DE280063C - - Google Patents

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DE280063C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N5/00Radiation therapy
    • A61N5/10X-ray therapy; Gamma-ray therapy; Particle-irradiation therapy
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21KHANDLING OF PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
    • G21K1/00Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating
    • G21K1/02Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating using diaphragms, collimators

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 280063 KLASSE 30/. GRUPPE
Hilfsvorrichtung für die Strahlenbehandlung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Oktober 1913 ab.
Um bei der therapeutischen Anwendung der Röntgenstrahlen alle Teile der Hautoberfläche über dem zu behandelnden tiefliegenden Krankheitsherde möglichst gleicher Strahlenwirkung und zugleich den Krankheitsherd möglichst reichlicher Sekundärstrahlung und möglichst langandauernder Strahleneinwirkung überhaupt auszusetzen, pflegte man bisher das betreffende Hautgebiet mit einer in geeigneter Art, beispielsweise durch Fettstiftlinien ersichtlich gemachten Feldereinteilung zu versehen. Die Behandlung wurde dann so ausgeführt, daß diese Felder einzeln nacheinander mit der ihnen zugedachten Röntgenstrahlendosis bestrahlt wurden. Da sich aber die Beschaffenheit von Röntgenröhren und damit auch die Art der von ihnen ausgesandten Röntgenstrahlung im Laufe einer so langen Betriebsdauer, wie sie für dieses Verfahren erforderlich war, oft erheblich ändert, war es bei Anwendung des Verfahrens schwierig, allen Feldern die gewünschte, beispielsweise die gleiche Strahlendosis zuzuführen.
Diesem Nachteil hilft die neue Vorrichtung ab.
Gemäß der Erfindung ist eine zweckmäßig kreisförmige Blende von solcher Größe, daß sie—zentralprojektivisch vom Ursprung der Strahlung aus betrachtet ■— praktisch mindestens das ganze (bisher felderweise einzeln, nacheinander behandelte) Bestrahlungsgebiet bedeckt, mit einer durch zwei Radienstücke und zwei deren Endpunkte verbindende Linienstücke, beispielsweise konzentrische Kreisbogenstücke, begrenzten Ausnehmung versehen und wird bei der Benutzung zwischen der Strahlungsquelle und dem zu behandelnden Körperteil um eine ungefähr in der Mitte des zu bestrahlenden Gebietes zu diesem senkrecht liegende, zweckmäßig durch den Kreismittelpunkt gehende Achse in Umdrehung versetzt.
Eine Ausführungsform der neuen Blende ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Die ungefähr in der Größe des zu bestrahlenden Gebietes (vom Ursprung der Röntgenstrahlen aus betrachtet) gewählte kreisförmige Blende a aus geeignetem, für die benutzten Strahlen merklich undurchlässigen Stoffe, beispielsweise Bleiblech, wird durch den Schneckenantrieb b in Umdrehung um den Kreismittelpunkt versetzt. Ihre Ausnehmung c gibt dabei jeweils den unter ihr befindlichen Teil der zu bestrahlenden Fläche während jeder vollen Umdrehung, nach und nach also die ganze Fläche, der Einwirkung der Röntgenstrahlen frei. Dabei erhalten alle Teile der Fläche die gleiche Strahlendosis, und zwar eine Dosis von einem Betrage, der sich zu der, von der benutzten Strahlung ohne Blende während eines der Dauer einer Blendenumdrehung gleichen Zeitintervalles gelieferten Strahlendosis verhält wie der Zentriwinkel der Ausnehmung zum vollen Winkel. Da alle Teile des Gebietes in fortwährendem Wechsel gleich lange bestrahlt werden, ist die Bestrahlung bei allen diesen Teilen gleichzeitig (nach einer ganzen Zahl von Umdrehungen der Blende) gleich weit vorgeschritten, denn etwa auftretende Ungleichmäßigkeiten der Strahlung verteilen sich gleich-
mäßig auf das ganze Bestrahlungsgebiet, wenn nur die Umdrehungsgeschwindigkeit der Blende genügend groß gewählt ist. . ,
Die neue Vorrichtung eignet sich nicht nur für die Benutzung mit Röntgenstrahlen, sondern laßt sich mit gleich großem Vorteile bei jeder arderen Art von Strahlen sinngemäß anwenden.
Deckt man einen Teil der Blendenöffnung mit einem oder mehreren entsprechenden Strahlenfiltern, beispielsweise in der in dem in Fig. 3 dargestellten Schnitte wiedergegebenen Art (durch Filter d und e) ab, so erhält jede Stelle des bestrahlten Gebietes nacheinander in periodischer Folge Strahlen verschiedener (in der Ausführung nach Fig. 3 zunehmender) Durchdringungsfähigkeit . (Härte) zugeführt.
Auch kann man, um das gleiche Ziel zu erreichen, die Blende statt mit einer einzigen mit mehreren durch untereinander verschieden durchlässige Filter abgedeckten Öffnungen versehen.

Claims (2)

P A T E N T - A N S P R Ü C H E:
1. Hilfsvorrichtung für die Strahlenbehandlung, insbesondere für die Behandlung mit Röntgenstrahlen, bestehend in einer rotierenden Blende mit einem kreissektorförmigen Ausschnitt.
2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blenden-Öffnung mit Streifen von, verschiedener Strahlendurchlässigkeit bedeckt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961125C (de) * 1952-06-04 1957-04-04 Siemens Reiniger Werke Ag Vorrichtung zur AEnderung der Intensitaetsverteilung im Strahlenbuendel einer vorgegebenen harten elektromagnetischen oder korpuskularen Strahlung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961125C (de) * 1952-06-04 1957-04-04 Siemens Reiniger Werke Ag Vorrichtung zur AEnderung der Intensitaetsverteilung im Strahlenbuendel einer vorgegebenen harten elektromagnetischen oder korpuskularen Strahlung

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