Beispiele näher erläutert werden.
Bei der Ausführung gemäß den Fig. 6 bis 9 sind am Schneideinsatz 4 an dem den Schneiden 5 abgewandten Bereich parallel zur Mittelachse 16 verlaufende Rippen 17 vorgesehen, welche mit Abstand parallel zueinander angeordnet sind. Diese Hippen sind an beiden einander abgewandten Flächen 8 angeordnet. Diese Hippen 17 sind schneidenartig ausgebildet und weisen zu diesem Zweck einen dreieckigen Querschnitt auf. Allein durch die Anordnung dieser schneidenartigen Hippen 17 wird ein Festsitz des Schneideinsatzes 4 im Längeschlitz 10 erreicht, welcher eine zusätzliche Verklebung überflüssig macht. Selbstverständlich ist bei besonders harten Einsätzen eine zusätzliche Verklebung bzw. andere Verbindung denkbar, wobei dann die vorgesehenen Hippen 17 eine vorläufige Fixierung und somit eine leichtere Bearbeitung ermöglichen.
Anstelle von Hippen könnten selbstverständlich auch entsprechend Stege oder andere Erhebungen vorgesehen werden. Auch wäre es denkbar, an den beiden einander abgewandten Flächen 8 lediglich jeweils eine Hippe 17 vorzusehen, wobei diese dann beispielsweise gegenseitig versetzt sind.
Der Schneideinsatz 4 weist ferner an seinem den Schneiden 5 abgewandten Ende eine im Querschnitt trapezförmige Verjüngung 18 auf.
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Durch diese Maßnahme wird ermöglicht, daß der Schneideinsatz mit seinen den Schneiden aisgewandten Ende 19 sicher am Nutgrund abgestützt wird. Es ist daher nicht erforderlich, daß der Kutgrund mit scharfen Kanten ausgearbeitet wird.
Bei der Ausführungsform gemäß den Pig. 10 und 12 ist an den den Schneiden 5 abgewandten Enden des Schneideinsatse8 4 jeweils eine in axialer Richtung vorstehende, schneidenartige Erhebung 20 vorgesehen. Diese Erhebung 20 wird beim Einsetzen in den Grund des Schlitzes 10 eingepreßt, so daß eine sichere Zentrierung des Schneideinsatzes gewährleistet ist. Die Erhebung 20 bei den fig. und 12 ist achsgleich zur Mittelachse 16 des Schneideinsatzes angeordnet. Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich auch möglich, mehrere solcher schneidenartiger Erhebungen 20 auf die Breite des Schneideinsatzes 4 verteilt anzuordnen. Anstelle solcher Erhebungen 20 könnten auch in aixialer Richtung vorstehende, dornartige Spitzen vorgesehen werden.
Bei der Aueführungeform gemäß den Pig. 10 und 11 ist im Schneideinsatz an dem den Schneiden 5 abgewandten Bereich eine Ausnehmung vorgesehen, in welche in einem Arbeitsgang mit dem Einführen des Schneideinsatzes 4 die durch einen Längsschlitz 10 getrennten Enden 22 des Schraubenschaftes 2 eingedrückt werden. Die form dieser Ausnehmung entspricht wenigstens teilweise der Abschlußkontur der Enden 22, so daß zumindest die Endbereiche in diese Ausnehmung 21 eingreifen können. Zweckmäßigerweise wird diese Ausnehmung 21 rechteckig bzw. trapezförmig ausgebildet. Selbstverständlich ist jedoch auch efeie andere form denkbar, so beispielsweise eine Halbkreisform od. dgl. Bei der Ausführung gemäß den Jig. 12 und 13 wird die Halterung und zusätzliche Zentrierung dadurch erreicht, daß an den in den Schlitz 10 an der Schraube einführbaren Teil 25 des Schneideinsatzes 4 beidseitig eine Verdickung 23 anschließt, deren Begrenzung Anschlagkanten 24 für die geschlitzten Enden 22 der Schraube bildet. Die Anachlagkanten 24 sind dabei jeweils von zwei einen von 180 Grad abweichenden Winkel miteinander einschließenden Abschnitten 26 gebildet, so daß die freien Enden 22 des Schaftes eine zusätzliche Zentrierung erfahren. Bei der gezeigten Ausführungsform weist die von den beiden Abschnitten 26 gebildete Spitze gegen
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die Schneiden 5· Selbstverständlich ist auch eine umgekehrte Anordnung denkbar, wobei dann jedoch die Enden 22 des Schraubenschaftes entsprechend gestaltet werden müßten. Auch wäre es denkbar, daß die von den beiden Abschnitten 26 gebildeten Spitze an den einander gegenüberliegenden Flächen versetzt zueinander angeordnet sind. Auch besteht die Möglichkeit, mehr als zwei Abschnitte, welche in verschiedenen Winkeln zueinander angeordnet sind, zur Bildung der Anschlagkanten 24 vorzusehen.
In der vorstehenden Beschreibung wurden einige Beispiele erläutert, mit welchen die Möglichkeit geschaffen wurde, den Schneideinsatz ΑΙ edigl ich. durch kraft- und/oder formschlüssige Verbindung im Schlitz 10 des Schraubenschaftes 2 zu halten. Im Bahmen der Erfindung sind selbstverständlich auch andere Ausführungsformen denkbar, wobei es lediglich wesentlich ist, daß am Schneideinsatz Erhebungen und/oder Vertiefungen vorgesehen sind. Selbstverständlich könnten auch an den Enden 22 des Schraubenschaftes 2 entsprechende Erhebungen oder Vertiefungen zusätzlich vorgesehen werden, doch bedingt dies einen Mehraufwand an Herstellungskosten.
Auch die Enden 22 des Schraubenschaftes 2, welche durch den Schlitz 10 getrennt sind, können verschiedene formen aufweisen, wie beispielsweise auch der Pig. 9 zusätzlich zu entnehmen ist. Bei dieser Ausführungslrm werden !Flächen 27 gebildet, welche die Späne beim Bohrvorgang ableiten.
In Fig. 15 ist eine weitere Ausführungsform eines Schneideinsatzes 4- gezeigt, wobei an den oberen Seitenrändern des Schneideinsatzes 4, also an jenem Bereich, welcher in den Langsechlitz 10 des Schaftes 2 eingeführt wird, Auskehlungen 30, Einbuchtungen, Abkantungen od,4gl. vorgesehen sind. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind diese Auskehlungen 30 im Querschnitt annähernd rechteckig. Selbstverständlich können diese Auskehlungen 30 auch andere Querschnittsformen aufweisen. Auch ist die Länge dieser Auskehlungen 30 variierbar. Bezogen auf die Länge dieser Auskehlungen 30 könnten diese auch mehrfach unterbrochen werden, z.B. durch QuerStege. Es könnte dadurch ein zusätzlicher Halt in Achsrichtung der Schraube erzielt werden.
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Vie den Jig. 16 und 17 entnommen werden kann, wird der Schneideinsatz 4 dadurch im Schaft 2 gehalten, daß in die Auskehlungen am Schneideinsatz 4 der betreffende Handbereich 31 der den Schlitz betreffenden Backen 12 eingedrückt wird. Es entstehen dadurch Verankerungslappen, welche den Schneideinsatz gegen ein seitliches Auskippen sichern. Die Fertigung kann gleichzeitig mit dem Einpressen des Schneideinsatzes in den Schlitz 10erfolgen. Es könnte z. B. ein Schlagstempel in der Montagevorrichtung eingebaut werden.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist an den gegenüberliegenden Bändern des Schneideinsatzes jeweils eine Auskehlung 30 vorgesehen. Selbstverständlich könnten diese Auskehlungen 30 auch seitenverkehrt angeordnet oder jeweils paarweise vorgesehen werden. Bei einer Ausführungsform, wie sie in den Zeichnungen dargestellt iet, ist der Schneideinsatz 4 am wenigsten der Kerbwirkung unterworfen.
Die Auskehlungen 30 od. dgl. können in einfacher Weise beim Stanzen oder lormen des Schneideinsatzes 4 hergestellt werden. Auch bei dieser Aueführungsform des Schneideinsatzes können selbstverständlich am oberen Ende desselben trapezförmige Verjüngungen bzw. eine Erhebung 20 vorgesehen werden.
Um eine bessere Wärmeabfuhr am Schneidkantenbereich zu erzielen, ist der Schneideinsatz 4 gemäß den Pig. 15 bis 16 an seinem Einsat zende 33 verstärkt ausgebildet, was insbesondere bei Verwendung von billigeren Schneidstählen, wie z. B. Einsat ζ stähl en, zweckmäßig ist. ferner ist wegen der Bruchgefahr beim Austreten der Schneidspitze des Schneideinsatzes 4 aus der Bohrung und der Gefahr der partiellen Erwärmung der Bereich 32 des Schneideinsatzes 4 abgerundet ausgebildet.
Vorstehend wurde die Erfindung anhand einer Schraube erläutert. Selbstverständlich kann diese Schraube verschiedene Ausgestaltungen des Kopfes und des Gewindes sowie des Schaftes aufweisen. Auch könnte die Breite B des Schneideinsatzes 4 dem Durchmesser D des Schaftes entsprechen, wobei auch verschiedene Möglichkeiten zum Abführen der Späne beim Bohrvorgang vorgesehen werden können.
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Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung könnte beispielsweise auch nach dem Bohren der Schneideinsatz entfernt werden, wenn dieser beispielsweise kraft- oder formschlüssig oder durch Kleben mit dem Schaft verbunden ist. Dies wird dann zweckmäßig sein,wenn Verletzungsgefahr von der Rückseite der Verschraubung her besteht. Der erfindungsgemäße Schneideinsatz kann so in den Werkstoff des Schaftes eingesetzt werden, daß auch härteste Werkstoffe bearbeitet und verbunden werden können. Der Schneideinsatz kann auch in Verbindung mit der speziellen Befestigungsart am Schaft der Schraube mit verschiedenartigen Schraubwerkstoffen verbunden werden, welche technologisch neue Anwendungen zulassen, wobei es nicht unbedingt Schraubwerkstoffe bzw. Schraubtsile im herkömmlichen Sinne sein müssen. Der Schneideinsatz kann durch die Wahl des Schneidwinkels mit minfachen Mitteln den für die Durchdringung optimalen Wert erhalten.
Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich auch möglich, anstelle eines plättchenförmigen Schneideinsatzes leistenförmige Schneideinsätze vorzusehen. Solche Schneideinsätze können in gegenüberliegende Nuten am freien Endbereich der Schraube eingesetzt werden, wobei dann die Schneiden dieser leistenartigen Schneideinsätze einen spitzen Winkel mit der Längsachse der Schraube einschließen. Selbstverständlich können am Umfang auch noch mehrere solcher leistenförmiger Schneideinsätze vorgesehen werden, doch werden in der Hegel schon aus Herstellungegründen wohl nur zwei leietenf örmge Schneideinsätze in Trage kommen. In diesem Zusammenhang ist es auch möglich, daß das freie Ende der Schraube kegelförmig bzw. kegelstumpfförmig verläuft, so daß die Nuten zur Aufnahme der Schneideinsätze über ihre ganze Länge eine gleiche Tiefe aufweisen. Es ist dann nach dem Einsetzen der leistexßSrmigen Schneideinsätze bereits der Schneidwinkel gegeben.
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Claims (1)

  1. 780 1 962
    Patentansprüche :
    1.) Selbstbohrende Schraube, welche aus wenigstens zwei Abschnitten unterschiedlichen Materials oder unterschiedlichen Materialgefüges besteht, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende der Schraube wenigstens ein Längsschlitz (10) zur Aufnahme eines plättchen- oder leistenförmigen, aus einem Bohrstahl oder einem Hartmetall gefertigten Schneideinsatzes (4) vorgesehen ist.
    2. Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneideinsatz (4) mit der Schraube verschweißt, verlötet, vernietet oder verklebt ist.
    3. Schraube nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Schneideinsatzes (4), welche dem Bohrdurchmesser entspricht, größer als der Durchmesser der Schraube an ihrem freien Endbereich ausgeführt ist.
    4. Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Teilabschnitt (11) der beiden durch den Längsschlitz (10) am freien Ende der Schraube getrennten Backen (12), vorzugsweise der jeweils schneidkantenseitig bezüglich des Schneideinsatzes (4) liegende Teilabschnitt (11), abgetrennt bzw. weggeformt ist.
    5. Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende der Schraube wenigstens zwei einander gegenüberliegende Nuten zum Einsetzen von leistenartigen Schneideinaätzen vorgesehen sind, deren Schneiden einen spitzen Winkel mit der Längsachse des Befestigungselementes einschließen.
    6. Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über den in Eindrehrichtung der Schraub» jeweils vorne liegenden Schneidkanten (6) des Schneideinsatzes (4) parallel zu den Schneidkanten (6) verlaufende Auskehlungen, Einterschneidungen (7) od. dgl. zur Bildung einer spitzwinklig zur Längsmittelebene der Schraube verlaufende Schneidprofilbegrenzung vorgesehen sind.
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    " Α " ?8U1 962
    7· Schraube nach Anspruch 1 und einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Schneideinsatz (4) Erhebungen und/ oder Vertiefungen zum form- und/oder kraftschlüssigen Einsetzen in den Iiängsachlitz (10) der Schraube ausgebildet sind.
    8. Schraube nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß am Schneideinsatz (4) in dem den Schneiden (5) abgewandten Bereich an den einander abgewandten Flächen (8) wenigstens je eine parallel zur Mittelachse (16) verlaufende Rippe (17)» ein Steg od. dgl. vorgesehen sind.
    9. Schraube nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (17), Stege od. dgl. an den einander abgewandten Flächen (8) versetzt zueinander angeordnet sind.
    10. Schraube nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei mit Abstand parallel zueinander angeordnete Rippen (17)» Stege od. dgl. vorgesehen sind.
    11. Schraube nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (17)» Stege od. dgl. schneidenartig ausgestaltet sind.
    12. Schraube nach Anspruch 11, dadurch gekannzeichnet, daß die Rippen U7), Stege od. dgl. einen dreieckigen Querschnitt aufweisen.
    15. Schraube nach den Ansprüchen 1 und 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Schneideinsatz (4) an seinem den Schneiden (5) abgewandten Ende eine im Querschnitt trapezförmige Verjüngung (18) aufweist.
    14. Schraube nach den Ansprüchen 1 und 7» dadurch gekennzeichnet, daß an der den Schneiden (5) abgewandten Begrenzungsfläche des Schneideineatzes wenigstens eine in axialer Richtung vorstehende dornartige Spitze bzw. eine quer zur Ebene des Schneideinsatzes (4) verlaufende schneidenartige Erhebung (20) ausgebildet ist.
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    15· Schraube nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine dornartige bzw. schneidenartige Erhebung (20) achsgleich zur Mittelachse (16) des Schneideinsatzes (4) angeordnet ist.
    16. Schraube nach den Ansprüchen 1 und 7» dadurch gekennzeichnet, daß an dem den Schneiden (5) abgewandten Bereich des Schneideinsatzes (4) Ausnehmungen (21) zum Eindrücken der durch den Längsschlitz (10) getrennten Enden (22) des Schraubenschaftes vorgesehen sind.
    17. Schraube nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Form einer Ausnehmung (21) im Schneideinsatz (4) wenigstens teilweise der Abschlußkontur der Enden (22) des Schraubenschaftes (2) entspricht.
    18. Schraube nach den Ansprüchen 1, 16 und 17« dadurch gekennzeichnet, daß im Schneideinsatz (4) eine rechteckige bzw. trapezförmige Ausnehmung (21) vorgesehen ist.
    19· Schraube nach den Ansprüchen 1 und 7t dadurch gekennzeichnet, daß an den in den Schlitz (1O) an der Schraube einführbaren Seil (25) des Schneideinsatzes (4) beidseitig des Schneideinsatzes eine Verdickung (23) anschließt, deren Begrenzung Ansehlagkanten (24) für das geschlitzte Ende (22) der Schraube bildet.
    20. Schraube nach Anspruch 19« dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagkanten (£4) von zwei eben von 180 Grad abweichenden Winkel miteinander einschließenden Abschnitten (26) gebildet ist·
    21. Schraube nach den Ansprüchen 1 und 7* dadurch gekennzeichnet,
    daß an den Seitenrändern der in den Längsschlitz (10) eingreifenden Enden des Schneideinsatzes (4) Auskehlungen (30), Abkantungen od. dgl. vorgesehen sind, in welche der betreffende Bandbereich (31) der den Schlitz (10) begrenzenden Backen (12) eingedrückt ist.
    22. Schraube nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskehlungen (30), Abkantungen od. dgl. an den gegenüberliegenden Bändern des Schneideinsatzes (4) versetzt zueinander angeordnet sind.
    771226
    Tür SFS Stadler AG: 29/1IÖ>rertreter:
DE19782801962 1977-01-19 1978-01-18 Selbstbohrende schraube Granted DE2801962A1 (de)

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AT30477A AT350334B (de) 1977-01-19 1977-01-19 Selbstbohrende schraube

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